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Wie im Himmel, so auf Erden

Ein Gebet verändert das Leben vieler Menschen. Roman.

Bei einem Grubenunglück wird der junge Minenarbeiter Manny mit einigen seiner Kollegen unter Tonnen von Gestein in einer winzigen Höhle eingeschlossen. Tagelang müssen die Männer unter der Erde ausharren und auf ihre Rettung hoffen. Als endlich ein Mikrofon durch einen kleinen Schacht heruntergelassen wird, hören unzählige Menschen zu, wie die Verschütteten in ihrer verzweifelten Lage das Vaterunser sprechen. Die Worte des alten Gebets berühren die unterschiedlichsten Zuhörer auf ganz eigene Weise.

Ein bewegender Roman zum berühmtesten Gebet der Welt - und über die Kraft biblischer Worte.
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  • Nr. 817124
  • · Gebunden, mit Schutzumschlag, 224 Seiten
  • · 06/2016
  • · Gerth Medien
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Betsy Duffey
Wie im Himmel, so auf Erden (eBook)
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  • „Ein wunderbarer Roman von der leisen, aber unaufhaltsamen Kraft des Gebets und der Gegenwart Gottes, die das Leben eines jeden zu ändern vermag, der sich ihr aussetzt.“ Christine Gutte, ALPHA Buchhandlung, Gießen
  • „Lebendig und fesselnd erzählt, sodass man sofort seine eigene Lebenssituation mit der Geschichte verknüpft und das Vaterunser als direkten Draht zu Gott nimmt. Für alle, die gute Unterhaltung mit Andacht verbinden wollen. Vielversprechend!“ Valentin Schweigler, Evangelische Buchhandlung Holstenstraße, Hamburg
  • „In diesem faszinierenden Roman wird sehr deutlich, dass gerade die Worte an unseren himmlischen Vater der Schlüssel zu einer lebendigen Beziehung zu ihm sind. Wem daran gelegen ist, sollte jede einzelne Story dieses Buches verschlingen.“ Christian Döring, bücherändernleben (Blog)
  • „Das Buch hat mich völlig in seinen Bann genommen. Eine zutiefst berührende Geschichte über die Kraft des Gebets, das Jesus uns gelehrt hat. Die perfekte Lektüre für alle, die gute Unterhaltung mit geistlichem Tiefgang lieben.“ Monika Schutte, Francke Buchhandlung, Marburg
  • „'Wie im Himmel so auf Erden' ist ein wunderbares Buch, das sich zu lesen lohnt und als Geschenk besonders geeignet ist. Seine Botschaft ist die Kraft des Gebetes, das Leben verändern kann, und die Gewissheit, dass Gott auch in den dunkelsten Zeiten bei uns Menschen ist. Spannende Unterhaltung ist gepaart mit Gedanken über die Beziehung des Menschen zu Gott. Mancher Leser überdenkt sicherlich die eigene Lebenssituation und seine Beziehung zu Gott.“ Katholische Bildung

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ohne Angabe, 24.06.2016

Bei einem Grubenunglück werden viele Kumpel verschüttet – so auch Manny. Als er gebeten wird, ein Gebet für alle zu sprechen, ahnt er nicht, dass ein Mikrofon im Suchbohrloch heruntergelassen wird und die ganze Welt teilhat an dem Unglück und dem berührenden Vaterunser von Manny. Dieses Vaterunser geht um die Welt und berührt ganz viele verschiedene Menschen wie Leah, die um ihren zu früh geborenen Sohn bangt, Theo der sich mit ganz viel Schwarzgeld auf die Bahamas absetzen will und Martin, der in Versuchung steht, eine Affäre mit einer Kundin einzugehen. Wie kann das Vaterunser ihnen in ihrer Situation helfen? Werden die Bergleute befreit werden können?

 

Wie bereits im Vorgängerbuch „Das Lied des Hirten“ bauen die Schwestern Betsy Duffey und Laurie Myers ihre Geschichte rund um das Grubenunglück und stellen dabei das Vaterunser in den Mittelpunkt des ganzen Romans. Jedes Kapitel ist eine Zeile des Gebets. Das Grubenunglück erinnerte mich sehr an das Buch „70 Tage unter der Erde“, weil es einige Ähnlichkeiten gab. Das Grubenunglück ist der Einstieg und dann verbreitet sich die Geschichte in viele Situationen rund um die Welt. Leider war es so, dass ich mich diesmal mit dem Konzept schwer tat, weil es oft keine Geschichten waren, sondern eher innere Monologe der Menschen um die es ging. Erst am Ende konnte mich die eine oder andere Geschichte in ihren Bann ziehen und sogar innehalten lassen. Vor allem das Schicksal von Gunther hat mich berührt, der nach einem Schlaganfall an dem Locked-In-Syndrom leidet und nicht mehr kommunizieren kann. Leider passte für mich der Zusammenhang mit dem Bibelvers und der Erzählung nicht immer. Auch zogen sich manche Kapitel in die Länge. Sehr schade, denn die Idee finde ich nach wie vor gut. Nur hat es mich beim zweiten mal nicht mehr so überzeugt wie beim ersten Buch.

 

Was mit gut gefallen hat, war die Beschäftigung mit dem Vaterunser und da gab es einige gute und auch neue Gedanken. Am Ende finden alle Geschichten wieder zusammen und man erfährt wie es in den einzelnen Kapiteln weiterging.

 

Ein Buch zum Abtauchen in viele verschiedene Schicksale, was leider mit dem ersten Band nicht ganz mithalten kann. Dennoch eine Leseempfehlung von mir, denn die Idee ist mal ganz anders als die üblichen Romane.

Smilla507, 25.06.2016

Manny wird bei einem Grubenunglück mit 4 seiner Kumpel in einer Höhle eingeschlossen. Als man ein Mikrofon durch einen kleinen Schacht hinablässt hören alle anwesenden Verwandten, Journalisten und Angestellten der Bergbaufirma ein Gebet. Es ist das Vaterunser, gesprochen von Manny. In unzähligen Fernseh- und Radiosendungen wird über dieses Unglück berichtet. Dabei wird immer wieder dieses aufgenommene Gebet wiedergegeben.

 

Diese kurzen Passagen mit den TV- bzw. Radiosendungen leiten jeweils über zu bestimmten Personen, die das Gebet mitbekommen. Besondere Teile des Vaterunsers spricht sie an, spricht in ihre Situationen hinein und führt dazu, dass sie ihr Leben ändern, Entscheidungen treffen oder überdenken.

 

Ich fand die Idee sehr schön, macht sie doch dieses wichtige Gebet, das Jesus uns gegeben hat, wieder bewusster. Schon das erste Buch der „Writing-Sisters“ über den 23. Psalm begeisterte mich, deshalb wollte ich unbedingt auch ihr neuestes Buch lesen.

 

Im Prinzip ist dieses Buch ähnlich wie ihr erstes, aber es gibt auch Unterschiede. War es im ersten Buch noch ein Zettel, der um die Welt ging, ist es diesmal eine Tonaufnahme, die sich ihren Weg zu unzähligen Zuhörern sucht. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, aber die Geschichten berührten mich diesmal nicht so sehr. Es gibt wenig Handlung, dafür viele gedankliche Umwälzungen, Konflikte, die innerlich ausgetragen werden. Beim ersten Buch war es für mich spannend zu lesen, welchen Weg der Zettel gehen würde. Bei „Wie im Himmel“ fehlen diese Verknüpfungen. Außerdem konnte ich nicht immer einen Bezug des Gebetsausschnitts zu den jeweiligen Personen erkennen.

 

Das klingt jetzt alles sehr kritisch, weil ich eben vom ersten Band so begeistert war. Ich empfehle „Wie im Himmel“ trotzdem sehr gerne weiter. Es sind erbauliche Geschichten, die zeigen, dass das Vaterunser und Gebete eine starke Kraft haben.

 

peedee, 28.06.2016

Ein grossartiges Buch

 

Manny arbeitet in einem Bergwerk, wie einst schon sein Vater. Seine Frau Dee fürchtet um sein Leben und möchte, dass er seine Arbeit dort aufgibt. Es gibt deshalb immer wieder Streit. Dann kommt es zum grossen Grubenunglück: Eine Explosion verschüttet die Ausgänge, Tonnen von Gestein liegen zwischen den Minenarbeitern und der Erdoberfläche! Tagelang müssen Manny und seine Kumpels unter Tage ausharren und auf Rettung hoffen. Manny spricht verzweifelt das Vaterunser – nicht wissend, dass ein Mikrofon, das heruntergelassen wurde, dies aufgenommen und in die Welt hinausgetragen hat.

 

Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir sehr gut. Ein Mann, der auf den Hügel läuft, vor sich die Weite, über sich der Himmel. Mir gefällt, dass der Himmel wolkenverhangen ist. Der Titel gefällt mir sehr gut, ebenso, dass der Text geprägt ist. Bei den einzelnen Kapiteln sind Teile des Gebets als Überschriften wiedergegeben. Es gibt kleine Öllampen zwischen den Abschnitten – ein passendes Gestaltungselement.

 

Im ersten Kapitel passiert das Grubenunglück und in den nächsten elf Kapiteln werden Geschichten von Menschen erzählt, die das Vaterunser gehört haben und wie Teile dieses Gebets für sie zu einem Wendepunkt wurden, z.B.:

- Leah, die auf der Neugeborenen-Intensivstation um das Leben ihres kleinen Sohnes bangt (Kapitel 3 „Dein Reich komme“)

- Serena, die Anwältin, die gegen den Dämon Alkohol kämpft (Kapitel 5 „Unser tägliches Brot gib uns heute“)

- Martin, der Ehemann und Familienvater, der in Versuchung kommt (Kapitel 7 „Führe uns nicht in Versuchung“)

 

Manny hat in der Zeit, als er auf Rettung hoffte, viel über sein Leben nachgedacht. Und gebetet, dass er nicht – wie bereits sein Vater viele Jahre vor ihm – im Stollen sterben und seinen 3-jährigen Sohn alleine lassen müsse. Als Manny das Gebet gesprochen hat, hatte ich wirklich Gänsehaut. Auch für seine Frau eine sehr schlimme Zeit (wie auch für die anderen verschütteten Männer und deren Frauen selbstverständlich).

 

Für mich ist es das erste Buch der beiden Autorenschwestern. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert, insbesondere Kapitel 13 und der Epilog waren für mich sehr ergreifend. Mir hat es gefallen, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Die einzelnen Geschichten haben mich unterschiedlich stark berührt, aber alle haben mich zum Nachdenken gebracht.

 

Ein tolles Buch und eine für mich ganz neue Art, sich dem Vaterunser zu widmen. Im Untertitel steht zu Recht „Ein Gebet verändert das Leben vieler Menschen“ – vielen Dank dafür.

ohne Angabe, 29.06.2016

Bei einem Grubenunglück wird der junge Minenarbeiter Manny mit seinen Kumpels verschüttet. Sie sind in einer kleinen Höhle eingeschlossen und warten auf ihre Rettung. Doch Manny gibt die Hoffnung nicht auf und er beginnt das Vaterunser zu beten. Er bemerkt dabei nicht, dass sein Gebet durch ein in die Grube herabgelassenes Mikrofon aufgenommen wird. Jeder Radio- und Fernsehsender berichtet fortan von den verschütteten Grubenarbeitern und von dem Gebet. Doch das Vaterunser gibt nicht nur Manny und seinen Kumpels Kraft und Hoffnung, sondern auch vielen Menschen, die davon hören.

 

Das Buch ist liebevoll gestaltet und hat eine schöne leicht verschnörkelte Schrift für die Kapitelüberschriften. Zwischendurch wurden die Abschnitte durch kleine Grubenlampen getrennt, was ich total schön und passend finde. Die Schreibweise des Buches ist sehr angenehm, so dass ich keine Probleme hatte, in die Geschichte rein zu finden. Wie Manny und seine Kumpel verschüttet werden, empfand ich als schrecklich. Umso tröstender waren seine Gebete. Es war für mich als Leser spürbar, dass Manny sich und seinen Kumpel dadurch Hoffnung gab. Die einzelnen Kapitel haben jeweils als Überschriften Teile des Vaterunsers. Passend dazu wurde von fremden Menschen erzählt, die von den verschütteten Bergleuten und dem Gebet hörten. Das Gebet wirkte auf die Menschen und sie fanden zu sich und den wahren Werten zurück, es spendete ihnen Hoffnung und Kraft und Liebe und sie haben so ihren inneren Frieden gefunden. Zum Ende jedes Kapitels gibt es einen kleinen Absatz in Form eines Radio- oder Fernsehausschnittes, wo über die Bergleute und den aktuellen Bergungsstand berichtet wurde. Einige dieser Geschichten gingen mir sehr nah, so dass mir die Tränen kamen. Das Buch vermittelte mir, dass man sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens besinnen sollte, die nichts mit Besitz und Reichtum zu tun haben. Auch sollte man sich immer von seinen Liebsten verabschieden, denn man weiß nie, ob man sie wiedersieht. Ein schönes Buch um zu erkennen, was das Vaterunser in der heutigen Zeit bedeuten kann. Es vermittelt auf eine schöne Weise christliche Werte. Ich vergebe vier Sterne.

ohne Angabe, 01.07.2016

Ein Roman über das „Vater unsere“, dass das Leben vieler nachhaltig veränderte. Manny und einige seiner Kumpels werden bei einem Grubenunglück verschüttet. Als endlich ein erster Schacht zu den Verunglückten gebohrt ist und mittels einem Mikrofon Kontakt aufgenommen werden soll, wird das von Manny gebetete „Vater unser“ in die Welt hinaus getragen. Insgesamt werden 12 Protagonisten vorgestellt, die das Gebet hören. Jeder ist für sich in seiner Welt gefangen und wird durch Teile des „Vater unsers“ besonders bewegt, so dass er an Gott glauben lernt oder seine Zweifel gelindert werden.

Sprachlich hat es der Autor geschafft, die Kapitel untereinander so abzugrenzen, dass man sich jeweils neu in die Situation einfinden kann. Der Sprachstil ist dem Geschehen angepasst. Am Ende eines jeden Kapitels erfährt man durch Reporter wie es mit der Rettungsaktion am Bergwerk vorangeht. Hier konnte ich mir super die Nachrichtensprecher vorstellen, mal mehr mal weniger seriös.

Ich fand das Buch zu tiefst bewegend, da ich mich in die einzelnen Schicksale versetzen konnte. Man kann die Gedankengänge super nachvollziehen und an der einen oder anderen Stelle kullerten ein zwei Tränen. Besonders mitgenommen hat mich das Schicksal einer jungen Mutter, deren Mann auf See ist und die um das Leben ihres Frühchen bangt. Ihr hilft die Zeile „Dein Reich komme“ durch die schweren Stunden. Es ist erstaunlich wie Gott in das jeweilige Leben der Menschen eingreift und auf welchen Wegen er sich ihnen offenbart. Meiner Meinung nach, kann man auch viel für sich persönlich mitnehmen, so haben mir zwei Kapitel gezeigt, wie wunderbar unsere Natur und das Universum ist.

Das Buch ist meiner Meinung nach eine Hommage an das Gebet und zeigt uns, was durch das „Vater unser“ alles geschehen kann, dabei werden auf eine wundervolle Weise christliche Werte vermittelt, aber auch die Spannung bleibt nicht zu kurz. Die ganze Zeit muss der Leser mitfiebern, ob die Rettungsaktion glückt oder nicht und dann gibt es noch die persönlichen Schicksale die sich durch das Gebet ändern. Die ganze Zeit beim Lesen habe ich mich gefragt ob es eine nachhaltige Änderung im Leben der Protagonisten gibt oder nicht. Dies greift der Autor am Ende gekonnt auf, es gibt verschieden Briefe zu lesen, die den weiteren Wertegang der Protagonisten der einzelnen Kapitel darstellt.

Für mich ein gelungenes Buch, welches ich jeden empfehlen kann, der kein Problem mit Büchern hat, die christliche Werte darstellen. Für das Buch spricht zu hundert Prozent, das mein Verlobter, er liest sehr sehr selten, das Buch in drei Tagen gelesen hat und genauso begeistert war wie ich.

ohne Angabe, 01.07.2016

Sprachbild

Sehr gut zu lesen, gut verständlich, gefühlvoll, anrührend, nachvollziehbar, stimmig.

 

Inhalt

Erzählt wird zunächst von einem Grubenunglück in Amerika bei dem neben vielen Toten auch 5 Bergleute verschüttet werden und in einem Wetterschacht überleben. Beim Suchen nach ihnen wird ein Mikrofon in einen Schacht herabgelassen und erreicht die Bergleute genau als einer von ihnen, Manny, das Vater Unser betet. Dieses Gebet wird auf Tonband aufgezeichnet.

 

Das Vater Unser wird nun in den Nachrichten in Radio und TV immer wieder im Zusammenhang mit der Berichtertattung zum Minenunglück erwähnt und abgespielt.

Von mehreren Menschen wird exemplarisch berichtet wie sie einzelne Zeilen oder Worte dieses Vater Unser hören und diese Worte auf sie wirken: die Situation in der sie den Teil des Vater Unser hören und wie es ihr Leben in genau dieser Situation bereichert und verändert; wie Gott in ihrem Leben wirkt.

Immer zum Schluß des Kapitels wird mit der nächsten Radio- oder TV-Meldung zum Stand der Rettungsbemühungen und dem Abspielen des Gebets weiter geleitet in das nächste Kapitel.

 

Diese Lebensgeschichten sind sehr berührend, gefühlvoll und hoffnungsvoll. Das Vater Unser bewirkt Gutes - auch bei mir als Leserin. Es erreicht die Menschen in gesundheitlicher Not, in Familien- oder Partnerproblemen, tags oder nachts, zuhause oder unterwegs, an der Arbeit oder in der Freizeit. Und immer markiert es einen Wendepunkt im Leben dieser Menschen - und ich wollte als Leser zu gern wissen wie es sich weiter auf sie auswirkt.

 

Beim "Amen" angekommen wird von der Rettung der Bergleute aus dem Wetterschacht berichtet. Die Rettung gelingt, doch es gibt Schwierigkeiten, die mich als Leser fast verzweifeln ließen.

 

Am 50. Jahrestag des Unglücks gibt es dann eine Feierstunde an der Manny mit seiner Familie teilnimmt. Dabei bekommt er Briefe überreicht, die von den Menschen oder Angehörigen stammen, die damals von seinem Gebet berührt wurden.

Damit bekommt Manny die Bestätigung, dass sein lebenslanges Beten Gutes gewirkt hat.

 

Wirkung

Das Gelesene wirkt stark in mir nach. Ich war tief berührt, sogar Tränen liefen teilweise beim Lesen.

Einige Aspekte wie das Vater Unser auf diese Menschen wirkte, berühren auch mich und mein Leben.

 

Besonders betroffen macht mich, dass es hier in der Nähe wirklich so ein Grubenunglück gab, bei dem auch wirklich mit einem Rundfunkmikro über eine Probebohrung mit den Überlebenden Kontakt gehalten wurde.

Ich weiß nicht inwiefern die beiden Autorinnen von diesem Unglück und Vorfall wußten als sie das Buch schrieben. Jedenfalls habe ich keine Hinweise dazu gefunden. Aber es klingt für mich sehr ähnlich.

de.wikipedia.org/wiki/Grubenungl%C3%BCck_von_Stolzenbach

 

Solch ein Unglück dann zu verweben mit dem Vater Unser und der Wirkung des Gebets ist aus meiner Sicht wunderbar gelungen.

 

Cover

 

Das Buch an sich ist hochwertig gestaltet.

Der Schutzeinband mit dem Bild eines (einsamen) Mannes, der auf einer Anhöhe in Richtung Licht geht, das aber von dunklen Wolken bedrht wird, gefällt mir gut.

Die Farben sind mit den Braun-Naturtönen eher zurück haltend.

 

Sehr schön finde ich die erhabene Schrift des Titel.

 

Gestalterisch finde ich es sehr gelungen mit den Öllampen-Abbildungen als Abschnitt. Die Schriftart vom Titel findet sich wieder als Kapiel-Überschrift.

 

Preis 14,99€ gebunden - 11,99€ Kindle

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

Verlag: Gerth Medien (13. Juni 2016)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3957341248

ISBN-13: 978-3957341242

ohne Angabe, 01.07.2016

Ich sollte vielleicht vorrausstellen, dass ich dieses Buch aus einer atheistischen Sicht darstelle, da ich persönlich nicht an einen Gott glaube.

Der junge Minenarbeiter Manny Santos wird bei einem Grubenunglück von seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn getrennt, und muss nun mit ein paar anderen Männern in einer winzigen Höhle, umgeben von Dunkelheit, ausharren und auf Hilfe hoffen. In diesem Moment purer Verzweiflung beginnt er das Vater Unser für ihn und seine Kollegen zu beten, doch diese sollen nicht die einzigen bleiben, denen diese Worte Kraft geben, denn genau in diesem Moment wird ein Mikrofon zu den Männern hinabgelassen, wodurch das Gebet aufgenommen und nicht nur in den Himmel sondern somit auch in die Welt hinausgeschickt wird. Menschen verfolgen dieses Ereignis im Fernseher, Radio, oder lesen davon, wobei eine Macht von diesen Worten abgegeben wird und verschiedenen Menschen in ihrer Not als Hoffnung oder Ratgeber dienen und die verschiedensten Taten, auf positive und moralische Weise beeinflussen.

Die Geschichte wird zu Beginn nur von Manny und dessen Familie, seine Frau und sein Sohn, erzählt. Der Hauptteil dieses Buches besteht jedoch aus vielen kleinen Geschichten, in denen die Situationen von verschiedenen Menschen und deren Folgen, erzählt wird. Das Ende wird wieder aus der Sicht der Familie Santos erzählt, sodass das Buch im Allgemeinen einen schön ineinander gehenden Kreis bildet.

Die Sprache ist sehr einfach gehalten, und die verschiedenen Kapitel lassen sich leicht und flüssig lesen. Die Autorinnen Betsy Duffey und Laurie Myers scheinen dadurch vor allem den Bezug zu dem Leser selbst darzustellen, dem es so leicht fällt, sich in die verschiedenen Situationen hinein zu versetzen.

Die Charaktere werden klar und sicher beschrieben, weshalb man nach der jeweiligen Geschichte, das Gefühl hat, die Person gut zu kennen. Ob eine junge Anwältin, ein Ehemann, der dabei ist sich von einer anderen Frau verführen zu lassen oder ein junger Taucher, der von Schatzsuchen besessen ist, und dabei das wahre Leben vergisst, jeder einzelne Charakter und dessen Gefühle und Gedanken werden nachvollziehbar und authentisch dargestellt, wobei dem Leser eine gewisse Menschlichkeit näher gebracht wird.

Ich war von diesen Geschichten so sehr berührt und ich merke wie ich einen neuen Blick auf das Weltgeschehen erhaschen konnte, der mir wohl nicht mehr so schnell wieder entgleiten wird.

Es fällt mir schwer an einen Gott, etwas, das nicht zu erklären ist, zu glauben, und doch sprang mir manchmal der Gedanke, vielleicht gibt es da oben ja tatsächlich etwas, in den Kopf. Ich glaube sehr, dass dieses Buch Freude und Hoffnung schenkt, denn nun auch wenn man nicht an eine höhere Macht glaubt, so wird einem doch bewusst, dass es zwischen den Interaktionen zwischen uns Menschen, etwas gibt, das man nicht begreifen kann. Ich finde es schade, dass Religion, z.B. der Islam, heutzutage häufig in ein schlechtes Licht gerückt werden. Wir vergessen häufig, dass wir nicht in den Glauben anderer Menschen eingreifen dürfen, es sei denn ein Leben wird durch eben diesem Glauben bedroht, aber der Mensch hat nicht das Recht, über das Denken eines anderen Menschen zu bestimmen. Und doch glaube ich fest daran, dass ein Glaube, ob nun an einen Gott oder einfach nur an das Gute der Menschen, Welten in eine positive Richtung drehen kann.

Ein herzergreifendes Buch, das zeigt, wie die richtigen Worte, Technik und Globalisierung vereint, viele kleine Großartigkeiten erschaffen kann.

ohne Angabe, 02.07.2016

Es gibt immer Hoffnung

 

Wer kennt es nicht, das Vaterunser? Der Minenarbeiter Manny Santos hat es lange nicht mehr gebetet, aber als er zusammen mit ein paar anderen Männern bei einem Grubenunglück verschüttet wird, erinnert er sich wieder. Über ein Mikrofon, das zu den Eingeschlossenen hinabgelassen wird, hört alle Welt zu, wie die Männer mit einer herzzerreißenden Intensität zu Gott rufen. Was sie nicht wissen können, ist, welche Auswirkungen sie damit auf das Leben vieler Menschen an den verschiedensten Orten haben. Die kraftvollen Worte ihres Gebets verbreiten sich und entfalten ihre Wirkung, scheinbar immer in dem Moment, in dem sie am dringendsten gebraucht werden.

 

Dies war ein Buch, was ich in einem Rutsch gelesen habe, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Als ich fertig war, flossen die Tränen, so sehr hat mich die Geschichte berührt. In vielen Episoden habe ich zuerst Menschen kennengelernt, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr weiter wussten oder konnten, denen das Leben übel mitgespielt hatte. Dann hörten sie die Worte des Vaterunser, gebetet von einem verzweifelten Menschen, und mussten entscheiden, was diese Worte für sie bedeuten. Anschließend waren sie nicht mehr dieselben. Wenige Worte nur, denen eine immense Kraft innewohnt. Die bewegendste Szene des Buches stand ganz am Ende: Manny hat erst 50 Jahre nach dem schrecklichen Unglück begriffen, was er damals im Leben so vieler Menschen bewirkt hat.

 

Nacheinander beschäftigen die Menschen sich mit dem Vaterunser, Wort für Wort, Zeile für Zeile. Was bedeuten diese Worte wirklich, für uns, die wir hier leben? Wie können sie uns helfen, wie können wir daraus Kraft schöpfen? Es sind sehr beeindruckende Erkenntnisse, die da zum Vorschein kommen. Erkenntnisse, mit denen jeder etwas anfangen kann. Gott ist nicht irgendwo da oben, weit weg von uns, er ist hier! Sein Reich ist schon längst auf die Erde gekommen. Er gibt uns alles, was wir jeden Tag brauchen. Er hilft uns dabei, zu vergeben, und Versuchungen zu widerstehen. Er errettet uns von bösen Gedanken und führt uns zurück ins Gute. Es ist ein unglaublich guter, kraftvoller, herrlicher Gott, den ich in diesem Buch kennengelernt habe, der uns gleichzeitig aber so nahe ist, dass er immer bei uns ist.

 

Fazit: Wirklich eine wunderschöne Geschichte, die mir nicht nur dieses Gebet wieder näher gebracht hat. Es steckt auch ganz, ganz viel Hoffnung darin. Kann ich nur empfehlen, von mir gibt’s auf jeden Fall fünf Sterne.

K. Kauer, 04.07.2016

Manny Santos, ein junger Minenarbeiter wird bei einem schlimmen Grubenunglück mit einigen Kollegen unter vielen Tonnen Gestein in einer winzigen Höhle eingeschlossen.

Die fünf Männer sind verzweifelt und hoffen auf Rettung - wohlwissend, dass die Chancen auf ein gutes Ende minimal sind. Vieles könnte sich noch ereignen, das ihr Leben im Nu beenden könnte.

Manny, eigentlich nicht sehr gläubig, fällt auf die Knie und beginnt in seiner Verzweiflung und letzter Hoffnung das Gebet unseres Vaters im Himmel zu sprechen.

Ein kleines Mikrofon, das über einen sehr engen Spalt zu den Männern in die Tiefe herabgelassen wurde und die einzige Verbindung zur Außenwelt herstellt, nimmt dieses Gebet zufällig auf und sendet den Wortlaut über die berichterstattenden Medien in die Welt hinaus.

 

Menschen die sich, über den Weltball verteilt, in ihren persönlichen schweren Situationen des Lebens befinden, hören diese Nachricht und finden in Passagen des Gebets ihren Trost. Manny, in der Tiefe eingeschlossen und um sein Leben bangend, kann nicht ahnen, wievielen Menschen er Hoffnung und letztendlich Weisung für ihr Leben gab.

Fünfzig Jahre später, zu einer Jubiläumsveranstaltung, erreichen ihn schließlich bergeweise Dankes-Briefe der Menschen, die sich ebenfalls in ausweglosen Situationen befanden und über die besondere Gebetsinterpretation Mannys Impulse für ihren eigenen Weg fanden.

Das Buch entfaltet eine außergewöhnlich ergreifende Atmosphäre. Emotional tief an das Schicksal der Minenarbeiter gefesselt hofft der Leser ebenfalls auf deren Rettung. Die Kraft des Gebetes, das letztendlich die vielen Menschen in ihren eigenen Schicksalen erreichte ist über zahlreiche authentische Beispiele in seiner Wirkung illustriert. Gerade weil es sich um Tatsachenberichte handelt, ergreifen diese Beispiele den interessierten Leser umso tiefer und daher ist es auch gut zu verstehen, dass mich so mancher dieser Berichte schlichtweg zu Tränen rührte, denn man erkennt, wie das in die Welt strömende Gebet die Befindlichkeiten der Menschen in ihren jeweiligen Situationen zum Guten verändern konnte.

 

Diese authentischen Berichte unterstreichen eindrücklich Gottes Kraft und die Wirksamkeit dieses wertvollsten unserer Gebete, das Gott uns über Christus schenkte. Es ist einmalig und in jeder Situation des Lebens anwendbar. Wir erleben über die Lektüre mit, welche Kraft dem Vater Unser damals wie auch heute und zu jeder Zeit inne wohnt. Es führt zum Urvertrauen für unseren liebenden Vater, dem man alles in die Hände legt - in dem Wissen, er wird es gut richten.

 

Ich freue mich wirklich sehr ein geistlich so wertvolles und gleichzeitig emotional derart fesselndes Buch gelesen zu haben. Es ist unmöglich nicht von diesem Werk beeindruckt und nach dessen Lektüre nicht im positivsten Sinne verändert worden zu sein.

Ein herzliches Dankeschön an den Gerth Medien Verlag der, wie so oft, ein derart erstklassiges Buch publiziert hat.

A. Kaufmann, 10.09.2016

Das Gebet des eingeschlossenen Bergmanns

 

„Bist du groß? Bist du da irgendwo? Gibt es dich wirklich? Bitte zeig es mir.“

 

Als Dee Santos erneut ihrem Hass auf das Kohlebergwerk in Eastriver, West Virginia, Ausdruck verleiht und ihren Ehemann Manny anfleht, an sie, ihren gemeinsamen dreijährigen Sohn Toby, und nicht zuletzt an seine eigene Sicherheit zu denken, stürmt dieser nach einem Disput aus dem Haus und knallt die Türe hinter sich zu. Kurz darauf gibt es im Inneren des Bergwerks eine Explosion und die Bergleute waren im Stollen begraben. Dunkelheit, Isolation, Kälte, Nässe, der Mangel an Wasser und Nahrung und vor allem die permanente Angst vor austretenden Gasen zermürben die Gruppe von fünf Männern, die im Berg eingeschlossen ihrer Rettung harren. Unbemerkt von den Überlebenden erreicht sie während der Bohrungen im Zuge der Such- und Rettungsaktion ein Mikrofon, welches das inbrünstige Gebet des Manny Santos aufnimmt. Sein beeindruckendes und emotionales Flehen zu Gott in Form des „Vater unser“ wird in Sekundenschnelle über die Radio- und Fernsehstationen verbreitet. Unzählige Menschen hören es, und sehr viele davon berührt es. Und es gibt Menschen, deren Leben die Worte von Manny Santos in diesem Augenblick verändern…

Betsy Duffey und Laurie Myers erzählen in diesem Buch nicht nur die Geschichte einer Rettung. Sie vermitteln vielmehr die Kraft des Gebets und die Kettenreaktion, die ein einziges gesprochenes Vaterunser in Menschen auszulösen vermag.

 

Im vorliegenden Buch skizzieren sie elf Schicksale, in denen die Worte des eingeschlossenen Bergmanns andere Menschen in verzweifelten oder scheinbar ausweglosen Situationen erreichen und ihnen neue Kraft und Hoffnung verleihen. Es sind die Schicksale verschiedenster Art, wobei jedes auf seine Art und Weise einzigartig ist. Obgleich jedem dieser elf Geschichten lediglich ein einziges Kapitel von weniger als zehn Seiten gewidmet ist, vermag die Intensität dieser Erzählungen tief zu berühren.

 

Den einnehmenden Schreibstil der beiden Autorinnen durfte ich bereits im Buch „Das Lied des Hirten“ kennen lernen, und auch diesmal haben Betsy Duffey und Laurie Myers mich nicht enttäuscht. Die Aufteilung der Kapitel nach den einzelnen Lebensschicksalen fand ich wirklich gelungen. Die Autorinnen verstanden es auch, diese Schicksale zu kurzen, aber dennoch sehr emotionalen und aussagekräftigen Geschichten zusammen zu fassen. Einzelne Absätze im Buch werden oftmals durch die kleine Abbildung einer Grubenlampe gekennzeichnet – ein liebevolles Detail, das den Leser während der Lektüre immer wieder an die „Hauptgeschichte“, das Harren der eingeschlossenen Bergleute auf ihre Rettung, in Erinnerung ruft. Zudem findet man am Ende eines jeden Kapitels ein kurzes journalistisches Statement über den aktuellen Fortschritt der Rettungsarbeiten in kursiver Schrift.

 

Fazit: Ein wundervolles, zu Herzen gehendes und wertvolles Buch, das Hoffnung und Zuversicht vermittelt, und von Gottes Gegenwart, christlichem Glauben und Gebetserhörung erzählt. Ich habe jede einzelne Seite dieser Lektüre genossen.

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Betsy Duffey & Laurie Myers

Betsy Duffey und Laurie Myers

„Gebete öffnen Türen“

Realistisch. Intensiv. Emotional. Ermutigend. Inspirierend. Mit diesen fünf Worten beschreiben die beiden schreibenden Schwestern Betsy Duffey und Laurie Myers ihren neuen Roman. Was sie sonst noch über sich und das Buch verraten, lesen Sie im Interview.

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