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Das Gebet der Hirten

Eine Weihnachtserzählung.

Anam ist als Findelkind aufgewachsen. Als junger Mann macht er sich - 30 Jahre nach Jesu Geburt - auf den Weg nach Bethlehem. Dort versucht er, die Wahrheit über die Umstände seiner Herkunft herauszufinden. Wer ist sein Vater? Und welches Schicksal erlebten seine Eltern?

Für Anam ist es nicht leicht, die Fährte aufzunehmen. Einzig ein Lammfell dient ihm als Hinweis. In dessen gegerbte Haut ist ein rätselhafter Satz über ein in Bethlehem geborenes Baby geschrieben. Aber wer ist dieses Kind? Und was soll es mit ihm zu tun haben? Die Antworten darauf werden sein Leben für immer verändern ...
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  • Nr. 817136
  • · Gebunden, 144 Seiten
  • · 08/2016
  • · Gerth Medien
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8,99 €
Richard M. Barry
Das Gebet der Hirten (eBook)
Nr. 5517136
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  • „Die Weihnachtsgeschichte erzählt aus einer Perspektive, die anrührt und zum Nachdenken anregt. Für mich werden hier die Worte des Johannesprologs "Das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst." besonders lebendig.“ Thomas Franke, Bestsellerautor

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Smilla507, 03.10.2016

30 Jahre ist es her, dass Anam von Micha in seine Familie aufgenommen wurde. Er war noch ein kleines Baby und wurde von seinem Ziehvater wie ein eigener Sohn großgezogen. Doch die Hochzeiten seiner Geschwister machen Anam nachdenklich. Wer ist er wirklich? Wer ist sein wahrer Vater? Nach jüdischem Gesetz wurde er »Anam« genannt, weswegen er es schwer hat eine Frau für sich zu finden. Einem Mann ohne genaue Abstammung, ohne Namen, gibt man seine Tochter nicht zur Frau. Also begibt sich Anam auf die Suche nach seiner Herkunft und landet in Bethlehem...

 

Gleich der Prolog macht neugierig auf die folgende Handlung und wird fesselnd erzählt. Man lernt den 30jährigen Anam kennen, der von seinem Vater erfährt, unter welchen Umständen er ihn als Baby fand. Ein wenig wunderte es mich, dass Anam erst nach 30 Jahren Fragen zu seiner Herkunft stellte. Aber so spannt sich ein Bogen, der in der Heiligen Nacht begann und nun zurück nach Bethlehem führt.

 

Die Erzählung liest sich flüssig und das Geheimnis um Anam wurde erst gegen Ende gelüftet, so dass ich zwischendurch ein wenig ungeduldig wurde. Ich ahnte im letzten Viertel, dass der Autor mit Anam einer biblische Person Leben einhauchte und so war es dann auch. Wirklich interessant! Wer sich hinter Anam verbirgt, verrate ich allerdings nicht.

 

Fazit: Eine lesenswerte Erzählung, die vor der Kulisse des Bethlehems zur Zeit Jesu spielt und die Perspektive der Hirten »auf dem Felde« mit einbezieht.

 

B. Gregor, 02.11.2016

Es war, als hätte er gerade eine Verabredung mit seinem Schicksal getroffen. (Seite 51)

 

Meine Meinung

 

Es war die Leseprobe, die mich dazu verleitet hat, das Buch lesen zu wollen, denn es schien etwas aus der Reihe des Üblichen zu fallen, was sich dann bestätigt hat. Die Ereignisse der Weihnachtsnacht werden hier aus einem ganz anderen, ungewohnten, Blickwinkel erzählt, der vor allem die Dramatik der Geburt Jesu zur Geltung bringt. Denn die Erzählung beginnt mit dem durch Herodes veranlaßten Kindermord in Bethlehem (vgl. Mt 2,16-18). Recht bald wird klar, daß Anam diese Mordserie überlebt hat, von seiner Herkunft so gut wie nichts bekannt ist und er nun wissen möchte, wer er eigentlich ist und wer seine Eltern waren.

 

So macht er sich auf den Weg nach Betlehem, um dort auf eine Mauer des Schweigens und der Ablehnung zu stoßen. Wie oft habe ich die Geschichte der ermordeten Kinder schon gehört, aber wer macht sich schon mehr Gedanken darüber; vor allem, was das für die betroffenen Familien bedeutet hat. Gerade dies wird hier deutlich, denn auch runde dreißig Jahre nach den Ereignissen ist das in Betlehem nicht vergessen. Der Schmerz sitzt tief; wer daran rührt, muß sich auf enormen Gegenwind einstellen. Erst dieses Buch hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, was für ein Leid sich hinter den paar wenigen Versen im Matthäus-Evangelium verbirgt; es ist ein Verdienst des Autors, dieses bewußt zu machen.

 

Aber es gibt noch ein zweites, was Barry wichtig ist. Die Hirten waren die ersten, die dem neugeborenen Heiland huldigten; aber auch sie erhalten nur wenige Zeilen in den Evangelien. Der Autor gibt ihnen deutlich mehr Raum, spinnt fort, wie dieses einschneidende Erlebnis der Erscheinung der Engel das Leben dieser Hirten verändert und beeinflußt haben mag und ob sie wohl runde dreißig Jahre später immer noch an jene Nacht denken.

 

Insgesamt entwickelt Barry seine Geschichte sehr folgerichtig und glaubwürdig. Anam ist eine fiktive Figur, aber die Menschen, denen er auf seiner Suche begegnet (Einwohner Bethlehems, Hirten) könnten seinerzeit durchaus genau so gedacht und reagiert haben wie hier beschrieben, so daß die Erzählung eine gute Ergänzung zu den Evangelienberichten ist.

 

Mein Fazit

 

Die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Hirten und Einwohner Bethlehems - eine andere Sicht auf eine bekannte Erzählung.

A. Kaufmann, 30.11.2016

Die Hirten von Bethlehem

 

„Ein Adler zog am fast wolkenlosen Himmel über ihm seine Kreise. Dieses stolze Lebewesen verherrlichte Gott durch seine Kraft und Anmut. Ja, jedes der Tiere besaß einen einzigartigen Platz in der Schöpfung. Im Gegensatz zu ihm. In stillen Momenten wie diesem fühlte sich Anam noch mehr allein und fehl am Platz.“

 

Bereits der Name des jungen Mannes Anam ist aussagekräftig – er bedeutet „namenlos“. Anam wurde von einem liebevollen Mann namens Micha und seiner Ehefrau Miriam adoptiert, fühlt sich jedoch im Kreise seiner Adoptivgeschwister stets fehl am Platz. Im Alter von dreißig Jahren macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft, als einziger Hinweis dient ihm eine Lammfelldecke, in die er als Baby gewickelt war. In Bethlehem erfährt der junge Mann von der abweisenden Bevölkerung über eine Verkündigung der Geburt des Messias durch zwölf Hirten vor dreißig Jahren, die einen brutalen Massenmord an allen männlichen Babys in Bethlehem zur Folge hatte. Anam findet tatsächlich das Lager der Hirten, und diese erzählen von dieser ganz besonderen Nacht, als ein heller Lichtstrahl vom Himmel zu fallen schien und ein Engel zu ihnen gesprochen hatte. Anam löst durch seine Begegnung mit diesen Hirten nicht nur das Rätsel um seine Herkunft, sie verändert vielmehr sein gesamtes Leben…

 

Richard M. Barry hat in seiner Weihnachtserzählung die Geschichte der Geburt Jesu auf interessante Art und Weise wieder gegeben. Er bedient sich seines Protagonisten Anam, der durch seine Begegnung mit den Hirten von der lange verheißenen Ankunft des Messias erfahren darf.

 

Der Autor schildert die Ereignisse in lebendiger Sprache. Die Gedanken des Protagonisten sowie die Dialoge zwischen den handelnden Personen werden in kursiver Schrift wiedergegeben. Das kleinformatige dünne Büchlein findet in jeder Handtasche Platz, neben einem ansprechenden Buchcover wurde auch das Innenleben aufwändig gestaltet. Jedes der insgesamt acht Buchkapitel wird von einem einseitigen Schwarz-Weiß-Foto eingeleitet, das stets das gleiche Motiv zeigt: einen kleinen, unscheinbaren gemauerten Stall mit einem großen Baum davor, der schwarze Nachthimmel übersät mit funkelnden Sternen. Unter jeder in römischen Ziffern geschriebenen Seitenanzahl dieses Buches befindet sich ein kleines Ornament, das jeweilige Kapitel wird in Fettdruck und Schreibschrift angeführt.

 

Anam ist als Protagonist auf der Suche nach seinen Wurzeln. Im Verlauf von Anams Nachforschungen erfährt der Leser dann auch den richtigen Namen dieses jungen Mannes, der eine bedeutende Rolle unter den ersten Christen einnahm. Alle weiteren handelnden Figuren - die Adoptivfamilie des Anam, die Bewohner von Bethlehem sowie die Hirten - werden nur spärlich charakterisiert und spielen eine untergeordnete Rolle.

 

Fazit: Bei diesem Büchlein handelt es sich um eine interessante und einnehmende Art, die Weihnachtsgeschichte aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Lektüre hat mir sehr gut gefallen, ich hätte mir zudem noch viele weitere Seiten und Erzählungen von dem Wirken Jesu gewünscht.

ohne Angabe, 01.12.2016

Anam hatte das Glück in einer wohlhabenden liebenden Familie ca. 30 Jahre nach Christi Geburt aufzuwachsen. Doch es quält ihm, dass er seine Wurzeln nicht kennt, da ihn sein Ziehvater bei einer Geschäftsreise neben seiner toten Mutter in einem Bachbett fand.

Nach 30 Jahren traut er sich seinen geliebten Ziehvater nach seiner Herkunft zu fragen und mit dessen Segen und einem Schaffell mit geheimnisvoller Inschrift macht er sich auf den Weg nach Bethlehem. Doch dort begegnet man ihn aufgrund der geheimnisvollen Inschrift mit Ablehnung und sogar mit Zorn. Einzig ein Wirt ist bereit, ihm den Weg zu den verhassten bösartigen Hirten zu weisen, welche mehr über seine Herkunft wissen dürften. Die Hirten haben ein schweres Los in Bethlehm, denn die Bewohner geben ihnen die Schuld an dem sinnlosen Kindermord, welcher von Herodes angeordnet wurde. Wird Anam von den Hirten überhaupt angehört oder hat Schlimmes zu befürchten?!

 

Eigene Eindrücke: Durch seine Erzählung schafft es der Autor, dass wir die Geschichte von der Geburt Christi nochmals aus einer anderen Perspektive betrachten können.

Was mir dadurch klar wurde, war, wie sehr die Hirten gelitten haben dürften, weil sie uneingeschränkt an die Geburt des Erlösers geglaubt und das Erlebnis unter die Menschen getragen haben. Sie wurden gemieden, gehasst, weil man ihnen die Schuld am Tode der vielen männlichen Säuglinge mit zugeschrieben hat.

Schön zu beobachten ist die Entwicklung von Anam, wie er zu sich findet und einen Platz im Leben zu finden scheint.

Die Sprache hätte für mich ruhig noch mehr an die damaligen Zeiten angepasst werden können. Die Hirten in unserer Weihnachtskrippe werde ich heuer sicherlich nochmal anders betrachten nach der Lektüre von Herrn Barry. Für mich weihnachtliche 4 Sterne.

ohne Angabe, 05.01.2017

Eine Geschichte um Herkunft und die Bedeutung von Weihnachten

 

Anam ist als Findelkind bei einem Kaufmann aufgewachsen, der ihm stets ein liebevoller Vater war. Dennoch brennt in ihm der Wunsch, endlich herauszufinden, was es mit seiner mysteriösen Herkunft auf sich hat. Er begibt sich also nach Bethlehem, der Stadt seiner Geburt, und begegnet dort vor allem einem: Misstrauen und Ablehnung. Alles scheint sich um eine Gruppe von Hirten zu ranken, die vor ungefähr 30 Jahren eine denkwürdige Begegnung mit einem Engel hatten, sowie um ein kleines Kind, das in einem Stall zur Welt kam.

 

Das kleine Büchlein ist wirklich schön aufgemacht. Immer wieder taucht das Bild eines dunklen, von Sternen übersäten Nachthimmels auf. Abgesehen davon hatte ich keine besonders außergewöhnliche Geschichte erwartet und war daher positiv überrascht. Hier wird alles, was zu der altbekannten Geschichte dazugehört, in einem ganz anderen Licht dargestellt. Die Geburt Jesu, die grausame Ermordung der vielen kleinen Kinder durch Herodes, die Botschaft des Engels, die Hirten als Empfänger dieser Botschaft – es verschmilzt alles zu einer bezaubernden kleinen Geschichte. Dabei geht es natürlich um Identität und Herkunft, aber auch um das Wesentliche an Weihnachten: die Freude darüber, dass Jesus geboren worden ist. Damit werden wir sehr sanft, aber dennoch eindrücklich daran erinnert, warum wir dieses Fest eigentlich aus vollem Herzen feiern sollten. Fernab von allem anderen erleben die Hirten einen Jesus, dem auch ich gerne einmal begegnen würde. Gerade diese Begegnung fand ich sehr berührend. Insgesamt waren allerdings einige Stellen etwas langatmig geschrieben. So bin ich nicht komplett überzeugt, auch der Schreibstil ist teilweise eher ein wenig umständlich und leblos. Einen kleinen Abzug gibt es also von mir, aber falls es in der Adventszeit oder auch an Weihnachten mal etwas anderes sein soll, was im Kreise der Familie gelesen wird: Diese Geschichte hier kann ich empfehlen.

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