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Zu Hause wartet die Hoffnung

Roman.

Nach einem Autounfall will sich die junge Sonderermittlerin Meghan bei ihrer geliebten Großmutter Hazel erholen - und ist überrascht, dort auch auf ihre Mutter zu treffen. Denn das Verhältnis dieser beiden Frauen ist seit Jahren angespannt. Kann Meghan zwischen den Fronten vermitteln? Und welche Rolle spielt dabei Hazels Schwester, die vor 70 Jahren spurlos verschwunden ist? Auf der Suche nach Antworten stellen sich die drei Frauen ihrer Vergangenheit ...

Eine bewegende Geschichte von Verlust und Versagen, an deren Ende eine große Verheißung steht: Bei Gott bleibt kein Fall ungelöst.
  • Nr. 817500
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 480 Seiten
  • · 08/2018
  • · Gerth Medien
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Kim Vogel Sawyer
Zu Hause wartet die Hoffnung (eBook)
Nr. 5517500
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  • „Die Tiefe der einzelnen Charaktere und Gottes perfekter Zeitplan kommen in der Handlung wunderbar zum Ausdruck. Mit diesem Buch erreicht die Erfolgsautorin ein neues Level des Romanschreibens.“ Publishers Weekly
  • „Eines dieser Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die mehrschichtige Erzählung vermischt geistliche Themen wie die Heilung der eigenen Seele mit der fesselnden Suche nach einer lang vermissten Schwester. Ein Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann!“ Colleen Coble, "USA Today"-Bestseller-Autorin

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Lia48, 05.10.2018

INHALT:

70 Jahre ist es her, dass Hazels kleine Schwester spurlos verschwunden ist. Bis heute fühlt sich Hazel schuldig. Hätte sie doch damals nur besser auf sie aufgepasst!

Meghan, Sonderermittlerin und Enkelin von Hazel, macht sich auf die Reise zu ihrer geliebten Großmutter. Bei ihr möchte sie sich von ihrem Unfall erholen und wieder Kraft tanken. Überraschenderweise trifft sie dort ihre Mutter.

Dianes Verhältnis zu ihrer Mutter ist schon seit Jahren angespannt. Hazel war ihr nie die Mutter, die sie sich gewünscht hatte. Und ihre Tochter Meghan scheint auch noch ganz vernarrt ihm diese Frau zu sein!

Drei unterschiedliche Frauen unter einem Dach. Werden sie sich endlich aussprechen können? Und was hat es mit Hazels verschwundener Schwester auf sich?

Ein Buch über Schuld, Hoffnung, Vergebung und den Glauben an Gott.

 

MEINUNG:

Die Geschichte wird hauptsächlich abwechselnd aus der Sicht von den drei Frauen erzählt, sowohl aus der Gegenwart als auch aus der Vergangenheit.

Am Anfang hatte ich hier große Bedenken, dass es zu viele Wechsel in Perspektiven und Zeit sein könnten. Doch die Figuren werden dadurch rundum beleuchtet, man lernt sie besser kennen und versteht ihr Verhalten auch immer besser. Die Übergänge erscheinen wunderbar rund.

Durch die bildlichen Beschreibungen, konnte ich mich gut in die Geschichte und in die verschiedenen Perspektiven hineinversetzen.

Besonders die geschilderten Erlebnisse aus der Vergangenheit der Frauen, haben mich emotional erreicht.

Christliche Inhalte (zB. der Glaube an Gott, Hoffnung, Schuld und Vergebung) wurden geschickt mit der Geschichte verknüpft.

Phasenweise hat mich das Buch regelrecht gefesselt.

Andere Stellen (in der Gegenwart) hätte ich mir manchmal etwas kürzer gewünscht, da für mich ab und zu ein paar kleinere Längen entstanden sind.

Das Ende war mir persönlich etwas zu knapp, regt dafür aber evtl. das eigene Vorstellungsvermögen an.

Außerdem habe ich etwas gebraucht, bis ich zwischen den verschiedenen Perspektiven mit den Namen zurecht gekommen bin: Maggie, Meghan, Margaret Diane (/Diane), “ihre Mutter“, “ihre Tochter“.

 

FAZIT: Eine schöne Familiengeschichte mit christlichen Inhalten: 4/5⭐️

Anasa, 07.10.2018

Drei Frauen – drei Generationen und das unter einem Dach. Hazel steht kurz vor ihrem 80ten Geburtstag als plötzlich nicht nur ihre junge Enkelin Meghan, sondern auch vollkommen unangekündigt ihre Tochter Diane bei ihr in Las Vegas auftauchen. Hazel und ihre Enkelin Meghan verbindet eine liebevolle Beziehung, doch zwischen Hazel und ihrer Tochter Diane ist die Stimmung angespannt und konfliktgeladen. Viele Jahre lang hat Hazel über ihre Vergangenheit, ein traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit geschwiegen, doch nun erzählt sie Diane und Meghan schließlich vom Verlust ihrer kleinen Schwester Maggie, an dem sie sich selbst die Schuld zuschreibt. Es beginnt eine Reise in die Vergangenheit auf der Suche nach Antworten rund um Maggies Verschwinden und trotz der Tatsache, dass inzwischen etwa 70 Jahre vergangen sind, keimt in Hazel Hoffnung auf, ihre kleine Schwester wieder zu finden…

„Zu Hause wartet die Hoffnung“ ist ein Gegenwarts-Roman der christlichen Buchautorin Kim Vogel Sawyer. Im Roman geht es um ein dramatisches, unverarbeitetes Familienereignis, dessen Folgen bis in die nächsten Generationen weiterreichen und zu Beziehungskonflikten zwischen den Frauen führen. Verlust, Versagen, Schuldgefühle, mangelndes Gottvertrauen, Angst und Rebellion – all dies sind Stichworte, die die familiäre Belastung beschreiben. Auch eine beginnende Liebesgeschichte findet sich in diesem Buch, wenn auch nur als „Nebenprodukt“.

Es wird aus den vier verschiedenen Perspektiven der Hauptprotagonisten geschrieben – Hazels, Dianes, Meghans und etwas später im Roman auch aus Sicht des Arbeitskollegen von Meghan (Sean). Die Perspektivwechsel sind übersichtlich strukturiert und sinnvoll durchdacht. In einem anderen Roman der Autorin empfand ich diese Perspektivwechsel als störend und zu viel, zu unpassend, aber in diesem Roman ist es wirklich gut gelöst worden. Immer wieder erfährt der Leser auch durch spannende und interessante Rückblicke in die Vergangenheit der drei Frauen etwas über ihr Leben und entscheidende Ereignisse, die die jeweilige Figur geprägt haben. Dabei hat die Autorin auch gekonnt und nachvollziehbar aus „Kindersicht“ bestimmte Erlebnisse beschrieben, die mich besonders emotional bewegt und beeindruckt haben.

Die Charaktere sind interessant und authentisch. Hazel Mae ist eine gläubige, liebevolle Person, jedoch auch überfürsorglich aufgrund ihres Erlebnisses. Margrete Diane erinnert in ihrem Verhalten gegenüber ihrer Mutter Hazel trotz ihrer etwa 40 Jahre an einen rebellierenden Teenager. Sie ist verbittert, verletzt und darin gefangen. Meghan ist Ermittlerin einer Sonderkommission für ungelöste Fälle. Eine selbstbewusste junge Frau, die die liebevolle Art ihrer Großmutter förmlich aufsaugt wie ein trockener Schwamm. Die Namen der Figuren sind am Anfang etwas herausfordernd für mich gewesen, da sie doch leicht verwechselt werden können (Maggie, Meghan, Margrete Diane). Jede der Frauen macht im Roman eine besondere Entwicklung, die nachvollziehbar dargestellt wird.

Der christliche Glaube spielt eine große Rolle im gesamten Romangeschehen. Dabei zeigt die Autorin, dass Gott manchmal auf ganz andere Weise eingreift, als wir es uns wünschen. Es wird in diesem Roman auch nicht davor zurück gescheut, den Mangel an Glaube und Liebe, den auch Christen oft haben und seine Folgen wie Verletzungen durch Vorurteile oder mangelndes Gottvertrauen, offen darzustellen. Spontane Gebete und Gottes erkennbare Führung runden den christlichen Aspekts des Romans ab.

Insgesamt ein ergreifender, tiefgründiger Roman, der mich positiv überrascht hat! Den Kommentar der Publisher Weekly - „Mit diesem Buch erreicht die Erfolgsautorin ein neues Level des Romanschreibens.“ - unterstreiche ich!

 

 

 

 

 

 

Dreamworx, 13.10.2018

Sonderermittlerin Meghan hat gerade einen Autounfall hinter sich und möchte sich bei ihrer 80-jährigen Großmutter Hazel Mae in Las Vegas von dem Schreck erholen. Als sie bei ihrer Oma eintrifft, staunt sie nicht schlecht, ihre eigenen Mutter Diana dort vorzufinden, denn das Verhältnis zwischen Großmutter und deren Tochter ist nicht das Allerbeste, während Meghan und Hazel ein Herz und eine Seele sind. Während die drei so unterschiedlichen Frauen gemeinsam Zeit unter einem Dach verbringen, kommt so manches zur Sprache. Hazel erzählt ihnen von dem traumatischen Erlebnis, als vor 70 Jahren ihre kleine Schwester Maggie spurlos verschwand und sie sich seitdem dafür verantwortlich fühlt. Dies hatte auch Auswirkungen auf ihr Verhältnis zu ihrer eigenen Tochter. Meghan ist von der Geschichte fasziniert und will sich unbedingt auf die Suche nach Maggie machen. Wird Meghan Erfolg haben und Maggie tatsächlich aufspüren?

Kim Vogel Sawyer hat mit ihrem Buch „Zu Hause wartet die Hoffnung“ einen sehr berührenden, gefühlvollen und fesselnden Roman vorgelegt, der dem Leser während der Lektüre sehr unter die Haut geht. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft, er lässt den Leser sehr intensiv am Leben der drei Frauen teilhaben. Durch wechselnde Erzählperspektiven, die mal die Vergangenheit, mal die Gegenwart reflektieren, lernt der Leser nicht nur Hazel sehr gut kennen, sondern erhält ebenfalls einen guten Einblick in Bezug auf Diane und Meghan, ihre Gedanken, Gefühle und Beziehungen untereinander. Sehr behutsam zeigt die Autorin auf, dass Erlebnisse aus der Vergangenheit der einen Frau das Leben der anderen mitprägen, sowohl in positiver als auch in negativer Hinsicht. Gerade dieser Rundumeinblick lässt den Leser die eine oder andere Verhaltensweise der Protagonisten besser nachvollziehen und verstehen.

Der christliche Aspekt in dieser Geschichte ist wunderschön herausgearbeitet. Neben dem verlorenen Glauben an Gott geht es auch um Verlust, Schuldgefühle, Vergebung und das Festhalten an der Hoffnung, dass es doch noch Wunder gibt. All diese Themen hat die Autorin feinfühlig und durchaus nachvollziehbar mit ihrer Handlung verwebt. Die eingefügten Gebete passen wunderbar zur jeweiligen Situation.

Die Charaktere sind sehr individuell ausgearbeitet und mit glaubhaften Ecken und Kanten versehen, die sie realistisch und authentisch wirken lassen. Der Leser kommt ihnen während der Lektüre sehr nah und nimmt so auch gefühlsmäßig regen Anteil an ihrem Schicksal. Hazel Mae ist in ihrem Lebensabend angekommen. Sie ist eine sympathische und liebevolle Frau, dazu tiefgläubig. Ebenso ist sie aufgrund ihrer schlimmen Kindheitserfahrung auch sehr einnehmend. Sie möchte alles unter Kontrolle haben, auch wenn das anderen ein Gräuel ist. Ihre Tochter Diane benimmt sich dagegen, als wäre sie der Pubertät noch nicht entwachsen. Sie wirkt wie ein störrisches Kind, aufmüpfig, aneckend und eifersüchtig. Ihre Stimmungen sind oftmals grenzwertig und verletzen ihre Mitmenschen, was sie wohl auch bezweckt. Meghan ist eine selbstbewusste und freundliche Frau, die sich gern von ihrer Großmutter betüddeln lässt und ihre Liebe genießt. Durch ihre offene Art wirkt sie wie der ruhende und ausgleichende Pol zwischen ihrer Großmutter und Mutter. Die persönliche Entwicklung aller drei Frauen und ihre Beziehung untereinander sind während der Handlung wunderbar zu beobachten und werden auch sehr glaubhaft dargestellt.

„Zu Hause wartet die Hoffnung“ ist ein sehr schöner Roman über drei grundverschiedene Frauen aus drei Generationen, die in ihrer Beziehung und in ihrem Leben einiges aufzuarbeiten haben. Das berührt und stimmt nachdenklich. Ein Buch mit Mehrwert - absolute Leseempfehlung!

Klaudia K., 15.10.2018

Das einfach nur als wunderschöner Roman zu bezeichnende Werk "Zu Hause wartet die Hoffnung" von Kim Vogel Sawyer bereitet jedem Leser mit Sicherheit viele emotional eindrucksvolle Stunden des Hoffens, Bangens und der Freude.

Meghan eine junge Sonderermittlerin besucht ihre geliebte Großmutter, um bei ihr nach einem schweren Unfall Ruhe und Kraft zu finden. Als sie dort ankommt trifft sie auch auf ihre Mutter Diane, die seit Jahren Probleme mit Hazel hat.

Meghan versucht zwischen den Beiden zu vermitteln und fragt sich, wie es nur zu diesem derart tiefgreifenden Zerwürfnis kommen konnte. Als die Enkelin für den bevorstehenden Geburtstag ihrer Großmutter ein Erinnerungsalbum erstellt, findet sie unter den zahlreichen Bildern Hazels das Foto eines kleines Mädchens. Sollte das Kind auf dem Bild Hazel sein? Hazel leidet unter einem schier unerträglich zu bewahrenden Geheimnis und versucht endlich diese ihr zu schwer gewordene Last abzulegen und sich ihren Lieben zu offenbaren. Sie vermisst seit siebzig Jahren ihre kleine Schwester Meggie, die sie als Kind beim Brombeeren Pflücken im Wald aus den Augen verlor und nie wieder fand. Als sich Hazel schließlich íhrer Enkelin Meghan anvertraut merkt die junge Sonderermittlerin, wie schwer die Last ihre Großmutter bedrückt. Meghans beruflicher Schwerpunkt ist die Fallaufklärung für als vermisst gemeldete Personen. Somit bietet die Enkelin ihrer Großmutter sofort an, den uralten Fall aufzurollen, nach Meggie zu suchen und in Erfahrung zu bringen, was seinerzeit mit dem Kind passierte. Als Hazel zustimmt, setzt sich Meghan gleich mit ihrem Kollegen Sean in Verbindung. Können die Ermittler auch nach so langer Zeit Spuren zur vermissten Schwester finden und den Fall rekonstruieren?

Die Handlung des Romans spielt überwiegend in der Gegenwart, wird aber durch interessante, schlaglichtartige Rückblicke in Lebensabschnitte der Großmutter auf mehr als interessante Weise in hoch bemerkenswerte Epochen erweitert und ermöglicht dem Leser in das Leben und die Geschehnisse weit zurückliegender gesellschaftlicher Entwicklungen einzutauchen. Schon allein dieser Kunstgriff macht den Roman zu einer kurzweiligen und sehr informativen Lektüre mit einem fesselnden Spannungsbogen in die jüngere Vergangenheit einer turbulenten Epoche.

Die Romanfiguren, die Kim Vogel Sawyer für seinen sehr schönen Roman erschuf, sind lebensecht, agieren lebendig in ihrem präzise beschriebenen Umfeld und werden in ihren charakterlichen Stärken und Schwächen mit erstaunlicher Tiefe skizziert, ohne aber überzeichnet zu sein.

Hazel ist eine ältere, liebenswürdige und sehr gläubige Person, die seit Jahren quälende Schuldgefühle in sich trägt, was ihre vermisste Schwester anbelangt. Sie liebt ihre Familie und besonders ihre Enkelin, die in ihren Ferien stets lieber zu ihr als zu Diane kam, was sicherlich daran lag, dass Hazel ihr sehr viel mehr Fürsorge und Liebe vermitteln konnte als das Diane jemals vermochte.

Diane ist eine verletzte und leicht rebellische Mutter. Sie hat durch ihre eigene problematisch verlaufende übervorsichtige Erziehung schließlich nie die Liebe geben können auf die ein Kind wie Meghan nahezu angewiesen ist.

Sean ist ein wunderbarer Kollege und Mensch. Er ist von tiefem christlichen Glauben erfüllt und stets fair zu allen Mitarbeitern. Meghan ist seine berufliche Partnerin. Beide verstehen sich mehr als gut, begegnen sich mit sehr viel Respekt und nähern sich menschlich durch die gemeinsamen Ermittlungen immer mehr.

Besonders gut gefiel mir an dem Roman "Zu Hause wartet die Hoffnung", dass auf sehr überzeugende Weise sehr viele christlich geprägte Motive und Lehren eingewoben sind.

"Es gibt niemanden, der zu kaputt ist, als dass Gottes Gnade ihn nicht retten könnte ... für ihn gibt es keine hoffnungslosen Fälle" sei hierbei als Hinweis genannt.

Dieser Roman wird mir unvergesslich bleiben. Ich halte hier eine spannungsreiche und herzbewegende Geschichte in Händen, die mir ausgezeichnet gut gefallen hat.

Ein herzliches Dankeschön an Gerth Medien für dieses rund um gelungene Werk.

S. Bohn, 15.10.2018

Drei Frauen stehen im Mittelpunkt dieses Romans: Meghan, ihre Mutter Diane und ihre Großmutter Hazel. Meghan ist für längere Zeit krank geschrieben und will sich bei ihrer Großmutter erholen. Dass auch Diane dort auftaucht, führt zu großen Problemen, denn Diane versteht sich überhaupt nicht mit ihrer Mutter Hazel.

Dann ist da noch die Sache mit Maggie. Als Hazel 10 Jahre alt war, verschwand ihre kleine Schwester Maggie spurlos. Der Fall konnte nie aufgeklärt werden.

Bisher hat Hazel nie darüber gesprochen. Als sie es jetzt tut, sind Diane und Meghan zutiefst geschockt. Sie hatten keine Ahnung von dieser Sache.

Meghan fühlt sich herausgefordert - schließlich ist sie Sonderermittlerin bei der Kriminalpolizei. Ob sie nach so vielen Jahren noch etwas herausfinden kann über Maggies Verschwinden? Lebt Hazels Schwester womöglich noch?

Der Roman liest sich gut. Er ist flüssig geschrieben, die Handlung größtenteils fesselnd. Es stört mich jedoch ein bisschen, dass am Schluss alles eitel Freude und Sonnenschein ist. [...] Ein bisschen unglaubwürdig in meinen Augen. Aber vier Sterne hat das Buch allemal verdient!

vielleser18, 19.10.2018

Drei Frauen - drei Generationen. Hazel ist die Älteste, sie bekommt Besuch von ihrer Enkelin Meghan. Doch überraschend taucht auch ihre Tochter Diane - Mutter von Meghan - auf und auch noch mit ihrem ganzen Rudel Hunde. Probleme sind damit vorprogrammiert, da Diane sich immer mißverstanden fühlt und ziemlich schroff auf ihre Mutter reagiert. Ihre ganze Kindheit über hat sie sich von ihrer Mutter überbehütet gefühlt und hat dann ziemlich schnell versucht der mütterlichen Enge zu entfliehen. Warum ihre Mutter so und nicht anders agiert hat und nicht anders konnte, dass kann Diane nicht ahnen.

Im zweiten Erzählstrang geht es um Hazels Kindheit. Eine Kindheit, die weder wohlbehütet noch sonderlich liebevoll war. Dennoch ging es ihr verhältnismäßig gut - bis zu dem schrecklichen Ereignis, als sie 10 Jahre alt war und das nicht nur ihre ganze weitere Kindheit, sondern ihr ganzes späteres Leben durcheinander gewirbelt hat und verändert hat.

Kim Vogel Sawyer kann fesselnd erzählen. Sie hat die drei Frauen wunderbar authentisch erschaffen, ihr Beziehungsgeflecht untereinander, besonders ihre Gefühle und ihre Art miteinander umzugehen. Vieles kristallisiert sich erst nach und nach heraus, dennoch ist klar, am Anfang ist das Verhältnis untereinander vielfach gestört. Dies zu beschreiben, die Gründe dafür werden dem Leser nach und nach überdeutlich, hat die Autorin wunderbar überzeugend geschafft. Immer wieder gibt es - neben den Sprüngen in Hazels Kindheit - auch kleinere Sequenzen aus Dianes Kindheit und Jugend, so dass wir auch Diane verstehen lernen.

Der Roman lebt aber nicht nur von diesem Generationenkonflikt, sondern auch von der Spannung, die das Verschwinden von Hazels Schwester ausgelöst hat. Denn auch 70 Jahre danach ist das Verschwinden nicht aufgelöst - was ist damals passiert ? Lebt Maggie noch? Meghan arbeitet bei der Polizei und beginnt nach Spuren zu suchen. Dabei stößt sie ziemlich schnell auf Überraschendes ...

Ein Roman, der von Spannung lebt, aber auch von dem Beziehungsgeflecht der drei Frauen. Ein schicksalhaftes Ereignis, dass Auswirkungen auf Generationen hat. Großmutter-Tochter- Enkelin ... so viel blieb all die Jahre ungesagt, dadurch gab es Reibereien, Unverständnis, Ablehnung. Vieles was hätte vermieden hätte werden können, wenn ja, auch wenn damals der eine Tag ganz anders verlaufen wäre. Die Mischung von allem, von dem Geheimnisvollen und der spannenden Spurensuche über das Verhalten der drei Frauen untereinander, aber auch die christlichen Elemente, die bei allem hier mit einfliesen, hat mir sehr gut gefallen.

Die abwechslungsreiche Erzählweise hat das Buch niemals langweilig gemacht, im Gegenteil, je mehr man in diese Geschichte hinein gezogen worden war, desto mehr wollte man auch wissen. Und auch wenn man das Ende irgendwann natürlich vorhersehen kann, blieb der Unterhaltungswert immer hoch. Dazu beigetragen hat natürlich auch der sehr lebendige Erzählstil der Autorin mit vielen wichtigen Dialogen.

 

Fazit:

Ein unterhaltsamer Roman, der eine sehr gute Mischung aus Spannung und Gefühlen bietet und bei dem auch der christliche Glaube eine wichtige Rolle einnimmt.

mannomania, 22.10.2018

Zum Inhalt:

Die Enkelin Meghan soll sich nach einem Autounfall bei ihrer geliebten Großmutter erholen. Was sie nicht wußte, daß sie dort ihrer Mutter Diane antrifft, da Meghan wußte, daß beide Frauen seit Jahren ein gespanntes Verhältnis zueinander haben. Hinzu kommt, daß Hazels Schwester seit 70 Jahren spurlos verschwunden war. Gibt es Möglichkeiten, Maggie wieder zu finden?

 

Fazit:

Die Geschichte hat den Leser sehr bewegt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Die Charaktere der Protagonisten sind authentisch dargestellt. Mir haben die Großmutter Hazel und ihre Enkelin Meghan sehr gut gefallen, die auch die Suche nach Hazels vermißter Schwester vorangetrieben haben. Der Glaube und ihr Gottvertrauen haben beide Familienmitglieder nie aufgegeben. Ob sie Erfolg hatten, darauf darf der Leser bis zum Schluß gespannt sein.

Ich fand dieses umfangreiche Buch mit der spannenden Familiengeschichte über Generatiionen hinweg sehr interessant zu lesen mit vielen einfühlsamen Momenten, hierfür gerne eine besondere Leseempfehlung!

MissLila, 23.10.2018

Meghan, eine junge Sonderermittlerin, hat einen schweren Unfall hinter sich. Um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu bekommen, beschließt sie, die nächste Zeit bei ihrer Großmutter Hazel zu verbringen. Dort angekommen trifft sie unerwartet auch auf ihre Mutter Diane. Dianes Verhältnis zu ihrer Mutter ist seit Jahren schwierig und angespannt.

Hazels Schwester ist vor 70 Jahren spurlos verschwunden, dies belastet Hazel sehr und lässt viele Fragen offen. Die drei Frauen versuchen Antworten zu finden und begeben sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.

Erster Eindruck:

Das Cover ist sehr gelungen zu der Geschichte gewählt, es gefällt mir sehr gut. Es spiegelt Traurigkeit, Verlust aber auch Hoffnung wieder, alles hiervon ist in diesem wundervollen Roman vereint.

Meine Meinung

Für mich war dies der erste Roman der Autorin. Kim Vogel Sawyer hat es geschafft, mich in kürzester Zeit an diese Geschichte zu fesseln. Anfangs wollte ich nur ein paar Seiten reinlesen und war sofort durch den mitreißenden Schreibstil in den Bann der Geschichte gezogen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Viel zu schnell war das Ende dieses wertvollen Romans erreicht.

Die Geschichte ist in mehreren unterschiedliche Erzählsträngen aufgeteilt, die sich Stück für Stück immer mehr miteinander verknüpfen. Die Charaktere sind liebevoll und facettenreich gezeichnet. Die Autorin hat die Beziehung und Konflikte der drei Frauen untereinander sehr authentisch dargestellt.

Meghan, Hazel, sowie ihr Kollege und gleichzeitig guter Freund Sean sind mir schnell ans Herz gewachsen.

Diane ist anfangs in ihrem Verhalten schwierig nachzuvollziehen, vieles in der Beziehung zu ihrer Mutter ist gestört aber auch das begründet sich im Verlauf der Geschichte immer mehr. Stück für Stück erfährt man mehr aus der Vergangenheit der drei Frauen. Aber nicht nur der Konflikt über die unterschiedlichen Generationen macht diese Geschichte so spannend. Von Anfang an ist klar: das Verschwinden von Hazels Schwester vor 70 Jahren spielt eine große Rolle.

Die Autorin beschreibt den Schmerz des Verlustes von Hazels Schwester sehr real, man fühlt beim Lesen förmlich mit und ich finde es schrecklich, mit welchem Verhalten ihre Eltern ihr damals, als sie selber ein kleines Kind war, begegnet sind.

Sehr gut gefällt mir Sean, der für die Familie betet und hierdurch immer wieder Glaubensaspekte mit geschickt in die Geschichte eingearbeitet sind. Schön ist, dass sich dies auch immer wiederholt, aber trotzdem sind die Glaubensaspekte nicht übertrieben dargestellt sondern genau an den passenden Stellen eingefügt. Es geht um Glauben, Versagen und Vertrauen aber vor allem darum, dass bei Gott kein Fall ungelöst bleibt.

Der christliche Glaube und die Kraft des Gebetes sind eindrucksvoll dargestellt. Seans Gottvertrauen finde ich großartig. Auch wenn er zu Beginn der Geschichte nicht vor Ort ist, hilft er den Dreien, alleine durch seine Gebete.

Ich bin nur so über die Seiten geflogen und durch die anhaltende Spannung hat die Autorin es geschafft, dass ich am Ende ganz traurig war, dass dieser wundervolle Roman schon zu Ende ist.

Ein herzbewegender, emotionaler Roman der mir großartige Lesestunden bereitet hat und lange in Erinnerung bleiben wird.

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