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Die Stimme des Schöpfers

Erzählungen aus dem Alten Testament.

Die Bibel berichtet über manche Ereignisse und Personen nur knapp, und leicht wird beim Lesen übersehen, wie umwälzend und großartig die geschilderten Begebenheiten waren. Titus Müller hat sich in die Situationen hineingedacht. Er erzählt sie emotional packend und auf eine Weise, wie sie die Beteiligten damals erlebt haben könnten. Die Geschichten enthalten historische Hintergründe, gekonnt verwoben durch einen meisterhaften Schreibstil. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Leseerlebnis - als wäre man mittendrin. Eine wunderbare Lektüre für alle, die bekannte Geschichten aus dem Alten Testament ganz neu erleben möchten.
  • Nr. 817527
  • · Gebunden, mit Schutzumschlag 13,5 x 21,5 cm, 176 Seiten
  • · 06/2018
  • · Gerth Medien
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Titus Müller
Die Stimme des Schöpfers (eBook)
Nr. 5517527
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mabuerele, 09.07.2018

„...Ich zwinge kein Geschöpf, bei mir zu bleiben. Jedes hat die Freiheit, mich zu verlassen...“

Titus Müller hat 29 Geschichten aus dem neuen Testament auf seine ganz persönliche Art erzählt. Dabei bleibt er eng an dem Geschehen der Bibel, versucht aber konsequent herauszuarbeiten, was die Protagonisten damals gedacht und gesagt haben. Er lässt mich als Leser also einen Blick hinter die Geschichten werfen.

Der Autor beginnt mit Schöpfungsgeschichte. Aus der stammt auch das obige Zitat. Dann folgen mit Sündenfall, Kain und Abel, Noah und Abraham sehr bekannte Erzählungen. Doch auch Debora, Ahab und Gehasi sind Inhalte von Geschichten.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das liegt zum einen anderen an ab und an bildhaften Beschreibung, zum anderen an geschickt genutzten Vergleichen und nicht zuletzt an abwechslungsreichen Dialogen. So muss Adam nach dem Sündenfall plötzlich mit Erschrecken feststellen, dass sich die Tiere nun ganz anders verhalten wie im Paradies. Das wirft ein völlig neues Licht auf das Geschehen.

Der Autor nutzt ebenso die Vergangenheit seiner Protagonisten, um ihr aktuelles Handeln zu beleuchten. So erinnert sich Mose, als er vor den brennenden Busch steht, an seine Jugendjahre am Hofe des Pharaos.

Auch an den Zweifeln der handelnden Personen lässt mich der Autor teilnehmen, wie das Zitat von Elia zeigt: „...Ja, er hatte mit Gottes Hilfe Zeichen vollbracht. Aber es waren Zeichen der Gewalt gewesen, nicht Zeichen des Friedens und des Lebens. Jahwe war doch der Schöpfer, der König des Friedens!...“

Ab und an wendet sich der Autor Fragen zu, die ich mir als Leser der Bibel schon einmal gestellt habe, und versucht, eine Antwort zu geben. Das geschieht meist im fiktiven Dialog der Protagonisten miteinander oder im Gespräch mit Gott. Ich denke dabei insbesondere an das Geschehen, als Abraham mit Isaak auf den Berg Morija geht.

Einige Geschichten belegen, dass auch die Glaubensväter Menschen mit Stärken und Schwächen waren. Dafür hat der Autor die Geschichte von Sara beim Pharao und das Geschehen zwischen David und Batseba ausgewählt.

Es gibt Dinge, die erneut in Erinnerung gerufen werden. Dazu zählt die Festlegung des Lebensalters der Menschen auf 120 Jahre nach der Sintflut. Es ist unvorstellbar, dass zuvor viele Generationen gleichzeitig gelebt haben und Methusalem Adam noch gekannt hat.

Natürlich fällt einem als Leser noch manche Begebenheit ein, die sich ebenfalls zum Nacherzählen geeignet hätte. Trotzdem ist die Auswahl ausgewogen.

Jede Geschichte beginnt mit dem Bild des brennenden Busches. Eingebettet darin ist die Überschrift.

Die Angabe der verwendeten Bibelstellen und die Aufzählung der behandelten Geschichten beschließt das Buch.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ermöglicht einen neuen und genaueren Blickwinkel auf die Geschichten der Bibel.

vielleser18, 18.07.2018

Titus Müller hat sich etliche Geschichten aus dem alten Testament vorgenommen und hat sie etwas anders erzählt. Er hat nicht die Handlung abgewandelt, sondern sich in die einzelnen Figuren hinein gedacht, hat nicht über sie erzählt, sondern hat sie erzählen lassen. Mit ihren Augen erleben wir nun beim Lesen der einzelnen Abschnitte ihre Erlebnisse mit. Das ist dem Autor sehr gut gelungen.

Angefangen von der Schöpfungsgeschichte, über Adam und Eva und die Vertreibung aus dem Paradies, Kain und Abel, Noah, Moses, Abraham, David, Elias, Jona, sowie vielen weiteren. Auch wenn man natürlich ihre Erlebnisse kennt, bekommt man beim Lesen durch diese neue Sichtweise und den gefühlvollen Erzählstil des Autors doch ein ganz anderes Gefühl für die Ereignisse. Dieser Stil macht aus den Personen von damals Menschen fast "zum Anfassen", man kann den Ereignissen besser nachfühlen. Denn auch sie lebten mit ihren Schwächen, aber natürlich auch mit ihrem Mut und ihrem Glauben.

Dabei wird der eigene Glaube gestärkt.

Der (moderne) Erzählstil, diese emotionale und etwas andere Sichtweise, die sich dennoch eng an die Bibel hält, hat mir sehr gut gefallen. Mir hat auch gefallen, dass es einige Kapitel mit mir unbekannteren Figuren gab, manchmal auch kleinere Ereignisse ihren eigenen Abschnitt bekamen. Die Mischung von allen ist sehr breit gefächert und abwechslungsreich.

Die verwendeten Bibelstellen sind aus den Büchern Mose, Richter, Samuel, Könige, Daniel, Jona und der Apostelgeschichte. Am Ende des Buches sind sie (zum Nachlesen) noch einmal detailliert gelistet.

Fazit: Eine ganz andere, emotionalere Sicht auf Erzählungen aus dem alten Testament.

ckleseratte, 03.09.2018

Titus Müller erzählt in diesem Buch 29 Geschichten aus dem Alten Testament nach. Dabei wirft der Autor auch ein Licht auf weniger bekannte Geschichten wie die von Manoach, Usa oder zwei Episoden um Elisa. Hauptsächlich sind es aber die Geschichten, die in keiner dickeren Kinderbibel fehlen. Dennoch ist der Blickwinkel ein anderer, oft stehen Gefühle und Motive im Vordergrund. Die Erzählung ist nah am Original, manches wird natürlich ausgeschmückt, und bei den Motiven und Beweggründen wird mancher positiver bewertet, als ich es vielleicht tun würde. Doch gerade dies regt zum Nachdenken an und es könnte meist tatsächlich so gewesen sein (oder auch nicht, wer weiß?).

Da gibt es poetische Geschichten wie die von der Schöpfung, grausame von Mord und Totschlag, Liebe, Mut und eine Star-Wars-Anspielung, bei der ich kaum glauben konnte, dass sie in der Bibel steht: Sie tut es! ("Das ist nicht die Stadt, die ihr sucht.") Titus Müller stellt dabei Gottes Liebe heraus, gerade auch in Geschichten, die eher grausam wirken. Das ist ihm gut gelungen.

Die Geschichten eignen sich gut zum Selberlesen oder zum Vorlesen für Erwachsene, einige auch für nicht christliche Anlässe. Manche sind jedoch eher grausam, wie das eben so ist. Meist ist die damalige Zeit gut dargestellt, vereinzelt mutet etwas zu modern an. Auch litt Naaman vermutlich nicht an Lepra, sondern an einer harmlosen Hautkrankheit ("Aussatz" bezeichnete damals beides und als hochgradig ansteckende Person wäre er wohl nicht zum König vorgelassen worden). Doch das ist Meckern auf hohem Niveau.

Das Buch ist sehr ansprechend gestaltet und es macht schon deshalb Spaß, es zu lesen (das Auge "liest" auch mit).

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