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Winterleuchten am Liliensee

Roman.

Schwarzwald, 1965: Lisa hatte es nie leicht im Leben und wird von Selbstzweifeln geplagt. Als sie von der Försterfamilie Vogel an den reizvollen Liliensee eingeladen wird, hofft sie, dort zur Ruhe zu kommen und die Vergangenheit hinter sich lassen zu können. Charlotte Vogel nutzt die Gunst der Stunde, um einen ihrer Söhne mit Lisa zu verkuppeln. Und tatsächlich: Lisa unternimmt eine Bergtour mit Charlottes ältestem Sohn Robert, doch schon bald schweben die beiden in Gefahr ...

Eine spannend-romantische Geschichte, die aufzeigt, dass Gott auch auf krummen Linien gerade schreiben kann.
  • Nr. 817661
  • · Broschur, 13,5 x 21,5 cm, 224 Seiten
  • · 08/2020
  • · Gerth Medien
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Elisabeth Büchle
Winterleuchten am Liliensee (eBook)
Nr. 5517661
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  • „Ein warmherziger Wohlfühlroman mit liebenswerten Protagonisten, der den Leser umhüllt wie eine kuschelige Decke - so wie Gottes bedingungslose Liebe.“ Susanne Degenhardt, Buchhändlerin und Bloggerin

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Lujoma, 24.08.2020

Naturbursche und Stadtmädchen

Schwarzwald 1965, die Försterfamilie erwartet das sechsjährige Patenkind der Mutter, doch am Bahnhof steht nur eine junge Frau – Lisa, die man einlädt ihre Urlaubstage bei der Familie zu verbringen. Während Mutter Charlotte Vogel in Lisa die Gesichtszüge ihrer Freundin erkennt, ist der älteste Sohn Robert sehr misstrauisch: Woher kommt Lisa und was beabsichtigt sie? Mit ihrer freundlichen Art und ihrer Hilfsbereitschaft erobert Lisa die Herzen und schnell versucht Charlotte sie mit einem ihrer Söhne zu verkuppeln. Lisa fährt mit Georg an den Liliensee und mit Robert in die Berge. Ein plötzlicher Schneesturm verhindert allerdings die Rückkehr am Abend. Eingeschlossen in einer Berghütte müssen Lisa und Robert ausharren und miteinander auskommen ...

Ich kenne schon einige Bücher der Autorin Elisabeth Büchle und habe mich sehr gefreut als ich den neuen Winterroman entdeckte. Zuerst ein großes Lob für das Cover, es ist wunderschön… im Bergsee spiegelt sich die verschneite Landschaft und Sonnenlicht erhellt die Szene. Dies passt sehr gut zum Inhalt des Romans.

Der Schreibstil von Elisabeth Büchle ist gut zu lesen. Ihre Naturbeschreibungen malen deutliche Bilder vor mein inneres Auge, zB.: „Tautropfen saßen wie Perlen auf Grashalmen und reflektierten die für die Jahreszeit ungewöhnlich helle Morgensonne, klebten an Spinnweben, als wollten sie dafür Sorge tragen, dass die seidigen Fäden, die sonst gern im Verborgenen blieben, an diesem Tag nicht übersehen wurden. Wie filigrane Kunstwerke, im Geheimen entstanden und nun in einer Galerie ausgestellt, die sich Natur nennt.“ (s.S. 31)

Die Protagonisten sind ebenso liebevoll gezeichnet und man schließt sie schnell ins Herz. Allen voran natürlich Lisa, deren Leben bisher nicht leicht war und die tiefe Verletzungen und Sehnsucht nach Annahme und Familie in sich trägt. Der Familienzusammenhalt der Vogels führt ihr sehr deutlich vor Augen, was sie nie hatte. Ja, die Vogels… Eltern, die sich herzlich zugetan sind, erwachsene Söhne, die ihren Weg gefunden haben, aber (zum Leidwesen der Mutter) noch keine Frau für‘s Leben und der etwas schrulliger Großvater, der mehr sieht als man denkt und der mit kryptischen Äußerungen manches lenkt… Und natürlich spielt auch Gott, der uns liebt, und der Glaube an ihn eine wichtige Rolle im Buch.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Lest selbst! Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt, die Dialoge haben mich oft zum Lachen gebracht, mich aber nach nachdenklich zurückgelassen. Ich habe den Roman an nur einem Tag durchgelesen. Und schon jetzt hoffe ich, dass es bald eine Fortsetzung dieser Reihe gibt.

„Winterleuchten am Liliensee“ ist eine romantische Wintergeschichte… mal nachdenklich, mal witzig und einfach nur schön! Schade, dass man nur 5 Sterne vergeben kann!

Ein Buch, das berührt, 25.08.2020

„...Lisa wusste nicht, was sie denken oder fühlen sollte. Dem Zorn nachgeben, der in ihr schwelte? Dem altbekannten Gefühl, falsch oder gar wertlos zu sein?...“

Es ist ein Schock für Lisa, als sie erfährt, dass sie eine kleine Schwester hat. Sie selbst wurde mit 10 Jahren von der Mutter mit den Zug nach Frankreich zu ihrer Großtante Camille geschickt. Seitdem hat sie kein Wort mehr von ihrer Mutter gehört. Und nun, im Jahre 1965, ist diese tot. Charlotte, eine Freundin der Mutter, hat nach der Todesnachricht eine Einladung an Trude, die sechsjährige Tochter, ausgesprochen, deren Patentante sie ist. Doch nun steht Lisa vor ihr, die auf ein paar geruhsame Urlaubstage hofft.

Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist sehr poetisch und gefühlvoll.

Charlotte nimmt Lisa liebevoll auf. Sie passt sich schnell der Situation an. Lisa wäre ja eine mögliche Schwiegertochter, denn ihre drei Söhne kriegen das Thema Heirat nicht auf die Reihe. Gut, Robert, der Älteste, ist ein gebranntes Kind. Ralf, der Jüngste, studiert. Georg und Lisa aber wären bestimmt ein schönes Paar. Der Großvater allerdings hat einen völlig anderen Plan. Er ist derjenige, der eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte bringt.

Lisa ist von ihrer Vergangenheit geprägt. Sie hat es Camille zu verdanken, dass sie nicht am Leben verzweifelt ist.

„...Ihre Tante Camille hatte ihr beigebracht, ihre Gefühle nicht für sich zu behalten, sich ihnen nicht allein zu stellen, nicht zu versuchen, die Angriffe auf ihr Herz abzuwehren. Bei der älteren Dame hatte es keine wohlformulierten Gebete gegeben […] Camille hatte mit Gott geredet, wie es ihr gerade in den Sinn kam...“

Lisa sehnt sich nach Liebe und Familie. Sie spürt die angenehme Atmosphäre in Charlottes Familie. Robert ist nach seinen Erfahrungen misstrauisch. Er befürchtet, dass Lisa nicht diejenige ist, für die sie sich ausgibt. Das zeigt er ihr auch.

„...Sie wollte nicht, dass Robert den Schmerz sah, den seine Worte bei ihr hervorriefen. Schließlich konnte er nichts dafür, dass sie sich ein Leben lang ungewollt geführt hatte...“

Camille war die einzige, die Lisa ihre Zuneigung gezeigt hat. Die alte Dame aber lebt nicht mehr.

Mir gefällt die poetische Sprache mit ihren vielen treffenden Metaphern. Lisa betrachtet ihr Leben wie eine Leinwand, auf der jede Enttäuschung einen schwarzen Pinselstrich hinterlässt.

Robert ist Förster. Auf Empfehlung seines Großvaters nimmt er Lisa mit in die Berge. Dort überrascht sie ein Unwetter. Wieso hat das der Großvater nicht vorhergesehen, der für sein feines Gespür für jede Wetterlage bekannt ist? In einer Hütte finden sie Unterschlupf. Beide haben nun viel Zeit zum Nachdenken. Lisa resümiert:

„...Vielleicht hat es dich und dieses Unwetter gebraucht, damit ich lerne, was es bedeutet, zu verstehen und zu vergeben...“

Die Autorin lässt mich ganz tief in die Psyche ihrer Protagonisten blicken. Ich sehe die Verletzungen, aber auch Sehnsucht und Hoffnung. Die Gespräche zwischen Lisa und Robert dagegen haben manchmal fast eine feine humorvolle und spielerische Note. Es sind dann die Gesichtszüge oder die Bewegung, die den Schmerz ausdrücken.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, was die Liebe vermag. Mit einer Erkenntnis von Lisa möchte ich meine Rezension beenden:

„...Dort oben auf dem Berg habe ich verstanden, dass Gott mit weißer Farbe über ein verunstaltetes Bild malen kann. Und auch wenn ein paar dunkle Flecken durchschimmern, so sind sie doch nicht mehr als ein Mahnmal, das Schwere nicht zu vergessen, sondern es fortan besser zu machen und für das Gute dankbar zu sein...“

Nicole Pichler, 26.08.2020

Gerade ist der neue Roman von Elisabeth Büchle erschienen und ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Das Buch trägt den Titel „Winterleuchten am Liliensee“ und ist ein wunderschöner Liebesroman.

Lisa reist im Herbst des Jahres 1965 in den Schwarzwald, um ihre angebliche Patentante Charlotte kennenzulernen. Sie freut sich auf den Besuch und hofft dort ihre Vergangenheit verarbeiten zu können. Familie Vogel ist ganz überrascht als eine erwachsene Frau ankommt. Eigentlich hatten sie ein 6 Jahre altes Mädchen erwartet. Bald klärt sich das Missverständnis auf und Charlotte sieht in Lisa die richtige Frau für einen ihrer Söhne.

Schon nach den ersten Seiten bin ich diese wunderbare Geschichte eingetaucht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, spannend, warmherzig und fesselnd. Die Protagonisten mochte ich sehr gerne. Lisa ist so eine liebenswerte junge Frau. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Allerdings kämpft sie mit ihrer Vergangenheit und hofft, dass sie hier ein klein wenig Wärme und Geborgenheit findet.

Die Söhne von Charlotte sind auch sehr nette junge Männer. Georg ist der offene Typ und Robert der Ältere ist ein wenig verschlossen und hadert auch noch immer mit seiner Vergangenheit. Schon einmal hat ihn eine Frau tief verletzt und ganz hat er sich davon noch nicht erholt. Auch wenn es schon Jahre zurückliegt.

Die Person, die dem Roman immer wieder Würze verleiht, ist Johann, der Großvater von Georg und Robert. Er erkennt sofort für wen Lisa bestimmt ist und er tut das auch immer wieder mit versteckten Anspielungen kund, die der Betroffene natürlich nicht unbedingt versteht oder verstehen will. So musste ich über Johann immer wieder schmunzeln.

Für mich war es ein gefühlvoller, emotionaler Roman. Ich konnte mich wunderbar in Lisa und Robert hineinversetzen und mit ihnen mitfiebern. Es war so schön zu sehen, wie die Liebe zwischen ihnen immer größer wurde und wie sie beginnen endlich ihre Vergangenheit verarbeiten. Lisa und Robert bekämpfen ihre Zweifel und zwar bei einem spannendem Aufenthalt, eingeschneit in einer Schutzhütte auf dem Berg, über den ich aber nicht mehr verraten will, da dieser Aufenthalt ein wichtiger und emotionaler Teil des Buches ist.

Ich hatte wunderbare Lesestunden und konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Für mich war das wieder eines dieser besonderen Bücher, aus denen man ganz viel Wärme und Liebe für sich selbst mitnimmt. Elisabeth Büchle hat sich mit diesem emotionalen und gefühlvollen Roman wieder einmal selbst übertroffen.

Von mir bekommt „Winterleuchten am Liliensee“ 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kirsi, 26.08.2020

Schwarzwald, 1965: Lisa schneit eines Tages aufgrund einer Verwechslung bei der Försterfamilie Vogel herein und wird liebevoll von fast allen Familienmitgliedern – bis auf den ältesten Sohn Robert – aufgenommen. Er bleibt Lisa gegenüber misstrauisch. Eines Tages unternimmt Robert eine Bergtour mit Lisa. Doch da werden sie von einem Sturm überrascht und müssen in einer Hütte Zuflucht suchen…

Das Cover sticht sofort ins Auge. Die wunderschöne Naturlandschaft mit dem See, dem Wald und den Bergen ringsum kombiniert mit den Sonnenstrahlen, stehen in wunderbarer Harmonie mit dem Buchtitel. Der winterliche Bergsee leuchtet einem regelrecht entgegen.

Mit seinen 224 Seiten ist das Buch zwar recht kurz, lässt sich gut lesen und eignet sich auch perfekt als Lektüre zwischendurch – und doch überzeugt es mit einer großen Portion Tiefgang durch seine Charaktere und ihre Geschichte. Die beiden Protagonisten – Lisa und Robert – haben keine leichte Vergangenheit. Lisa ist eine unsichere junge Frau, die sich nach Liebe und Geborgenheit sehnt und Robert hat Mühe wieder jemandem zu vertrauen. Diese Konstellation macht es den Beiden nicht leicht. Die gute Zeichnung der Charaktere hat bei mir dazu geführt, dass ich beide Figuren gut vor meinem geistigen Auge beim Lesen sehen und ihr Handeln verstehen konnte.

Auch wenn Lisa und Robert jeweils eine schwierige Vergangenheit haben, so versinkt dieses Buch nicht in Melancholie. Die Warmherzigkeit und Lockerheit der Familie Vogel - und damit der Nebencharaktere - sorgt immer wieder für Auflockerung und auch Lisa und Robert überzeugen immer wieder mit Schlagfertigkeit und Witz. Allerdings habe ich bei anderen Büchern der Autorin schon mehr von diesem Witz erlebt. Das hat mir ein bisschen gefehlt.

Ebenso hat mir auch ein zeitgeschichtlicher Bezug zu den 60er Jahren gefehlt. Es ist zwar verständlich, dass die Geschichte auf diese Weise nicht im Hier und Jetzt spielen kann, aber so ein wirklicher Bezug zum Leben im Schwarzwald im Jahr 1965 oder zu irgendwelchen Ereignissen in diesem Jahr waren leider nicht vorhanden. Da hätte ich mir mehr gewünscht.

Was mir aber an dem Buch besonders gut gefallen hat, ist die folgende Aussage: „„...Dort oben auf dem Berg habe ich verstanden, dass Gott mit weißer Farbe über ein verunstaltetes Bild malen kann. Und auch wenn ein paar dunkle Flecken durchschimmern, so sind sie doch nicht mehr als ein Mahnmal, das Schwere nicht zu vergessen, sondern es fortan besser zu machen und für das Gute dankbar zu sein...“ Da ich selber male und weiß wie man gerade auch mit Acrylfarben immer wieder Dinge übermalen und somit verändern kann, finde ich den gezogenen Vergleich zum Leben sehr gelungen. Es gibt immer Hoffnung. Auch wenn etwas misslungen ist, so soll man sich davon nicht unterkriegen lassen. Das eigene Lebensbild ist immer noch zu retten – besonders wenn man dem Meistermaler den Pinsel überlässt.

Ich hoffe ja, dass es ein Wiedersehen mit der wunderbaren Familie Vogel geben wird. Ich habe sie jedenfalls sehr ins Herz geschlossen. Das Buch hat mir gut gefallen und ich empfehle es unbedingt weiter.

S. Degenhardt / Smillas_bookworld, 04.09.2020

Diesen Winterroman von Elisabeth Büchle habe ich sehr genossen! Er ist nicht nur stimmungsvoll und romantisch, sondern wartet außerdem auch noch mit einer super sympathischen Försterfamilie mit drei erwachsenen Söhnen auf. Und einer davon soll – wenn es nach Charlotte Vogel, der Mutter der Drei geht – eine Frau finden. Es trifft sich gut, dass Lisa, die Tochter ihrer Jugendfreundin, in dem urigen Försterhaus mitten im Schwarzwald, strandet.

Die junge Künstlerin fühlt sich sofort wohl im Schoß der Familie Vogel und taut auch schnell auf. Sie ist schlagfertig und liefert sich das eine oder andere Wortduell mit den Familienmitgliedern. Doch innerlich ist sie geprägt von Verletzungen und trägt eine tiefe, schmerzliche Sehnsucht in sich.

Ein Schneesturm sorgt dann nicht nur für viel Schneefall und tiefe Schneeverwehungen, sondern auch dafür, dass Lisa und der älteste Sohn gemeinsam in einer Berghütte festsitzen. Während sie dort ausharren, erkennt Lisa: Wie der Schnee von Menschenhand verursachte Vertiefungen überdeckt, so überdeckt Gott unsere Fehler und Makel im Lebensbild.

Mir hat dieser bildhafte Vergleich gefallen. Die Autorin hat generell einen sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil und so war es kein Wunder, dass ich das Buch in kürzester Zeit schon durchgelesen hatte. Ich bin auch gerne in das Jahr 1965 eingetaucht, in das tolle Setting. Die Botschaft um die heilende Kraft der Liebe und Vergebung sind das i-Tüpfelchen von diesem Seelenstreichler und ich hoffe, dass Band 2 nicht allzu lange auf sich warten lässt. Es bleiben ja noch zwei Söhne, die unter die Haube müssen. ;)

Kristina Klimke, 10.09.2020

Habe es total gerne gelesen und war begeistert von der Charakterzeichnung der Protagonisten. Wer ein Buch zum entspannten Runterlesen, aber doch mit Tiefgang sucht, wird hier fündig.

Ich möchte nicht viel zur Geschichte an sich sagen, das würde meiner Meinung nach den Lesespaß verderben.

Aber so viel sei gesagt, besonders gut gefielen mir die Gedankeneinblendungen der Protagonisten. Dadurch bekam ein viel besseres Bild, der sowieso schon sehr schön beschriebenen Charaktere. Denn einerseits spielt die sich anbahnende Liebesgeschichten der beiden Hauptcharaktere eine große Rolle und anderseits aber auch die persönliche Reifung der Charaktere während der Zeit der Sturmprobe.

Ebenso gefiel mir die detailreiche Beschreibung der Landschaft und Umgebung. Dadurch fühlte man sich gleich Ort und Stelle versetzt und konnte sich richtig gut hineinversetzen.

Von mir eine klare Kaufempfehlung für das Buch. Freue mich auf die nächsten zwei Bände, worauf das Ende hoffen lässt.

QueenSize, 18.09.2020

Warmherzig und liebevoll, so kommt der neue Roman „Winterleuchten am Liliensee“ von Elisabeth Büchle daher. Schnell fühlt man sich fast als Mitglied der Familie Vogel im Schwarzwald. Die Autorin versteht es ganz hervorragend, beim Lesen des Buches ein warmes, wohliges Gefühl entstehen zu lassen.

Das Cover passt sehr gut zum Roman und wirkt durch die verschneite Landschaft mit dem See und den Bergen im Hintergrund schön winterlich und verträumt.

Aber worum geht es überhaupt?

Lisa eine junge Frau, die in Frankreich bei ihrer Tante aufgewachsen ist und dort auch den Glauben an Gott kennengelernt hat, hatte es nicht leicht in ihrer Kindheit. Im Grunde ihres Herzens sucht sie einen Platz in einer liebevollen Familie, in die sie sich voll mit einbringen kann.

Nach dem Tod ihrer Mutter kommt es zu einer Verwechslung. Deshalb erwartet Charlotte Vogel eigentlich ihre sechsjährige Patentochter Trudi, doch stattdessen steht Lisa, eine erwachsene junge Frau, vor ihr. Ebenfalls eine Tochter ihrer Freundin Gerda, von der sie aber gar nichts wusste. Trotzdem wird Lisa herzlich von der Familie aufgenommen und Mutter Vogel erhofft sich eine lang ersehnte Schwiegertochter. Bis es aber soweit ist, kommt es noch zu einigen Zwischenfällen.

Fazit:
Mit einigem Wortwitz und Situationskomik zeichnet Elisabeth Büchle das Bild einer jungen Frau, die zwar selbstbewusst aber auch verletzlich zart erscheint. Genauso wie sie den ältesten Sohn Robert grüblerisch und vorsichtig, aber auch witzig und mitfühlend vor dem inneren Auge erscheinen lässt.

Mich hat der Roman mitgerissen, wie schon anfangs beschrieben war ich voll dabei. Der Schreibstil ist locker und bildhaft. Die Personen sind sympathisch und nicht zuletzt die schönen Landschaftsbeschreibungen tun ihr Übriges, um den Roman rund und stimmig zu machen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und Ich vergebe gerne 5 Sterne.

Carmen, 19.09.2020

Das Buch Winterleuchten am Liliensee von Elisabeth Büchle ist das beste Buch das ich seit langem gelesen habe.

Die Autorin hat sowohl die Charaktere so wunderbar und liebevoll gezeichnet, dass ich sie mir bildlich vorstellen konnte, hier ist besonders der "gnitze" Opa Johann zu erwähnen. Auch war ich so vom Geschehen gefesselt, dass ich es fast körperlich gespürt habe, wie sich die Protagonisten gefühlt haben. Was mir auch sehr gefallen hat war, dass z.B. das regionale Kartenspiel Binokel erwähnt wurde, was für mich einfach eine runde Sache war und super gut zum Buch gepasst hat.

Ich freue mich, dass diese Reihe in 4 Bänden angelegt ist und bin schon gespannt, wie es den mir lieb gewonnenen Menschen weiterhin ergeht.

Leseratte61, 23.09.2020

Fazit:Lisa wird von ihrer ihr unbekannten Patentante an den Liliensee eingeladen. Doch am Liliensee angekommen, erlebt sie erstmal das Staunen der Familie Vogel. Da scheint eine Verwechslung vorzuliegen. Trotzdem wird Lisa dann doch mit offenen Armen aufgenommen. 

Schnell lebt sich Lisa ein und mitten in der Familie fühlt sie sich angenommen. Nach ihrer schweren Kindheit ist sie glücklich, solch einen Familienzusammenhalt zu erleben. Lisa hatte selbst keine Familie, sie wurde mit 10 Jahren von ihrer Mutter zur Tante geschickt und hatte seitdem keinen Kontakt mehr. Lisa machte teilweise einen recht selbstbewussten Eindruck, doch häufig kam ihre Verletzlichkeit zum Vorschein. Kein Wunder bei ihrer Vorgeschichte. Ihren Schmerz hat sie tief vergraben und möchte nicht mehr daran rühren. Ich konnte sie sehr gut verstehen und ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Ohne ihre liebevolle Tante wäre Lisa wohl eine ziemlich verbitterte Frau geworden.

Familie Vogel war mir schnell sympathisch, da sie zusammenhalten und füreinander einstehen. Ganz besonders der Großvater konnte mein Herz schnell erobern, da er immer einen leicht trotteligen Eindruck machte, in Wirklichkeit aber den Durchblick hatte und geschickt die passenden Fäden zog. Über den Großvater habe ich mich oft amüsiert, er brachte den passenden Humor in die Geschichte. Mama Charlotte sollte die Leinen dafür mal etwas lockerer lassen, denn sie will ihre Söhne mit aller Macht unter die Haube bringen. Die drei Söhne des Hauses stehen mit beiden Beinen fest im Leben und wissen was sie wollen. Bei Robert gehört allerdings keine Frau zu seinem Leben, da er ein gebranntes Kind ist. Ob sich seine Meinung noch ändert?

Das Knistern zwischen Robert und Lisa ist schnell zu spüren und ich hoffte die ganze Zeit, dass sie sich gegenseitig eine Chance geben. Ihre Gespräche waren teils amüsant und dann wieder sehr nachdenklich. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. Ich habe sie gerne auf ihrem Weg begleitet und jede Minute genossen. Lisa und Robert helfen sich gegenseitig ihre Vergangenheit zu verarbeiten und endlich wieder nach vorne zu schauen. Eingeschneit in einer kleinen Schutzhütte können sie einen großen Teil ihrer Zweifel ausräumen. Doch ob das reicht sich gegenseitig ihre Gefühle zu gestehen? Das müsst ihr leider selbst lesen, ich will nicht zu viel verraten.

Ich hatte schöne Lesestunden mit diesem emotionalen, romantischen und gefühlvollen Roman. Ich konnte tief in die Psyche von Robert und Lisa blicken und ihre Verletzungen und Schmerzen spüren. Auch Hoffnung und Sehnsucht bekamen den passenden Raum. Es war schön die Entwicklung der Charaktere zu erleben.

Der Schreibstil sorgte dafür, dass ich das Buch schnell und flüssig lesen konnte. Ich hatte das Gefühl direkt vor Ort zu sein und die Wärme und Liebe der Familie Vogel streichelte mich, so wie Lisa. Durch die bildgewaltige Sprache konnten viele Bilder in meinem Kopf entstehen und ich konnte mir die Menschen und auch die Landschaft sehr gut vorstellen. Danke für die schöne Zeit bei Familie Vogel. Ich hoffe jetzt, dass ich sie bald wiedersehe.

Von mir eine Leseempfehlung.

Klaudia K., 23.09.2020

Die Handlung beginnt im Jahr 1965 im Schwarzwald.

Die 23 jährige Lisa Schwaiger fährt zu Charlotte Vogel, der Freundin ihrer verstorbenen Mutter Gerda. Lisa dachte, sie würde von Charlotte erwartet werden, doch am Bahnhof gibt es eine Verwechslung, weil die Freundin ein sechsjähriges Mädchen genannt Trudi vom Zug abholen wollte.

Als sich für Lisa herausstellt, dass sie noch eine Halbschwester hat, ist sie im ersten Moment sehr darüber verletzt, dass ihre Mutter das vor ihr verschwiegen und sie somit keine Ahnung von Trudi hatte.

Charlotte und ihre Familie empfängt sie mit offenen Armen. Sie erkennt schmerzvoll, wie es sein kann, wenn man in einer liebenden Familie lebt. Lisa ist nur dem ältesten Sohn Robert ein Dorn im Auge, doch das hat Gründe, die weit zurückliegen. Beide hatten keine leichte Vergangenheit.

Lisa sucht nach Liebe und Dazugehörigkeit und Robert versucht wieder Vertrauen zu finden.

Elisabeth Büchle hat mit dem Buch "Winterleuchten am Liliensee" einen berührenden Winterroman geschrieben. Ihr Schreibstil ist wie immer humorvoll und liest sich über die schöne dynamische Sprache sehr leicht und angenehm. Die Story wird ihre Leser in ihrer Tiefe jedoch auch nachdenklich machen.

Die Autorin hat wunderbare Charaktere geschaffen, die mir mit all ihren Ecken und Kanten sofort ans Herz wuchsen. Ganz besonders gelungen fand ich den Großvater, der ein pfiffiger Charakter ist und stets etwas im Schilde führt. Der malerische Stil gibt die Atmosphäre des Schwarzwalds in lebendigen Bildern wieder. Ich fühlte die Kälte der Schneemassen im Wald und die Wärme der allzeit liebevollen Familie Vogel beim Essen oder dem Spiel "Binokel", das Lisa mit Robert in der verschneiten Hütte gespielt hat.

Lisa ist eine gefühlvolle junge Frau, die viele Jahre bei ihrer Tante Camille in Frankreich lebte. Sie ist geradlinig, besitzt Feingefühl und fühlt sich bei der Familie Vogel sehr gut aufgehoben. Doch die schöne Zeit verrinnt nur zu schnell bis zur Abreise.

Robert ist ein stiller, oft muffiger Charakter. Ganz besonders gegenüber Lisa, denn er hat sich schon einmal die Finger an der Liebe verbrannt. Lisa geht ihm trotzdem nicht aus dem Kopf.

Einzig der für meinen Geschmack zu häufige Einsatz von Farbmetaphern, die oft als Vergleiche zu menschlichen Gefühlen als Stilmittel eingesetzt wurde, trübt das Lesevergnügen etwas durch die damit verbundene "Schwere", die den ansonsten doch erfrischend schwungvollen Roman in seiner Lesbarkeit herunterzog, was mich dann auch zu einem Punktabzug veranlasste.

Der Winterroman "Winterleuchten am Liliensee" spendet, von den etwas zu häufigen Farbmetaphern abgesehen, wunderschöne Stunden an Unterhaltung.

Das Thema "Vertrauen und Liebe" stand im Roman an erster Stelle und wurde sowohl in seiner Ausarbeitung als auch seinem Inhalt recht gut in anspruchsvollem Rahmen dargestellt.

Einen herzlichen Dank an Gerth Medien für das sehr schöne Leseexemplar.

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Elisabeth Büchle, (c) Claudia Toman, Traumstoff

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Elisabeth Büchle ist schon lange keine Unbekannte mehr. Mit ihren Romanen begeistert sie eine breite Leserschaft. Und doch gibt es einiges, was man über die Autorin noch nicht weiß. Wir haben sie gebeten, einige Sätze zu ergänzen. Lassen Sie sich überraschen!

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