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Soko mit Handicap: Der Tote und der Taucher

Kriminalroman.

Theo Marquardt ist Anfang 20 und lebt in einer Berliner Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Ohne seinen Rollstuhl kommt er nicht weit, denn er leidet an Kongenitaler Muskeldystrophie. Als er eines Morgens erfährt, dass ein Mitbewohner die Nacht nicht überlebt hat, sitzt der Schock tief. Doch offenbar sind zur nächtlichen Stunde seltsame Dinge geschehen. Warum ist der Autist Keno wie aufgelöst und spricht immer wieder von einem Taucher? Was hat die kleine Wunde am Arm des Verstorbenen zu bedeuten, und warum hat es dessen Familie so eilig, ihn unter die Erde zu bringen? Die Fragen lassen Theo nicht los, und er beschließt, der Wahrheit auf den Grund zu gehen ...

Ein spannender, tiefgründiger und nicht zuletzt dank des liebenswerten "Sondereinsatzkommandos mit Handicap" ganz besonderer Kriminalroman.
  • Nr. 817662
  • · Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 352 Seiten
  • · 08/2020
  • · Gerth Medien
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  • „Insgesamt ein gelungenes Werk mit spannender Story, vielen Momenten zum Schmunzeln und großartigen Charakteren - absolut hörenswert!“ Teensmag
  • „Jeder Mensch ist wertvoll. Ob 'behindert' oder vermeintlich 'gesund'. Thomas Frankes besonderes Ermittlerteam wächst dem Leser schon nach wenigen Seiten ans Herz.“ Andreas König, Buchhandlung König / SCM Shop Fallersleben, Wolfsburg

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eine Leserin, 21.09.2020

Seit vielen Jahren verfolge ich nun schon die Werke von Thomas Franke und bin immer wieder erstaunt über die Bandbreite, die er mit seinen Büchern abdeckt. Von Kinderbüchern bis hin zum historischen Roman war schon fast alles mit dabei.

Nun hat der Autor seine Leser wieder mit einem neuen Genre überrascht, und zwar mit einem Krimi. Und dazu nicht etwa mit einer 08/15-Whodunit-Story, sondern mit einem Fall, der nicht nur von den spannenden und geheimnisvollen Handlungssträngen lebt, sondern mindestens (!) genauso von den liebenswerten Protagonisten. Dass ein guter Teil dieser Protagonisten die SOKO mit Handycap bildet, macht dieses Buch noch einmal ... nein, zweimal mehr besonders: besonders interessant und besonders humorvoll. Dabei schafft es Thomas Franke, diese Menschen mit Behinderung, so nett kauzig und dennoch respektvoll zu beschreiben, dass es mir in jeder Hinsicht großen Spaß gemacht hat, in diese Geschichte einzutauchen und mich von ihr fesseln und unterhalten zu lassen.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Buches ist die angenehme Art und Weise, mit der Aspekte des christlichen Glaubens thematisiert werden. Man spürt zwischen jeder dieser Zeilen, dass für Thomas Franke das Thema Glaube viel zu kostbar ist, um es dem Leser in Form von billigen Floskeln oder in unangemessener Weise um die Ohren zu hauen.

Ein bisschen schade ist es zwar, dass der zweite Teil dieses Buches erst im nächsten Jahr veröffentlicht wird, aber in unserer schnelllebigen, immer alles verfügbar haben wollenden Zeit ist es ja auch mal wieder ganz nett, sich der Herausforderung des Wartens zu stellen. :-)

Fazit: "Der Tote und der Taucher" ist ein Buch, das mir ohne Abstriche richtig gut gefallen hat und das ich schon diverse Male in meinem Freundes- und Bekanntenkreis als Kauftipp weiterempfohlen habe.

Gudrun Ermes, 27.09.2020

Theo lebt in einer Berliner Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Als sein Freund Mike eines Morgens tot aufgefunden wird, glaubt Theo nicht an eine natürliche Todesursache und gründet mit seinen Mitbewohnern die SOKO mit Handicap. Dabei ist es sehr hilfreich, das seine Schwester Polizistin ist.

Die Geschichte besteht aus zwei Handlungssträngen deren Zusammenhang in der Vergangenheit liegt und sich erst langsam offenbart. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und auch sehr emotional. Er überrascht immer wieder mit tiefgehenden Gedankengängen und bietet eine gute Einsicht in das Leben in einer WG mit behinderten Menschen mit all ihren Besonderheiten. Es ist wirklich genial wie jeder der WG-Bewohner bei der Operation Gerechtigkeit seine speziellen Fähigkeiten einbringt. Einige Stellen sind dabei auch sehr amüsant. Das Buch beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema Vertrauen, der sehr unterschiedlichen Einstellung der Menschen Behinderten gegenüber und den Mißständen im Pflegebereich. Mich persönlich hat besonders Theo begeistert. Er ist wirklich ein schlauer Kopf, der sich durch seine Behinderung und seine eingeschränkten Perspektiven nicht entmutigen läßt. Er selber eröffnet anderen Menschen neue Perspektiven, die sich mit der Suche nach einem tieferen Sinn beschäftigen. Die meisten Fragen werden am Ende dieses Bandes beantwortet, aber bei weitem nicht alle, so das ich jetzt gespannt auf den zweiten Teil bin.

Cornelia B. - Lesestern, 20.10.2020

Ein Soko-Team der Extraklasse

"Der Tote und der Taucher" ist der erste Teil der Krimi-Dialogie "Soko mit Handicap" von Thomas Franke, der im August 2020 bei Gerth-Medien erschienen ist.

Ein mysteriöser Todesfall in einer Berliner WG mit behinderten Menschen erschüttert deren Alltag. Theo ein durch Muskeldystrophie an den Rollstuhl gebundener kluger Psychologie-Student glaubt nicht an einen natürlichen Tod und beginnt mit einem Dream-Team von besonderen Menschen die Wahrheit herauszufinden. Seine Schwester Lina, die als Polizistin arbeitet unterstützt ihn durch ihre Möglichkeiten und Recherchen.

Neben einer spannenden und genial fesselnden Krimihandlung gibt es Rückblicke in die Vergangenheit einiger Protagonisten, insbesondere die Familiengeschichte von Theo und Lina steht im Fokus des Geschehens. Am Ende werden die verschiedenen Zeitebenen zu einem sinnvollen Bild verknüpft, doch die Spannung geht weiter ...

Mein Fazit:

Wer gut geschriebene Kriminalromane, die zugleich tiefgründig und humorvoll sind, überraschende Wendungen liebt und sich auf ein besonderes Setting einlässt, der ist hier goldrichtig.

Thomas Franke hat uns hier eine kreative, wertschätzende äußerst kurzweilige und sprachlich wie inhaltlich fesselnde Lektüre geschenkt.

Seine Charaktere sind lebendig und authentisch dargestellt und manche Szenen sind filmreif.

Ganz nebenbei werden auf unaufdringliche Weise christliche Werte und Perspektiven vermittelt und die Leser werden angeregt über gesellschaftliche Aspekte und Sichtweisen nachzudenken.

Für mich ein ganz besonderes Lesevergnügen mit Sogwirkung, das mich jetzt schon dem zweiten Teil entgegen fiebern lässt.

Sonja, 06.11.2020

"Der Tote und der Taucher" von Thomas Franke ist nicht nur ein Krimi mit Spannung, sondern auch mit Tiefgründigkeit und Charme.

Zum Inhalt:

In einer WG stirbt ein junger Mann. Es ist eine Wohngemeinschaft mit Menschen mit Behinderungen und Mike, der Tote, litt an unheilbarer ALS. Sein Tod kam überraschend, dennoch werden erstaunlicherweise wenige Fragen gestellt. Nur sein Mitbewohner Theo wird schnell klar, dass hinter Mikes plötzlichem Tod mehr stecken muss. Zusammen mit seiner Schwester Lina, die Polizistin ist, und seinen weiteren Mitbewohnern Paula, Helene und Scottie macht er sich auf Spurensuche. Dabei gehen sie auch manch einen ungewöhnlichen, aber auch riskanten Weg, um mehr herausfinden.

Das besondere ist dabei, dass Autor Thomas Franke es schafft trotz allem auch noch Humor in die jeweiligen Situationen mit einzubauen, aber dabei niemals auch die Tiefgründigkeit zu verlieren. Gerade in den Gesprächen und Gedanken von Theo werden Fragen wie der Umgang mit behinderten Menschen, zweite Chancen im Leben, familiäre Bindungen und der Glaube und der Wert eines Menschen thematisiert. Die Gespräche und Gedanken passen in das jeweilige Geschehen, sie regen selbst zum Nachdenken an.

Mir hat diese ganz besondere Mischung gefallen. Kriminalfall, Menschen mit Mut, Menschen, die hinterfragen, aber auch Menschen, die (über sich) lachen können. Auch wie Theo mit seiner Behinderung umgeht, wie es für Lina ist als große Schwester. Geschwisterbeziehungen, aber auch das Zusammenleben in einer WG und aufkeimende Liebe - es sind viele Themen, die hier angeschnitten werden. Zudem gibt es einen Nebenschauplatz, bei dem der Leser irgendwann ziehmlich sicher weiß, um wen es sich dabei handelt.

Durch die verschiedenen Erzählstränge, aber auch die wechselden Sichtweisen, bleib es immer spannend. Zudem baut der Autor auch überraschende Wendungen ein. Am Ende werden zwar nicht alle Handlungsstränge gelöst, denn dieses Buch ist ein Auftakt einer Reihe. Diese "SOKO mit Handicap" hat mich gefesselt mit ihrer Energie, mit ihrem Charme, Mut, Offenheit und Humor. Da freue ich mich ungemein auf die Fortsetzung, denn die Figuren sind mir ans Herz gewachsen und möchte gerne mehr von ihnen wissen.

Taluzi, 07.11.2020

In Berlin leben in einer Wohngemeinschaft junge Menschen, die eine Behinderung haben zusammen. Theo Marquardt ist einer von ihnen. Theo ist Anfang 20 und sitzt im Rollstuhl, da er mit einer Muskeldystrophie geboren wurde.

Eines Morgens wacht er im Snoezelraum auf statt in seinem Bett. Die Nachtwache ist mal wieder irgendeine Vertretung und hat wohl vergessen ihn ins Bett zu bringen. Doch offenbar war in dieser Nacht noch mehr los. Sein Mitbewohner wird tot aufgefunden und der Autist Keno ist völlig außer sich, weil er in der Nacht einen Taucher gesehen hat.

Theo lassen die Geschehnisse keine Ruhe. Seine Schwester, die bei der Polizei arbeitet nimmt seine Sorgen ernst. Gemeinsam mit den anderen WG-Bewohnern versuchen sie herauszufinden, warum der Verstorbenen eine Einstichstelle am Arm hatte.

„Der Tote und der Taucher“ von Thomas Franke ist ein Kriminalroman, indem ein Sondereinsatzkommando mit Handicap ermittelt. Ich ging sehr skeptisch an dieses Buch, so weiß ich doch aus eigener familiärer Erfahrung wie eingeschränkt Menschen mit einer Muskeldystrophie sind. Aber das Buch nahm mich schnell in seine Bann. Gerade am Anfang wird deutlich wie körperlich beeinträchtigt Theo ist, aber einen glasklaren Verstand hat. Auch seine Mitbewohner Keno, Lene, Paula und Scott sind trotz ihrer Behinderung liebenswerte Menschen, die entscheidend zur Auflösung des Falles beitragen. Sie bilden ein tolles Team. Mir hätte noch gut gefallen, wenn die WG-Bewohner in einem extra Kapitel gleich zu Beginn des Buches vorgestellt worden wären.

Der Kriminalroman hat eigentlich zwei Handlungsstränge. Da ist zu einem der tote Mitbewohner Mike und Theos Familiengeschichte.

Mike hatte ALS und schnell wurde seine Todesursache auf die Erkrankung geschoben. Nur Theo ist der Meinung, dass ALS zwar tödlich ist, aber Mike nicht einfach von heute auf morgen sterben kann. Als er sich von Mike verabschiedet, entdeckt er einen Einstich am Arm des Toten. Dies und Kenos panisches Verhalten wegen eines Tauchers lassen Theo nicht zur Ruhe kommen. Er mobilisiert die WG, seine Schwester und dem Einzelfallhelfer Bastian, um der Sache auf den Grund zu gehen. Spannend ist, das man bis zum Schluss rätselt wer hinter dem Mord steckt.

Theos Schwester ist Polizistin und hilft der WG. Der Vater der beiden ist in ihrer Kindheit spurlos verschwunden. Ich könnte mir vorstellen, dass man darüber noch mehr im nächsten Band erfährt.

Erstaunt war ich, dass der christliche Glaube nur am Rande erwähnt wird. Schließlich ist Thomas Franke für seine christlichen Geschichten bekannt und Gerth Medien ein christlicher Verlag ist. Naja und ich habe mehr erwartet.

Trotz dieser klitzekleinen Kritik ist „Der Tote und der Taucher“ ein absolut lesenswerter Kriminalroman, den ich nur jedem empfehlen kann.

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