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Glaub nicht alles, was du weißt

Glaube weiter - mit kühlem Kopf und brennendem Herzen.

Unruhe kann ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht in Ordnung ist. Oft geht sie mit Fragen einher, die einen nicht mehr loslassen. Fragen wie: Hält das, was ich seit Kindertagen glaube, dem wahren Leben stand? Kann es sein, dass mein Glaube von einer Theologie bestimmt ist, in der es mehr ums Rechthaben als ums Geliebtsein geht? Woran kann ich mich noch festhalten, wenn mein Glaube in eine Sackgasse geraten ist - und ist ein Weiterglauben jenseits alter Gewissheiten überhaupt möglich?

Alexander Preiss wagte es, sich diesen unbequemen Fragen zu stellen, und erlebte: Wer sich auf die Reise ins Ungewisse begibt, darf sich einer Sache dennoch gewiss sein: Jesus ist immer noch da. Denn sich aus einem ungesunden Glaubenskorsett zu befreien und bei Jesus zu bleiben ist kein Widerspruch. Wir dürfen kritische Fragen und Zweifel zulassen, uns ihnen stellen und dann Neues wagen: im Denken, Glauben und Handeln. Ein Buch, das zum Weiter-Denken, Weiter-Kommen und Weiter-Glauben ermutigt.
  • Nr. 817731
  • · Gebunden, 12,5 x 18,7 cm, 208 Seiten
  • · 03/2021
  • · Gerth Medien
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Alexander Preiss
Glaub nicht alles, was du weißt (eBook)
Nr. 5517731
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  • „Ein Buch, das einem liebevoll am Schlafittchen packt. Hab' Dank, Alex, für den ehrlichen Blick hinter deine persönliche Glaubenskulisse und dass du uns Leser dadurch zwingst, uns mit den Scheinriesen unserer eigenen Glaubensbiografie auseinanderzusetzen.“ Angela Schmidt, Redaktion Magazin Amen, Campus für Christus
  • „In seinem Buch stellt der Autor unbequeme Fragen und gibt anschließend sehr gute Antworten, die zum Nachdenken anregen. Zweifel zulassen, uns ihnen stellen und dann Neues wagen: im Denken, Glauben und Handeln. Dieses Buch hat mich so fasziniert, dass ich es innerhalb weniger Tagen durchgelesen habe. Noch ein Kapitel, dann lege ich es zur Seite. Geht nicht. Dieses Buch macht süchtig.“ Leserstimme
  • „Ein gut geschriebenes Buch, leicht lesbar und wunderbar zum Überprüfen der eigenen Glaubensgewissheiten und des eigenen Lebens mit Jesus. Ein Buch, das den Weg zeigt, wie Christen von theoretischem Wissen über Jesus, von Zwang, Rechthaberei und Enge hin zu Freiheit, Barmherzigkeit und Liebe als Kind Gottes in die Arme von Jesus gelangen können.“ Leserstimme

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Sandra Schmidt, 03.04.2021

„Glaub nicht alles, was du weisst: Glaube weiter - mit kühlem Kopf und brennendem Herzen“ von Alexander Preiss.

In seinem Buch stellt der Autor unbequeme Fragen und gibt anschließend sehr gute Antworten, die zum Nachdenken anregen. Zweifel zulassen, uns ihnen stellen und dann Neues wagen: im Denken, Glauben und Handeln.

Dieses Buch hat mich so fasziniert, dass ich es innerhalb weniger Tagen durchgelesen habe. Noch ein Kapitel, dann lege ich es zur Seite. Geht nicht. Dieses Buch macht süchtig.

Ich glaube an Gott, gehe aber nicht in die Kirche. Da dieses Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, sollte man sich beim Kauf im Klaren sein, dass Jesus bei den Antworten oft herangezogen wird.

Ich möchte nicht so viel über die Fragen und deren Antworten hier schreiben. Eine tolle Inhaltsangabe bietet einen guten Überblick in die Themen. Die einzelnen Themen werden nur über ein paar Seiten erörtert.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

 

 

dipri, 04.04.2021

Seinen eigenen Glauben hinterfragen

..dazu möchte dieses Buch motivieren.

Ich möchte eigentlich garnicht so viel zum Inhalt sagen. Meiner Meinung nach wurden die richtigen Fragen aufgeworfen und wichtige Themen angesprochen. Gut fand ich, dass das meiste mit Bibelstellen untermauert war.

Allerdings gab es die ein oder andere Stelle, wo ich die Meinung des Autors nicht teile und es dafür auch kein biblisches Fundament gibt.

Das Cover finde ich leider auch etwas irreführend. Deshalb ein Sternabzug von mir.

Mariuma, 09.04.2021

Alexander Preiss nimmt den Leser mit auf eine Reise durch seine Glaubensbiografie. Eine wunderbare Reise, denn der Autor hat erfahren, dass sein Glaube vom Kopf ins Herz wandern durfte. Elterliche Zucht, Lieblosigkeit, Konkurrenzdenken, theologische Denkgebäude, Kontrollsucht, Moralvorstellungen – der Autor zeigt uns seine Hemmschuhe auf dem Weg, einen echten, aus dem Herzen kommenden Glauben zu entwickeln. Ich ertappte mich beim Lesen einige Male beim Nicken, so gut konnte ich seine Erfahrungen nachvollziehen. Alexander Preiss hat den Weg zum liebenden Vater gefunden. Das berührt. Er erzählt davon, wie sich sein Glauben auch im Alltag «übersetzt», wie er sich für die Menschen und die Natur einsetzt. Seine Ansichten über den Klimawandel kann ich nicht teilen, aber das macht nichts. Seine Herangehensweise ist authentisch und überzeugend. Eine lesenswerte Lektüre!

lesendglauben.de , 11.07.2021

Was ist, wenn der Glaube, der seit Kindertagen mein Begleiter war, plötzlich hinterfragt wird? Ist mein Glaube mehr von Theologie, in der es mehr ums Rechthaben als ums Geliebtsein geht, bestimmt? Was gibt Halt, wenn der Glaube in eine Sackgasse gerät? Alexander Preiss wagt den mutigen Schritt und nimmt den Leser in „Glaub nicht alles, was du weißt“ mit auf seine persönliche Glaubensentwicklung.

Wer ist der Autor des Buches?

Alexander Preiss ist Ehemann und Vater von vier Kindern. Er arbeitet zurzeit als Sozialpädagoge und Job-Coach für psychisch beeinträchtigte Menschen im Verein Christuszentrum in Zürich. Seine Ausbildung hat Alexander Preiss einst als Bankkaufmann gemacht, später seinen Bachelor der Theologie am Institut für gemeindeorientierte Weiterbildung absolviert. Privat engagiert er sich in der Vater-Kind-Arbeit in der reformierten Kirche und ist Mitglied der Kirchensynode der Zürcher Landeskirche. Im Vorstand von Lemuel Swiss engagiert er sich außerdem in einem Entwicklungszusammenarbeitsprojekt in Haiti. Der Autor lebt mit seiner Familie in Zürich.

Worum geht es in dem Buch?

„Dies ist keine Abrechnung“, schreibt Preiss gleich zu Beginn. Ihm geht es darum zu beschreiben, wo und warum die „Rechnung mit dem Glauben“ für mich nicht mehr aufgegangen ist. „Gott lässt sich nicht primär in Dogmatik finden“. Die sehr persönliche Sichtweise wird dem Leser auf den knapp 200 Seiten begleiten. Die Ausgangsthese des Autors lässt sich wie folgt beschreiben: „Wir dürfen Fragen und Zweifel zulassen, uns ihnen stellen und Neus wagen: im Denken, Glauben und Handeln“. Und so nimmt Preiss seinen Leser in sieben Kapiteln auf seine autobiografische Glaubensentwicklung.

In den Kapiteln erfährt der Leser vom Fragen und der persönlichen Glaubensreise. „Das Evangelium verspricht keine Sicherheit, sondern Veränderung“. Preiss selbst kommt aus einer „konservativen Glaubensrichtung“ und beim Lesen spürt man, wie ihn die dort vermittelte Theologie Stück für Stück einschnürte. Aufgrund seiner Erfahrungstheologie und des vermittelten Biblizismus, kam er ins Fragen. „Doch ein stringenter Biblizismus kann dazu führen, primär an die Bibel zu glauben und nicht mehr unmittelbar an Gott und an sein Wirken im Hier und Jetzt“.

Schlussendlich ermutigt der Verfasser seinen Leser, sich mit der eigenen Glaubensbiografie intensiv auseinanderzusetzen und es zu wagen, so manche theologische Überzeugung infrage zu stellen – „und dort weiterzuglauben, wo Ihr Glaube scheinbar in eine Sackgasse geraten ist“. Für ihn gibt es drei Erkenntnisse, auf dem Weg zu einem tragfähigen Glauben:

a) Den großen Anteil, welchen die Biografie in der eigenen Theologie spielt, anerkennen.

b) Alles immer wieder auf den Prüfstand stellen (keine Denkverbote).

c) Das, was wirklich gut ist und tut, das Gnadenvolle, behalten.

Wer sollte das Buch lesen?

Die Lektüre empfiehlt sich Christen, die gerne weiter Glauben, kühlen Kopf bewahren und ein brennendes Herz für Jesus Christus haben. Allerdings sollte man schon eigene Standpunkte entwickelt und gefestigt haben, um sich mit der Thematik des Buches auseinanderzusetzen. Aufgrund der Thematik sollte kein „junger“ Christ bzw. „Frischling“ im Glauben das Buch zur Hand nehmen, da die Gedanken mehr für Verwirrung sorgen könnten als für Aufklärung.

Was gibt es Konstruktives zum Buch?

Beim Lesen wird einem, sofern man einen ähnlichen Glaubenswerdegang vorweist, die ein oder andere Aussage aus dem Herzen sprechen. Allerdings scheint immer wieder ein „Jesus“ versus „Bibel“ durch. Hierbei wird die Person Christi gegen das Wort gestellt, obwohl Preiss betont, dass allein Gottes Wort Richtschnur und Glaubensleitlinie ist. Besonders kritisch wird man beim Lesen der verwendeten Literatur, da oftmals auf den katholischen Theologen Drewermann Bezug genommen wird.

Was macht das Buch besonders?

Jeder, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, wird hier sicherlich Impulse erhalten, die zum Weiter-Denken, Weiter-Kommen und Weiter-Glauben ermutigen. Allerdings sollten die Stolpersteine des Verfassers nicht zu eigenen werden, sondern vielmehr ist das eigene Glaubenskorsett zu schnüren, um Glaubensschritte zu machen.

Tabea, 29.08.2021

Der Autor eröffnet sein Buch mit einem Gedicht einer modernen Frau und dem Zitat eines bekannten Reformators und zeigt mit diesem Brückenschlag bereits an, was auf den folgenden knapp 200 Seiten weiter entfaltet wird: Der Autor bringt verschiedene Traditionen des christlichen Glaubens ins Gespräch anhand seiner eigenen Glaubensbiografie.

Er beschreibt diese als Reise vom Kopf ins Herz – wohlgemerkt ohne den Kopf dabei auszuschalten. Der Autor zitiert und referiert einige Begleiter (Frauen sind leider kaum vertreten) seiner theologischen Entwicklung, von Augustin, über Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer, Hans Küng, Eugen Drewermann zu Richard Rohr und anderen. Differenziert und in mitreissendem Stil bringt er diese Theologen mit seiner eigenen Entwicklung in einen Dialog. Überhaupt ist das Buch sprachlich gelungen und bietet einen angenehmen Stil: klug, bildhaft, voller eingängigen und anrgenden Wortspielen, hie und da mit Humor und Ironie gewürzt.

Am Ende des Prologs formuliert der Autor das Anliegen des Buches: Es ist eine Einladung den (eigenen) Glauben neu zu entdecken. Leserinnen und Leser, die keinen oder wenig Bezug zum Christentum haben, können von der Lektüre natürlich auch profitieren. In erster Linie bilden aber wahrscheinlich Menschen, die sich mit dem eigenen christlichen Glauben auseinandersetzen wollen, das Zielpublikum. Manche Abschnitte sind vielleicht tatsächlich auch nur für «Insider» verständlich, weil ein gewisses Vorwissen nötig ist, sowohl in Bezug auf biblische Texte als auch Begrifflichkeiten und religiöse Praxis. Zudem argumentiert der Autor oft anhand der Bibel, was besonders für Menschen relevant ist, die der Bibel eine Autorität in ihrer Lebensführung und Weltdeutung einräumen.

Anderes wiederum ist für ein breiteres Publikum interessant, etwa seine Gedanken zum Konkurrenzkampf in einer kapitalistisch geprägten Gesellschaft oder zum Klimawandel.

Da der Autor nicht nur seine Glaubensbiografie, sondern stellenweise auch sein persönliches Bekenntnis formuliert, fände ich ein Nachfolgewerk, das seinen Glauben in säkularer und damit breiter zugänglichen Sprache formuliert, sehr lesenswert. Sein Zugang zum christlichen Glauben könnte dadurch noch an Attraktivität gewinnen.

Dreh- und Angelpunkt seines Glaubens ist die bedingungslose Liebe eines Gottes, der die Menschen mit offenen Armen empfängt. Wie er diese göttliche Liebe erfahren hat, bleibt beim Lesen manchmal etwas in der Schwebe. Dies soll dem Autor nicht angelastet werden, da es in der Natur der Sache liegt, dass eine solche Erfahrung nur ansatzweise in Worte gefasst werden kann. Jesus erscheint als zentrale Figur im Erleben dieser Liebe. Einerseits wird Jesus als historische Person beschrieben, von dessen Wirken die neutestamentlichen Texte berichten. Andererseits deuten die Präsensverben auf einen Christus präsens hin, einen Jesus der im Hier und Jetzt erfahren wird. Seine Christologie könnte m.E. stellenweise noch etwas klarer formuliert sein.

Die Stärke dieses Buches ist aber augenscheinlich. Theologisch fundiert, für gesellschaftliche Zusammenhänge sensibel und in Bezug auf die eigene Person radikal ehrlich inspiriert der Autor zur Selbstreflexion. Der Autor beschreibt, was viele andere nur denken, aber niemals äussern. Mit diesem Buch öffnet er vielleicht mancher und manchem den Blick auf sich selbst und regt hoffentlich dazu an, in christlichen Kreisen über gewisse Tabuthemen zu sprechen, zum Beispiel über Missgunst, Scham und Rechthaberei.

Die Reflexion seiner Glaubensprägung aus der Kindheit und Jugend und die folgenden Veränderungen und Entwicklungen scheinen teilweise schmerzhaft und verstörend gewesen zu sein. Dabei zieht der Autor aber stets die Grenze zwischen seinem eigenen Zutun und seinem Umfeld und lässt eine innere Versöhnung erkennen. Er wirft einen schonungslosen Blick auf gewisse Varianten des Christentums, verortet sich selbst dabei aber mittendrin. So manche Erfahrung des Autors teile ich persönlich auch, könnte dies aber nicht so klar, wortgewandt und freimütig niederschreiben. Ich bewundere und danke dem Autor für sein Mut und seine Bereitschaft, andere Menschen daran teilhaben zu lassen.

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