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Weil jeder Atemzug zählt

Die Geschichte zweier Menschen, die der Liebe mehr zutrauen als der Vernunft

Markus Hänni hat Mukoviszidose. Er ist 37 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung für Menschen mit dieser Erbkrankheit liegt bei 40 Jahren. Dennoch haben sich Barbara und Markus Hänni dazu entschieden, zu heiraten und eine Familie zu gründen.

Welche Herausforderungen hält ein Familienleben mit dem möglichen Tod des Ehemanns und Vaters bereit? Und wie schafft man es, das Glück in all seiner Endlichkeit zu genießen?

Indem man lebt, als gäbe es kein Morgen. Und darauf vertraut, dass Gott immer den ganzen Weg im Blick hat ... Ein Buch über die Liebe, das Leben und die Kraft der Hoffnung.
  • Nr. 835183
  • · Schutzumschlag, 8 Seiten Bildteil, 13,5 x 21,5 cm, 224 Seiten
  • · 01/2018
  • · adeo
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Barbara und Markus Hänni
Weil jeder Atemzug zählt (eBook)
Nr. 835791
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  • „Eine Entscheidung aus Liebe, gegen alle Vernunft: Barbara und Markus Hänni wissen, dass sie wohl nicht gemeinsam alt werden. Sie leben ihr Glück heute - und genießen jeden Tag, den sie miteinander haben.“ Bild der Frau
  • „Ihre starke Liebe, ihr überzeugender, christlicher Glaube, der Halt durch Eltern und Freunde ermöglichen ihnen ein glückliches Leben im Jetzt und Heute mit einer unbändigen Hoffnung auf Zukunft. Mutmachender Bericht für alle Betroffenen ohne detaillierte medizinische Informationen und für alle an ehrlichen Lebensgeschichten Interessierte.“ Ekz Bibliothekenservice
  • „Man braucht nicht unbedingt eine Krankheit, um sich bewusst zu machen, wie wertvoll eine gute Beziehung ist. Wir sollten auf allen Ebenen das Beste aus unserer gemeinsamen Zeit machen.“ Barbara Hänni

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K. Bilgenroth, 25.02.2018

Eine mutige Liebesgeschichte, die der Krankheit trotzt

Diese Buch beinhaltet die Geschichte von Barbara und Markus Hänni. Markus hat Mukoviszidose. Die durchschnittliche Lebenserwartung dieser Menschen liegt bei 40 Jahren. Trotzdem haben Barbara und Markus geheiratet und eine Familie gegründet. Sie lassen den Leser teilhaben an Höhen und Tiefen ihres Lebens, erzählen aus ihrer Kindheit und über ihr Kennenlernen. Sie schildern Überlegungen, die viele Wenn und Aber und letztlich die Entscheidung für ihre Liebe. Nach der Hochzeit erleben sie den normalen Ehealltag, doch immer wieder unterbrochen von Therapien (2x täglich Atemübungen) und Krankenhausaufenthalten. Ganz bewusst haben sie sich für Kinder entschieden und Zwillingsmädchen sind Glück und neue Herausforderung. Denn… Wie lange wird der Vater für seine Kinder da sein können? Wie viel Zeit bleibt der Familie vergönnt?

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich beeindruckt. Mit großer Offenheit und Ehrlichkeit schildern Barbara und Markus Hänni abwechselnd Episoden aus ihrem Leben… vom Kennenlernen, ersten gemeinsamen Ausflügen, Hochzeit, Geburt der Kinder… Neben ganz persönlichen Gedanken und Gefühlen, die ihre besondere Lebenssituation mit sich bringt, gibt es aber auch viele allgemeingültige Abschnitte. So schreiben sie wie wichtig es ist im Heute zu leben, den Augenblick zu genießen, ebenso wie, dass man sich immer wieder gegenseitig vergeben muss um eine gute Beziehung führen zu können. Man spürt bei beiden Partner, dass sie festverwurzelt sind im Glauben an Gott und mit dessen Hilfe ihren Alltag meistern.

Das Buch lässt sich gut lesen, der Schreibstil ist sehr angenehm. Ein Bildteil rundet das Ganze ab.

Ich wünsche der jungen Familie noch viel glückliche, gemeinsame Jahre und diesem Buch viele Leser. Es ist ein Buch, dass Mut macht. Dafür vergebe ich gern 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

vielleser18, 28.02.2018

Das Buch erzählt die Geschichte von Markus und Barbara Hänni. Markus leidet unter Muskovizidose, er ist Ende zwanzig, als er Barbara kennen lernte und sich in sie verliebte, da war er bereits nicht mehr berufstätig. Tägliche Therapien, ein geschwächter Körper und immer wieder Krankenhausaufenthalte gehören zu seinem Alltag. Dennoch ist er ein sehr kreativer Kopf - über eine eigene Internetseite klärt er über seine Krankheit auf und schreibt Theaterstücke.

Barbara ist ein Wirbelwind. Der Anfang ihrer Beziehung ist nicht nur eine Herzsache, sondern auch eine Kopfsache gewesen. Wird eine Beziehung die ganzen Lasten aushalten ? Gibt es überhaupt eine Zukunft ? Wie sähe diese aus? Was erwartet mich/uns? Das waren Barbaras Fragen und Zweifel.

Abwechselnd erzählen die beiden von ihrem (heutigen) Alltag, aber auch von ihrem Kennenlernen, der aufkeimenden Liebe, den Zweifeln, von guten und schlechten Tagen, von ihrer Hochzeit und ihren Kindern. Aber auch von ihrem tiefen Glauben.

Sie erzählen von ihrer Ehe, von guten und schlechten Tagen.

Gerade dieses abwechselnde, sich ergänzende hat mir hierbei besonders gefallen. Man merkt, wie jeder anders mit manch gleichen Situationen umgeht. Aber auch, wie stark die Liebe gewachsen ist, wie viel Wert sie auf die Beziehung und ihren Erhalt legen. Wie auch sie an sich und ihrer Partnerschaft arbeiten.

Glaube, Liebe und Hoffnung tragen sie. Lässt sie Markus Krankheit ertragen, gibt ihnen die Kraft auch in schlechten Zeiten. Denn auch die gibt es. Aber demgegenüber sind es auch die vielen schönen Zeiten, die Hochzeit, die Urlaube, die Kinder, die Tage, an denen es Markus gut geht. Denn auch die gibt es zuhauf. Sie leben intensiv - wissen, dass jeder Atemzug zählt, dass sich alles auch schnell ändern kann. Dennoch gibt es kein Verzagen - es gibt die Hoffnung und den Glauben, der die beiden trägt.

Ein sehr offener Bericht, den die beiden von sich geben. Der auch das Thema der Krankheit Muskovizidose dem (unwissenden) Leser näher bringt und zeigt, wie wichtig es ist, den Glauben an das Leben nicht zu verlieren.

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