Warenkorb
 
Ihr Warenkorb enthält zurzeit noch keinen Artikel.
INFOS


Blu-ray Der Fall Jesus

Die Verfilmung des wahren Bestsellers von Lee Strobel

Im Leben des Gerichtsreporters Lee Strobel dreht sich alles um Fakten und Beweise. Als seine Frau zum Glauben an Jesus Christus findet, hat der Journalist nur ein Ziel: den christlichen Glauben systematisch zu widerlegen. Dazu begibt er sich auf die Suche nach Fakten: Wie verlässlich ist das Neue Testament? Gibt es außerhalb der Bibel Beweise für die Existenz Jesu? Ist die Auferstehung ein historisches Ereignis? Der Journalist nimmt ausgewiesene Experten ins Kreuzverhör und kommt schließlich zu einem für ihn unerwarteten und lebensverändernden Ergebnis ...

Basierend auf der wahren Geschichte des vielfach ausgezeichneten Journalisten und Gerichtsreporters Lee Strobel.
  • Nr. 924966
  • · 10/2017
ab Lager lieferbar

Video

Video

Auch erhältlich als

Auch erhältlich als
8,99
Lee Strobel
Der Fall Jesus (eBook)
Nr. 5516922
Download
15,00
DVD Der Fall Jesus
Nr. 924965
ab Lager lieferbar
13,00
Lee Strobel
Der Fall Jesus
Nr. 816922
ab Lager lieferbar

Stimmen zum Produkt

Stimmen zum Produkt
  • „Die spannende Suche nach der Wahrheit über die faszinierendste Persönlichkeit der Menschheitsgeschichte: Jesus Christus. Christliches Medienmagazin PRO: Spannend und glaubensstärkend.“ christianfilmdatabase.com

Produktbewertungen

[2]
Produktbewertungen
Durchschnittliche Bewertung: 5 2 Stimmen

Ihre Bewertung

Content ".nncomments-popover-content" wird per jQuery ersetzt.

(klicken Sie auf die Sterne zur Bewertung)

Maria L., 13.10.2017

Das Buch "Der Fall Jesus" habe ich bisher noch nicht ganz gelesen, kenne nur Auszüge davon. Dieser Film basiert auf dem Buch, indem er die wahre Geschichte des Journalisten Lee Strobel als Spielfilm darstellt. Im Buch liest man hauptsächlich die Interviews, die der Autor mit den verschiedenen Leuten führt. Dieser Film hat aus dem Ganzen eine zusammenhängende Geschichte gemacht.

 

Ich finde den Film sehr gelungen. Er stellt sehr glaubwürdig die Kämpfe, Fragen und Zweifel dar, die den Familienvater Lee Strobel plagen, als sich seine Frau dem christlichen Glauben zuwendet. Lee muss der Sache auf den Grund gehen und als Journalist macht er das sehr gründlich. Die Beziehung zu seiner Frau ist in dieser Zeit sehr angespannt . Lees Frau betet viel für ihren Mann, aber es sieht zuerst gar nicht gut aus. Leser des Buches wissen natürlich, wie das Ganze ausgeht. Im Film wird sehr deutlich, dass der Glaube an Gott von Menschen, die nicht an Gott glauben, sehr kontrovers gesehen wird. Heute noch mehr als zu der Zeit, in der dieser Film spielt. Sehr gut finde ich auch, dass in der Nebenhandlung eine zuerst falsch berichtete Geschichte in der Zeitung, gerade gerückt wird und Lee Strobel als verantwortlicher Journalist auch den Mut hat, sich zu entschuldigen. Die Folgen des falschen Artikels sind gravierend. Ein gutes Beispiel dafür, was mit Verleumdungen an Schaden angerichtet werden kann.

 

Zuschauer, die auf der Suche sind oder sich das ein oder andere fragen, gerade in Bezug auf die Auferstehung von Jesus, werden sich hier in den Fragen wiederfinden. Sieht man sich den Film an, regt das auf jeden Fall an, sich weiter ins Thema zu vertiefen oder gar das Buch zum Film zu lesen.

 

Der Film kann auf Deutsch und im Orginal angeschaut werden. Deutsche Untertitel sind vorhanden. Als Extra gibt es nur Trailer. Hier wäre sicherlich ein Interview mit dem echten Lee Strobel interessant gewesen, auch wenn man auf der DVD am Ende sehen kann (im Abspann) was aus dem echten Lee Strobel geworden ist.

 

Fazit: Ein Film, der sich mit dem Glauben an Gott und den Konsequenzen daraus beschäftigt und wichtigen Fragen auf den Grund geht. Die wahre Geschichte des Reporters Lee Strobel.

seilerseite.de, 07.07.2018

Einschlägige christliche Filme haben nicht nur das Problem, oftmals gerade für Außenstehende ein wenig zu naiv und idealistisch daherzukommen. Manche dieser visuellen Schlager sind noch dazu recht hausbacken inszeniert, meiden Widersprüche und stellen Klischee über Echtheit. Zuletzt hatte unter anderem "Die Hütte" gezeigt, dass es auch anders geht. Auch kein perfekter Film, aber nah an dem, wie Filme sein dürfen, wenn sie mehr als nur ein ohnehin schon entsprechend vorgeprägtes Publikum erreichen möchten.

 

"Der Fall Jesus" macht gleich am Anfang schon mehr richtig als viele Mitbewerber. Ein realistisch wirkendes 80er-Jahre-Setting, recht fähige Schauspieler und ein nicht unkritischer, aber auch nicht pauschal verurteilender Einblick in den Alltag des Geschäfts mit Nachrichten, das schon damals kein Zuckerschlecken war. Lee Strobels atheistische Einstellung kommt erst dann zum Tragen, als sich seine Frau dem christlichen Glauben zuwendet. Allerdings scheint es anfangs eher eine Art Protesthaltung als eine wirklich begründete Einstellung zu sein. Warum Strobel so denkt und welche Verletzungen aus der Vergangenheit unter anderem dazu führen, dass er mit gütigen Vätern, ob im Himmel oder auf der Erde, nichts anfangen kann, das erfahren wir erst sehr viel später.

 

Stattdessen stürzt sich der renommierte Journalist zunächst scheinbar nur aus purer Bockigkeit in eine Recherche, um den christlichen Glauben mit Fakten zu widerlegen. So will es zumindest die Synopse. Denn eigentlich geht es hier "nur" um mögliche Zeugen der Auferstehung. Die ist zwar der Grundpfeiler des Christentums, es fehlt jedoch eine Menge Kontext, um das Ergebnis von Strobels Untersuchung im Rahmen der Filmerzählung wirklich nachvollziehen zu können. Vielleicht funktioniert einfach nicht jedes Sachbuch als Film, denn sachliche Analyse und dramaturgische Aufarbeitung setzen nun einmal unterschiedliche Schwerpunkte.

 

So ist Strobels grundsätzlich für Gläubige und Skeptiker gleichermaßen höchst interessante Reise vom Atheist zum Jesus-Nachfolger dann am Ende doch eine sehr ebenmäßige Bekehrungsgeschichte, die außer ein paar vermeidbaren Längen im Mittelteil kaum Umwege macht oder Überraschungen bereithält. Was auch renommierte Naturwissenschaftler dazu bringt, an Gott zu glauben, wird zwar angedeutet, aber nie so lebensnah gezeigt, dass es einen Unterschied macht. Und Leslies Gemeindefreundin Alfie erzählt zwar immer wieder davon, dass sie eine Vergangenheit hat und ihr Glaube ihr hilft, aber wie das jenseits von gutmütig gesprochenen Trostworten aussieht, bleibt im Dunkeln.

 

Somit wirkt "Der Fall Jesus" mehr wie eine Hommage an als wie eine stringent glaubwürdige Aufarbeitung von Lee Strobels Suche nach dem Beweis für die Auferstehung. Selbst Christen könnten sich an der unkritischen Präsentation von nicht zweifelsfrei identifizierten "Beweisstücken" wie dem Turiner Grabtuch oder der weitgehend problemfreien Gemeinde aus selig lächelnden Schäfchen stören. Die angekündigte zu prüfende allgemeine Verlässlichkeit des neuen Testaments (pro und kontra) fällt außerdem ebenso unter den Tisch wie die meisten außerbiblischen Quellen.

 

Da es immer noch ein Spielfilm und keine Doku ist, wollen wir es mit den Detailfragen nicht weiter übertreiben. Im Direktvergleich mit ähnlichen Produktionen ist es ein Fortschritt und zeigt, anders als "Gott ist nicht tot" und Co., Atheisten und Skeptiker nicht als fies grinsende arrogante Idioten, sondern als die Menschen, die sie eben sind. Hätte man die Christen dieser Geschichte, ihre Biografien und Zweifel ähnlich ernst genommen und das Grundproblem etwas ausführlicher beleuchtet, dann wäre dieser Film auch für ein größeres Publikum zu einer spannenden Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Glaubens geworden.

 

Originaltitel: "The Case for Christ"

Bonusmaterial: Filmtrailer, Trailershow

  • 1