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„Das Buch ist wie ein Urlaub im Schwarzwald mit liebenswerten Charakteren, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Gottvertrauen, Gebet, Vergebung und offene Gespräche verändern die Herzen. Der Leser darf über Gottes Wege staunen, die er mit denen geht, die ihm vertrauen.“ Andrea Wittler, bibliothek.auf.dem.land (Instagram)
„Ein Wohlfühlroman für Leserinnen jeden Alters. Leicht erzählt und doch voller Tiefe, berührend und inspirierend. Liebenswerte, authentische Charaktere erleben die Höhen und Tiefen des Lebens, verarbeiten Verluste und finden den Mut, neu zu beginnen - und ihr persönliches Lebensglück.“ Cordula Orth, Lektorin
Bewertungen
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von LesenmitBea (Veröffentlicht am 09.09.2026)
für gemütliche Lesestunden
Karolinas Leben steht plötzlich Kopf. Ihre wohlverdiente Beförderung wird abgelehnt und zu allem Überfluss drängt ihr Vorgesetzter sie dazu, eine Auszeit zu nehmen. Doch hat sie diese wirklich nötig? Auch wenn Karolina das zunächst überhaupt nicht einsehen will, lässt ihr Arbeitgeber ihr keine andere Wahl und so sieht sie sich gezwungen, einige Tage zu Hause zu bleiben.
Doch schnell fällt ihr die Decke auf den Kopf. Kurzerhand beschließt sie, in den Schwarzwald zu fahren, der mit vielen schönen Kindheitserinnerungen verbunden ist. Dort verschlägt es sie ganz unverhofft auf einen Gnadenhof. Zwischen alten und kranken Tieren lernt sie ein entschleunigtes, gemütliches und zugleich erstaunlich erfüllendes Leben kennen.
Auch der schroffe und auf den ersten Blick ziemlich unhöfliche Holzschnitzer Simon kreuzt ihren Weg. Gemeinsam mit seinem süßen, aber kranken Sohn bringt er Karolinas bisherige Sicht auf ihr Leben gehörig ins Wanken. Doch wohin wird dieser neue Weg sie führen?
Wird Karolina den Mut finden, ihr bisheriges, stressiges Leben und damit vielleicht auch ihre Karriere hinter sich zu lassen, um im Schwarzwald noch einmal ganz neu anzufangen? Oder wird sie nach dieser kurzen, aber wundervollen Auszeit wieder in ihr altes Leben zurückkehren?
Kerstin Sonntag lädt mit diesem Buch zu gemütlichen und zugleich spannenden Lesestunden auf einem Gnadenhof im wunderschönen Schwarzwald ein. Zwischen liebenswerten Tieren, alten Erinnerungen und unerwarteten Begegnungen erzählt sie eine warmherzige Geschichte darüber, dass manchmal gerade ein Umweg der richtige Weg sein kann – und dass Liebe oft dort ein Zuhause finden kann, wo man sie am wenigsten erwartet. -
von Simone (Veröffentlicht am 08.09.2026)
Wenn das Leben neue Wege geht
Wo die Liebe ein Zuhause findet – eine herzliche und berührende Geschichte
Karolina glaubt endlich, dass sie auf der Karriereleiter ganz nach oben steigen wird – doch dann kommt alles anders als erwartet. Tief getroffen und voller Schmerz macht sie sich von Köln auf den Weg in ihre alte Heimat, den Schwarzwald.Schon die Beschreibungen dieser wunderschönen Landschaft haben mich mitten in die Geschichte hineingezogen. Ich war selbst als Jugendliche viel im Schwarzwald und habe mich in den Bildern und Stimmungen sofort wiedergefunden. Für mich war die Reise mit Karolina deshalb auch eine ganz persönliche Reise zurück an einen Ort, mit dem ich schöne Erinnerungen verbinde.Auf dem Gnadenhof von Henny findet Karolina schließlich einen Ort, an dem sie zur Ruhe kommen kann – obwohl Tiere eigentlich überhaupt nicht zu ihrem Leben gehören. Dort begegnet sie Simon, einem Holzbildhauer, der in seiner Werkstatt wunderschöne Kunstwerke erschafft. Gerade diese Szenen haben mich besonders berührt, denn mein Papa war Schreiner, und ich habe es als Kind immer geliebt, bei ihm zu sein, wenn er mit Holz gearbeitet hat. Dieser ganz besondere Geruch von Holz ist für mich bis heute mit schönen Erinnerungen verbunden.
Kerstin Sonntag erzählt diese Geschichte unglaublich warmherzig und gefühlvoll. Ich habe mich beim Lesen so wohlgefühlt und konnte gar nicht aufhören. Ich hoffe schon jetzt, dass es ein Fortsetzung dieser Geschichte gibt.Dabei geht es um so viel mehr als um Liebesgeschichten. Wut, Verzweiflung, Verletzungen, Vergebung und die Frage, was passiert, wenn wir lernen, Dinge loszulassen und in Gottes Hände zu legen, ziehen sich durch den Roman. Gerade diese Themen machen die Geschichte für mich so wertvoll. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, selbst auf dem Brunner Hof zu sein, das Vogelgezwitscher zu hören und zwischen den Tieren umherzulaufen. Der Schwarzwald wird dabei so wunderschön beschrieben, dass man am liebsten selbst seine Koffer packen möchte. Und auch Karolinas Weg ist spannend: Wird sie tatsächlich ihre bisherige Fernsehkarriere aufgeben und einen völlig neuen Weg einschlagen? Was sie schließlich entdeckt, verrate ich natürlich nicht.
Ein warmherziger, emotionaler Roman über Neuanfänge, Liebe, Vergebung und das Vertrauen darauf, dass Gott manchmal ganz andere Wege für uns bereithält. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung! -
von Annislesewelt (Veröffentlicht am 28.08.2026)
ein richtiger Wohlfühlroman
In diesem wundervoll warmen und sanften Roman darf Karolina, Henny und Simon abwechselnd begleiten, wobei alles in der dritten Person beschrieben ist. Mir hat das gut gefallen, denn dadurch konnte ich sie alle gut kennenlernen, in ihre Gedanken und Gefühle schauen und mich in sie hineinversetzen.Dabei kommt man mit Themen wie Trauer, Verlust, Schmerz und Krankheit in Berührung, doch dabei bleibt es nicht, denn es gibt auch Liebe, Freundschaft und das Bedürfnis nach einem Neuanfang.
Einzigartig waren die Dialoge, die im Dialekt geführt wurden. Zu Beginn fand ich es richtig toll, doch zum Ende hin wurde es mir dann doch etwas zu viel. Trotzdem habe ich es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil ist zudem flüssig, warm, gleichmäßig und leicht zu lesen. Die Geschichte selbst fließt eher ruhig und gemächlich dahin, auch wenn es leichte Turbulenzen gibt und die Charaktere so manche Herausforderung bezwingen. Die Liebesgeschichten in dem Buch waren wunderschön, allerdings ging es mir bei einer etwas zu schnell. Es kam so plötzlich, dass ich fast schon überrumpelt war. Ich hätte mir gerne noch etwas dazwischen gewünscht.
Eine kleine weitere Anmerkung wäre, dass an einer Stelle gesagt wird, dass wir ALLE unsere Lieben im Himmel wiedertreffen. Doch da sagt die Heilige Schrift etwas anderes.Trotzdem habe ich diese Geschichte wirklich gern gelesen und kann sie jedem empfehlen, der sanfte und ruhige Erzählungen nach einem lauten und hektischen Alltag liebt. Dieses Buch schenkt eine Pause und erzählt von Gottvertrauen, das bestehen bleibt oder wachsen kann, auch wenn das Leben bittere Wunden schlägt.
Kerstin Sonntag hat eine tolle Geschichte geschrieben und ich denke, dass sie sehr, sehr vielen gefallen wird. -
von MeineKleineBuecherecke (Veröffentlicht am 28.08.2026)
Ein schöner Roman!
Mit „Wo die Liebe ein Zuhause findet“ hat Autorin Kerstin Sonntag ihren ersten Roman mit christlichem Bezug geschrieben. Mich haben Titel und Klappentext direkt angesprochen und daher freute ich mich darauf, die Geschichte von Karolina zu lesen.
Es handelt sich in meinen Augen um einen schönen Roman, der einen in den Schwarzwald „entführt“ (was für eine wunderschöne Gegend!) und somit auch an den Ort von Karolinas Kindheit. Dort hat sie Momente voller Geborgenheit und Liebe bei ihrer Großmutter verbracht, die inzwischen leider verstorben ist.
Jetzt ist sie zurück und das nicht ganz freiwillig. Tatsächlich wurde ihr von ihrem Chef nahegelegt, eine Auszeit zu nehmen. Im Job ist es gerade alles andere als leicht und Karolina kämpft mit sich und der Situation. Generell ist sie erschöpft und enttäuscht. Immer scheint sie den Kürzeren zu ziehen und ihr Leben – egal in welchem Bereich – verläuft so ganz anders, als sie erhofft hatte.
Mit diesem bedrückenden Gefühl kommt sie dann auch im Schwarzwald an und kommt dort bei Henny, einer liebenswerten, älteren Dame unter. Diese führt voller Leidenschaft und Liebe ihren Gnadenhof und kümmert sich aufopferungsvoll um die dort lebenden Tiere.
Zuerst kommt sich Karolina komplett fehl am Platz vor, doch schon bald schätzt sie die Ruhe, die Gespräche mit Henny und das Umgeben sein von Tieren und der Natur. So entscheidet sie sich kurzerhand, ihren Aufenthalt auszudehnen (was soll sie auch zurück in der Großstadt …in ihrer kleinen Wohnung?) und ihrer Gastgeberin so gut es geht unter die Arme zu greifen.
Bei langen Gesprächen lernt sie die alte Dame besser kennen und somit auch ihre Lebensgeschichte, die alles andere als einfach war. Doch trotz allem hat Henny einen tiefen Glauben und vertraut ihrem Gott. Etwas, dass Karolina imponiert und nachdenklich stimmt.
Zusätzlich freundet sich auch mit Astrid – einer Frau in ihrem Alter – an und merkt immer mehr, wie sehr die Zeit hier heilsam für ihre Seele ist.
Langsam wächst ein zartes Pflänzchen der Hoffnung in ihr heran, dass ihre Zukunft möglicherweise doch noch gut werden kann. Sie fängt auch – zuerst noch ganz unbewusst – an, ihren wahren Wert zu erkennen und diesen nicht von anderen Menschen, ihrem Job, etc. abhängig zu machen.
Einzig mit dem wortkargen und scheinbar unfreundlichen Holzschnitzer Simon wird sie nicht warm. Doch als Henny ihr von ihm, seinem kleinen Sohn und dem traurigen Schicksal der Familie erzählt, ändert sich ihr Bild von ihm.
Es scheint, als ob nicht nur Karolina, sondern auch Simon Heilung von alten Verletzungen brauchen und die junge Frau darf erkennen, dass der Glaube an einen liebenden Gott dabei eine große Rolle spielt…
Ein schöner Roman, mit liebenswerten Charakteren (vor allem Henny und Fritz sind mir sofort ans Herz gewachsen) und einer leisen Liebesgeschichte, die sich im Laufe der Handlung langsam entwickelt.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, man reist gedanklich mit der Protagonistin in den Schwarzwald und genießt die schöne Umgebung und das liebevolle Miteinander. Mir ging es so, dass ich beim Lesen regelrecht „runtergekommen“ bin und entspannt habe, so bildhaft waren die Beschreibungen.
Einzig und allein eine Sache hat mich gestört: In einem der vielen Gespräche zwischen Henny und Karolina sagt die ältere Dame zu ihr, dass „wir unsere Lieben alle wiedersehen werden“ und bezieht sich dabei auf den Himmel. Doch diese Aussage stimmt so einfach nicht.
Denn nur, wenn wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser angenommen haben, werden wir die Ewigkeit bei ihm verbringen. Wir werden (leider) nicht „automatisch“ alle unsere Lieben wiedersehen, sondern nur die, die sich bewusst für Jesus entschieden haben. Diese Aussage fand ich irreführend und daher wollte ich diese auch nicht unkommentiert lassen.
Das ändert aber nichts daran, dass „Wo die Liebe ein Zuhause findet“ ein schöner Roman ist, den ich gerne gelesen habe.
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von Birgit E. (Veröffentlicht am 27.08.2026)
Ein Roman zum Versinken und Zeit vergessen
Die Autorin schreibt über normale Menschen, von denen ich nach und nach erfuhr, dass jeder so sein Päckchen zu tragen hat.
Da ist zum einen Karolina, die in einem Sender arbeitet und darauf hinarbeitet, eine eigene Sendung moderieren zu dürfen. Als es nicht funktioniert, reist sie in den Schwarzwald ihre Enttäuschung und Selbstzweifel mit sich schleppend und manche Last mehr. Auch in dem Dorf ist es nicht mehr so, wie sie es in Erinnerung hatte und so landet Karolina bei Henny auf dem Gnadenhof, wo sie eine Unterkunft und zwei- sowie vierbeinige Freunde findet.
Es war schön zu lesen, wie sie sich nach und nach den neuen Freunden öffnen und mit ihnen über manches traurige Ereignis aus der Vergangenheit reden kann. Sie lernt loszulassen: Schuldgefühle, Trauer, alte Träume und ist dadurch bereit, neues zu empfangen, auch die große Liebe. Sie entwickelt sich von einer leicht egozentrischen, zurückgezogenen zu einer warmherzigen, andere unterstützende Frau.
Henny ist mir sofort sympathisch mit ihrer liebevollen, mütterlichen Art, die andere nicht bedrängt zu reden, sondern warten kann, bis das Gegenüber dazu bereit ist. Sie hat ihr Herz v. a. an ihre Tiere, verschenkt. Auch Henny muss manches loslassen, um Neues empfangen zu können. Mir gefällt ihr bodenständiger, vertrauensvoller Glaube, den sie wohl dosiert auch Karolina nahebringt.
Astrid ist eine umtriebige alleinerziehende Mutter, deren Herz stark an ihrer kleinen Tochter hängt. Zusätzlich schlägt sie auch sich mit größeren Sorgen herum, die ihre Tochter mitbetrifft.
Simon wurde in der Vergangenheit sehr verletzt, und kümmert sich neben seiner freiberuflichen Tätigkeit, allein um seinen schwerkranken Sohn. Auch er muss es lernen alten Groll Schmerz und Sorgen abzugeben, damit er sich neuen Situationen sowie weiteren Menschen öffnen kann. Auf Simon trifft der Spruch von der rauen Schale mit weichem Kern voll zu.
Jonas, Simons kleiner Sohn, ist mir mit seiner aufgeweckten und aufgeschlossenen Art direkt ans Herz gewachsen und ich habe etwas mit ihm mitgelitten.
Und dann gibt es noch Fritz, einen älteren, alleinstehenden Autor, der Henny tatkräftig unterstützt und immer für sie da ist, wenn sie jemanden zum Reden braucht. Obwohl er eher still im Hintergrund mitwirkt, würde der Geschichte etwas fehlen, wenn es ihn nicht gäbe. Mir war Fritz auf Anhieb sympathisch.
Zum Schluss seien noch die unterschiedlichen Tiere des Gnadenhofs erwähnt, die so lebendig und gut beschrieben sind, dass ich sie mir mit ihren Eigenheiten gut vorstellen konnte und mit ihnen gerne geknuddelt hätte.
Fazit:
Wo die Liebe ein Zuhause findet, ist ein leicht zu lesender Roman, trotz einiger schwerer Thematiken. Er hat mich gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Mir gefiel es gut, dass Karolina erst zu sich selbst finden muss, bevor sie sich für andere Beziehungen öffnen kann. Zwischendurch dachte ich mir, das sind mir fast zu viele Probleme auf einmal, aber wie das Leben spielt, kann es sein, dass sich das auch einmal häuft. Der Glaube spielt eine Rolle, aber er dominiert nicht die Handlung. Als ich zum Ende kam, schloss ich das Buch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
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von Jana (Veröffentlicht am 24.08.2026)
Erwärmt das Herz, man fühlt sich wohl
„Wo die Liebe ein Zuhause findet“ sticht mit seinem wunderschönen, märchenhaften Cover direkt ins Auge. Auch der Titel macht neugierig und Lust darauf, mehr zu erfahren.
In diesem Buch geht es um Karolina, eine junge Frau, die sich bei ihrer Arbeit stets große Mühe gibt. Doch ihre Karriere steht kurz vor dem Aus und sie muss eine Auszeit nehmen. Deshalb reist sie an den Ort ihrer Kindheit im Schwarzwald. Dort lernt sie Henny und ihren Gnadenhof kennen. Schon nach kurzer Zeit verspürt Karolina dort Wärme, Geborgenheit und Wertschätzung. Das gibt ihr langsam neuen Mut und hilft ihr dabei, sich mit ihren Verletzungen und Schwierigkeiten auseinanderzusetzen. Doch wird Karolina den Mut finden, ihrem Herzen zu folgen und tatsächlich einen Neuanfang zu wagen?
Eine ganz besondere Geschichte, die das Herz wärmt und in der man sich rundum wohlfühlt. Ich habe sie sehr gerne gelesen und sie hat mir viele schöne und unterhaltsame Lesestunden beschert.
Karolinas Entwicklung fand ich besonders beeindruckend. Man lernt ihre Gedanken und Gefühle sehr gut kennen und kann sich dadurch leicht in sie hineinversetzen. Henny war eine meiner Lieblingsfiguren. Sie hat das Herz am rechten Fleck, ist sympathisch und eigentlich kann man sie nur ins Herz schließen. Sie steht Karolina mit Rat und Tat zur Seite.
Auch den kleinen Jonas habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Er ist ein lieber Junge und hat die Geschichte für mich zusätzlich bereichert.
Besonders gut gefallen hat mir, dass der Glaube eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt, dabei aber nie aufdringlich wirkt. Das empfand ich als sehr schön und besonders.
Auch die Atmosphäre des Buches wird sehr bildlich beschrieben. Dadurch konnte ich mir die Schauplätze gut vorstellen und wurde regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen.
Ich möchte dieses wunderschöne Buch von Herzen weiterempfehlen.
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von gerdys_buecher.reich (Veröffentlicht am 24.08.2026)
Schwarzwaldfeeling
Wo die Liebe ein Zuhause findet
Autorin: Kerstin Sonntag
Verlag: Gerth Medien 2026
Print: 304 Seiten
Perspektive: Erzähler
Altersempfehlung: ab 14 J.
4/5 Sternen
Inhalt:
Karolina hat alles gegeben und steht nun doch vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens. Zurück im Schwarzwald, hofft sie, etwas Frieden zu finden, doch auch dort läuft nicht alles rund und sie findet sich plötzlich auf dem Gnadenhof von Henny wieder, wo sie nicht nur tierische Bekanntschaften macht, sondern auch auf Menschen trifft, die ihr Leben in eine neue Richtung lenken.
Über die Protas:
Wir haben mit Henny, Karolina und Simon drei Personen, die jede mit großen Verlusten, Trauer, Verdrängung und selbst gesetzten Beschränkungen kämpfen.
Doch zwei Personen davon haben im Glauben an einen guten Gott einen Halt gefunden, der sie durch die Stürme des Lebens trägt, auch wenn sie selbst oftmals kämpfen, da sie sich in manchen Dingen einfach selbst einsperren und sich Dinge verwehren, die Gott so nie vorgesehen hat.
Karolina lernt sich auf dem Gnadenhof selbst kennen und durch viele Gespräche mit den anderen, entdeckt sie, dass nicht nur sie Leid erfahren hat.
Meine Gedanken dazu:
Wo die Liebe ein Zuhause findet, wirkt vom Buchcover her wie eine schöne, leichte Sommerlektüre. Doch ich wurde überrascht. Denn weder spielt die Geschichte im Sommer, noch ist es eine seichte, leichte Geschichte.
Kerstin Sonntag befasst sich mit Themen wie Verlust, Trauer, Versagen, Angst und anderen schweren Themen. Sie scheut sich nicht davor, klar zu benennen, wo Selbstmitleid einen selbst als Opfer gefangenhält und den Blick für die Wahrheit trübt.
Und so habe ich die Figuren auf ihren Lebenswegen begleitet, gesehen, wie sie geglaubt haben und doch mit ihren Entscheidungen und Handlungen Zweifel ausgedrückt haben, wie sie kleine Schritte gewagt und Gottvertrauen entwickelt haben, sodass die Liebe ein neues Zuhause finden konnte.
Besonders gut fand ich:
Die Beschreibung vom Hof, des Schwarzwalds und der Umgebung. Ich habe mich gleich wohlgefühlt und freue mich dadurch schon wieder auf meine nächsten Ausflüge in den Schwarzwald!
Das habe ich für mich mitgenommen:
Selbstmitleid hält in der Opferrolle gefangen und versperrt einem den Weg zu neuem Glück.
Zu dieser Erkenntnis gelangen letztlich alle drei Protagonisten und finden Freiheit, Liebe und Glück.
Das mochte ich nicht so:
Leider habe ich es nicht geschafft, eine wirkliche emotionale Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen, und so blieb mir die Geschichte doch etwas fremd, auch wenn sie mir wirklich gefallen hat.
Die Entwicklung der einen Beziehung ging mir offen gesagt auch etwas zu schnell und war dadurch nicht ganz nachvollziehbar, die Zeiten, in denen sie aufeinandertrafen, waren eher zwischen den Zeilen zu finden. Da hätten mir noch 1–2 Szenen mehr dazu zugesagt und geholfen, die Entstehung der Gefühle besser nachvollziehen zu können.
Fazit:
Wo die Liebe ein Zuhause findet, spricht von den Menschen, wie sie anzutreffen sind. Über die Personen Ü30, die Träume hatten, die aber unter dem Alltag und den unerwarteten und ungeplanten Geschehnissen begraben wurden. Doch es ist auch die Geschichte darüber, dass das Leben nicht vorbei ist, sondern zu jedem Zeitpunkt ein Neuanfang möglich ist, und neue Träume verfolgt werden dürfen. Deshalb ist dieses Buch eine Empfehlung für alle, die weiter als nur bis zum ersten Kuss schauen wollen. Die eine ehrliche Einschätzung des Lebens haben möchten, nach der aufregenden Zeit in der Schule oder an der Uni. -
von Wolkenspiel (Veröffentlicht am 17.08.2026)
Auszeit im Schwarzwald gefällig?
So wunderschön wie das Cover ist auch der Inhalt. Kerstin Sonntag gelingt es wunderbar, dass man sich in dieser Geschichte heimelig wohlfühlt und Karolina gerne dabei begleitet, wie sie zu sich selbst findet, sich mit ihrer Vergangenheit versöhnt und ihre Zukunftspläne überdenkt.
Die Charaktere sind alle so liebevoll beschrieben, dass man sie gleich ins Herz schließt.
• Karolina bleibt ihren Prinzipien treu und steigt daher nicht wie erhofft die nächste Stufe der Karriereleiter hinauf. Voller Selbstzweifel nimmt sie sich in der Heimat ihrer verstorbenen Oma, im Schwarzwald, eine Auszeit.
• Henny betreibt nach einem Schicksalsschlag einen Gnadenhof und lebt Karolina ihren christlichen Glauben vor.
• Simon hat als alleinerziehender Vater sie Leben ganz auf das Leben und die Bedürfnisse seines kranken Sohnes ausgerichtet.
• Astrid bangt um das Sorgerecht für ihre Tochter und erfrischt durch ihr "schwäbisch schwätzen".
Kerstin Sonntag verwebt diese Schicksale gekonnt miteinander.
Hinter jeder Person steckt eine Geschichte, die man nicht sofort sieht. Man muss sich die Zeit nehmen, die Person und ihre Geschichte kennenlernen zu wollen. Nur so ist es möglich sich gegenseitig zu helfen, zu stärken und zu ermutigen. Entstanden ist eine berührende, warmherzige Geschichte, in der Menschen lernen Gott zu vertrauen: „Man muss sich trauen, Dinge zuzulassen. Dem Leben eine Chance geben, auch wenn man Angst hat.“ (S. 257)
Dabei ist der christliche Glaube immer wieder präsent, ohne aufdringlich zu sein. Er wird von den Personen gelebt und ist dadurch im Alltag spürbar. Mit diesem Roman bekommt man eine Auszeit im Schwarzwald, die wunderschöne Lesestunden beschert. Für mich ein Herzensbuch und das bisher beste, das ich von Kerstin Sonntag gelesen habe.
Eins meiner Lieblingszitate: „Auch wenn du Enttäuschungen und Kränkungen erlebt hat, darfst du dein Glück nicht von anderen abhängig machen. ... Du kannst dich entscheiden, wie du damit umgehst.“
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von Irene (Veröffentlicht am 17.08.2026)
Ein Roman der das Herz erwärmt
Die in Köln lebende Karolina wird in ihrem Beruf enttäuscht und nimmt sich eine Auszeit. Sie möchte nochmal in den Schwarzwald, wo sie vor vielen Jahren mit ihrer Großmutter Mimi gelebt hat. Als sie es nicht mehr so vorfindet wie sie es in Erinnerung hat, sucht sie eine Unterkunft, da es schon zu spät ist um wieder nach Hause zu fahren. Auf dem Weg erlebt sie eine schreckhafte Begegnung, die sie zum Gnadenhof bringt, wo sie vielen Menschen begegnet.
Henny, sie ist die Besitzerin des Gnadenhofs und strahlt soviel Liebe, Freundlichkeit und Wärme aus.
Astrid ist Imkerin und mit mit ihrem Schwarzwald Dialekt bringt einen zum schmunzeln.
Simon der anfangs zurückhaltend und sehr forsch ist ändert seine Meinung als Karolina die letzte ist die helfen kann.
Jeder einzelne trägt eine Geschichte mit sich, die durch Freundschaft,Zusammenhalt und Vergebung aufgearbeitet werden kann. Nach der Trauer und schweren Zeiten findet jeder ein Zuhause, weil die Liebe siegt.
Der Roman wird aus 3 Perspektiven erzählt, Karolina, Henny und Simon.
Es ist das erste Buch das ich von Kerstin Sonntag gelesen habe, es hat mein Herz erwärmt und berührt. Es ist modern, und einfach geschrieben und leicht zu lesen.
Kerstin beschreibt die Details des Schwarzwaldes sehr gut, das man sich das plätschern des Baches und vieles andere sehr gut vorstellen kann. Der Schwarzwald Dialekt der immer wieder vorkommt war für mich (lebend im Schwabenland) sehr amüsant und hat das Gefühl von Zuhause und Heimat sehr gut aufleben lassen.
Das Leben auf dem Gnadenhof ist von Frieden und Gottes Liebe geprägt.
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von lucy.liest (Veröffentlicht am 17.08.2026)
Wie ein Urlaub im Schwarzwald
Karolinas Leben steht auf dem Kopf, die Karriere die sie erreichen will, verschwindet in unerreichbare Weite und ihr Chef zwingt sie zu einer Auszeit, die sie nur wiederwillig annimmt. In ihrer kleinen Kölner Wohnung fällt ihr sehr bald die Decke auf den Kopf und sie beschließt in das Dorf zu reisen, wo sie bei ihrer Oma eine zeitlang gewohnt hat. Dort, im Schwarzwald, landet sie auf dem Gnadenhof von Henny und kümmert sich dort mit um die Tiere und durch Gespräche mit Henny beginnt sie ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Immer wieder läuft ihr der griesgrämige Holzschnitzer Simon über den Weg und sie merkt, das sie sich immer mehr zu ihm hingezogen fühlt.
Ich mochte Karolina in ihrer verfahrenen Situation. Sie hat nicht die perfekte Figur und das selbstbewusst Auftreten, aber gerade das macht sie sympathisch. Sie hat Probleme mit Dingen die ihn ihrer Kindheit passiert sind. Einerseits finde ich es gut, dass sie verstanden hat warum ihre Eltern das so gemacht haben, sie kann es auch nicht mehr mit ihnen klären, das sie nicht mehr leben, andererseits finde ich es trotzdem wichtig zu erwähnen, das es nicht richtig von ihren Eltern war.
Henny, mit ihrer herzlichen Art, hab ich richtig lieb gewonnen. Sie hat eine weisen und ruhig Art an Dinge ranzugehen und denkt oft mehr an andere als an sich selbst.
Kerstin schafft es wundervoll die Landschaft des Schwarzwaldes zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, man müsste sofort die Koffer packen. Eine Geschichte wie ein Urlaub im Schwarzwald. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschrieben, aus Karolinas, Hennys und Simons Sicht. Ich kann diese Geschichte wirklich weiterempfehlen.
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von Kristina (Veröffentlicht am 16.08.2026)
Ein tiefgründiger Roman, der mein Herz berührt hat
Karolina tut alles für ihre Karriere, doch als sie übergangen wird, versinkt sie in Selbstzweifeln. Nicht ganz freiwillig nimmt sie eine Auszeit und reist in den Schwarzwald, zurück an einen wichtigen Ort ihrer Kindheit. Dort hat sich manches verändert, aber auf dem Gnadenhof von Henny findet sie Aufnahme und einen Ort, an dem sie angenommen ist. Zwischen Waldspaziergängen, Hilfe bei den Tieren und tiefgehenden Gesprächen mit Henny kommt Karolina zur Ruhe und findet Zeit zum Nachdenken über sich, ihre Ziele und ihre inneren Verletzungen. Und dann ist da noch der wortkarge Holzschnitzer Simon und sein kleiner Sohn Jonas, die ihr Herz berühren. Wird Karolina in ihr altes Leben in Köln zurückkehren oder findet sie den Mut für einen Neuanfang?
In ihrem Roman „Wo die Liebe ein Zuhause findet“ entführt Autorin Kerstin Sonntag in den Schwarzwald. Schon das wunderschöne Cover vermittelt einen Eindruck von diesem schönen Flecken Erde. Die liebevollen und bildhaften Beschreibungen der Natur, der Personen und Tiere vertiefen dies noch. Die Protagonisten sind ganz verschieden, haben alle ihre, oft recht schwierige Geschichte. Da ist Karolina, die seit ihrer Kindheit das Gefühl hat perfekt sein zu müssen und die sich über Erfolg definiert. Henny ist schon älter, hat ihre Liebsten plötzlich verloren und findet nun Erfüllung in der Versorgung von alten, kranken der ungewollten Tieren. Auch Simon trägt Wunden aus der Vergangenheit und außer seinem Sohn lässt er niemand an sein Herz…. Kerstin Sonntag verwebt in ihrem Buch die unterschiedlichen Geschichten ihrer Charaktere zu einem emotionalen, tiefgreifenden Roman. Sehr gut gefallen hat mir, dass sich der Glaube an einen liebenden Gott und Vater sich durch das gesamte Buch zieht.
„Wo die Liebe ein Zuhause findet“ ist ein Roman, der mich von Beginn an gefesselt hat. Ich habe die Protagonisten sehr gern begleitet, mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut. Auch die schönen Naturbeschreibungen habe ich geliebt.
Ich empfehle den Roman sehr gern weiter! -
von bibliothek.auf.dem.land (Veröffentlicht am 11.08.2026)
Ein Roman, der ins Herz geht
Karolina träumt von einer großen Karriere bei dem Fernsehsender , wo sie arbeitet. Doch wie so oft, kommt es anders als man denkt und jemand anderes wird bevorzugt. Eine Auszeit würde ihr gut tun, meint ihr Chef und traurig fährt sie in den Schwarzwald. Dorthin, wo sie eine glückliche Kindheit verbringen durfte. Aber auch da ist es nicht mehr wie es früher war. Doch durch Gottes weise Vorhersehung begegnet Karolina Henny vom Gnadenhof, die sie einlädt bei ihr zu übernachten. Hatte sie zuerst Scheu vor den Tieren wachsen sie ihr schnell ans Herz. Henny versucht in ihrer feinen gottesfürchtigen Art Lichtstrahlen in Karolinas verzweifeltes, teils verbitterten Herzens zu bringen. Nicht aufdringlich, sondern liebe- und verständnisvoll. Die Frage ist nur, ob Karolina das auch zuläßt. Und wer ist Simon, der Holzschnitzer? Gibt es wirklich Menschen, die keinerlei Gefühle zeigen können? Nach und nach kommt Karolina im Gnadenhof zur Ruhe und reflektiert ihr Leben. Wohin soll sie gehen?
Der Schreibstil ist klasse und der Leser kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Es bleibt bis zum Ende spannend. Das Gebet und Gottes große Gnade ziehen sich als roter Faden durch das Buch. Aus verzagten und tief verletzten Seelen werden gesegnete, geheilte und dankbare Menschen, weil sie dem vertrauen, der sie erschaffen hat. Wer die Natur, die Stille der Wälder und in die Lebensgeschichten von ganz unterschiedlichen Menschen eintauchen mag, wird dieses Buch lieben. -
von Nicola's Lesestube (Veröffentlicht am 08.08.2026)
Ein warmherziges Buch
Als ich das Buch endlich in den Händen hielt, war ich schon vom Äußeren her schlichtweg begeistert.
Das Cover ist sehr gut gelungen und hat mich beim Lesen öfter dazu gebracht, es mir immer wieder genau anzuschauen.Es strahlt für mich Ruhe, Zufriedenheit, Besonnenheit und Liebe aus.
Der Inhalt steht dem Cover in nichts nach,hier entfaltet sich Stück für Stück Karolinas Geschichte.
Sie wird von Henny liebevoll aufgenommen. Dabei kommt sie langsam zur Ruhe und setzt sich auch mit ihrem bisherigen Leben auseinander. Dieser Weg ist von der Autorin sehr schön beschrieben worden. Auch der kleine Ort in dem die Handlung spielt, sowie weitere Charaktere, die jeder auch ihr Probleme haben, lädt den Leser zum Verweilen ein. Man fühlt sich dort sofort wohl.
Das ganze Buch mit seinen verschiedenen Charakteren, seiner ruhigen Erzählweise und dem immer wieder spürbaren Glauben an Gott ist intensiv und regt zum Nachdenken an.
Es vermittelt dem Leser unter anderem, das man auch über Umwege zum Ziel kommt. Das es lohnt nicht aufzugeben und an sich zu glauben.
Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen!