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DVD Der junge Messias

Großes Kino, u. a. mit Sean Bean
  • Nr. 924937
  • · 11/2016
  ab Lager lieferbar · 15,00 EUR
Er ist nur ein kleiner Junge, gerade sieben Jahre alt. Und doch reicht ein Wort von ihm, um einen Gegner zum Schweigen zu bringen, oder eine Berührung, um Tote ins Leben zurückzuholen. Als Jesus in der Öffentlichkeit seinen Onkel heilt, verbreitet sich die Nachricht über das Wunder wie ein Lauffeuer - und der römische Centurio Severus erhält den Auftrag, das Kind zu töten.

"Der junge Messias" erzählt die Geschichte von Jesu Kindheit und ist dabei eine gelungene Mischung aus biblischem Hintergrund und romanhafter Handlung. Basierend auf dem Bestsellerroman "Jesus Christus: Rückkehr ins Heilige Land" von Anne Rice.

Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1)
Audioformat: Dolby Digital 5.1 (Deutsch und Englisch), Dolby Digital 2.0 (Deutsch)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Länge: ca. 107 Minuten
FSK: 12


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Video

Stimmen zum Produkt

  • „Ein atmosphärisch dichter Film, der seine Zuschauer - zwar mit einiger erzählerischer Freiheit, aber insgesamt recht glaubhaft - in die Zeit von Jesu Kindheit zurückversetzt, in der er entdeckt, was es bedeutet, zugleich Menschensohn und Gottessohn zu sein.“
    » Joyce
  • „Eine Leinwand-Begegnung mit dem jungen Jesus, die Sehnsucht nach mehr macht.“
    » DRAN NEXT
  • „Dem 'jungen Messias' gelingt es, den Zuschauer auf fesselnde Art und Weise in die Zeit von Jesu Kindheit zu entführen, die keinesfalls nur rosig war. [...] Ein sehenswerter Film mit Botschaft.“
    » PRO Medienmagazin
  • „Was leistet dieser Jesus-Film Neues? Er zoomt an den Menschen Jesus heran.“
    » Lebenslust
  • „Eine echte Empfehlung für einen gemeinsamen Filmabend mit der Familie!“
    » YOU! Magazin
  • „[...] ein liebevoll und unaufgeregt entworfenes und ganz nebenbei auch schön gefilmtes Kapitel der Geschichte(n) um Jesus [...], das es so bisher noch nicht zu sehen gab.“
    » Michael Seiler (Blog)

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Blu-ray Der junge Messias
Nr. 924938
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Produktbewertungen

3.50 von 5 Sternen 2 Stimme(n) insgesamt
M. Lahnstein, 16.12.2016
Dieser Film basiert auf einem Roman von Anne Rice. Er hat also nichts mit der Bibel zu tun. Trotzdem kann man ihn irgendwie auch nicht ganz davon trennen. In diesem Film ist Jesus 7 Jahre alt und auf der Suche nach seiner Bestimmung. Vieles versteht er nicht. Er weiß nur, er ist anders und kann Blinde heilen und Tote zum Leben erwecken. Als sich seine Fähigkeiten herumsprechen, erhält der römische Centurio Severus vom König den Auftrag, dieses Wunderkind zu töten.

Dieser Film lässt mich ehrlich gesagt sehr zwiegespalten zurück. Er hat mir nicht besonders gut, aber auch nicht besonders schlecht gefallen. Die Story um den römischen Centurio fand ich ein wenig zuviel des Guten. Es gibt im Film auch ein paar Gewaltszenen, inklusive Kreuzigung und es ist daher ein Film, den ich nicht unbedingt mit Kindern anschauen würde. Nicht weil es zu extrem brutal ist, sondern einfach deshalb, weil ich manche Szene für die Geschichte an sich unnötig finde und es für mich das Gesamtbild beeinträchtigt. Ich sehe auch Jesus als Kind anders, ebenso wie Maria und Josef. Das erste Wunder, das Jesus getan hat, war als Erwachsener. Wäre er mit 7 Jahren schon aktiv geworden, wäre er sicherlich keine 33 Jahre alt geworden. Wenn man sich nur etwas mit der Bibel beschäftigt, ist es auch fragwürdig, dass Jesus im Unklaren war, was mit ihm ist. Bestimmt nicht über längere Zeit. Gott hat ihm sicher immer alles Nötige gesagt. In Lukas 2,52 heißt es zum Beispiel „Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.“

Dieser Film muss also als ein fiktives Buch betrachtet werden. Das Problem ist sicherlich, dass man intuitiv damit Jesus aus der Bibel verbindet und da muss ich sagen, dass dieser Film wohl dazu beiträgt, dass mehr Verwirrung herrscht, weil sich dann mancher Zuschauer ein falsches Bild macht. Die Person von Maria und Josef fand ich auch nicht in jeder Szene überzeugend. Der Sohn des Herodes hatte viel Ähnlichkeit mit dem Darsteller des Teufels, der blondgelockt mit schwarzer Kapuze immer wieder aufgetaucht ist. Hier konnte man aber gut erkennen, welchen Einfluss der Teufel bei den Menschen hat, indem er ihnen Dinge zuflüstert und sie dadurch durchaus zu manch Bösem überedet.

Am Ende bleibe ich etwas ratlos zurück. Wie geht es nun weiter mit der Geschichte? Die Geschichte wie im Film kann nicht lange gutgehen ... Gott hat sich sicherlich etwas dabei gedacht, dass Jesus erst als Erwachsener aktiv wurde. Zuvor kannte man ihn nur als den Sohn von Josef und Maria. Wenn ich den Film nun einfach als Geschichte betrachte, hat er mir nicht so gut gefallen, hier besonders die Gewaltszenen und die Szenen am Hof des Königs. Auf der DVD gibt es Zusatzmaterial wie das Making-of und zusätzliche Szenen. Der Film kann auch im Original geschaut werden und hat bei Bedarf deutsche Untertitel.
ohne Angabe, 22.11.2016
Biblische Berichte über die Kindheit Jesu finden sich höchtens in apokryphen Schriften und in dem Hinweis, dass der künftige Erlöser seinen Eltern bei einem Besuch in Jerusalem einen gewaltigen Schrecken einjagte. Dennoch gehen die Drehbuchautoren behutsam genug an das Thema heran und vermeiden unnötige Spekulationen. Am Ende kommt dabei beinahe ein Familienfilm heraus, wären da nicht immer wieder symbolisch aufgeladenen Momente, in denen unübersehbar auf das zukünfitge Schicksal des Jungen verwiesen wird. Jesus muss schon früh lernen, dass die Welt eben kein netter Ort ist, sondern auch aus Ungerechtigkeit und Gewalt besteht.

Jenseits davon darf er über längere Zeit aber auch einfach nur Kind sein und mal fröhlich durch die Gegend toben oder den Dorfrabbi an die Wand diskutieren. Seine in der Bibel zwar erwähnten, in Filmen jedoch oft unterschlagenen Geschwister machen die Familiensituation gleich viel dynamischer und auch Maria und Josef erweisen sich als engagierte aber auch vorsichtige Eltern, die nicht immer wissen, was sie mit ihrem Wunderknaben anfangen sollen. Am besten ist der Film in den Momenten, in denen er bekannte Figuren von ihrem Sockel hebt und als echte Menschen in prekären Situationen zeigt, die eben auch einmal eine Menge Angst haben können. Für den Humor ist übrigens Jesus' Onkel Kleopas zuständig, der ein paar nette Oneliner raushaut, die den sonst mal ernsten und mal zahmen Film angenehm auflockern.

Eine Handvoll Griffe in die Klischeekiste hätten nicht sein müssen. Sean Bean spielt zwar knurrig wie immer, sein Römer Severus ist allerdings fast bis zum Schluss nur jener altgediente Veteran, den er schon zu oft gespielt hat. Ein Herodes Antipas mit Hippie-Avancen lässt sich aufgrund weniger Auftritte gerade noch ertragen, während ein goldgelockter Teufel im schwarzen Gewand dann doch etwas albern wirkt. Pferdefüße und Hörner tauchen im Bibeltext zwar nicht auf (dort ist Satan ein gefallener Engel und als solcher vermutlich alles andere als hässlich), sein verschwörerisches Geflüster macht ihn aber noch lange nicht zum glaubwürdigen Bösewicht. Die größte Schwäche des Films bleibt aber seine immense Lauflänge. Aus den beinahe zwei Stunden hätte man gut und gerne auch neunzig Minuten machen können, ohne dass die Handlung gehetzt wirken würde.

Wer das verschmerzen kann wird in „Der junge Messias“ ein liebevoll und unaufgeregt entworfenes und ganz nebenbei auch schön gefilmtes Kapitel der Geschichte(n) um Jesus finden, das es so bisher noch nicht zu sehen gab.

Details

11/2016
ab 12 Jahren freigegeben
4010324017239
95 Minuten

Einordnung

Spielfilme
DVD (Film)
Neuheit