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Das Licht im Fenster

Roman.
  • Nr. 816936
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 352 Seiten
  • · 06/2014
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 14,99 EUR
Mitte des 19. Jahrhunderts: Die abenteuerlustige 18-jährige Charlotte aus Deutschland nimmt die Stelle als Gesellschafterin einer gelähmten Engländerin an. Schon bald ist sie nicht nur der jungen Mallory Carrington freundschaftlich zugetan, sondern auch mit deren Bruder Myles verlobt. Doch dann kommt Myles bei einem Jagdunfall ums Leben. Inmitten tiefer Verzweiflung und Trauer stößt Charlotte auf die Spur eines verheerenden Streits, der vor Jahren die Familie entzweite. Sie macht es sich zur Aufgabe, die zerstrittenen Verwandten miteinander zu versöhnen. Das gestaltet sich allerdings als ausgesprochen schwierig. Aber Charlotte lässt sich nicht beirren. Mit weitreichenden Konsequenzen ...
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Dorothea Morgenroth
Das Licht im Fenster (eBook)
Nr. 5516936
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News & Beiträge

17.06.2014

Dorothea MorgenrothDem Gestern auf der Spur

Vergebung hat ihren Preis. Doch der ist niemals zu hoch. Das ist die Botschaft des neuen Romans von Dorothea Morgenroth. Darüber und über ihre Vorliebe für das 19. Jahrhundert haben wir uns mit ihr unterhalten.  weiterlesen »
 

Produktbewertungen

4.12 von 5 Sternen 8 Stimme(n) insgesamt
B. Klassen, 31.08.2014
Ein sehr gefühlvolles Buch, bei dem man ins 18. Jahrhundert taucht und immer erst die richtige Tür finden muss (auch wenn die Tür manchmal schon offen steht). Etwas zu ausführlich geschrieben, aber das erwartet man auch von so einem Buch. Die achtzehnjährige Charlotte (Charlie genannt) macht eine waghalsige Reise nach Amerika um ,,die Schwester“ (auch Charlie genannt) ihres verstorbenen Verlobten zu finden (es gab nämlich vor längerer Zeit eine Spaltung in seiner Familie). Auf dieser Reise durchlebte sie Angst, Verzweiflung und Hoffnung.
T. Kallies, 17.08.2014
Der historische Roman „Das Licht im Fenster“ von Dorothea Morgenroth spielt in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die 18 jährige Charlotte Mechthild von Rixtorf – daheim in der holsteinischen Ostseeküste – darf ihrer jugendlichen Abenteuerlust nachkommen. Sie segelt nach England und hat eine Stellung als Gesellschafterin auf einem Landgut in Gloucestershire. Der Hausherr, Sir Edmund, ist eine sehr jähzornige Person. Mit Mallory, der Nichte des Hausherrn, die an den Rollstuhl gefesselt ist (und als deren Gesellschafterin Charlotte angestellt ist), verbindet sie bald ein freundschaftliches Verhältnis.
Auch zu Myles, dem Sohn des Hauses, hat sie eine gute Beziehung, aus der bald mehr werden soll. Umso tragischer, dass sie Myles kurz vor der Hochzeit durch einen Jagdunfall verliert. In ihrer Trauer entdeckt sie einen Brief von Myles, den er als Kind geschrieben hat und kommt so einem Familiengeheimnis auf die Spur. Aber keiner spricht darüber. Auch das Personal verrät nur wenig. Eine ältere Dame aus dem Dorf und deren Tochter helfen ihr weiter. Charlotte bricht nach Amerika auf. Sie hat es sich als Ziel gesetzt für Versöhnung zu sorgen. Die Schiffsreise ist mehr als abenteuerlich für Charlotte. Ob es ihr gelingen wird die verschollene Person zu finden?

Dorothea Morgenroth lässt Charlotte immer wieder selbst zu Wort kommen. Der Leser hat die Möglichkeit Charlottes Gedanken und Gefühle durch Tagebucheinträge mitzuverfolgen. Das Hauptthema ist Vergebung und Versöhnung. Es ist unglaublich, was Charlotte auf sich nimmt um für Versöhnung zu sorgen. Als Leser kann man sich auch die Frage stellen, bin ich versöhnungsbereit? Wie gehe ich damit um, wenn ich verletzt wurde. Kann ich vergeben?
Der Roman lässt sich gut und flüssig lesen. Am Anfang ist es etwas schwierig in die Handlung einzusteigen – aber dann ist das Buch derartig spannend, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.
ohne Angabe, 11.08.2014
Mitte des 19. Jahrhunderts lebt die 18-jährige Deutsche Charlotte von Rixtorf als Gesellschafterin auf dem englischen Herrensitz Lowerdale Manor, wo sie sich um die gelähmte Mallory kümmern soll. Dabei lernt sie den Sohn des Hauses, Myles Carrington, kennen und lieben. Doch die Liebe währt nur kurz, denn Myles verunglückt bei einem Jagdunfall tödlich. Als Charlotte wieder einmal ihren Gedanken an ihren toten Verlobten in seinem alten Kinderzimmer nachhängt, findet sie hinter einem Bild einen alten Brief. Aus der Anrede „Charlie“ schließt sie zuerst daraus, dass der Brief an sie gerichtet ist, denn Myles hat sie immer so genannt. Doch dann bemerkt sie, dass der Brief aus der Zeit vor ihrer beiderseitigem Kennenlernen geschrieben wurde, als ihr Verlobter noch ein Kind war. Bei ihren Nachforschungen nach Charlie stößt sie innerhalb der Familie auf Stillschweigen, doch zufällig helfen ihr einige Dorfbewohner, dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Als sie genug Informationen zusammengetragen hat, packt Charlotte kurzerhand ihre Koffer, besorgt sich eine Schiffspassage nach Amerika und macht sich als allein reisende Frau auf den Weg, um Charlie dort zu suchen und nach Hause zu bringen, damit sich die Familie endlich aussöhnen kann.
Dorothea Morgenroth hat mit ihrem Roman „Das Licht im Fenster“ einen schönen historischen Liebesroman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, doch teilweise sehr weit ausholend und voller Beschreibungen, so dass man als Leser nicht so schnell in die Handlung eintauchen kann. Die Landschafts- und Naturbeschreibungen sind sehr detailliert, geradezu ausschweifend, beschrieben. Den Kapiteln sind Bibelverse und Zitate vorangestellt, und die Geschichte des Romans wird zum einen in Briefen, zum anderen als ganz normale Geschichte erzählt. Die Hauptprotagonistin Charlotte schreibt die Briefe an sich selbst, sie sind eine Art Tagebuch und stummer Ansprechpartner für sie. Charlotte ist sehr sympathisch, hat ein sehr mitfühlendes Herz und jede Menge Mut, Entschlossenheit und Gottvertrauen. Gerade dieses Gottvertrauen ebenso wie Vergebung sind auch die Hauptthemen dieses Romans. Die anderen Protagonisten in diesem Buch sind eher Randfiguren und weniger detailliert dargestellt, was aber das Lesen des Romans nicht negativ beeinträchtigt.
Die Fähigkeit, zu vergeben und zu verzeihen, steht in diesem Buch im Vordergrund. Wie oft sagt man etwas unbedacht, oder verletzt jemanden aufgrund einer Tat. Ob absichtlich oder nicht, bleibt dahin gestellt. Wichtig ist einzig und allein, dass man sich auch wieder versöhnt und respektvoll miteinander umgeht. Besonders werden hier Zerwürfnisse innerhalb der Familie angesprochen.
Ein unterhaltsames Buch, das noch mehr christliche Aspekte vertragen hätte. Der Glaube an Gott kam hier etwas zu kurz, denn er beschränkte sich auf die Hauptprotagonistin. Auch die langatmige Erzählweise der Autorin machte das Lesen etwas mühsam, insgesamt jedoch ein lesenswertes Buch.
keine Angabe, 01.08.2014
Es ist das erste Buch, dass ich von Dorothea Morgenroth gelesen habe. War gut und leicht zu lesen, nur teilweise ein bisschen zu ausführlich. Dadurch wird es etwas langatmig. Ansonsten gut.
Besonders gut ist die Idee, die Tagebucheinträge von Charlotte immer wieder zwischendurch mit reinzubringen.
A. Kaufmann, 17.07.2014
Der Entschluss der achtzehnjährigen Gutsherrentochter Charlotte Mechthild von Rixtorf, ihr Elternhaus an der holsteinischen Ostseeküste zu verlassen, begründet sich auf eine große Abenteuerlust, die von ihrem seefahrenden Onkel geweckt wurde. Charlotte wagt sich im August des Jahres 1853 auf eine lange Schiffsreise und segelt nach England, wo sie auf dem Landgut Lowerdale Manor in Gloucestershire eine Stelle als Gesellschafterin annimmt. In der zarten, blonden Engländerin Mallory Cranshaw, einer geduldigen und sanften Persönlichkeit, die nur wenig älter als sie selber ist und die trotz Schmerzen und körperlichen Einschränkungen eine positive Lebenseinstellung voller Stärke und Frieden ausstrahlt, findet sie nicht nur eine Aufgabe, sondern zugleich auch eine gute Freundin. Als Charlotte und der charmante Sohn des Hauses, Myles Carrington, sich ineinander verlieben, scheint das Glück perfekt. Der darauffolgende Schicksalsschlag erscheint umso tragischer, denn Charlottes Verlobter stirbt kurz vor der geplanten Hochzeit an den Folgen eines Jagdunfalls. Nicht nur die junge Braut, auch Mallory sowie Edmund, Myles verbitterter alter Vater, sind am Boden zerstört. Während Charlotte ihre Trauer über ihren tragischen Verlust zulässt, baut Sir Edmund einen Schutzwall um sich herum auf. Sein ruppiger Umgangston wird von immer schlimmeren Launen und Jähzorn begleitet. Die Situation in Lowerdale Manor eskaliert, als Charlotte zufällig auf ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit stößt, wo ein böser Streit die Familie auseinanderriss. Schon alleine ihrem verunglückten Bräutigam zuliebe, dem eine Versöhnung alles bedeutet hätte, entschließt die energische junge Frau sich, zu handeln. Ihre behutsamen Nachforschungen bringen jedoch Konsequenzen mit sich, mit denen Charlotte nicht gerechnet hatte. Ein turbulentes Abenteuer beginnt, als die dunkelhaarige Deutsche mit den blauen Augen es sich zur Lebensaufgabe macht, die Familie Carrington wieder zu vereinen.

Bereits im Prolog stellt Dorothea Morgenroth ihr wichtigstes Stilmittel dieses Romans vor. In kursiv gedruckter Schrift gestattet sie dem Leser durch die Tagebucheinträge der Charlotte von Rixtorf tiefe Einblicke in deren Gefühls- und Gedankenwelt. Der wunderschöne Schreibstil, der sowohl Landschaft, als auch handelnde Personen und Situationen in liebevollen Details schildert, hat mich unverzüglich für diese Autorin eingenommen, mich an manchen Passagen regelrecht verzaubert. Ihren Protagonisten und auch den Nebenfiguren dieses Romans widmete sie große Aufmerksamkeit, sie zeichnet sie niemals in Schwarz-Weiß-Tönen, sondern gestattet dem Leser auch Einblicke hinter die Fassaden. An Charlottes Seite durchlebt man das ganze Buch hindurch einerseits traurige und bedrückende Momente, andererseits aber auch Mut machende Begegnungen und bereichernde Augenblicke, in denen der unerschütterliche Glaube an Gott den Menschen Mut und Hoffnung verleiht.

Ich habe die Lektüre dieses Buches so sehr genossen, dass ich mich bereits darauf freue, weitere Romane von Dorothea Morgenroth zu lesen. Für „Das Licht am Fenster“ vergebe ich eine unbedingte Bewertung von fünf Sternen und kann es auch jenen, die den Vorgängerroman nicht gelesen haben, uneingeschränkt weiter empfehlen. Ein großartiges Buch über Liebe, Freundschaft, Hoffnung und Vergebung!
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06/2014
9783865919366

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