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Wer Hoffnung sät

Roman.
  • Nr. 817186
  • · Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 384 Seiten
  • · 01/2017
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 17,00 EUR
Karin ist mit einem Pastor verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Kleinstadt Dogwood, West Virginia ein nettes Leben. Doch das seltsam distanzierte Verhalten ihres Mannes irritiert sie mehr und mehr. Ruthie, eine ältere Frau aus Karins Gemeinde, wird ihr eine wichtige Stütze. Doch je mehr die beiden in Karins Vergangenheit vordringen, desto deutlicher wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt ...

Die Dinge werden nicht einfacher, als Will nach zwölf Jahren Gefängnis nach Dogwood zurückkommt, wo ihn viele noch immer hassen. Denn damals hat er unter Alkoholeinfluss zwei kleine Mädchen überfahren. Jetzt ist sein Plan, endlich das zu Ende zu bringen, was er damals begonnen hatte: Das Traumhaus für seine Traumfrau zu bauen und sie zu heiraten. Nur dass diese Frau niemand anders ist als ... Karin.

Dieser Roman von Bestseller-Autor Chris Fabry besticht durch vielschichtige, lebensnahe Charaktere und wurde mit dem renommierten "Christy Award" ausgezeichnet.
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Einmal angefangen, legt man dieses Buch nicht mehr aus der Hand. Schuld daran sind die immer wieder überraschenden Handlungsverläufe und die Themen Liebe, Leid und Vergebung.“
    » Publishers Weekly
  • „Eine ungewöhnliche und bewegende Geschichte mit einem völlig überraschenden Handlungsverlauf.“
    » Library Journal
  • „Dieses Buch hinterlässt den Leser sprachlos.“
    » Romantic Times
  • „Ein Mosaik aus Menschlichkeit, Gnade und der Kraft der Liebe. Chris Fabry ist ein meisterhafter Erzähler.“
    » Novel Reviews

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Chris Fabry
Wer Hoffnung sät (eBook)
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Wer Hoffnung sät
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Produktbewertungen

3.46 von 5 Sternen 13 Stimme(n) insgesamt
K. Kauer, 11.04.2017
In seinem neuen Buch "Wer Hoffnung sät" erzählt Chris Fabry eine außergewöhnliche und nachdenklich stimmende Geschichte, deren zutiefst verborgene Wahrheit erst ganz zum Schluss über eine abgrundtiefe Perspektive erkennbar wird.
Die psychisch sehr belastete Karin ist mit einem Pastor verheiratet und Mutter dreier Kinder.
Mit Hilfe einer alten Dame ihrer Gemeinde beginnt Karin sich über Jahre hinweg ihre Vergangenheit zu erschließen und ihre Lebensgeschichte aus vielen mühsam erarbeiteten Puzzleteilen in ein Bild zusammenzusetzen.

In all dieser Zeit muss ihre Jugendliebe Will Hatfield wegen einer gerichtlichen Fehlentscheidung eine sehr lange Haftstrafe abbüßen. Als er schließlich aus der Haft entlassen wird, beginnt Karin langsam zu verstehen was vor langer Zeit tatsächlich geschah und weshalb Will die Strafe für einen anderen Menschen verbüßte. Dass Ihr Leben, einem Traum gleich, zerplatzt ist wie ein Schock für sie. Der gnadenlose Stein der Erkenntnis gerät in's Rollen.
Chris Fabry fesselt ihre Leser über die lebensecht und, um die ungewöhnliche Story noch wirkungsvoller in Szene zu setzen, sehr plastisch modellierten Personen an diese besondere Geschichte.

Bis zuletzt wird der Leser ganz sicher nicht das hinter dem Geschilderten Verborgene vermuten. Die geschickt angelegte Story lässt nur schrittweise, wenn überhaupt, erahnen was tatsächlich geschah. Die ungeheuerliche Perspektive am Ende der Geschichte lässt den Leser nahezu schwindlig werden. Eine solche Story habe ich in dieser Form jedenfalls noch nie gelesen. Die Person Will verdient in meinen Augen ganz besondere Bewunderung. Er ist ein Mensch mit großem Herz und voller Liebe. Die Sympathie des Lesers ist ihm sicher und läßt vermuten zu welchen Schritten ein Mensch im Stande ist, wenn er wirklich liebt.
Der an sich erstklassig eingesetzte Roman wirkt an manchen Stellen ein wenig langatmig und lässt den Leser mit vielen Fragen alleine. Doch ist die Botschaft des Romans weit über diese Kritik zu stellen, denn es zählt die außergewöhnliche Darstellung des Themas Liebe und Menschlichkeit sowie die bedingungslose Aufopferung eines Menschen.
Chris Fabry ist in meinen Augen ein genialer Autor der das Thema des Glaubens in seinen Büchern an eindrucksvollen Beispielen zum Leben kommen lässt.
Mit "Wer Hoffnung sät" erhält der Leser eine tiefgründige Geschichte mit einem absolut unerwartbarem Ende, die über ihre eindrucksvolle Perspektive auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben wird.
M. Lahnstein, 21.03.2017
Chris Fabry ist einer meiner Lieblingsautoren und ich habe mich sehr über diese Neuerscheinung gefreut, umso mehr, als ich gesehen habe, dass es sich um das Buch handelt, das mit meinen Lieblingsbüchern "Junikäfer" und "Sinfonie des Himmels" zusammenhängt. Wie man an anderen Rezensionen sehen kann, ist dieses Buch nicht unbedingt auf große Gegenliebe gestoßen, obwohl es mit dem Christy Award ausgezeichnet wurde.

Wenn man hier einen Unterhaltungsroman erwartet, hat man zum falschen Buch gegriffen. Auch der Klappentext ist nicht unbedingt hilfreich und führt eher dazu, dass man ein ganz anderes Buch erwartet. Wer Chris Fabry kennt, weiß schon, was ihn erwartet. Immer wieder tiefgründige Szenen, jenachdem überraschende Wendungen und ein Schluß, der es in sich hat. So könnte man auch dieses Buch einordnen.

Es ist kein Buch zum Schnellesen und keins zum Häppchenweise lesen. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven berichtet und man kann ihnen folgen, wenn man sich darauf einlässt. Ein wichtiger Hinweis findet sich in einer kleinen Nebenbemerkung und so ahnt man schnell, was hinter der Geschichte von Will steckt. Will ist ein ganz außergewöhnlicher Charakter, der Karin wahrhaftig liebt und sich von außergewöhnlichen Umständen und Schicksalsschlägen nicht davon abbringen lässt.

Wenn man sich auf dieses Buch einlässt, bekommt man sehr tiefsinnige Gedanken zu lesen. Dies finde ich bei Fabry einfach wunderbar ! Eine spannende Entwicklung ist hier wie in vielen seiner Romane auch enthalten und ein überraschender Schluß, der sich unter Umständen erst beim Nachdenken so richtig entfaltet. Ich kann verstehen, dass es vielen Lesern nicht gefällt. Wenn man sich aber darauf einlassen kann, wird man mit einer tiefgehenden und berührenden Geschichte belohnt, die einen so schnell nicht loslässt und noch in Gedanken weiter beschäftigt.

Chris Fabry ist ein Autor, der die Bücher anders schreibt als normal und so finde ich alle seine Geschichten außergewöhnlich. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen. Es lohnt sich.
keine Angabe, 13.03.2017
Chris Fabry ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. So zogen mich die anderen Bücher, die ich von ihm gelesen habe, auch alle in ihren Bann. Aus diesem Grund hatte ich dann auch an dieses Buch hohe Erwartungen. Leider konnte "Wer Hoffnung sät" diese aber nicht erfüllen.

Generell mag ich Bücher, in denen die Details der Geschichte erst nach und nach enthüllt werden. Auch mag ich es prinzipiell, wenn die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Beides ist hier der Fall. Allerdings ist der Einstieg in die Geschichte sehr langatmig und ziemlich verwirrend. Auch bleibt lange unklar, wie die verschiedenen Charaktere miteinander verbunden sind. Selbst nach der Hälfte des Buchs haben sich die einzelnen Teile kaum zu einem größeren Ganzen zusammengefügt. Vieles bleibt verworren, so dass ich das Weiterlesen als sehr mühsam empfand. Eine Erfahrung, die ich mit Büchern von Chris Fabry bisher noch nie gemacht hatte.

In der Mitte des Buchs nimmt die Erzählung etwas an Fahrt auf, bevor es dann richtig spannend wird! Einige Zusammenhänge ergeben endlich einen Sinn und das Weiterlesen fiel mir wieder leichter. Zum Ende hin war ich bereit, die langatmige und verworrene erste Hälfte zu verzeihen. Dies sollte mir jedoch verwehrt bleiben.

Die Geschichte macht in den letzten Kapiteln eine überraschende Wendung, die ich nicht habe kommen sehen, auch wenn mir im Laufe des Buchs einiges recht merkwürdig vorkam. Die offenen Fragen wurden zum Schluss beantwortet, jedoch auf eine für mich sehr unbefriedigende Art, die zudem noch mehr Verwirrung zurückließ.

Abschließend muss ich sagen, dass "Wer Hoffnung sät" mich und meine (zugegeben hohen) Erwartungen leider enttäuscht hat. Ich bin froh, dass dies nicht mein erstes Buch von Chris Fabry war, denn ihn kann ich – bis auf diese Ausnahme – unbedingt weiterempfehlen!

Hätte das Buch ein anderes Ende genommen, hätte ich gerne 3 Sterne vergeben. So gibt es leider nur 2 (bzw. 2,5).
A. Kaufmann, 10.03.2017
Chris Fabry stellt uns in seinem Buch „Wer Hoffnung sät“ Karin vor, eine junge Frau, die in ihrem Leben falsche Entscheidungen getroffen und falsche Freunde gewählt hat. Man erfährt gleich zu Beginn von ihrem Kampf mit seelischen Problemen und Ängsten. Karin lebt in ihrem Heimatort Dogwood in West Virginia und ist mit dem Pastor in der Little Brown Church verheiratet, das Paar hat auch Kinder. Bedauerlicherweise hat Karin keine gute Freundin. Umso mehr freut sie sich, dass das ältere Gemeindemitglied Ruthie Bowles mit offenen Armen auf sie zugeht. Ruthie verbringt Zeit mit Karin und überredet sie sogar dazu, ihren alten Jugendfreund Will Hatfield im Gefängnis zu besuchen. Will sitzt seit vielen Jahren in der Justizvollzugsanstalt Clarkston und lebt nur für seinen großen Traum: ein Haus zu bauen, die Frau seiner Träume zu heiraten und mit ihr die gemeinsamen Kinder großzuziehen. Als Will kurz nach Karins Besuch aus der Haft entlassen wird, kehrt er in seine Heimatgemeinde zurück. Karin ist verunsichert, die Einwohner von Dogwood reagieren ablehnend, die Situation eskaliert sogar und es kommt zu einem tragischen Zwischenfall. Wird Will seinen Lebenstraum, Karin für sich zu gewinnen, endgültig begraben müssen?
Nach dem unvergleichlichen Buch „Der unsichtbare Kampf“, das ein außergewöhnliches schönes und nachhaltig beeindruckendes Leseerlebnis für mich darstellte, hatte ich eine sehr hohe Erwartungshaltung an diese Neuerscheinung des Autors. Leider gestaltete sich jedoch bereits der Einstieg ins Buch als schwierig. Chris Fabry erzählt seine Geschichte abwechselnd aus der Sicht seiner handelnden Personen, teilweise als Ich-Erzähler. Danach rollt er die Geschichte behutsam auf und gestattet seinen Lesern nach und nach immer tiefere Einblicke in die Vergangenheit. Da dieser Roman meiner Meinung nach vom völlig überraschenden Ende lebt, möchte ich auf den Inhalt auch nicht näher eingehen. Die Zusammenhänge beziehungsweise die Bedeutung einiger Aussagen und Ereignisse blieben für mich jedoch lange Zeit schwer erkennbar. Ich war zudem enttäuscht von den flachen und unpersönlichen Figuren der Handlung. Lediglich in der Darstellung von Will Hatfield und Ruthie Bowles wurde tiefe Authentizität vermittelt, ich würde die beiden sogar als eigentliche Protagonisten des Buches bezeichnen. Will und Ruthie sind mir sofort ans Herz gewachsen. Der tiefe Glaube, der sie durchdringt und dem sie das gesamte Buch über Ausdruck verleihen, hat die Lektüre für mich persönlich aufgewertet. Auch aus dem kauzigen alten Eigenbrötler namens Jasper Woods hätte der Autor weit mehr machen können – er war mir ebenso sympathisch wie Will und Ruthie. Leider wird er lediglich auf einigen Seiten erwähnt und spielt danach keine Rolle mehr… schade! Den Rest der Handlung empfand ich den Großteil des Buches über als zusammenhanglos und undurchschaubar, vieles wirkte befremdlich auf mich. Ich war enttäuscht von den leblosen und unglaubwürdigen Nebenfiguren. Speziell die Person des Danny Boyd war mir bis zur letzten Seite ein Rätsel – die „Auflösung“ desselben empfand ich als völlig unbefriedigend, so wie den gesamten Roman und dessen Ende.

Die sympathische Ruthie meint: „Wenn du bereit bist, es zu hören, wenn dein Kopf und dein Herz zusammenfinden, dann wirst du es verstehen.“ Leider bezieht sich diese an Karin gerichtete Aussage nicht zugleich auch an den Inhalt dieses Buches, denn diesen habe ich wirklich erst ganz am Ende verstanden. Andererseits hätte ich ansonsten „Wer Hoffnung sät“ mit dem Wissen um die Hintergründe vermutlich gar nicht gelesen.

Fazit: Angesichts meines überwältigenden Leseeindrucks von „Der unsichtbare Kampf“ war ich tief enttäuscht von dieser Neuerscheinung und würde jedem potenziellen Leser empfehlen, sich bevorzugt den anderen Büchern dieses Autors zu widmen. „Wer Hoffnung sät“ ist ein Buch, bei dem mich lediglich die Darstellung von Will, Ruthie und Jasper für sich eingenommen hat. Schade.
ohne Angabe, 26.02.2017
Cover:
Ich finde das Cover wunderschön! Die Farben, der weiße Hintergrund, die Bilder, der Titel. Einfach meeega schön. Richtig toll. :)

Inhalt:
Der Schreibstil war sehr schön, allerdings hat das Buch sich teilweise etwas hingezogen und hat sich teilweise etwas zu lang in Erinnerungen aufgehalten..

Außerdem wird das Buch aus mehreren Sichtweisen beschrieben. Aus Karins, Wills, Danny Boyds, Bobby Rays und Karins Tagebuch (ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe). Hierzu muss ich zum einen sagen, weniger ist oft mehr. Durch die vielen Sichtweisen kamen teilweise ein paar Unklarheiten und Verwirrung auf und da Dannys und Bobbys Sichtweisen im Vergleich nur kurz vorkamen und teilweise etwas als Lückenfüller wirkten, vor allem bei Bobby, hätte man das vielleicht rauslassen oder anders umsetzen können. Zum anderen finde ich, dass eher Will die Hauptrolle im Buch hatte und nicht Karin. Der Rückentest lässt aber anderes vermuten.

Will als Hauptcharakter wurde dabei aber auch sehr gut gewählt, da er ein wirklich toller und sympathischer Mann ist. Karin hingegen fand ich so lala. Ihr Charakter in der Vergangenheit ist doch eher unsympathisch und der in der Gegenwart irgendwie etwas merkwürdig.

Ruthie ist die kleine weise Seele im Buch. So findet man einige schöne Weisheiten in ihren Erzählungen und Sprüchen. Das hat mir gut gefallen.

Das Buch fließt erstmal nach einer kurzen Startschwierigkeit angenehm vor sich hin, zum Ende hin wird es dann aber nochmal richtig spannend. Da in 3/4 des Buches nicht soo viel passiert, war mir das am Ende dann doch irgendwie etwas zu viel. Es wird zwar alles aufgeklärt. Aber zum einen passiert einfach zu viel und zum anderen hat der Autor zu viele unterschiedliche Dinge in das Buch gepackt, die nun am Ende in voller Wucht hervorkommen. Das lässt einen doch etwas aufgewühlt zurück, nachdem man noch etwas Zeit braucht, um überhaupt zu verstehen, was da nun alles zum Ende hin passiert und aufgeklärt wird.

Bedeutungstechnisch würde ich sagen, dass es in dem Buch darum geht, dass viele sich die Schuld an etwas geben können. Und es zeigt auch, dass viele unterschiedliche Menschen aufgrund von Geschehnissen in ihrem eigenen Gefängnis stecken, aus dem sie nicht alleine rheauskommen und deswegen Hoffnung säen müssen (siehe Buchtitel) und auch Hilfe annehmen müssen/sollten.

Fazit:
Der Autor hatte viele gute Ideen, allerdings hat er, für meinen Geschmack, zu viel auf einmal in das Buch einfügen wollen. Zu viele Ideen auf zu wenig Platz sozusagen. Deswegen gab es viele Sachen, die das Lesen irgendwie "gestört" haben, da man sich zwischendurch fragt, warum z. B. Danny und Bobby eigene Sichtweisen haben, wenn sie nur eine kleine Rolle im Buch spielen. Auch war das Ende mir etwas zu überladen und aufgrund der Auflösung hinterfragt man dann doch einige Dinge im Buch, was auch dazu beiträgt, dass es mir irgendwie ein wenig an Realität gefehlt hat.

Trotzdem gab es auch berührende Stellen im Buch und die Idee war ganz gut, auch wenn mir die Auflösung nicht gefallen hat. Da der Rest aber ganz gut war, gibt es 3 Sterne. :)
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01/2017
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