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Aufbruch ins Ungewisse (Buch - Broschiert)

Roman

4.5 Sterne

Aufbruch ins Ungewisse (Buch - Broschiert)

Roman

Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden ...

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Details

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Beth Thatcher führt ein sorgloses Leben bei ihren wohlhabenden Eltern an der Ostküste. Damit ist Schluss, als sie eine Stelle als Lehrerin in einer Bergarbeitersiedlung im wilden Westen Kanadas annimmt. Fest entschlossen und voller Gottvertrauen macht Beth sich auf die beschwerliche Reise in ein völlig anderes Leben. Die Bedingungen in Coal Valley sind jedoch weitaus schlimmer als befürchtet. Mit der Hilfe von zwei jungen Mounties, einem engagierten Pastor und der patenten Pensionswirtin Molly macht sich Beth daran, die Dinge zum Besseren zu verändern. Zur allgemeinen Überraschung gelingt ihr das tatsächlich. Doch dann stoßen die Freunde auf ein gefährliches Geheimnis ...

 

Stimmen zum Produkt
  • 5 5
    Leserstimme:
    Janette Oke kann mit Wörtern Bilder malen! Ihr Schreibstil ist so lebendig und die Personen so echt, dass es einem fast so vorkommt, als wäre man mit in den Westen gereist. Ich liebe die Art, wie sie geistliche Wahrheiten ganz natürlich in die Geschichte einbettet.

    Leserstimme:
    Ach, wie schön - ein typisches Oke-Buch voller Herausforderungen, Romantik und Schönheit, in dem es vor allem ums Erwachsenwerden geht und darum, den eigenen Weg zu finden.
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957340535
  • Auflage: 10.06.2015
  • Seitenzahl: 320 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 2,5 cm
  • Gewicht: 435g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane
Beteiligte Personen

Extras

Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Denn alles ist möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche." (Philipper 4,13)

    USA in den 1920er Jahren: Die junge und idealistische Elizabeth Thatcher fasst den Entschluss ihr behütetes Elternhaus an der Ostküste zu verlassen und in dem kleinen kanadischen Bergbauerort Coal Valley die Stelle als Lehrerin anzutreten. Eine abenteuerliche Reise beginnt für die junge Frau, die sie vor allerlei Herausforderungen stellt. So muss Beth die Begleitung eines von ihren Eltern beauftragten Aufpassers ertragen und verliert ihr Gepäck.

    In Coal Valley angekommen warten bereits die nächsten Herausforderungen auf die junge Lehrerin, als sie mit den ärmlichen Verhältnissen der kleinen Stadt konfrontiert wird. Doch von den Bewohnern wird sie herzlich aufgenommen und entschließt sich, die Lebensbedingungen und Zukunftsaussichten der Bewohner, und besonders der Kinder, zu verbessern. Beth setzt ihre ganze Kraft ein, um den Wissendurst der Kinder in Coal Valley zu stillen und zugleich die Bewohner der kleinen Siedlung und die Gastarbeiter der Minen miteinander zu versöhnen. Dabei findet sie gute und wahre Freunde, aber muss sich auch Gegnern stellen, für die Beth ein Dorn im Auge ist.

    Der Roman erschien 2014 im amerikanischen Original unter dem Titel "Where Courage calls" und ist viele vielleicht auch gerade durch die wundervolle und liebevolle Verfilmung bekannt, die auf BibelTV lief. Schon von der Serie war ich ganz begeistert und hatte mich schließlich auch sehr gefreut, dass ich Beths Geschichte nun auch in Buchform genießen darf.

    Janette Oke war mir bereits durch ihren Ruf als erfolgreiche christliche Schriftstellerin bekannt - sie hat unzählilge Bücher bereits veröffentlicht und erfreut sich weltweit größter Beliebtheit. Diesen Roman hat sie zusammen mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben.

    "Aufbruch ins Ungewisse" eine unterhaltsame und unanstrengende Geschichte, die sich schnell und flüssig lesen lässt. Oke weiß zu unterhalten, gleichzeitig weist das Buch jedoch konstant starke christliche Bezüge auf. Für Beth steht der Glaube im Mittelpunkt und so steht sie auch in stetem Gebet du Austausch mit Gott. Dieser Roman trägt die Bezeichnung "christlich" also mehr als zurecht. Zugleich ist der christliche Aspekt nicht so dominant und unangenehm, dass es zu aufdringlich wirkt.

    Oke entwirft sehr wundervoll gezeichnete Charaktere. Dies zeigt sich nicht nur in der tollen Protagonistin, sondern auch in den wirklich sehr detailliert und liebevoll gezeichneten Nebencharakteren. So wird Coal Valley und seine Bewohner dem Leser schnell bildlich deutlich und man kann eine gute Vorstellung der Umgebung und der einzelnen Charaktere entwickeln.

    Vor allem sticht die Protagonistin Beth hervor, die mit ihrem unerschütterlichen Glauben, ihrem Tatendrang und ihrer einnehmenden Art eine wundervolle Protagonistin ist. Ihre Reise nach Coal Valley zu verfolgen und ihren Kampf in der kleinen Bergbausiedlung zu beobachten, war wirklich wundervoll. Und obwohl ich ein nicht zu leugnender Fan von Liebesgeschichten bin, hat es mich gar nicht gestört, dass es in diesem Roman keine wirkliche Liebesgeschichte gab.

    Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen und werde auf alle Fälle nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten.
  • 5/5 Sterne

    Ähnlich wie die Kanada-Serie, aber in ganz neuem Gewand

    Janette Oke ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der christlichen Literaturszene. Ihre Siedler-Romane aus dem amerikanischen Westen sprechen Leser quer durch alle Schichten an. Der fundierte Glaube, den sie nebenbei vermittelt, gibt ihren Büchern einen Tiefgang, den man sonst nicht so leicht findet. Obwohl ihre Figuren oft durch große Not gehen, bleiben die Romane doch immer positiv und ermutigend.

    Dies ist der erste Roman, den sie zusammen mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben hat. Die Akzente liegen etwas anders als sonst bei der Autorin üblich, und die Situation ist leicht modernisiert. Trotzdem ist der Erzählstil derselbe geblieben und Fans von Janette Oke werden es genießen, auch dieses Buch kennenzulernen.

    Thematisch schließt sich “Aufbruch ins Ungewisse” an die Kanada-Serie an, die Romane “Wenn die Liebe siegt", “Wenn es Frühling wird”, “Wenn der Tag erwacht” und “Wenn die Hoffnung neu erblüht”. Die Heldin Beth ist die Nichte der Elizabeth aus der Vorgängerserie, aber näher wird nicht darauf eingegangen. Der Ausgangspunkt ist ähnlich wie bei der älteren Elizabeth, aber dann entwickelt sich die Handlung völlig anders.

    Beth ist in einem wohlhabenden Elternhaus aufgewachsen und hat sich dann zur Lehrerin ausbilden lassen. Jetzt möchte sie in den kanadischen Westen gehen und dort in einem Bergwerkstädtchen helfen, den Kindern eine gute Schulbildung zu vermitteln.

    Doch das neue Leben ist völlig anders als sie es kennt: Sie muß auf den gewohnten Luxus verzichten und sieht um sich herum ein Elend, wie es ihr noch nie vorher begegnet ist. Kurz vor ihrer Ankunft sind bei einem Grubenunglück fast alle Männer ums Leben gekommen, und dadurch leben manche Familien in großer Not. Trotzdem kann sie nicht so helfen wie sie es gern möchte, denn die Menschen dort haben auch ihren Stolz und wollen keine Almosen annehmen.

    Doch auf der anderen Seite sieht Beth auch, daß man mit weniger Besitz genauso glücklich sein kann wie in gesicherten Verhältnissen. Sie öffnet sich für die neuen Verhältnisse, setzt sich mit ihrer ganzen Kraft ein und sieht schnell den Erfolg. Das macht sie sehr glücklich.

    Nebenbei klärt sich ein Verbrechen auf, mit dem die Polizei – die berühmten kanadischen Mounties – schon seit einiger Zeit beschäftigt ist. Dieser kriminalistische Zug ist neu, aber bei weitem nicht so dominierend, wie es in den Buchbeschreibungen den Anschein erweckt. Auch die Suche nach dem “passenden Mann” hat nicht das Gewicht wie man es von dieser Art Roman gewohnt ist, und das ist sehr erfrischend. Wer sich von dem Vorbild der “älteren” Elizabeth lösen kann, wird auch dieses Buch sehr genießen können.

    Das Ende öffnet eine Menge Möglichkeiten für eine Fortsetzung, auf die alle Oke-Fans sicher schon sehnsüchtig warten werden.
  • 4/5 Sterne

    Meine Meinung

    Story
    Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen. Da ich noch keinen Roman der Autorin gelesen und auch keine Filme von ihr gesehen habe, bin ich völlig unvoreingenommen an das Buch heran gegangen.
    Die Story ist einfach gestrickt. Beth, Tochter aus gutem Hause, nimmt eine Stelle als Lehrerin, in einer Bergarbeiter Siedlung im wilden Westen Kanadas an. Dort versucht sie den Einwohner und die Gastarbeiter einander näher zu bringen, hilft denen, die nicht genug zu Essen haben und macht sich bei fast allen sehr beliebt. Natürlich gibt es auch einen Widersacher, der Beth am liebsten sofort loswerden würde, weil er Angst hat, das man sein unerlaubtes Handeln entdecken könnte. Mehr will ich euch auch nicht verraten.
    Die Geschichte ist nicht neu. Ich habe schon etliche Romane gelesen, in denen Lehrerinnen in einer Stadt alles umgekrempelt haben. Das Buch ist dennoch lesenswert. Was mir besonders aufgefallen ist, das Buch kommt ohne eine Liebesgeschichte aus. Dennoch spielt die Liebe zu Gott eine große Rolle. Lediglich auf den letzten Seiten kommt raus, das der Mountie (Kanadischer Polizist) Jarrick in sie verliebt ist. Was daraus wird erfährt man nicht und es lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn ich gerne habe, wenn es eine Liebesgeschichte gibt.

    Schreibstil
    Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und hat mir schöne Lesestunden beschert.
    Die Autorin bringt die Atmosphäre des Buches gut rüber und man kann die Landschaften und die Charaktere förmlich vor sich sehen. Die Liebe und der Glaube zu Gott spielt eine große Rolle, was aber schön in die Geschichte eingeflochten wurde, so das es nicht aufdringlich wirkt und das es auch Leser interessieren könnte, die mit Religion nicht so viel zu tun haben.

    Charaktere
    Ich mochte Beth sehr gerne. Die Autorin versteht es dem Leser die Charaktere näher zu bringen. Alle Charaktere waren in ihrem handeln sehr realistisch. Die Lehrerin Beth, der alte Frank und die Wirtin Molly waren mir auf Anhieb sehr sympatisch. Ich mochte Beth Durchhaltevermögen. Sie ließ sich nicht unterkriegen und hat alles gegeben. Gerne hätte ich mehr von der aufflammenden Liebe zwischen Jarrick und Beth erfahren, aber ich denke es wird eine Fortsetzung geben, da es nicht wirklich ein abgeschlossenes Ende war.

    Mein Fazit
    Ein wirklich schöner Roman, der ohne eine große Liebesgeschichte auskommt, was schon sehr selten vorkommt. Dabei spielt aber der Glaube und die Liebe zu Gott wieder eine große Rolle. Ich kann das Buch allen, die christliche Romane mögen, empfehlen. Ich vergebe gute vier von fünf Sternen.
  • 5/5 Sterne

    „Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche.“ (Philipper 4,13)

    Dieses Bibelzitat in der Handschrift ihres geliebten Vaters sowie dessen kostbarer Kompass dürfen Elizabeth Thatcher aus Toronto auf ihre Reise in den Westen begleiten, wo sie nach ihrer College-Ausbildung zur Lehrerin in Coal Valley in den Rocky Mountains eine befristete Stelle antreten soll. Die zurückhaltende junge Frau aus vermögendem Elternhaus kann mit den rauschenden Festen ihrer Mutter nicht viel anfangen, sie empfindet ihr Leben als hohl und oberflächlich. Das große Abenteuer im Westen stellt für Beth somit eine große Herausforderung dar, die sie nur allzu gerne annehmen möchte. Entgegen der Bedenken ihrer Mutter tritt sie schließlich mit dem Segen beider Elternteile die lange Reise nach Coal Valley an. Die Lebensbedingungen sind zwar weitaus karger und ärmlicher als erwartet, doch angesichts der herzlichen Aufnahme durch die Witwen jener zahlreichen Bergarbeiter, die bei einem tragischen Grubenunglück ums Leben kamen, nimmt Beth die Herausforderung nur allzu gerne an. Die Mütter wünschen sich allesamt eine fundierte Ausbildung für ihre Kinder, um ihnen einmal das gefährliche Leben unter Tage zu ersparen und eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Die junge Lehrerin trifft in Coal Valley auf äußerst wissbegierige und lerneifrige Schüler und ruft auch eine Jungschargruppe ins Leben, um den Kindern etwas über den christlichen Glauben erzählen und ihnen die Inhalte der Bibel nahe bringen zu können. Mit viel Einfallsreichtum und großem Engagement macht sich die junge Lehrerin an die Arbeit und lernt alsbald den Ort und seine Bewohner näher kennen. Dabei wird Elizabeth von ihrer resoluten Pensionswirtin Molly MCFarland unterstützt, in der sie sehr rasch auch eine Vertraute und mütterliche Freundin findet. Im wortgewandten jungen Prediger Pastor Philip Davidson, den beiden Beamten der Royal Canadian Mounted Police Edward Montclair und Corporal Jarrick Thornton, sowie dem älteren Bergarbeiter Frank Russo findet sie ebenfalls tatkräftige Unterstützer bei ihren Vorhaben…

    Da ich die Verfilmung dieses Buches bereits kannte, brannte ich förmlich darauf, dieses Buch zu lesen. Was mir mit dieser Lektüre in die Hände fiel, war ein richtiges Kleinod, und wohl der Beginn einer großen Lese-Leidenschaft. Janette Okes Schreibstil ist überwältigend! Die Liebe zum Land und zu den Menschen ist auf jeder Seite deutlich zu spüren, die Anmerkung einer Rezensentin, dass Janette Oke „die Gabe besitzt, mit ihren Worten Bilder zu malen“, kann ich nur unterstreichen. Die Schilderungen der Autorin sind derart lebendig, dass man beim Lesen den Eindruck erhält, mitten im Geschehen zu sein. Nicht nur die Umgebung und die Charaktere der handelnden Figuren, sondern auch deren Gefühls- und Gedankenwelt werden exzellent beschrieben, so dass man sich dem Sog dieser Geschichte kaum zu entziehen vermag. Janette Oke wurde mit diesem Buch ihrem Ruf als „Grande Dame der christlichen Siedlerromane“ absolut gerecht, und das große Augenmerk, das sie auf christliche Werte und den Glauben an Gott legt, bereichern dieses Buch ungemein.

    Das farbenfrohe Buchcover zeigt ein junges Mädchen, das in einem rosafarbenen eleganten Kleid dem Leser halb zugewandt auf einer grünen Wiese steht, während sich im Hintergrund, umrahmt vom gewaltigen Felsmassiv der Rocky Mountains, ein berittener Mountie in roter Uniform auf das Mädchen zu bewegt. Eine märchenhafte Optik, die Liebe, Abenteuer und Romantik verheißt – die optimale Aufmachung für ein Buch, das jede dieser Verheißungen voll und ganz zu erfüllen vermag.

    Ich kann „Aufbruch ins Ungewisse“ uneingeschränkt weiter empfehlen und besonders jenen Lesern ans Herz legen, die sich für die Besiedelung des amerikanischen Westens interessieren und denen die Vermittlung christlicher Werte ein Anliegen ist. Eine wundervolle Lektüre einer Autorin, die mir großes Lesevergnügen bereitet hat und die für mich von nun an zusammen mit Francine Rivers und Karen Kingsbury zu meinen absoluten Favoritinnen im Bereich der christlichen Romane zählt.
  • 3/5 Sterne

    Beth möchte gern als Lehrerin arbeiten. Sie reist in den Westen Kanadas um dort eine Stelle als Lehrerin anzunehmen. Aber nicht nur die Anreise gestaltet sich abenteuerlich. Auch ihre Stelle als Lehrerin ist anders, als sie es erwartet hat und sie hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen.

    Ich fand es war ein wenig ein Auf und Ab beim Lesen. Gerade den Beginn des Buches, das war mir etwas zu lang geraten, das fehlte einfach ein wenig das Besondere, das ein Buch fesselnd zu lesen macht.
    Einige Szenen waren mir etwas zu lang geraten, zu ausschweifend, dann kam aber wieder Szenen, die wirklich spannend zu lesen waren und auch ein wenig zum Nachdenken anregten.
    Es ist ein christlicher Roman, in dem auch immer wieder gebetet wird oder der Glaube an Gott zur Sprache kommt. Das ganze wurde in einem historischen Roman verpackt.
    Die Charaktere fand ich gut ausgeformt und das Buch ließ sich locker und leicht lesen und bietet einige unterhaltsame Lesestunden.
    Auch hier steht wieder eine starke Frauenfigur im Mittelpunkt der Geschichte, es fehlt nicht an ein wenig Romantik und auch für einige spannende Momente ist gesorgt.
  • 4/5 Sterne

    Kanada um 1920. Beth hat sich entschlossen, nach ihrer Ausbildung ihr wohlhabendes Elternhaus zu verlassen und für ein Jahr in einer abgelegenen Bergarbeitersiedlung im Westen Kanadas die Kinder der Minenarbeiter zu unterrichten.
    Ganz überraschend begegnet sie im Zug nach Coal Valley Edward Montclair. Beth kennt Edward von Kindesbeinen an und hat ihn noch nie leiden können. Edward reist in den Westen, um eine Stelle als Mountie anzutreten …

    In ihrem historischen Roman „Aufbruch ins Ungewisse“ entführt Janette Oke den Leser in die 1920er nach Kanada und erzählt die Geschichte der jungen Lehrerin Beth Thatcher.

    Beth hat mich fasziniert. Sie könnte es so einfach haben in ihrem reichen Zuhause, aber sie verzichtet auf alle Annehmlichkeiten und Komfort. Sie will sich nicht ins gemachte Nest setzen, sondern ihren eigenen Weg gehen, auch wenn dieser Weg mit einigen Schwierigkeiten gepflastert ist.

    In Coal Valley erwarteten Beth denkbar schlechte Voraussetzungen. Doch Beth lässt sich von den primitiven äußeren Bedingungen nicht entmutigen, sondern macht sich beherzt ans Werk und vertraut darauf, dass Gott genau diesen Weg für sie vorgesehen hat und ihr die Kraft gibt, ihr Ziel trotz der widrigen Umstände zu erreichen.
    Beth sprüht vor Kreativität und Ideen und schafft es, ungeachtet der geringen zur Verfügung stehenden Mittel, die Kinder zu unterrichten und ihnen auch die Bibel näher zu bringen. Ihr unermüdlicher Einsatz kommt dabei dem gesamten Gemeindeleben zugute.

    Manchmal hatte ich den Eindruck, Janette Oke hat ihrer Hauptfigur ein Zuviel an Zielstrebigkeit mit auf den Weg gegeben – Beth wirkt in ihrem Bemühen, immer das Richtige zu tun, ab und an sehr angespannt, fast verkrampft und ihr Ehrgeiz scheint überhand zu nehmen. Ein bisschen mehr Leichtigkeit hätte ihr gut zu Gesicht gestanden und hätte der Handlung etwas mehr Schwung verliehen.

    Die Geschichte verläuft insgesamt ruhig und ohne großes Auf und Ab - das im Klappentext genannte gefährliche Geheimnis lässt auf sich warten. Dass in dem kleinen Ort etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, deutet sich in Kleinigkeiten an, das eigentliche Geheimnis kommt aber erst auf den letzten Seiten zum Vorschein.

    „Aufbruch ins Ungewisse“ ist ein eher beschaulicher Roman, bei dem unermüdliche Hilfsbereitschaft und das Vertrauen in Gott im Vordergrund stehen.
  • 2/5 Sterne

    Langgezogen und ohne spannungsarm.

    Inhalt:
    Die junge gläubige Beth Thatcher ist Lehrerin und nimmt eine Stelle in einer abgeschiedenen Minensiedlung Kanadas fernab ihrer Familie an. Nun ist sie das erste Mal ganz auf sich gestellt und merkt, dass hier viele neue Herausforderungen auf sie warten, die sie nur mit Mut, Offenheit und Aktionismus, Liebe und vor allem Gottvertrauen lösen kann. Doch was verbergen die Dorfbewohner und ihre Schüler vor Ihr?

    Schreibstil:
    Dieser ist eingängig und einfach gehalten, liest sich flüssig, aber sticht nicht aus der Masse heraus. Besonders negativ ist mir aufgefallen, dass viele Abschnitte zu kurz oder abgehackt sind. Das heißt, eine Situation endet im Geschehen schlagartig und schon beginnt eine andere zu einem anderen Zeitpunkt oder Ort, und ich fühlte mich dadurch in der Luft hängen gelassen und völlig rausgerissen. Einige Szenen im Buch schätze ich auch schlicht auf "nicht besonders wichtig" ein, und sind meiner Meinung nach nur Füllmaterial.

    Charaktere:
    Zu Beth möchte ich sagen, dass ich sie sehr naiv finde und natürlich noch weltunerfahren. Ansonsten konnte ich zu ihr bis zum Schluss keinen richtigen Zugang finden. Ich kann mich eben kein Stück mit ihr identifizieren, und sie ist mir wirklich zu langweilig in wiederkehrenden Gedanken (was würde der-und-der sagen, wenn er mich so sehen könnte...). Zudem ist sie sehr negativ eingestellt, lacht fast nie, ist immer mit ihren Sorgen beschäftigt, um etwas Schönes genießen zu können.

    Die anderen Personen, wie die Mounties Edward und Jarrick oder der Pastor, sind mir viel zu undurchsichtig. Man kann sie nicht einschätzen oder ihre Handlungen immer nachvollziehen. Insgesamt waren mir die Charaktere zu wenig ausgereift und oberflächlich gezeichnet.

    Meine Meinung:
    Ich konnte leider im ganzen Buch keinen ansteigenden Spannungsbogen entdecken. Die Story konnte mich weder faszinieren noch mitreißen, weshalb der Sinn des Buches, sich auch mir emotional nicht erschließen konnte.

    Das einzige was mir ein wenig Hoffnung machte, war das im Klappentext angepriesene Geheimnis, welches erst am Ende unspektakulär und auf nur ca. 30 von 320 Seiten gelöst wurde, ohne vorher darauf hinzuarbeiten. Es wirkte für mich etwas hanebüchen und aus dem Zusammenhang gerissen.

    Auf mich wirkte das ganze Buch eher wie ein Serienauftakt, bei dem der Leser erst einmal ganz gemächlich alle agierenden Personen kennenlernen soll.

    Somit ist es für mich leider ein recht enttäuschender Roman gewesen. Es fehlte an Spannung und Aktion, vielmehr ging es fast ausschließlich um den Glauben, Verantwortung und etwas Schlechtes zu etwas Besserem oder Schönem zu verhelfen. An sich finde ich diese Thematik ja gut, aber insgesamt war die Umsetzung doch zu eintönig. Dieser Geschichte fehlt es einfach an Elan!

    Wirklich schade, denn dies wird nun wohl mein erstes und letztes Buch von Janette Oke gewesen sein. Da gibt es wirklich bessere und spannendere Bücher, bei denen der Glaube eine Rolle spielt! Ich kann mich nur zu 2 von 5 Sternen überreden.
  • 5/5 Sterne

    Beth Thatcher lebt mit ihren Schwestern und den Eltern ein behütetes Leben an der Ostküste. Die Eltern sind wohlhabend, so fehlt es den Kindern an nichts. Umso erstaunter ist die ganze Familie, dass Beth für ein Jahr als Lehrerin in eine Bergbausiedlung in den Wilden Westen gehen will. In Coal Valley angekommen, muss Beth festellen, dass die Menschen in dem Ort noch ärmlicher Leben als vermutet. Doch mit ihrem Engagement und der Hilfe einiger Einwohner des Ortes kann sie einiges ändern. Aber nicht alle sind erfreut, dass sie so viel neues einführt. Bald schon bringt sich Beth unwissentlich in Gefahr. Wird Beth den Kindern, die sie sehr liebgewonnen hat, ihr Wissen weitergeben können? Was für Geheimnisse gibt es in diesem Ort?

    Janette Oke war DIE Autorin meiner Jugend. Ich habe ihre Bücher immer wieder gelesen, weil ich so fasziniert von ihnen war. Umso mehr freute ich mich, dass es ein neues Buch der Autorin - gemeinsam mit ihrer Tochter - gibt. Zu Beginn des Buches war ich skeptisch, wo Janette Oke mit Beth als Person hinwollte. Anfangs ist sie naiv, lässt sich vieles von ihrer Mutter sagen und ist schon sehr an ihren Reichtum gewöhnt. Doch je länger sie in Coal Valley ist, desto mehr sieht sie, wie anders das Leben ist, wenn man nur wenig hat und immer improvisieren muss. Man merkt, wie sie sich verändert. Dabei ist sie von Anfang an tief im Glauben verwurzelt und immer in Kontakt mit Gott. Das ist es, was mir an Oke-Romanen immer wieder gefällt. Mag sein, sie sind vielleicht vorhersehbar und etwas seicht, aber der Glaube spielt immer ein große Rolle und die Protagonisten verändern sich im Laufe der Handlung. So geschieht es auch mit Beth, anfangs naiv und unbeholfen aber wild entschlossen, verwandelt sie sich in eine starke Frau, die versucht, sich von ihrer Familie zu lösen, weil sie merkt, dass sie auch eigene Entscheidungen treffen muss. Was mir besonders gut gefallen hat, war die ganz ganz zarte Liebesgeschichte, diese steht nämlich eher im Hintergrund. Hauptaugenmerk liegt hier auf der Schule für die Kinder, die sonst nie die Möglichkeit auf mehr Bildung gehabt hätten.

    "Aufbruch ins Ungewisse" hat einen wirklich sehr offenen Schluss, so dass man ahnt, dass es einen weiteren Band geben wird. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

    Für Leser, die Romane mit Tiefgang mögen, in dem der Glaube keine Nebensache ist, werden sich sofort in die Geschichte verlieben. Für Janette Oke - Fans ist es ein Muss!
  • 5/5 Sterne

    Wer – wie ich – die Verfilmung von Janette Okes Kanada Serie und die früheren Ausgaben in Buchform kennt, dürfte sich wohl auch die Frage gestellt haben: Ist dies eine Neuauflage der alten Buchreihe? Ist es das Buch zur Verfilmung? Irgendwie ist es keins von beidem und dennoch gibt es ein paar Ähnlichkeiten.

    Da ist z.B. die junge Lehrerin Beth, die für ein Jahr nach Coal Valley reist, einem verarmten Bergarbeiterdorf im abgelegenen Westen Kanadas. Dort nimmt sie die befristete Stelle an und unterrichtet die Kinder des Dorfes, die nach einem Grubenunglück i.d.R. Halbwaisen oder gar Waisen sind. Soweit kommt einem alles bekannt vor, nicht?

    Doch Beth lebt nun 10 Jahre später, nämlich im Jahre 1920, und ihre Geschichte wird nicht mehr in Ich-Form erzählt. Beth hat ganz andere Herausforderungen zu bewältigen und wohnt bei der Pensionswirtin Molly (dürfte auch einigen bekannt sein). Molly beherbergt nicht nur einige Männer der Bergbaufirma, sondern auch zwei Waisenkinder.

    Und dann ist da noch Pastor Phillip, der von Beths Engagement für die Kinder und Bergbauarbeiter angetan ist und sie versucht zu unterstützen. Im Laufe der Handlung tauchen immer mal zwei Mounties auf, die jedoch nicht in Coal Valley stationiert sind: Edward, den Beth noch aus Kindheitstagen kennt und den ihre Mutter als Heiratskandidaten für sie auserkoren hat, und Jarrick („Jack“) Thornton, ein dreißigjähriger Mountie, der vor allem gegen Ende des Buches ein paar Einsätze hat. Das Ende ist dann gänzlich anders, von daher sollte man sich überraschen lassen!

    Viel mehr mag ich von der Handlung gar nicht preisgeben, aber es wird glaube ich deutlich, dass hier die Kanada-Serie einen „neuen Anstrich“ und größtenteils eine neue Handlung bekommen hat. Es ist die gleiche Elizabeth aus gutem Hause, die versucht ihr Leben im Westen Kanadas auf die Reihe zu bekommen, aber mit weniger Augenzwinkern. In Sachen Glauben ist sich Elizabeth jedenfalls treu geblieben: Janette Oke und ihre Tochter haben beim Schreiben eine große Portion christliche Werte einfließen lassen, das hat mir ausnehmend gut gefallen. Ein wichtiger Bibelvers begleitet Beth nämlich die ganze Zeit hindurch: Philipper 4,13 „Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche“. Die Pensionswirtin Molly war mir wieder sehr sympathisch und sorgt dafür, dass Beth sich nicht allzu viel vornimmt und ihr den Rat gibt, manche „Baustellen“ an Gott abzugeben und dafür zu beten.

    Zu Beginn des Buches war ich ehrlich gesagt ziemlich verwirrt, da ich nicht wusste, ob es nun wirklich um „die“ Elizabeth geht oder nicht. Dennoch liest sich das Buch gut und lässt den Leser in das Leben der jungen Lehrerin eintauchen. Warum die Autorinnen dieses Buch mit neuer Handlung geschrieben haben, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Mir persönlich hätte eine komplett neue Kanada-Serie gefallen. Denn eine Serie wird es wohl werden: Im Amerikanischen gibt es bereits eine Fortsetzung, auf die ich jetzt richtig gespannt bin, weil ich hoffe, dass die Ähnlichkeiten zur alten Kanada-Serie darin abnehmen (nicht falsch verstehen: die alte Kanada-Serie ist einfach toll!).

    Fazit: Ein schöner christlicher Roman vor der Kulisse Kanadas, der vor allem für Leser interessant sein dürfte, denen die Kanada Serie noch unbekannt ist. Oder für „Oke-Fans“, die sich gerne von einer neuen Handlung überraschen lassen möchten. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne!
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