Calm my Waves

Roman

(Buch - Paperback)

Für Viola kommt der Sommerjob in einem Tagungshaus in Cuxhaven wie gerufen, denn sie braucht dringend Abstand von ihrem alten Leben. Doch vor Ort trifft sie ausgerechnet Laurin wieder, der ihr einst das Herz gebrochen hat.

Auch in Laurins Leben hat sich viel verändert: Seine Familie ist entzweit, sein Bruder Jari blockiert jeden Kontakt. Doch nun scheint dieser endlich bereit zu reden: Laurin erhält Flaschenpostbotschaften mit rätselhaften Hinweisen. Gemeinsam mit Viola stellt er sich den Fragen, die die Nachrichten aufwerfen. Fragen, die mehr und mehr auch den Glauben betreffen, den Viola verloren zu haben scheint ...

Ein berührender Faithful-New-Adult-Roman über zweite Chancen und den Weg zu einem Glauben, der trägt – egal, wie hoch die Wellen des Lebens schlagen.

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Details

    • Reihe:
    • Band:
      1
    • Erscheinungstermin:
      21.05.2026
    • Verlag:
      Gerth Medien
    • Artikel-Nr.:
      821173000
    • ISBN:
      9783986951733
    • Sachgebiet:
      Romane
    • Seitenzahl:
      320 S.
    • Hinweise:
      Mit Farbschnitt
    • Maße:
      13,5 x 21,5 x 2,7 cm
    • Gewicht:
      420g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Gerth Medien i.d. SCM Verlagsgruppe GmbH
    Berliner Ring 62
    35576 Wetzlar
    DEUTSCHLAND
    info@scm-verlagsgruppe.de

Stimmen zum Produkt

  • 5 5
    „Es ist, als wäre ich dabei gewesen - ich rieche das Meer, ich spüre die Sonne … und die wilde Mischung aus Hoffnung, Enttäuschung, Vertrauen und Mut, die Viola und Laurin auf ihrer Reise erleben. Wunderschön erzählt, mit toller Message, emotionaler Tiefe und als Bonus so mancher echter Überraschung.“ Melissa C. Feurer, Autorin

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Calm my waves

    Viola – unsere Protagonistin – macht gerade eine schwierige Zeit durch. Nicht nur, dass ihre Beziehung gescheitert ist, sondern nun hat sie auch noch ihren Job verloren! Ziemlich entmutigt und auch von Gott und ihrem - seit Kindheit gelebten - Glauben ist sie enttäuscht. Immer mehr Zweifel machen sich in ihren Gedanken und ihrem Herzen breit. Was, wenn sie sich die Sache mit Gott nur eingebildet hat? Es erscheint ihr inzwischen jedenfalls immer wahrscheinlicher. Vielleicht sollte sie die ganze Glaubenssache endgültig hinter sich lassen? Es machte ja doch keinen Unterschied. Durch eine Freundin erfährt sie bald darauf, dass man sich auf einen Sommerjob in einem Tagungshaus in Cuxhaven bewerben kann. Etwas, das sie dann auch tut und prompt eine Zusage bekommt. Sie freut sich, nach langer Zeit wieder in diese Gegend zurückzukehren, obwohl sie damit auch ein nicht so schönes Erlebnis verbindet. Denn vor Jahren wurde ihr bei einem Jugendcamp von ihrem ersten großen Crush das Herz gebrochen. Bis heute hat sie Laurin nicht vergessen …Andererseits, wie groß war schon die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihm dort nach so langer Zeit über den Weg laufen würde? Tja, wie es das Schicksal so will, passiert allerdings genau das!

    Doch auch Laurin hat sich verändert. Seit damals ist viel passiert, seine Eltern sind inzwischen getrennt und sein kleiner Bruder hat jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen. Etwas, dass ihm sehr zu schaffen macht. Auch glaubenstechnisch gab es einen Wandel bei ihm. Damals noch Atheist, ist er jetzt Christ. Neue Hoffnung erwacht, als er eines Tages Flaschenpost von Jari erhält. Dass es Jari sein muss, davon ist er felsenfest überzeugt. Wer sonst könnte hinter den persönlichen Nachrichten, in denen auch so viel aus ihrer Vergangenheit vorkommt, stecken? So entwickelt sich ein Austausch über „Post“ und E-Mail. Er beantwortet die gestellten Fragen, geht den Spuren nach und hofft so sehr, dass es zu einem Treffen und einer Versöhnung zwischen sich und seinem Bruder kommt.

    Als ausgerechnet Viola sich anbietet, ihm dabei unterstützend zur Seite zu stehen, beginnt auch zwischen den beiden neue Nähe zu entstehen. Die Fragen, die Laurin seinem Bruder gewissenhaft beantwortet, drehen sich irgendwann auch um den Glauben und so kommt Viola automatisch mit dieser Thematik wieder in Berührung und wird mit ihren eigenen Zweifeln konfrontiert …

    Mit „Calm my waves“ ist der Autorin meiner Meinung nach ein wirklich toller Debütroman gelungen, der mir sehr gut gefallen hat und der mich nun auch auf einen weiteren Band hoffen lässt, denn ich finde, da gäbe es noch ordentlich „Material“ für eine Fortsetzung und ich würde schon gerne erfahren, wie es mit Jari weitergeht. Ich fand es auch ziemlich cool, dass es gegen Ende der Geschichte eine – für mich komplett unerwartete – Wendung gab. Das war toll gemacht!

    Das Coverdesign und der Farbschnitt sind wunderschön, die Charaktere fand ich allesamt sympathisch und auch die Handlung selbst hat mich überzeugt.

    Eine einzige Sache hat mich etwas gestört und zwar, dass es scheinbar für niemanden der christlichen Clique, Viola und Laurin selbst oder auch für Violas Schwester ein Problem war, dass ein Christ und ein Nicht-Christ (denn so sieht sich Viola doch für einige Zeit – von Gott und ihrem Glauben abgewandt) in eine Beziehung gehen. Im Gegenteil, es wird sogar unterstützt. Damit tue ich mir persönlich schwer, denn die Bibel sagt uns, dass es nicht weise ist, wenn man einen Partner hat, der nicht denselben Glauben teilt. Wenn man bei dem, was am Wichtigsten ist, nicht einer Meinung ist, wie soll es dann klappen? Da kommt es automatisch zu Reibereien…

    Aber abgesehen davon – wie bereits oben schon erwähnt – ein echt toller Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!
  • 5/5 Sterne

    Wie schön kann ein Buch bitte sein?

    Wie schön kann ein Buch bitte sein?

    „Calm My Waves“ ist allein optisch schon ein echter Hingucker, mit wunderschönem Farbschnitt und einem stimmigen Cover, das zum Hauptschauplatz des Romans an der Nordsee passt. „Typisch New Adult“ würde man meinen … aber dahinter verbirgt sich so viel mehr.

    Tiana Kiel alias Evelyn Uebach ist es gelungen, einen gefühlvollen Roman zu schreiben, der …
    … im Heute spielt, ohne peinlich zu wirken,
    … über den Glauben schreibt, ohne in Klischees abzudriften,
    … mit überraschenden Wendungen punktet, ohne unrealistisch zu werden.

    Wenn man dann noch ergänzt, dass einem die Hauptfiguren Viola und Laurin schnell ans Herz wachsen und sich das Buch unglaublich gut lesen lässt, hat man das Rezept für den perfekten (Sommer-)Roman gefunden. Es gehört zu den Exemplaren, die man am Ende ganz langsam liest, damit sie bitte noch etwas länger dauern!

    Ich empfehle „Calm My Waves“ wärmstens, auch allen, die sonst eher Historisches lesen. Dieses Buch wird Dich begeistern, egal, ob Du 16, 26, 36 oder älter bist (wie ich, ;-)).
  • 4/5 Sterne

    über zweite Chancen (im Leben und im christlichen Glauben)

    "Calm my Waves" ist ein Faithful-New-Adult-Roman von Autorin Tiana Kiel. Passend zum Titel ist das Cover mit einer kunstvollen Wellenzeichnung gestaltet. Als Taschenbuchausgabe ist der Roman mit ca. 320 Seiten Ende Mai diesen Jahres im Gerth-Medien-Verlag erschienen.

    Und darum geht es genau: Protagonistin Viola hat nicht nur gerade eine Trennung zu verdauen, sondern auch noch die Kündigung ihres Jobs. Dank einer guten Freundin wird sie auf einen Sommerjob in einem Tagungshaus in Cuxhaven aufmerksam. Dieser scheint perfekt, um Abstand von ihrem alten Leben zu bekommen und gleichzeitig wieder neue Pfade zu entdecken. Doch dann trifft sie genau dort auf ihren ehemaligen Schwarm für einen Sommer: Laurin.
    Auch Laurin hat so Einiges hinter sich: Nicht nur, dass seine Familie entzweit ist - auch sein Bruder Jari blockiert seit Jahren jeglichen Kontakt. Plötzlich tauchen geheimnisvolle Flaschenpostnachrichten auf, gerichtet an Laurin und mit rätselhaften Hinweisen. Gemeinsam mit Viola erkundet er die Botschaften, welche Fragen an ihn richten, die immer mehr auch mit dem christlichen Glauben zu tun haben. Ein Glaube, welchen gerade Viola verloren zu haben scheint - auch wenn sie mit ihrem christlichen Blog Laurin zum Glauben verholfen hat.

    Mit einem kleinen Prolog, welcher eine Rückblende zum Sommer, in welchem die junge Viola den Mut findet ihren Schwarm Laurin anzusprechen, beinhaltet, startet der Roman "Calm my Waves". In die damals schüchterne Protagonistin kann man sich als Leser gut hineinversetzen. Denn wer hatte noch keinen Sommerschwarm, welchen man ganz mutig angesprochen hat?
    Sodann beginnt die Handlungsgeschichte sieben Jahre später. Als Leser lernt man die erwachsene Viola kennen, die nun dringend eine Auszeit braucht. Man erfährt, dass sie ihren christlichen Glauben verloren hat und von Gott enttäuscht ist. Ungemein authentisch, denn auch solche Situationen kennt man als Christ sehr gut. Laurin hingegen ist trotz einiger Schicksalsschläge tief im Glauben verankert. Das Aufeinandertreffen der Beiden ist an manchen Stellen anders als man als Leser vielleicht im ersten Moment erwartet. Laurin weiht Viola in die mysteriösen Flaschenpostbotschaften ein und gemeinsam stellen sie sich den darin vorkommenden Fragen. Während die beiden jeweils für sich Antworten finden, wird man auch als Leser indirekt dazu animiert, sich über die Fragen eigene Gedanken zu machen. Die Lektüre des Romans stimmt nachdenklich - egal ob man dem christlichen Glauben angehört, aktuell eine Glaubens-'Pause' hat oder mit dieser Thematik eher weniger anfangen kann.
    Der Erzählstil von Autorin Tiana Kiel ist ungemein lebendig und mit den Figuren wird man schnell warm. Auch der Spannungsbogen ist konstant gehalten. Leider hat sich für mich das Ende als recht abrupt dargestellt und ich hätte mir die Antwort auf so einige noch offene Fragen gewünscht. Daher vier statt fünf Sterne. Dennoch aber ein klare Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    tolle Sommerlektüre

    „Calm my Waves“ ist ein wahnsinnig gutes Buch das mir richtig gut gefallen hat. Ich bin schon nach wenigen Seiten gut in die Geschichte reingekommen und wollte immer wissen, wie es weitergeht. Besonders das Setting am Meer macht es zu einem Roman der perfekt als Sommer- oder Urlaubslektüre ist. Die Charaktere wirkten auf mich sympathisch und authentisch, wodurch ich mich gut mit ihnen identifizieren konnte. Insgesamt ist es eine gefühlvolle Geschichte mit tollen Charakteren und einem wunderschönen Setting, die ich sehr gerne gelesen habe und auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
  • 5/5 Sterne

    Ein Buch, das einen zum Nachdenken bringt

    Das Buch Calm my Waves von Tiana Kiel hat mir sehr gefallen.
    Die Erzählung hat ich nicht losgelassen.

    Die Protagonisten Viola und Laurin erzählen abwechseln aus ihrer Sicht.
    Viola geht durch eine schwere Zeit und stellt ihren Glauben, den sie aus ihrem Elternhaus mitbekommen hat, in Frage. Dementsprechend ist das Buch mit Zitaten der Bibel geschmückt. Was jedoch nicht aufdringlich wirkt, sondern zum Nachdenken anregt.

    Zitate des Buches „Die Netze wieder neu auswerfen“ und „Schritt für Schritt auf dem Wasser gehen“ sind für mich ermutigende Worte, Gott bei seinem Wort zu nehmen, neuen Mut fassen und den Glauben an ihn neu zu wagen.

    Ich empfehle das Buch jedem, der gerade eine Flaute hat oder einfach nur ein schönes Buch mit Lebens- und Glaubensfragen lesen möchte.
  • 3/5 Sterne

    Tiefe wie das Meer

    Das Cover und der Farbschnitt sind ein Hingucker. Es sieht aus, wie ein Sommerbuch, was es aber nicht ist. Es geht um sehr viel Tiefgang, wie eben das Meer.

    Ich hatte mich sehr schwergetan mit der Geschichte. Es hat lange gebraucht, bis ich mich zurechtgefunden habe. Etwa dreiviertel vom Buch haben sich für mich wie Kaugummi in die Länge gezogen. Und auch mit den Protagonisten wurde ich nicht wirklich warm. Ich konnte mich nicht so fokussieren und verlor immer wieder den Faden. Was ich sehr schade finde, denn ich denke, die Geschichte hat durchaus Potenzial. Jedoch konnte sie mich nicht ganz abholen.

    Zum Schluss wurde es dann doch noch spannend und die letzten Seiten habe ich zügig gelesen. Denn der Austausch mit der Flaschenpost gefiel mir gut. Es sind immer wieder tiefe Fragen in die Geschichte eingebunden.

    Der Bezug zum christlichen Glauben kommt greifbar und nah rüber. Die jeweiligen Gedichte vor jedem Kapitel fand ich sehr passend.

    Wir haben einen Gott, der uns alle unglaublich erschaffen hat. Und das Lustige ist, dass viele von uns ihn wiederum so unglaublich finden, dass sie gar nicht erst an ihn glauben. So gesehen fand ich ihn früher unglaublich und jetzt auch - damals mit Ablehnung, heute mit Ehrfurcht. S. 189

    Da ist die hoffnungsvolle Ahnung in mir, dass Gott wirklich immer da war, immer da ist und mich auch dann sieht, wenn ich mich nicht gesehen fühle. S. 300
  • 5/5 Sterne

    Wenn die Wellen des Lebens toben und Gott trotzdem da ist

    Call My Waves hat mich sofort neugierig gemacht. Die Geschichte spielt in Cuxhaven – und alles, was mit dem Meer zu tun hat, zieht mich ohnehin direkt in seinen Bann.

    Der Roman ist ein sogenannter Faithful New Adult-Roman. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen.

    Die Hauptfigur Viola hat in ihrem Leben einige schwere Hürden zu meistern. Als junge Frau lernt sie während einer Freizeit in Cuxhaven Laurin kennen. Er gefällt ihr sofort. Obwohl sie weiß, dass er nicht gläubig ist, fasst sie mutig einen Entschluss: Sie spricht ihn an und fragt ihn, ob sie ihn näher kennenlernen darf und ob sich vielleicht mehr zwischen ihnen entwickeln könnte.

    Diesen Moment fand ich unglaublich stark, mutig und sympathisch. Doch das Gespräch nimmt eine unerwartete Wendung, denn Laurin erzählt ihr, dass er bereits eine Freundin hat.

    Dann folgt ein großer Zeitsprung: Sieben Jahre später begegnen wir den beiden erneut. Viola hat ihren bisherigen Job aufgegeben und wagt einen kompletten Neuanfang.

    Zur gleichen Zeit erhält Laurin eine geheimnisvolle Flaschenpost. In der Nachricht wird er von einem anonymen Absender gefragt, ob er an Wunder glaubt. Zusammen mit der Botschaft findet er Koordinaten, denen er nachgeht. Doch die Flaschenpost bleibt nicht die einzige – immer wieder erhält er neue Nachrichten und beginnt sich zu fragen, wer dahintersteckt.

    Viola wiederum beginnt eine neue Arbeitsstelle in einem Tagungshaus in Cuxhaven. Werden die beiden sich wiedersehen? Und wenn ja – was wird dann passieren?

    Das Buch hat von der ersten Seite an ein angenehm flottes Tempo, das ich sehr mag. Mit den vielen Namen kam ich anfangs zwar etwas durcheinander, weil sowohl Violas als auch Laurins Familien und Bekannten eine Rolle spielen. Doch das hat meinem Lesegenuss keinen Abbruch getan.

    Besonders berührt hat mich das Thema der Wunder. Ich selbst glaube fest daran, dass Gott auch heute noch Wunder tut. Gerade wenn man schwere Zeiten erlebt, kann man leicht denken, dass es keine Wunder mehr gibt. In diesem Buch dem Thema wieder zu begegnen, hat auch in mir etwas berührt. Es hat mir Mut gemacht, weiterhin darauf zu vertrauen: Für Gott ist nichts unmöglich.

    Viola hadert nach schmerzhaften Erfahrungen mit ihrem Glauben. Früher war Gott für sie selbstverständlich. Sie arbeitete in der Freizeitarbeit mit und hielt sogar Andachten. Doch nach all den Tiefschlägen fühlt sich Gott weit entfernt an. Sie hat das Gefühl, von ihm vergessen worden zu sein und betrachtet ihn eher aus der Distanz.

    Genau darin liegt eine große Stärke dieses Romans: Er erzählt ehrlich von Glaubenszweifeln, von Verletzungen und von der Frage, wie man Gott noch vertrauen kann, wenn das Leben anders läuft als erhofft.

    Ein weiteres großes Thema des Buches ist die Vergebung. Sie wird von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und unglaublich lebensnah dargestellt. Dadurch kann sich vermutlich jeder Leser in der einen oder anderen Situation wiederfinden.

    Ein Zitat aus dem Buch hat mich besonders bewegt:

    „Weißt du, ich glaube, deine Löwengrube ist im Moment dein Kopf. Lass Gott doch vielleicht die Mäuler dieser ganzen Gedanken zuhalten und warte ab, was passiert.“

    Was für ein starker Gedanke! Wie oft sind unsere eigenen Gedanken die größte Löwengrube, in der wir gefangen sitzen.

    Auch die Atmosphäre des Buches hat mich begeistert. Cuxhaven wird so liebevoll beschrieben, dass sich das Lesen wie ein kleiner Urlaub am Meer anfühlt. Besonders schön fand ich außerdem die Zitate zu Beginn jedes Kapitels, die perfekt zur Geschichte passen und zum Nachdenken einladen.

    Mein Fazit:
    Call My Waves von Tiana Kiel ist ein berührender Roman über Neuanfänge, Wunder, Glaubenszweifel, Vergebung und die Hoffnung, dass Gott auch in den dunkelsten Zeiten noch wirkt. Eine Geschichte, die unterhält, bewegt und Mut macht, weiterhin an Wunder zu glauben.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
  • 5/5 Sterne

    Tolle Optik und ein Inhalt, der junge Erwachsene anspricht

    Mein erster Gedanke beim Auspacken war: wie schön kann ein Buch sein....
    Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielfach einfach aufgrund seiner wunderschönen Optik gekauft wird, allein der Farbschnitt macht es zu einem Highlight. Trotzdem ist ja auch der Inhalt ganz wesentlich. Und auch da wurde ich nicht enttäuscht. Zwar fühlte ich mich hier und da als Zielgruppe etwas zu alt, aber das macht die Geschichte nicht weniger schön. Viola verliebt sich während einer Jugendfreizeit in Laurin. Als sie ihm jedoch ihre Liebe gesteht, muss sie leider erfahren, dass er schon vergeben ist. Es gibt dann einen Zeitsprung und Viola, gerade von einer zerbrochenen Beziehung und einer Kündigung enttäuscht, nimmt einen befristeten Job in einem Tagungshaus an; ausgerechnet dort, wo sie damals Laurin kennenlernte. Natürlich begegnet sie ihm wieder, aber das Buch hat noch so viel mehr Inhalt zu bieten. Es geht um Verlust, Enttäuschung und Hoffnung und auch Glaube spielt eine große Rolle. Viola weiß nicht sicher, ob sie noch an Gott glaubt und Laurin hat seinen persönlichen Glauben erst aufgrund ihrer Aussagen damals gefunden. So begeben sie sich auf eine spannende Reise und ohne zu viel vorweg zu nehmen, kann ich sagen, dass es am Ende gut ausgeht. Ich finde das Buch wunderbar für Menschen zwischen ungefähr 14 und 24, gerade dann, wenn im eigenen Leben viel los ist, findet sich hier eine Parallele und wer weiß, vielleicht findet auch der Leser am Ende einen Zugang zu dem, der seinen Sturm stillt....
  • 5/5 Sterne

    Das Buch gibt Urlaubs- und Meerfeelings

    Am Anfang brauchte ich ein wenig, um mit dem Buch warm zu werden – doch dann hat es mich völlig umgehauen und rundum begeistert.

    In dieser Geschichte begegnen wir Viola, die einen Sommerjob in einem Tagungshaus in Cuxhaven annimmt. Ausgerechnet dort trifft sie auf Laurin, jemanden aus ihrer Vergangenheit, der ihr einst das Herz gebrochen hat.

    Auch in Laurins Leben ist einiges passiert. Sein Bruder möchte keinen Kontakt mehr zu ihm, doch plötzlich tauchen Flaschenpostbotschaften auf. Ist Jari vielleicht doch bereit, wieder auf ihn zuzugehen? Gemeinsam mit Viola stellt sich Laurin den Fragen, die in diesen Botschaften auftauchen – und dabei kommen besonders in Bezug auf den Glauben viele wichtige Themen zur Sprache.

    Dieser Faithful-New-Adult-Roman ist für mich ein echtes Highlight.

    Zuerst einmal zum Cover: Es ist wunderschön gestaltet. Das Blau ist ein richtiger Blickfang und passt perfekt zum Meer. Auch der Farbschnitt ist einfach traumhaft schön.

    Besonders gut gefallen haben mir außerdem die Kapitelanfänge. Durch die Illustrationen mit der Flaschenpost entsteht sofort eine besondere Atmosphäre mit echtem Urlaubs- und Meerfeeling. Auch die Zitate am Anfang der Kapitel sind sehr passend gewählt.

    Die Charaktere wirken authentisch und lebendig. Ich mochte sie alle sehr gern. Vor allem die Treffen bei Fish & Ships fand ich großartig. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst mit dabei zu sein. Diese Gemeinschaft war einfach etwas Besonderes.

    Die Handlung hält zudem einige Wendungen und Überraschungen bereit, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Dadurch bleibt das Buch bis zur letzten Seite spannend.

    Besonders schön fand ich, dass Themen wie Vergebung, Hoffnung, Selbstfindung, Vertrauen und zweite Chancen aufgegriffen werden. Auch der Glaube spielt eine wichtige Rolle und ist fest in die Geschichte eingebunden, was mir sehr gefallen hat.

    Ich habe das Buch wirklich gern gelesen. Viele der Fragen, die im Laufe der Geschichte gestellt werden, regen auch über das Lesen hinaus zum Nachdenken an.

    Ich freue mich jetzt schon riesig auf die Fortsetzung!

  • 5/5 Sterne

    *+* Tiana Kiel: "Calm my Waves" *+*

    Das Buch und ich mussten uns zunächst etwas zusammenruckeln, ab einem gewissen Punkt ploppte dann jedoch die große Begeisterung auf! Ich flog durch das Buch, konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, zu sehr fesselte mich das Geschehen, zu sehr fieberte ich mit den Protagonisten, ihren Sorgen, Problemen, Unsicherheiten, aber auch Hoffnungen.

    Durch ein besonderes Umsetzungsmittel bekommt dieser FNA-Roman das gewisse Etwas, das im Verlauf der Geschichte fesselnd und teils recht emotional über Hoffnung und Verwirrung zu Vergebung – nicht nur anderen gegenüber, auch sich selbst – und Seelenbalance führt. Auch die Kulisse sowie ein Figuren-Ensemble, das eine besondere Achterbahnfahrt mit krassen Wenden und Überraschungen hinlegt, konnte mich begeistern. Im Zentrum stehen neben einem süßen Liebesfaden und den bereits erwähnten Themen auch Selbstfindung, Vertrauen und Glaube. Letzterer in all seinen Facetten und Dynamiken vom heftigen Struggle bis zur in sich ruhenden, tiefen Überzeugung.
    Was ich am FNA-Genre unter anderem so schätze, ist die Devise: Kein Spice. Das wird hier durch die weite, packende Gefühlsspannbreite mehr als wettgemacht, ich konnte mich gut in die Figuren hineinversetzen und ihren emotionalen Verlauf und Entwicklung nachfühlen.

    Die tollen Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels, sowie die liebevolle, zum Inhalte stringente optische Umsetzung machen einfach beste Leselaune, der Farbschnitt passt perfekt zum Titel, Inhalt und der Kulisse des Romans. Besonders gut gefallen haben mir die Vielzahl an gelungenen Botschaften, ebenfalls die aufkommenden Fragen, die teilweise ans Eingemachte gehen und dazu einladen, in sich hineinzuhorchen und neu zu justieren, sowie der sympathische Glaubensinput – alltagstauglich und ohne Heiligenschein. Ich habe „Calm my Waves“ sehr gerne gelesen und freue mich schon wie Bolle auf die Fortsetzung!
  • 5/5 Sterne

    „Berührend, wunderschön, glaubensvoll“

    Der Roman „Calm my waves“ von Tiana Kiel gehört in das Faithful-New-Adult-Genre und erzählt die Geschichte von Viola und Laurin. Der Einstieg ins Buch zeigt eine Rückblende, als die beiden Teenager waren und sich danach aus den Augen verloren haben. Danach steigt der Leser in die heutige Zeit ein und erfährt aus beiden Blickwinkeln immer mehr, was in der Zwischenzeit passiert ist. Gemeinsam fiebert man auf ein mögliches Wiedersehen der beiden hin, das letztendlich einen Sturm der Gefühle auslöst.
    Während Viola durch schwierige Zeiten und besonders aufgrund Verletzungen durch andere Menschen ihren Glauben an Gott in Frage stellt, hilft ihr Laurin auf feine und sanfte Weise, wieder zurückzufinden. Doch auch er hat ein schweres Päckchen zu tragen, die Trennung von seinem Bruder macht ihm sehr zu schaffen, doch will er nicht aufgeben, dass eines Tages Versöhnung wieder möglich wird. Als dann noch eine geheimnisvolle Flaschenpost auftaucht, begeben sich Viola und Laurin auf die Suche. Eine Suche, die sie näher zu Gott bringt, die verletzte Wunden heilen möchte und die die beiden sich füreinander öffnen lässt.
    Nicht nur die Erzählung ist wunderschön und voller Hoffnung, auch das Cover und die gefärbten Seiten machen aus diesem Roman etwas ganz Besonderes. Darüber hinaus schaffen die Zitate am Anfang jedes Kapitels für eine berührende und teilweise spannende Atmosphäre. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle ihn von Herzen – nicht nur als Sommerlektüre, für die er sich ideal eignet – weiter.
  • 4/5 Sterne

    Neuanfang am Meer

    Dieses Buch hat (unter anderem) dafür gesorgt, dass ich ein bisschen zu wenig Schlaf bekommen habe …
    Denn neben dem leichten, angenehmen Schreibstil, der das Lesen total entspannt macht, ist auch für mich das Cuxhavener Nordseesetting mit schönen Erinnerungen verbunden. Außerdem sind die schön gestalteten Kapitelüberschriften, die tatsächlich immer ein passendes Zitat zum Thema Meer und Seefahrt sind, so einladend, dass ich häufig einfach weiterlesen musste.

    Sehr gekonnt finde ich außerdem, wie der Glaube eingebunden ist. Viele wichtige Fragen finden hier Platz und werden von den Protagonisten von den verschiedensten Seiten beleuchtet. Dabei wirken die Gespräche nie belehrend, sondern immer lebendig und tief.

    Die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Selbst die Nebencharaktere hatten alle spannende Vorgeschichten oder Familiensettings. Das sorgte für viel Abwechslung und das ein oder andere Schmunzeln.

    Was mir nicht so leicht fiel: Die Vergangenheit zeitlich einzuordnen war nicht ganz leicht, da fehlte mir etwas mehr Klarheit. Ebenso war an einigen wenigen Stellen das Umdenken der Protagonisten nicht ganz einleuchtend für mich.
    _____,______

    Mein Fazit:
    Glauben und Zweifeln, Vertrauen und Neues wagen, Vergebung und Zusammenhalt - viel steckt hier drin.
    Dieses Buch hat mir beim Lesen viel Freude bereitet, mich immer mal zum Nachdenken gebracht und an schöne Orte entführt. (Nicht nur) eine Empfehlung als Sommerlektüre!