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Stimmen zum Produkt
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„Herzschmerz und Heilung, Vergebung und wiederhergestellte Familienbande, großmütterliche Weisheit und Rezepte zum Nachkochen! Ein Roman, der in vielerlei Hinsicht zum Verweilen und Genießen einlädt!“ Julie Klassen, Bestsellerautorin
„Neuanfänge, lang gehütete Geheimnisse und deutsche kulinarische Köstlichkeiten vereinen sich in dieser berührenden Geschichte von familiärem Schmerz und Heilung.“
Publishers Weekly
Bewertungen
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von Nelli Bangert (Veröffentlicht am 13.03.2026)
Ein tiefgehender Roman, der nach Kuchen duftet
Nikki Werner kämpft innerlich mit vielen Themen. Dadurch fällt es ihr außerordentlich schwer, in ihrem Leben mutig in ihre Zukunft zu gehen. So viel aus der Vergangenheit lässt sie noch nicht los, mit ihrem Vater ist sie nicht versöhnt und auch grundsätzlich fragt sie sich, warum Gott so viel Schmerz in ihrem Leben zulässt. Dieser Kampf in ihr bringt sie auf die Farm ihres Onkels, auf der auch ihr Vater aufgewachsen ist. Dort bringt sie sich praktisch ein, lernt viele tolle Menschen kennen, und entdeckt ein altes Rezeptebuch ihrer deutschstämmigen Großmutter. Sie fängt an, diese alten Rezepte zu backen und beschäftigt sich immer mehr mit der Vergangenheit ihres Vaters und mit den Menschen, die ihn wiederum geprägt haben. Immer wieder stößt sie auf neue Erkenntnisse, die die Geschichte ihres Lebens in einem anderen Licht erscheinen lassen. Sie stellt sich ihrem Schmerz, ihren inneren Nöten und geht durch einen Prozess der Heilung, Wiederherstellung – und ja auch Versöhnung. Das macht sie frei für ein neues Leben – mit so viel mehr Klarheit und Kraft.
Der Autorin Sara Brunswald gelingt es, einen tiefgehenden Roman zu schreiben, der zu Tränen rührt, gleichzeitig so viel Hoffnung vermittelt, dass ein Neuanfang möglich ist.
Ein besondere Zuckerglasur dieses Romans sind auf jeden Fall die vielen alten Back- und Kochrezepte, die hier und da mal im Roman auftauchen und durch die Vorstellungskraft Kuchenduft verbreiten. Das war für mich als leidenschaftliche Hobby-Bäckerin und leidenschaftliche Buchleserin natürlich ein ganz besonderes Highlight.
Ich empfehle diesen tollen Roman so gerne weiter! -
von Susanne (Veröffentlicht am 12.03.2026)
Ein stilles Buch mit großer Tiefe
Dieser Roman hat mein Herz erobert, von der ersten Seite an. Die Geschichte ist still und langsam, dafür aber umso tiefer, und man muss genau lesen, denn Wichtiges kommt ganz beiläufig. Ein Buch, in dem jedes Wort von tiefer Schönheit ist! Die Handlung ist nicht laut, das Geschehen ist oft alltäglich und gerade deshalb so kostbar.
Ein Buch, das zeigt, dass Verletzung und Heilung uns alle betreffen und dass unsere Antworten nur gewonnen werden können, wenn wir das Leben nicht ausschließen, sondern uns mutig darauf einlassen, gemeinsam mit unseren Mitmenschen und Gott.
Große Leseempfehlung in der Hoffnung, dass weitere Bücher der Autorin übersetzt werden! -
von Elfie (Veröffentlicht am 18.02.2026)
Bewegender Roman
„...Vier lange Monate waren vergangen, seit ihr Vater eine Tasche gepackt und ihre Mutter und sie, seine beiden Töchter, verlassen hatte. Alles, was sie über ihn zu wissen glaubten, über ihre Familie, über die Liebe, alles war kaputt…“
Obwohl Nikki schon ihr eigenes Leben als Lehrerin führt, kommt sie mit dem Verhalten des Vaters nicht zurecht. Anstatt sich mit ihrem Freund Isaac, wie vereinbart zu treffen, setzt sich Nikki zu Beginn der Ferien in ihr Auto und fährt weg. Sie landet auf der Farm ihres Onkels Wes Werner.
Die Autorin hat einen berührenden Roman geschrieben. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet. Er bringt die Probleme auf den Punkt und führt sacht zu Lösungen.
Wes Werner ist kein Mann großer Worte. Er nimmt seine Nichte auf und bietet ihr an, dass sie solange bleiben kann, wie sie will. Chris, Nikkis Vater, ist Wes´ Bruder. Wes versucht mehr oder weniger erfolgreich, den Kontakt zu ihm zu halten. Im Gegensatz zu Nikki weiß Wes, was seinen Bruder antreibt. Trotzdem findet er sein Verhalten falsch.
Wes hat sich ein neues Haus gebaut. Er bringt Nikki in dem alten Farmhaus unter. Dort stößt sie in einer Kiste auf ein Rezeptheft ihrer Urgroßmutter. Es enthält Bibelsprüche und deutsche Rezepte, die Nikki nachkocht. Sie beginnt, sich für die Geschichte ihrer Vorfahren zu interessieren.
„...Schon irgendwie verrückt, wie schnell sich alles ändert, nicht? In nur einer Generation geht eine Sprache vollkommen verloren. Ich frage mich, was damit sonst noch verloren gegangen ist…“
Emma, ein Verwandte, blickt tiefer. Sie ahnt, was das alte Heft und die Gespräche mit den Einwohner letztendlich für Nikki bedeuten.
„...Es ist gut für sie, in unsere Familiengeschichte einzutauchen, denn sie rückt das eigene Leben in die richtige Perspektive. Niemand von uns geht einen Weg vollkommen allein…“
Zusammen mit Nikki gestattet mir die Autorin einen Blick in die Vergangenheit. Diese beinhaltet auch die Kindheit von Nikkis Vater. Dadurch erhält Nikki einen neuen Blick auf ihn. Trotzdem braucht es seine Zeit, bis sie einer Annäherung zustimmt.
Beim Backen und Kochen wird Nikki von Joyce unterstützt. Die gibt ihr auch von ihren Lebenserfahrungen ab.
„...Gott lässt manchmal Türen zufallen, weil er sieht, was einen dahinter erwartet. Ich bin froh, dass er diese bestimmte Tür zugemacht hat, bevor ich hindurchgehen konnte…“
Das Buch hat mir sehr gtu gefallen. Es zeigt, wie wir durch Vergangenheit und Kindheit geprägt sind. Auf eher behutsame Art werden christliche Themen und Werte einbezogen.
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von abby (Veröffentlicht am 03.01.2026)
ein tolles Buch ...lässt mich bewegt zurück
Sara Brunsvold – Ein Rezeptbuch fürs Leben
Das Cover macht richtig Lust das Buch in die Hand zu nehmen. Ich habe das Buch angefangen zu Lesen. Es macht Freude immer mehr und immer tiefer in die Geschichte einzutauschen.
Eine Geschichte wo Familienbeziehungen geehrt werden, wo man Vergebung gibt und und zu empfängt, obwohl es schwierig war. Sehr ansprechend finde ich auch die deutschen Rezepte welche in den Kapiteln enthalten sind.
Nikkies Vater heiratet eine andere Frau und hat die Familie verlassen. Dieses ganzes Gefühlschaos führt dazu, dass sie sich und ihre Beziehung sehr hinterfragt.
Die Hauptperson Nikki ist ebenso tief verletzt wie ihre Schwester und Mutter..sie hegt Bitterkeit, Wut die ganze Gefühlspalette und beschließt, den Sommer auf der Werner-Familienfarm zu verbringen und ihrem Onkel Wes zu helfen das Bauernhaus zu restaurieren. Dabei findet sie ein handgeschriebenes Kochbuch von einer der Urgroßmütter, die deutsche Rezepte und Weisheiten enthalten, die wahrscheinlich mit einem jüngeren Familienmitglied geteilt werden. Nikki beschließt, einige der Rezepte nachzumachen und sie mit anderen Bürgern zu teilen, die ihre Großmutter kannten. Sie lädt die Gäste ein, bewirtet diese und bittet sie Geschichten über ihre Großmutter zu erzählen. Eine Freundin ihrer Großmutter – Joyce – wird Nikkis Kochpartnerin und Mentorin. Während Nikki sich über ihre Beziehung zu ihrem Vater quält, fühlt sich Joyce offensichtlich zu Wes hingezogen und umgekehrt. Doch Wes zeigt in seiner Beziehung zu Joyce ein Familienmerkmal von Schüchternheit und Angst. Tante Emma erweist sich in vielen emails und Nachrichten als Beraterin.
Ich mag auch die wunderbaren Rezepte welche in dem Buch abgedruckt sind. Die Tiefe der Weisheiten ihrer Großmutter lassen mich tief bewegt zurück. Schon allein dafür gibt es fünf Lesesterne. Dies ist das erste Buch von Sara Brunsvold welches ich gelesen habe..es wir nicht mein letztes sein. -
von Julia (Veröffentlicht am 26.12.2025)
Sehr schönes Buch
„Ein Rezeptbuch fürs Leben“ ist eine warmherzige und lebensnahe Geschichte über Freundschaft, Vergebung und die Kraft gemeinsamer Erinnerungen. Mit viel Feingefühl verbindet Sara Brunsvold bewegende Lebensfragen mit liebevoll beschriebenen Rezepten, die mehr sind als bloße Kochanleitungen. Sie erzählen von Nähe, Hoffnung und Neubeginn. Ein berührender Roman, der Herz und Seele nährt und noch lange nachklingt.
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von Angela (Veröffentlicht am 17.10.2025)
Ein kostbarer Wegweiser für unser Leben
Ein Rezeptbuch fürs Leben“ ist wirklich ein sehr passender Titel für dieses Buch.
Am Anfang werden verschiedene Personen und Orte vorgestellt, wo nicht sofort klar ist, in welchem Zusammenhang sie stehen. Je länger man liest, umso mehr gelingt es der Autorin, den Leser an diese Orte mitzunehmen.
Irgendwann kam mir der Gedanke: wenn ich Regisseur wäre, mir jemand bei geschlossenen Augen dieses Buch vorlesen würde, könnte ich alles verfilmen.
Man sieht die Landschaft und Inneneinrichtung, die Menschen und ihre Gefühle, die fertigen Gerichte und Gerüche buchstäblich vor sich.
Und es gibt vermutlich viele Parallelen zum Leben eines jeden Menschen in Freud und Leid, in Zerbruch und Versöhnung, in der Liebe und was sie bewegen und verändern kann.
Manchmal schmunzelt man oder wundert sich über die einzelnen Charaktere, aber wenn man ehrlich ist findet man sich in den verschiedenen Menschen selbst ein Stück wieder.
Was mir besonders gut gefallen hat war die Tatsache, dass durch die Liebe von Jesus in den Menschen viele Dinge heil werden konnten. Sie befähigt uns, auf Menschen zu zugehen und sich bewusst zu machen, dass die Fehler der anderen und die damit verbundenen Ängste und Verletzungen auch unsere eigenen sind.
Gegen Ende des Buches hatte ich sogar Tränen in den Augen und ein paar der Rezepte werde ich bestimmt selbst ausprobieren.
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von Kathi_Meh (Veröffentlicht am 12.10.2025)
Ein ruhiger, tiefsinniger Roman, der Mut macht, den eigenen Weg zu finden – mit Liebe, Glauben und einem Hauch von Heimatgefühl.
Ein Buch, das heutzutage mehr denn je Anklang findet.
Scheidung, Enttäuschung und Zweifel am eigenen Liebesleben machen die Hauptfigur Nikki Werner unglaublich nahbar. Sie leidet unter der Trennung ihrer Eltern, ist tief enttäuscht von ihrem Vater und dessen Entscheidungen. Auf der Suche nach Ruhe und Abstand flieht sie spontan zu ihrem Onkel Wes.
Nach einer langen Fahrt von fast 300 Kilometern kommt sie spätabends an – erschöpft, aber hoffnungsvoll, endlich etwas Abstand zu gewinnen. Onkel Wes ist überrascht über ihren Besuch, nimmt sie jedoch liebevoll auf und bietet ihr Unterkunft im alten Farmhaus der Großeltern. Nikki entdeckt alte Schätze: ein Notizbuch ihrer deutschstämmigen Großmutter, gefüllt mit handgeschriebenen Rezepten und Bibelversen.
Diese Hinterlassenschaft wird für Nikki zu einer Quelle der Heilung. Durch das Kochen, die Erinnerungen und den Zuspruch ihrer Familie lernt sie, ihre Vergangenheit zu verstehen, zu vergeben und sich selbst wiederzufinden. Besonders die Verbindungen zwischen Glaube, Familie und den kleinen Momenten des Alltags machen diesen Roman so berührend.
Sara Brunsvold gelingt es, Themen wie Trennung, Verlust und Neuanfang mit Feingefühl zu verweben. Die Bibelverse und Rezepte sind nicht nur schöne Details – sie tragen zur inneren Reise der Protagonistin bei und geben dem Buch eine tiefe, hoffnungsvolle Botschaft.
Wer Geschichten mag, die Herz und Seele ansprechen, in denen Essen, Glaube und Familie eine tragende Rolle spielen, wird „Ein Rezeptbuch fürs Leben“ als Trost und Inspiration empfinden. Es ist ein stilles, aber kraftvolles Buch über Heilung, Vergebung und die Schönheit der Erinnerungen, die uns formen. -
von Nicole (Veröffentlicht am 08.10.2025)
Warmherzig und weise
Bei diesem Buch ist das Cover ein richtiger Hingucker. Es ist richtig schön und sehr gelungen.
Ein Rezeptbuch fürs Leben ist ein Buch, welches aufzeigt, dass man aus der Vergangenheit der eigenen Vorfahren, Kraft und Weisheit schöpfen kann.
Nikki ist Lehrerin und führt ihr eigenes Leben. Als sie jedoch erfährt, dass ihr Vater, nur kurz nach der Scheidung von ihrer Mutter, bereits wieder geheiratet hat, droht der Schmerz sie zu verschlingen. Sie stellt plötzlich ihr gesamtes Leben in Frage. Ist ihr Freund Isaac der richtige Mann für sie? Hals über Kopf verlässt sie ihre Wohnung und reist zu ihrem Onkel Wes, der auf der Farm ihrer Vorfahren lebt. Dort wurde sie regelrecht hingezogen. Ihr Onkel ist zwar erstaunt über ihr Auftauchen, dennoch ist er gastfreundlich und ladet sie ein dort zu verweilen. In der Zwischenzeit versucht ihr Vater Chris, Nikki zu kontaktieren und sich mit ihr zu versöhnen. Auch Isaac ist sehr enttäuscht von ihrem plötzlichen Verschwinden, und bricht plötzlich den Kontakt zu ihr ab.
Nikki findet ein altes Notizbuch ihrer Oma Anne voll mit tollen deutschen Rezepten und weisen Sprüchen und Bibelversen. Sie entdeckt ihre Liebe zum Kochen und lässt sich von den Rezepten ihrer Oma inspirieren. Dabei lernt sie viel über die Vergangenheit ihrer Familie, und langsam kommt sie wieder zu Kräften und heilt.
Das Buch hat mir wunderbar gefallen. Es ist sehr nachvollziehbar, dass Nikki ihrem Vater böse ist. Sie hat ihm gegenüber ambivalente Gefühle, und großes Mitleid mit ihrer Mutter. Das konnte Sara Brunsvold sehr gut transportieren und den Leser fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Die Rezepte klingen sehr lecker. Ich habe Nikkis Geschichte sehr gerne gelesen, und hoffe auf weitere Bücher dieser Autorin. -
von agnes.bookworld (Veröffentlicht am 19.09.2025)
Mehr als nur ein Roman
Als Nikki erfährt, dass ihr Vater kurz nach der Trennung und Scheidung von ihrer Mutter wieder geheiratet hat, wird ihr regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Da sie als Lehrerin gerade ihren letzten Schultag hinter sich hat und die Sommerferien beginnen, setzt sie sich spontan ins Auto und fährt los – ohne Plan und ohne Ziel. So landet sie schließlich bei ihrem Onkel. Dort wird sie ohne viele Fragen aufgenommen und bekommt den Freiraum, den sie so dringend braucht. Als sie beginnt, ihrem Onkel bei der Renovierung des alten Farmhauses ihrer Großeltern zu helfen, entdeckt sie beim Durchsehen einiger Kartons ein altes Rezeptheft – und dieses entpuppt sich als weit mehr als nur eine Sammlung von Rezepten.
Nikki beginnt, sich intensiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, vor allem mit dem Leben ihrer Großmutter und deren Mutter. Dabei merkt sie, dass diese Geschichten ihr helfen, die Gegenwart besser zu verstehen. Auch ihr eigenes Handeln wird für sie nachvollziehbarer, und Schritt für Schritt beginnt sie zu heilen.
Ich bin von diesem Buch sehr angetan. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass eine Trennung oder Scheidung der Eltern auch erwachsenen Kindern sehr zusetzen kann. Gleichzeitig macht die Autorin deutlich, dass letztlich nur Gott helfen kann. Besonders gut hat mir die Botschaft gefallen, dass man die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten sollte – und dass es nicht nur wichtig ist zu vergeben, sondern auch zu verstehen, warum man vergibt. Der Grund dafür ist Jesus.
Der Schreibstil ist leicht und angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Gegend und der Orte sind bildreich, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Die Haupt- und Nebenprotagonistin waren mir sympathisch und authentisch. Den Schmerz und die Aufgewühltheit von Nikki konnte ich deutlich spüren, so als ob es mir selbst passiert wäre.
Wer mehr als nur einen einfachen Roman lesen möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. -
von Jana (Veröffentlicht am 16.09.2025)
Tolle Geschichte, leckere Rezepte
Nikki Werner ist völlig am Boden zerstört. Ihr Vater hat die Familie verlassen, und von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr so, wie es einmal war. Um Abstand zu gewinnen, Ruhe zu finden und irgendwo auch inneren Frieden, verbringt sie den Sommer bei ihrem Onkel Wes auf der Farm. Dort stößt sie auf ein altes Notizbuch ihrer verstorbenen deutschsprachigen Großmutter – gefüllt mit handgeschriebenen Rezepten und Bibelversen.
Neugierig beginnt Nikki, die Rezepte nachzukochen. Schritt für Schritt nähert sie sich so nicht nur der Vergangenheit, sondern auch ihrer eigenen inneren Heilung. Durch Gespräche mit Menschen aus der Stadt erfährt sie außerdem mehr über das Leben ihrer Großmutter und die Geschichte des Ortes. All das berührt sie tief und hilft ihr, ihre Verletzungen zu verarbeiten.
Dieser Roman ist eine berührende Mischung aus Schmerz, Heilung, Vergebung und der Kraft von Erinnerungen und Geschichten.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und konnte mich gut in Nikki hineinversetzen. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich nachvollziehbar und haben mich bewegt. Die Charaktere sind insgesamt sehr liebevoll und authentisch gezeichnet. Besonders Onkel Wes hat mich beeindruckt – mit seiner Geduld, seinem Einfühlungsvermögen und seiner Bereitschaft, Nikki zur Seite zu stehen. So einen Onkel zu haben, ist wirklich ein Segen. Mein liebster Charakter war jedoch Tante Emma. Mit ihrer warmherzigen, humorvollen und zugleich weisen Art ist sie einfach eine Figur, die man sofort ins Herz schließen muss.
Der Schreibstil ist angenehm, leicht und gleichzeitig gefühlvoll. Besonders schön fand ich die Kombination aus den Rezepten und den kleinen Andachtstexten, die jeweils davorstehen. Sie laden zum Nachdenken ein, geben Impulse für den Glauben und machen das Buch zu etwas Besonderem. Beim Lesen lief mir beim Gedanken an die Gerichte regelrecht das Wasser im Mund zusammen.
Auch Titel und Cover passen perfekt zur Geschichte – beides spiegelt den Inhalt stimmig wider.
Ein sehr schönes, tiefgründiges Buch, das ich von Herzen weiterempfehlen kann.
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von Franziska (Veröffentlicht am 21.08.2025)
Großartiger Roman über Vergebung
Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen.
Für dieses Buch fällt mir kein anderes Wort als "großartig" ein. Es ist etwas besonderes, wie sich dieses Buch mit jeder Seite weiter entfaltet. Wie sich die Charaktere entwickeln und das gesamte Buch über Gott im Zentrum steht. Ich muss sagen ich habe mich verliebt in die Art, wie Rezepte mit Bibelversen und Weisheiten vereint wurden. Ich will auch so ein Notizbuch haben!
Aber nun etwas sachlicher: Der Schreibstil ist sehr schön und ich glaube auf englisch sogar noch schöner. Ich habe den Eindruck, dass die Übersetzung hier teilweise nicht so gut geklappt hat. Manchmal kamen mir Sätze eigenartig vor und hin und wieder gab es kleine Fehler. Doch als ich mit dem Buch fertig war und die letzten Tränen abgewischt hatte, ist mir aufgefallen, dass mir schon länger nichts mehr aufgefallen ist. Irgendwann war ich so tief in dieser Geschichte, habe mich selber und meine Einstellung zu anderen Menschen hinterfragt, dass ich auf das Äußere nicht mehr geachtet habe.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach eine Schatztruhe. Voll mit Weisheiten, Bibelversen und der Herausforderung, eigenen Beziehungen zu hinterfragen. Wer einen Roman lesen möchte, der geistigen Tiefgang mit einer zu Herzen gehenden Geschichte verbindet, der ist hier genau richtig. Ganz klare Empfehlung!