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Spuren deines Lichts

Roman.

Die Sozialarbeiterin Wren Crawford hat seit ihrer Jugend mit Depressionen und einer Angststörung zu kämpfen. Nach einem erneuten Zusammenbruch findet sie Trost und Halt in den Bildern von Vincent van Gogh, mithilfe von geistlichen Übungen, Seelsorge und tiefen Gesprächen. Doch dann droht eine schwierige Freundschaft aus der Vergangenheit ihre Fortschritte zunichte zu machen ...

Sharon Garlough Brown lädt ihre Leser mit diesem Roman dazu ein, sich gemeinsam mit Wren auf eine heilsame Reise zu begeben. Eine Reise weg von der Angst, hin zu Hoffnung und in die Gegenwart des einen, der uns selbst in unserer dunkelsten Stunde zur Seite steht.
  • Nr. 817619
  • · Gebunden, mit Schutzumschlag, 13,5 x 21,5 cm, 416 Seiten
  • · 01/2020
  • · Gerth Medien
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  • „Eine wunderbare, bewegende Geschichte - reich gefüllt mit tiefen geistlichen Einsichten.“ Lynn Austin, Bestsellerautorin
  • „Ein wunderbares, ermutigendes Buch, das ohne einfache Antworten auskommt und eines schenkt: Spuren seines Lichts in der Dunkelheit.“ Regina Volkert, ALPHA Buchhandlung Nürnberg
  • „Dieses großartige Buch verdeutlicht seelische Kämpfe, denen auch gläubige Christen ausgesetzt sind.“ James Bryan Smith, Autor des Bestsellers "Der Traum"
  • „Dieses Buch reihe ich bei meinen Lieblingsbüchern ein. Wir begegnen Jesus als dem Mann der Schmerzen, der mit uns durch Leid geht. Eine sehr berührende Geschichte voller Hoffnung und Ermutigung.“ Monika Schutte, Francke-Buchhandlung, Marburg

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LEXI, 26.01.2020

Weil du mich niemals aufgibst

„Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt.“

Wren Crawford und Casey Wilson sind seit ihrer Schulzeit eng befreundet, stehen einander so nahe wie Geschwister und stellen sich den Herausforderungen des Lebens mit einer psychischen Erkrankung. Während Wren als Sozialarbeiterin mit traumatisierten Frauen und Kindern arbeitet und sich berufen fühlt, verletzten und bedürftigen Menschen zu helfen, dreht Casey freiberuflich Videofilme. Caseys Heirat und der Entschluss, mit seiner frisch angetrauten Ehefrau zukünftig in Reno zu leben, zieht Wren den Boden unter den Füßen weg. Mit Casey verliert sie nicht nur ihre Unterstützung in Krisenzeiten, sondern zugleich auch ihren Vertrauten und einzigen wahren Freund. Ein Zusammenbruch ist vorprogrammiert, doch Wren stehen liebevolle Menschen zur Seite, die sie wertschätzen und unterstützen. Ihre besorgte Mutter Jamie lebt zwar mit Wrens Stiefvater und den Stiefgeschwistern in North Carolina, ist jedoch stets bemüht, für ihre Älteste da zu sein. Tante Kit ist Leiterin des New Hope-Einkehrzentrums und hat selber einen schweren Verlust erlitten. Sie ist einer der wenigen Menschen, die Wren wirklich verstehen kann und an ihrer Seite, als diese sie am meisten braucht. Geistliche Unterstützung und mitfühlende Anteilnahme erfährt sie von ihrer Pastorin Hannah Allen. Gemeinsam begleiten sie Wren auf ihrer körperlichen, geistigen, emotionalen und geistlichen Reise, bei der die Bilder des berühmten Malers Vincent van Gogh eine zentrale Rolle für die melancholische junge Frau spielen.

Sharon Garlough Browns Neuerscheinung befasst sich mit den Problemen psychisch Kranker und stellt die sensible Sozialarbeiterin Wren Crawford in den Fokus ihrer Geschichte. Als Leser erhält man tiefe Einblicke in das Leben eines Menschen, das von Depressionen, Angststörungen und Panikattacken bestimmt ist. All jene, die bereits in den Genuss der Lektüre der Buchreihe über die Glaubensreise der vier Freundinnen Meg, Hannah, Charissa und Mara kamen, werden sich über ein Wiedersehen mit einigen Figuren dieser Romane freuen. Katherine „Kit“ Rhodes wird im vorliegenden Roman zu einer Schlüsselfigur, die sympathische Pastorin Hannah Allen gewährt geistliche Unterstützung. Mara und Charissa erhalten gemeinsam mit der Therapeutin Dawn ebenfalls einen kleinen Gastauftritt im Buch.

Sharon Garlough Brown schreibt eindringlich, mitreißend und mit unglaublichem Gefühl, sorgt stets für starke emotionale Momente. Ein tiefer und unerschütterlicher Glaube durchdringt zudem das gesamte Buch, Bibelverse sind in kursiver Schrift dargestellt. Die exzellent ausgearbeiteten Charaktere weisen eine ergreifende Authentizität auf, ihre Gedanken und Emotionen wurden eindrucksvoll vermittelt. Wrens Ängste, ihre Hilflosigkeit und ihre unsagbaren Anstrengungen, den Alltag zu bewältigen, sind ebenso Themen dieses Buches wie auslösende Faktoren, Schuldzuweisungen, die Bedürfnisse der Betroffenen, aber auch die Gefahr der sozialen Isolation. Es ist jedoch in erster Linie der tiefe Glaube an Gott und seine schützende Hand, der diesem Roman eine faszinierende Tiefe verlieh und ihn zu einer ganz besonderen Lektüre macht.

„Für dich ist auch das Dunkel nicht finster. An dem Ort, den sie nicht ausgewählt hatte, in dem Leben, für das sie sich immer wieder neu entscheiden musste, war sie gekannt, geliebt, gesehen, gehalten. In all der Zerbrochenheit, in allem Gestrandetsein war der eine da, der sie nicht verlassen noch aufgeben würde. Komme, was wolle. Das war ihre Hoffnung, ihr Zeugnis, ihre Vision, ihr Trost.“

Fazit: Sharon Garlough Brown ist für mich ein Garant für wertvolle und tiefgründige christliche Romane, ich empfand „Spuren deines Lichts“ als herausragendes und überwältigendes Lesehighlight. Die Autorin gewährt faszinierende und intensive Einblicke in das Leben psychisch kranker Personen und weckt tiefes Verständnis für die Probleme der Betroffenen.

Die Geschichte von Wren Crawford hat mir ausgezeichnet gefallen und ich kann auch das fünfte Buch aus der Feder dieser begnadeten christlichen Autorin wärmstens weiterempfehlen!

 

 

TochterAlice, 04.02.2020

Wren Crawford arbeitet als Sozialarbeiterin, obwohl sie seit frühesten Jugendtagen mit Depressionen und Ängsten zu kämpfen hat - nicht durchgehend, aber doch wieder und wieder. Oft fühlt sie sich deswegen ohnmächtig, aber sie hat Gott an ihrer Seite und Jesus, dem sie durch Gebete, aber auch durch Bibelarbeit wieder und wieder begegnet. Von Gleichaltrigen wird sie oft nicht recht verstanden, doch einen Freund hat sie, Casey nämlich.

Wobei der auch nicht mehr greifbar ist durch seine plötzliche Heirat mit Brooke und seinen Umzug weit weg nach Reno. Brooke hat den Eindruck, dass Casey und Wren einander nicht guttun und möchte ihren Mann davor beschützen. Doch dient das wirklich Casey und dient es vor allem auch Wren?

Wren, die so oft von Zweifeln gebeutelt wird - und das, obwohl ihre engere und weitere Familie stets um sie herum ist, stets bereit, mit ihr über Gott und die Welt zu sprechen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Doch dann ereignet sich etwas, das Wren in ihrem Innersten erschüttert - wo ist Gott jetzt? Ein wunderbarer Roman über das Zweifeln, aber auch über das Wagen - und nicht zuletzt über Vincent van Gogh, der der kreativen Wren seit Jugendtagen Inspiration ist und Eingebung - ja, fast sowas wie ein Freund.

Ein christlicher Roman, wie er besser nicht sein kann - eine tiefe und innige Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und Gott - wenn nicht sowieso beides Ein und dasselbe ist. Ein kluger, aber auch emotionaler Roman, der mich sehr bewegt hat.

Gusaca von Lovelybooks, 04.02.2020

Die Sozialarbeiterin Wren leidet schon länger an Panikattacken und Depressionen. Nach einem Zusammenbruch und einem Klinikaufenthalt sucht sie Hilfe bei einer Verwandten, die ähnliches durchgestanden hat. Der Maler Vincent van Gogh inspiriert sie durch seine eigene Geschichte und seine Bilder. Und sie beginnt selber wieder zu malen. Seelsorgerische Gespräche mit ihrer Pastorin und ihrer Tante geben ihr Halt und einfache Arbeiten ihren Tagen Struktur. Als allerdings ein früherer sehr guter Freund mit eigenen schweren Problemen bei ihr auftaucht, erleidet sie einen Rückfall.

Diese Geschichte hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Wer selber mit Depressionen zu kämpfen hat, kann Wrens Gedankengänge nur allzugut nachvollziehen. Der Autorin gelingt es wunderbar Wrens Suche nach Hilfe einzufangen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr emotional. Wrens Vorliebe für Vincent van Gogh ist in seiner persönlichen Geschichte begründet. Seine und auch Wrens Malerei helfen Beiden bei der Aufarbeitung innerer Kämpfe. Da ich selber male, haben mich besonders diese Stellen im Buch sehr angesprochen. Wrens Eltern haben durch ihren eigenen gelebten Glauben bei Wren ein festes Fundament an christlichen Werten gelegt, die ihr jetzt helfen. Sie lernt selbst in der tiefsten Dunkelheit und Verzweiflung noch ein Licht zu sehen. Sie malt eine Hand, die sie trägt und in der sie Gott erkennt. Im Leiden Christi sieht sie Bestärkung für sich selber. Sie beschäftigt sich mit der Bibel und gerade diese Erkenntnisse Wrens verleihen diesem Buch Tiefe und Wirkung. Die Charaktere und deren Entwicklung werden von der Autorin authentisch und glaubhaft ausgearbeitet. Wie schwierig es ist mit psychisch kranken Menschen umzugehen wird sehr gut verdeutlicht. Schon die kleinsten Alltagsdinge können schwerfallen und Probleme Anderer können unüberwindliche Hindernisse darstellen. Das ganze Umfeld ist betroffen.

Mit diesem Roman ist der Autorin ein vielschichtiges und sehr tiefgründiges Werk gelungen, was mich persönlich sehr angesprochen hat.

peedee, 12.02.2020

Sehr intensiv

Die Sozialarbeiterin Wren Crawford kämpft seit ihrer Jugend mit Depressionen und Angststörungen. Seit vielen Jahren findet sie Trost und Ermutigung in Bildern und Briefen von Vincent van Gogh und in ihrem Glauben. Auch bei ihrem jüngsten Zusammenbruch greift sie auf diese Rettungsanker zurück. Eine langjährige Freundschaft scheint jedoch ihren Weg zu Gesundheit zu blockieren…

Erster Eindruck: Das Cover in den verschiedenen Blautönen mit dem kleinen Vogel gefällt mir gut – ebenso der Buchtitel, der für mich Hoffnung beinhält.

Da ich bereits die Sensible Shoes Series der Autorin mit grosser Begeisterung gelesen habe, habe ich mich sehr gefreut, dass von ihr neue Lektüre veröffentlicht wurde. Es hat sich herausgestellt, dass in diesem Buch auch Protagonisten aus obgenannter Reihe vorkommen, und zwar neun Jahr nach Ende des vierten Bandes. Für mich war das ein schönes Wiedersehen, aber es ist nicht zwingend nötig, die Reihe zu kennen, um diesem Buch folgen zu können. Im Vorwort verrät die Autorin, wie sie zum Namen der Hauptdarstellerin Wren gekommen ist – das hat mir sehr gefallen. Ich musste mir diesen „Wren“, den Zaunkönig, gleich mal im Internet ansehen.

„Jeder von uns bringt Licht in seine eigene kleine Ecke der Welt, nicht?“ Das ist eine schöne Aussage.

Die Thematik Psychische Erkrankungen, Angststörungen interessiert mich sehr. Es schmerzt mich, wenn ich lese (oder auch in Gesprächen mitkriege), dass jemand „sich nicht so anstellen“ solle. Wer sich noch nie mit psychischen Problemen und/oder Panikattacken auseinandersetzen musste, wird das wohl auch nicht verstehen/nachvollziehen können. Es ist auch heute noch ein Tabu, über psychische Erkrankungen zu sprechen. Wenn jemand eine äusserlich sichtbare Verletzung hat, kann er auf Verständnis des Umfeldes hoffen – bei psychischen Erkrankungen eher weniger. Es ärgert mich, wenn zudem gesagt wird, man würde nicht genügend glauben.

Wrens Mutter Jamie spielt in diesem Buch eine sehr grosse Rolle. Sie hat mich sehr berührt: Sie liebt ihre Tochter über alles und würde ihr nur zu gerne Licht in ihr Leben bringen. Jamie fühlt sich so hilflos. Es ist für sie nicht einfach, vier Kinder in so unterschiedlichem Alter zu haben und deren Bedürfnissen gerecht zu werden. Sie empfindet sich als schlechte Mutter, was aber nicht stimmt. Ihr Mann Dylan und ihr Glaube sind für sie wichtige Stützen. Eine weitere sehr wichtige Person ist Katherine „Kit“, Dylans Lieblingstante. Sie ist Therapeutin im New Hope-Einkehrzentrum und hat selbst Schlimmes durchgemacht.

„Herr, ich glaube. Hilf meinem Unglauben.“ Dies wird immer wieder zitiert. Kurz und prägnant.

Casey ist seit vielen Jahren Wrens bester Freund. Als Brooke, seine Partnerin, von ihm forderte, den Kontakt zu Wren einzustellen, hat er dem zugestimmt. Aber plötzlich meldet er sich doch wieder bei Wren. Warum?

Das Leben und Leiden von Vincent van Gogh ist ein grosses Thema. Es ist sehr interessant, welche Parallelen Wren mit Vincents Leben sieht. Und auch, was sie alles aus seinen Bildern und Briefen entnimmt. Und diese Erkenntnisse setzt sie in ihrer eigenen Kunst wieder ein – auch in Bezug auf ihren Glauben.

Es war eine intensive Lektüre, die mir sehr ans Herz ging, die schwere Momente beinhält, aber auch Hoffnung, Liebe, Schönheit. Es wäre wunderbar, wenn es eine Fortsetzung gäbe.

Nicole Katharina, 16.02.2020

Meine Meinung zum christlichen Roman: Spuren deines Lichts

Inhalt in meinen Worten:

Wren hat es nicht leicht, seit ihrer frühsten Jugend leidet sie an einer Depression. Mal ist es besser mit dieser Krankheit, mal schlechter. Auf ihrer Arbeit wird ihr aber irgendwann als Sozialarbeiterin alles zu viel, und die Krankheit kommt zurück, so das sie in die Klinik geht. Schlimm für sie ist, das nichts mehr so ist, wie es sie sich vorstellte, als sie aus der Klinik entlassen wird. Zum Glück hat sie eine gute Pastorin an ihrer Seite, und ihre Tante Kit, die ihr auch nahe steht. Denn ihr bester Freund macht ihr dann auch noch Sorgen, als er dieser erst den Kontakt abbricht und dann doch wieder aufnimmt, was daraus folgt muss sie euch jedoch selbst erzählen.

Wie ich das Gelesene empfand:

Die Geschichte ist gut lesbar und ich empfand mich abgeholt und mitgenommen. Was mir jedoch am Ende schwer gefallen ist, dass das Buch mehr oder minder offen endet und mir zu vieles einfach nicht klar zu Ende gedacht war, so z.B. wie es mir Wren wirklich weiter gehen kann, das darf ich mir am Ende des Buches dann irgendwie selbst denken. Ansonsten finde ich das Buch gut durchdacht und ziemlich intensiv, so hab ich während dem Lesen immer wieder auch etwas anderes dazwischen geschoben, weil ich sonst zu tief abgetaucht wäre, und mich selbst zu tief erinnert hätte.

Christlicher Glaube:

Wie oft hörte ich selbst die Worte, was du bist krank, na dann bist du wohl zu wenig am Glauben oder hast vielleicht was falsch gemacht, das es aber Krankheiten gibt, die eben vorhanden sind, weil wir in einer gefallen Welt leben, vergessen zu viele. Das es eben einen Spagat zwischen Jetzt und der Ewigkeit gibt. Wie gut, das aber gerade dieses Thema in dieser Geschichte so aufgegriffen wird, und klar gemacht wird, nicht immer ist Sünde oder zu wenig im Glauben getan schuld das man erkrankt ist an der Seele. Wichtig ist, das man jeden Fall für sich betrachtet und wir haben als Christen eben nicht auf alles eine Antwort. Das finde ich wie gesagt gut aufgegriffen hier. Was ich auch toll fand, wie ein Künstler, in diesem Fall Vincent van Gogh, Wren hilft.

So lerne ich direkt auch noch etwas über Gebet in malerischer Art. Denn es gibt nicht nur eine Form des Gebetes, was mir schon lange klar war, nur hier wird es noch einmal deutlicher klar.

Zudem findet sich die Jahreslosung vom Jahr 2020 in dieser Geschichte. Gerade hier hat sich das Wort auch noch einmal neu für mich erschlossen und ich kann jetzt den Vers viel besser verstehen: Herr ich glaube, hilf meinem Unglauben.

Spannung:

Das Buch kommt mit einer Grundtraurigkeit und auch Grunddramatik an mein Herz, daraus ergibt sich eine Spannung der besonderen Form. Es ist eben kein Abenteuerroman, sondern ein Roman aus dem Leben, wie es viele treffen kann und könnte. Und genau das macht das Buch so authentisch und auf eine gewisse Weise extrem spannend, gerade am Ende als man nicht direkt weiß wie es mit Wren´s besten Freund weiter geht.

Charaktere: 

Ich treffe nicht auf so viele Charaktere wie es in anderen Büchern der Fall ist. Die Hauptakteurin ist Wren, daneben ihre beste Freundin, die Tante bei der sie auch eine Zeitlang wohnen darf, ihr bester Freund und die Pastorin, wobei diese trotz allem eine Randfigur bleibt. Jeder Charakter muss für sich Fragen beantworten und neue Antworten finden, mancher muss seinen Glauben komplett neu aufbauen, andere müssen lernen, das man auch durch den Glauben nicht jede Antwort und Lösung an der Hand haben kann. Zusammen gehen alle einen Weg zusammen, auch wenn er sich berührt der Weg, so muss jeder seinen ganz eigenen Weg gehen und für sich selbst das richtige erkennen. Es gibt so vieles was die Charakter ausmacht, so das ich nicht auf alles eingehen kann, nur so viel. Es lohnt sich mit den Charakteren zusammen den Weg zu gehen und sich selbst berühren zu lassen.

Schreibstil:

Hier ist ein kleiner Knackpunkt, einmal lese ich aus der Sicht von Wren, dann auf einmal von ihrer Mama. Das war aber nicht immer sofort erschließbar für mich und machte es nicht so ganz leicht und einfach, aber dadurch musste ich auch immer wieder aus Gedanken und Erinnerungen auftauchen und mich wieder komplett dem Buch hingeben.

Wem ich das Buch empfehle:

Falls ihr mit den Glauben hadert und kämpft, weil ihr gerade selbst in einem echten Loch steckt, dann kann ich euch das Buch empfehlen. Es wird nicht einfach so leicht herunter gebrochen, sondern manche Fragen bleiben offen, aber den Charakteren kann man für sich eine eigene Antwort finden. Das Buch kann ich auch empfehlen, wenn ihr nicht nur auf leichte Kost steht, sondern auch bereit seid, an euch und eurem Herzen zu arbeiten, an eure Seele heran zu gehen und dabei manchen Abgrund aber auch manchen Leuchtpunkt zu finden.

Zitate aus dem Buch:

Seite 191: Der Mond scheint jetzt immer noch, und die Sonne und der Abendstern, was gut ist, und sie erzählen von Gottes Liebe und rufen die Worte in Erinnerung: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis das Ende dieser Welt gekommen ist. Vincent von Gogh, Brief an Theo, Juli 1877

Seite 390: Ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll. Außer: Erinnere Dich. Wenn Du entmutigt bist und das Gefühl hast, es gibt keine Hoffnung mehr, dann erinnere Dich daran, dass es eine Gemeinschaft von Leidenden gibt. Und Jesus sitzt mittendrin.

Bewertung:

Ich gebe dem Buch vier Sterne. Die jedoch recht nah an den fünf Sternen liegen. Für mich war jedoch das Ende zu offen und auch die Schreibweise im Wechsel der Charakter nicht ganz so glücklich gewählt.

 

 

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