Der kleine Laden am Meer (Buch - Gebunden)

4.5 Sterne

Der kleine Laden am Meer (Buch - Gebunden)

Opal liebt es, alte Möbel zu restaurieren. Als ein Sturm ihren Laden zerstört, bietet ihr der Ex-Soldat Lincoln seine Hilfe an. Sein Bein und seine Seele wurden bei einem Militäreinsatz schwer verletzt. Dass Opal trotz des Schicksalsschlages an Gott festhält, bewundert er ...

  • Artikel-Nr.: 817826000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Beach Haven
  • Band: 1
Auch erhältlich als:
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18,00 €
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Details

  • Artikel-Nr.: 817826000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Beach Haven
  • Band: 1
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Opal Gilbert ist zufrieden mit sich und der Welt. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit dem, was sie am liebsten tut: der Restaurierung alter Möbel. Doch als der an Körper und Seele verletzte Lincoln Cole in ihr Leben tritt, deutet sich Veränderung an. Als ein schwerer Sturm Opals Laden zerstört, bietet er seine Hilfe an. Dabei erfährt Lincoln, dass es Opals fester Glaube ist, der sie durch diese schwere Zeit trägt. Aber es bleibt nicht bei dem Wiederaufbau des Ladens allein, denn Opal macht es sich zur Aufgabe, auch Lincolns Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen ...

Eine charmante Geschichte, die zeigt, dass Glaube Berge versetzen und verletzte Seelen heilen kann.

 

Stimmen zum Produkt
  • 5 5
    Mandy Kruse, Chapel Books:
    Ein tiefgehender Roman, der Fernweh weckt und wunderschöne Bilder malt. Der einlädt, innezuhalten und in das Leben der Protagonisten einzutauchen. Diese lernen, dass Heilung und Vergebung möglich ist und Gott mit ihnen unterwegs ist, auch wenn der Weg manchmal steinig ist.

    Publishers Weekly:
    Ein wunderbarer Roman mit der einfachen Botschaft: 'Nichts kann so kaputt sein, dass es nicht wieder heil werden kann.'
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957348265
  • Auflage: 21.02.2022
  • Seitenzahl: 352 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 2,8 cm
  • Gewicht: 561g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane
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Leseprobe

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    Bless This Mess

    An der Küste South Carolinas eröffnet die junge Opal Gilbert ihren kleinen Laden "Bless This Mess". Mit viel Liebe und Kreativität restauriert sie alte Möbel und schenkt ihnen neues Leben. Als der ehemalige Soldat Lincoln Cole in ihr Leben tritt, ist Opal zunächst skeptisch. Doch Lincolns Verletzlichkeit und sein großes Herz berühren sie und die beiden freunden sich an. Gemeinsam stemmen sie sich gegen die Widrigkeiten des Lebens und lernen, den Mut zum Glück zu finden.

    T.I. Lowe schreibt warmherzig und mit viel Liebe zum Detail. Die Geschichte ist aus der Perspektive von Opal erzählt, was dem Leser einen tiefen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle ermöglicht.

    Opal ist eine starke und unabhängige Frau, die mit viel Optimismus und Lebensfreude ihr Schicksal meistert. Lincoln ist ein gebrochener Mann, der durch Opals Liebe und Unterstützung neuen Lebensmut schöpft. Die Nebencharaktere, wie Opals Freunde und Familie, sind gut ausgearbeitet und tragen zum warmherzigen Charakter des Romans bei.

    Die Handlung ist ruhig und beschaulich. Die Liebesgeschichte zwischen Opal und Lincoln entwickelt sich auf natürliche Weise und sorgt für einige romantische Momente. Neben der Liebesgeschichte gibt es auch einige humorvolle Momente, die die Geschichte auflockern. Die Küste South Carolinas wird liebevoll beschrieben und bildet eine wunderschöne Kulisse für die Geschichte.

    Fazit:
    "Der kleine Laden am Meer" ist ein zauberhafter Roman, der perfekt für alle ist, die sich nach einer herzerwärmenden und romantischen Lektüre sehnen.
  • 4/5 Sterne

    tolle Charaktere und schöne Atmosphäre!

    Inhalt: Opal Gilbert ist zufrieden mit sich und der Welt. Ihren Lebensunterhalt verdient sie mit dem, was sie am liebsten tut: der Restaurierung alter Möbel. Doch als der an Körper und Seele verletzte Lincoln Cole in ihr Leben tritt, deutet sich Veränderung an. Als ein schwerer Sturm Opals Laden zerstört, bietet er seine Hilfe an. Dabei erfährt Lincoln, dass es Opals fester Glaube ist, der sie durch diese schwere Zeit trägt. Aber es bleibt nicht bei dem Wiederaufbau des Ladens allein, denn Opal macht es sich zur Aufgabe, auch Lincolns Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen ...

    Meinung:

    Da mir T. I. Lowe’s „Sophies Cafe“ so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf ihren zweiten Roman. Der Klappentext und das Cover haben von Beginn an meine Neugier geweckt.

    Der Schreibstil war sehr schön, detailreich und lebendig. Man verliert beim Lesen jegliches Zeitgefühl.

    Die Charaktere waren sehr interessant und wunderbar ausgearbeitet. Lincolns Gefühle, Verletzlichkeit und seelischer Schmerz wurden besonders authentisch dargestellt. Sein Charakter und sein Auftreten haben mir wirklich gut gefallen. Opal war mir anfangs ein wenig befremdlich, doch auch sie machte einen sympathischen Eindruck. Mit ihrer chaotischen und aufgedrehten Art musste ich erstmal warm werden. Ihre Charakterzüge, vor allem ihre mentale Stärke und Beharrlichkeit, waren beeindruckend. Ihr Glaube schien unerschütterlich. All dies ließ sie lebendig wirken. An einigen Stellen ging sie meiner Meinung nach jedoch etwas zu weit.

    Die Handlung selbst war manchmal ein wenig verwirrend und stellenweise nicht ganz nachvollziehbar. Einige Szenen schienen nicht zum Rest der Geschichte zu passen und aus dem Kontext gerissen worden zu sein.

    Dennoch fand ich die Grundidee sehr schön und interessant. Ich hätte mir tatsächlich mehr Einblicke in Lincolns Vergangenheit gewünscht und auch einige der Nebencharaktere hätten ein wenig mehr Aufmerksamkeit verdient.

    Das Buch lässt sich zügig lesen und bietet eine schöne Geschichte mit Mehrwert für Zwischendurch.
  • 4/5 Sterne

    Entspannter Sommer-Roman, der Mut macht, auch im Chaos Segen zu erwarten

    "Bless this mess" ist der kleine Laden am Meer, in dem sich ein Großteil der Handlung abspielt. An diesem Ort lernt die kreative Lebenskünstlerin Opal Lincoln kennen, ein an Seele und Körper verletzter Soldat. Er entwickelt in ihrem Laden eine handwerkliche Fähigkeit, mit der er ihr unter die Arme greift, als ein Hurrikan ihren Laden verwüstet.

    Trotz vieler gemeinsamer Stunden lernen sich die beiden nur langsam und etwas holprig kennen. Aber die Anziehungskraft zwischen ihnen ist bald offensichtlich. Aber es ist ein wenig ein Katze- und Maus-Spiel... Lincoln flieht meist, wenn es irgendwie emotionaler wird.

    Die Liebesgeschichte ist nicht sehr spannend, dennoch nett zu lesen. Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen... und zu Tränen berührt.

    Fazit:
    Der Roman plätschert zeitweise vor sich hin und nimmt nicht so richtig an Fahrt auf. Aber alles in allem ein Roman, den man gut auf der Terrasse bei einem Lillet Wild Berry lesen kann.
  • 3/5 Sterne

    Eine Geschichte mit Rundungen und Kanten

    Meine Meinung:
    Betrachten wir die Fakten wie ein wunderbar beschriebenes Setting, ein Ort mit liebenswerten Menschen, ein bildhübscher, aber körperlich und seelisch verletzter Kriegsheld mit Namen Lincoln, eine quirlige, rothaarige und unkonventionelle Opal mit einem überquellenden Herzen voller Glaube, Kreativität und Lebensmut, und dann, dass die zwei sich gegenseitig helfen, und aneinander vielleicht wachsen, dann sind wir doch schon im 7. Himmel gelandet.
    Eine erste Bruchlandung erlebte ich als Leserin, wenn von Fastfood und komischen Scherzen – wo Schlafende während eines Hurricans in einen Schrank gesperrt und dann in Netzen aufgefangen werden, was ich nicht nachvollziehen konnte. Dann gab es immer wieder Szenen, die aus dem Kontext gerissen zu sein schienen bzw. Handlungen, die die Geschichte nicht rund machten, sondern aus dem Kontext gerissen eine Ecke hinterließen. Auch das wirklich ungehobelte Verhalten von Lincoln, wie er zB Opal von einem Treffen ihrer besten Freundinnen einfach mitnimmt und diese verdutzt zurückbleiben, ohne weitere Erklärung fand ich unangebracht an mehreren Stellen der Geschichte. Opal in ihrer Feinfühligkeit hätte ich klärende entschuldigende Worte für ihre besten Freundinnen zugetraut.
    Die Charaktere sind nicht immer leicht zu verstehen und es fehlt ihnen teilweise an innerem Dialog, damit Handlungen im Außen vom Leser nachzuvollziehen wären.
    UND doch hat die Geschichte was: Sequenzen voller Liebe, haufenweise Muscheln voller Gebete und die Kraft des Glaubens. All dies machen sie zu einem Leseerlebnis und ich werde sicherlich noch öfters an sie denken.
    Fazit: eine Geschichte, deren Rundungen durch Kanten leider etwas Schwung verlor. Doch die Themen wie Glauben, Lebensmut und Liebe bleiben in Erinnerung. Dafür möchte ich Opal und Lincoln wunderbare 3 Sterne geben – deuten können sie sie wohl selbst am besten ????.
  • 4/5 Sterne

    Leichter, seichter Roman mit etwas schwierigen Charakteren der Hauptpersonen.

    Der neue Roman „Der kleine Laden am Meer“ der Autorin T. I. Lowe führt den Leser/die Leserin in die kleine Stadt Sunset Cove.

    Hier begegnen sich die Ladeninhaberin Opal und der Ex-Marine Lincoln. Nach einer kriegsbedingten schweren Knieverletzung musste Lincoln bei den Marines ausscheiden und ist nun auf Jobsuche. Ob eine Anstellung bei Opal das Richtige für ihn ist? Opal führt ihren Laden „Bless the Mess“ wie ihr Leben, liebenswert, immer für andere da sein, aber auch etwas chaotisch und ausgeflippt. Sie sieht in dem schweigsamen, disziplinierten Lincoln nicht nur den Kontrapunkt, Opal entdeckt, dass er mehr zu geben hat, als er zurzeit bereit ist zu tun. Aber findet sie auch einen Zugang zu seinem Herzen?

    Wer einen Roman zur Entspannung sucht, ist hier genau richtig. Der Schreibstil von T. I. Lowe liest sich leicht und flüssig. Die Handlung ist bestimmt durch die Unterschiedlichkeit der beiden Hauptprotagonisten. Die Charaktere sind sicherlich gut und realistisch aufgebaut, doch fiel es mir schwer, mich mit ihnen zu identifizieren. Sie sind halt beide so gar nicht mein Typ. Deshalb fiel es mit etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen und so zogen sich die ersten Kapitel auch etwas hin. Doch die Geschichte gewinnt an Tiefe und kann einiges der Anfangsschwierigkeiten wieder wettmachen. Abseits der Haupterzählung um Opal und Lincoln imponiert mir die Geschäftsidee von Opal, aus alten Dingen auf kreative Weise Neues zu erschaffen. Interessant und vielleicht tatsächlich auch spannender empfand ich die zwei Freundinnen von Opal Josie und Sophia, die mit ihren Partnern bzw. Nichtpartner ihre eigenen Schwierigkeiten haben. Ich könnte mir vorstellen, dass sich aus ihren Erlebnissen noch zwei richtig schöne Romane entwickeln lassen. Für eine leichte Unterhaltung abseits des Alltagsstresses ist dieser Roman aber sehr gut geeignet und deshalb empfehle ich ihn auch weiter.
  • 5/5 Sterne

    Wen der Glaube Berge versetzt und Seelen heil macht

    "Ich, der Herr habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung." (Jer. 29;11)
    Opal Gilbert renoviert alte Möbel oft für eine andere Verwendung und hat dabei ihren Spaß und Berufung gefunden. In ihrem Laden mit dem passenden Namen "Bless This Mess" hängen die Stücke sogar von der Decke. Dringend benötigt sie Hilfe für schwere Möbel oder beim Ausliefern. Eines Tages tritt deshalb Lincoln Cole in ihr Leben. Der ehemalige Soldat wurde bei seinem letzten Einsatz schwer verletzt, sodass nicht nur sein Körper, sondern vor allem seine Seele getroffen wurde. Als nach einem Sturm Opals Laden schwer zerstört wird, bietet Lincoln seine Hilfe an. Dabei bemerkt Opal, dass er dringend Gebet braucht, die er bei ihr durch eine Muschel zugesteckt bekommt. Mit der Zeit fühlt sich Lincoln immer mehr zu ihr hingezogen. Doch bevor er eine neue Zukunft beginnen kann, muss er erst mal die Scherben aus der Vergangenheit zusammenkehren.

    Meine Meinung:
    Das tolle Cover mit dem Laden am Meer hat mich sofort bezaubert und neugierig auf diese Geschichte gemacht. Die Idee mit den extravaganten Möbeln, die mit viel Liebe zum Detail umgestaltet werden, überzeugt mich. Lincolns Leben hat einen leichten Bezug zur biblischen Geschichte um den verlorenen Sohn. Zu Beginn tat ich mich etwas schwer mit der Geschichte und konnte mich vor allem nicht gut in die Charaktere hineinversetzen. Opal und ihre Freundinnen habe ich mir wesentlich älter vorgestellt. Was sicher an dem Strickklub lag, bei dem sie sich immer wieder trafen und den ich eher für ältere Damen dachte. Schön finde ich, dass sie in ihrem Laden nicht nur ihre Berufung für Restauration auslebt, sondern zudem immer ein offenes Ohr für ihre Freunde und Mitmenschen hat. Dabei spielt insbesondere der Glaube eine große Rolle in ihrem Leben. Sie beschenkt Menschen, für die sie jeweils ein Gebet hat, mit einer Muschel. Der ehemalige Soldat Lincoln hingegen ist wegen einer schweren Verletzung vom Dienst ausgeschieden und sucht nun eine neue Perspektive. Eine unkontrollierte Aktion und sein Freund August hat ihn in die Einsamkeit dieser Kleinstadt geführt. Allerdings belastet es seine Seele schwer und er mutet sich viel zu viel zu, sodass er immer wieder Probleme mit seiner Knieverletzung bekommt. Opal spürt, dass er etwas mit sich herumschleppt und dringend aufgearbeitet werden muss. Doch Lincoln ist zu stolz, um sich von jemandem helfen zu lassen. Erst als er ihr bei den Schäden am Laden hilft, bekommt er nach und nach Vertrauen und es entsteht eine Freundschaft. Bis sie von seinen Schuldgefühlen erfährt, die ihn immer mehr in die Tiefe ziehen. Leider brauchte ich eine ganze Weile, bis ich mit Opals chaotischen Charakter zurechtkam. Was das Thema Arbeit und Glaube betrifft, ist sie hingebungsvoll, akribisch und genau. Doch ansonsten eher chaotisch, etwas flippig, durchgeknallt, aber liebenswert und mitunter recht speziell. Ich kann gut verstehen, wen sich Lincoln schwer mit ihr tat. Er hingegen ist ein zurückhaltender, stolzer Mann, der jedoch sein Herz am rechten Fleck hat, man muss nur erst zu ihm durchdringen. Für die Nebendarsteller hatte sie ebenfalls interessante Storys, die bedauerlicherweise nicht vertieft wurden. Ob es dazu weitere Bücher geben wird, bleibt abzuwarten. Es wäre sicherlich schön, den diesbezüglich waren bei mir am Ende noch viele Fragen offen. Überrascht und erfreut hat mich, wie sehr das Thema Glaube und Gebet in die Geschichte miteingeflossen ist. Allerdings empfand ich die Herzlichkeit der Bewohner mitunter doch etwas zu übertrieben dargestellt. Da ist manchmal weniger mehr, deshalb gibt es diesmal nur 4 1/2 von 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Opal Gilbert besitzt einen Laden am Meer in dem sie alte Möbel zum Verkauf restauriert. Mit viel Liebe und Ideen setzt sie Tag für Tag mit Begeisterung die reparaturbedürftigen Stücke wieder instand. Sie sucht dringend Hilfe zum Ausliefern der schönen restaurierten Möbel und so ist ihr Lincoln, der sich eines Tages bei Ihr vorstellt, höchst willkommen dafür.
    Als eines Tages ein Hurrican ihren Laden zerstört hilft er ihr mit all seiner Kraft. Lincoln ist ein ehemaliger Soldat der sehr schwer am Bein verletzt wurde und seinen Tag nur mit vielen Schmerzmitteln überstehen kann. Auch seine Seele hat während des Armeedienstes sehr gelitten und so ist es nicht verwunderlich, dass er mürrisch und schlecht gelaunt ist.
    Er ist körperlich sehr gut gebaut, groß und ein Held für sein Land. Aus der Marine wurde er aufgrund seiner starken Verletzung entlassen, was ihn seelisch obendrein sehr verletzt hat. Auch die Missverständnisse mit seinem Vater belasten ihn sehr und lassen ihn nicht in Frieden leben.
    Opal ist eine kleine aber etwas exzentrische Person, die alles daran setzt um lieben Menschen zu helfen. Am Anfang verstehen sich Opal und Lincoln überhaupt nicht, aber sie kämpft und betet für ihn, schenkt ihm Muscheln, die immer mit einem guten Wunsch verbunden sind. Ihre Zuversicht, Hilfsbereitschaft und Fröhlichkeit lockt ihn aus der seiner selbst gewählten Düsternis heraus. Ihre Gebete beginnen zu wirken. Bald nennt er sie seinen "Kobold", denn sie hat rote Locken und beginnt oft ihren Tag singend oder mit Musik.
    T.I. Lowe schreibt wunderschöne, im besten Sinne geistreiche Bücher, die sich mit dem Sinn des Lebens und zentralen Themen des Glaubens beschäftigen. Auch dieser Roman gehört zu den enorm beeindruckenden Werken dieser hervorragenden Autorin. Die Geschichte hat mir außerordentlich gut gefallen. T.I. Lowe schuf ausgesprochen schöne und gefühlvolle Charaktere, die besonders intensiv und lebendig in ihren Rollen agieren. Ich mochte sofort den kleinen roten "Kobold" Opal. Auch Lincoln ist ein hervorragend inszenierter Protagonist, den Opal mit ihrer ansteckenden Freude und ihrem unermüdlichen Optimismus wieder mit Freude am Leben teilhaben lässt.
    Die zentralen Themen dieses Romans fokussieren sich auf Verzeihung, Akzeptanz und Neuanfang. Besonders wertvoll sind die zahllosen Brücken zum christlichen Glauben, dem im Roman eine große Rolle zukommt.
    Auf "Der kleine Laden am Meer " habe ich mich schon seit letztem Jahr sehr gefreut. Die Autorin schrieb auch das Buch "Sopies Cafe", das ebenfalls ein beeindruckendes Werk ist und mich sofort in ihren Bann zog.
    Dieser Roman "Der kleine Laden am Meer" ist uneingeschränkt und wärmstens zu empfehlen.
    Einen herzlichen Dank an Gerth Medien für dieses wunderschöne Meisterwerk.
  • 4/5 Sterne

    Eine neue Bestimmung für Zerbrochenes

    Als ich dieses Buch sah, weckte es in mir den Wunsch, es zu lesen. Das Cover zeigt Opals Laden am Meer. Sie baut mit enormen Geschick und Phantasie Möbel aus unbrauchbar gewordenen Möbeln und anderen Fundgegenständen. Beim Lesen hätte ich gerne die beschriebenen Möbel angeschaut, dachte, dies wäre schön in einem Film zu sehen.

    Lincoln leidet seit einer Kriegsverletzung an starken Knieschmerzen und flieht in die Einsamkeit ans Meer. Ein Freund vermittelt ihm Arbeit in «Bless this Mess», Opals Laden. Die erste Begegnung mit dem kreativen Chaos und seiner wirbeligen Besitzerin treibt Lincoln in die Flucht.

    Opal macht sich Lincoln zum «Projekt». Sie möchte ihm helfen, doch das Schicksal wendet sich, als ein Wirbelsturm den Laden zerstört und Lincoln zum Helfer wird. Er packt mit an und bringt Struktur in den Laden. Ganz langsam findet Opal unter seine harte Schale und wird seine Trostquelle.

    Seine körperlichen und seelischen Schmerzen und starke Schuldgefühle bestimmen sein Leben, bis er Gott wieder eine Chance lässt. Von da an beginnt Heilung, er wird seine Schuldgefühle los, versöhnt sich mit seiner Familie und auch seine Gefühle bekommen eine Zukunft. Seine Vergangenheit verliert an Macht.

    Beim Restaurieren entsteht Neues, egal in welch schlechtem Zustand die Gegenstände sind, so können sie doch repariert werden, auch wenn sich dann teilweise der ursprüngliche Verwendungszweck ändert. So findet auch Lincoln eine neue Bestimmung.

    Zwischendurch war mir die Handlung im Buch etwas zu sprunghaft und unausgereift, aber der Grundgedanke, das Cover und das Ende des Buches sprechen mich sehr an.
  • 5/5 Sterne

    Ein traumhaftes Cover besticht den Leser beim Betrachten des Romans „Der kleine Laden am Meer“ von T. I. Lowe. Es ist für mich der 2. Roman der Autorin nach: Sophies Café.
    Um was geht es?
    Opal führt einen kleinen Antiquitäten-Laden an der Küste der Südstaaten. Sie geht in ihrem Tun, dem Restaurieren alter Möbel, auf und lässt sich auch durch die Verwüstungen eines heftigen Küstensturms nicht entmutigen.
    Dann ist da noch Lincoln Cole, einem Ex-Soldaten aus dem Syrienkrieg, der in das beschauliche Städtchen kommt um seiner Vergangenheit zu entfliehen.
    Eher zufällig kommt er Opal zu Hilfe und es ist interessant zu verfolgen, was aus den beiden wird.
    Der christliche Glaube ist sanft und unaufdringlich in den Roman eingearbeitet.
    Die Idee mit den Muscheln, die mit einem Wunsch oder Gebet verknüpft ist, finde ich wunderschön.
    Die Autorin schreibt in einem sehr flüssigen Stil, das hat mir sehr gut gefallen und ich kam zügig und erfolgreich durch die Seiten.
    Das Lesen hat mir auch soviel Spaß gemacht, da viele lustige Szenen eingearbeitet sind. Der Leser nimmt teil am Leben des Ortes und da kommt es oft zu originellen Begegnungen.
    Ein rundum gelungenes Buch, ein richtiges Wohlfühlbuch, am liebsten wäre ich auch am Ort am Meer gewesen, ein Buch, das ich sehr gerne zur Entspannung gelesen habe und für das ich eine klare Leseempfehlung aussprechen kann.
  • 5/5 Sterne

    Für den Inhalt bitte den Klappentext lesen.
    Der Anfang des Buches war für mich etwas schwierig. Ich fand Opal überzogen sonderbar und auch Lincoln war mir anstrengend. Das Buch ist aus der Perspektive von Beiden geschrieben. Und sie können sich zu Beginn auch nicht sonderlich leiden. Daher ist dies eigentlich sehr gut rüber gekommen. Ich war sehr gespannt auf die Dynamik der Zwei und habe sie dann doch nach ein paar Seiten lieb gewonnen.
    Die Geschichte hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viel gekichert und gelacht und mich dabei köstlich amüsiert. Durch Lincs Vergangenheit bekommt das Buch dann aber auch etwas Tiefgang und Themen wie Schuld, Vergebung und Gebet werden behandelt. Ansonsten hat es nicht unbedingt viel geistlichen Inhalt.
    Die Beziehung zwischen den Beiden fand ich sehr spannend, unterhaltsam und süß! Ich werde dieses Buch bestimmt irgendwann noch einmal lesen. Man kann sich toll in die Geschichte mit ihrer Stadt und seinen Bewohnern hineinversetzen und dort etwas verweilen.
    Soweit ich weiß, gibt es noch viele weitere Bücher der Autorin und ich hoffe sie werden ebenfalls übersetzt.
  • 4/5 Sterne

    Eine schöne Geschichte über zwei sehr unterschiedliche Menschen
    Wirbelwind trifft auf Griesgram… Opal Gilbert hat einen kleinen Laden am Meer, in dem sie ihre selbst restaurierten Möbel verkauft. Sie liebt ihre Arbeit, ist fröhlich, kreativ und den Menschen zugewandt. Als eines Tages Lincoln Cole diesen Laden betritt, prallen unterschiedliche Welten aufeinander, denn Lincoln ist unfreundlich, gereizt und seine Knieverletzung bereitet im ständige Schmerzen. Opal macht es sich zur Aufgabe, diesem Mann zu helfen. Nachdem ein Wirbelsturm Opals Laden zerstört hat, bietet Lincoln seine Hilfe an. Tag für Tag arbeiten sie zusammen und Opal erkennt, dass Lincoln nicht nur am Leib tief verletzt ist. Doch wird sie ihm helfen können?
    „Der kleine Laden am Meer“ erzählt eine schöne Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die sich gegenseitig brauchen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, ich konnte gut in die Geschichte abtauchen. Die Beschreibungen von dem Ort an der Küste, von Opal‘s Laden, von den verschiedenen Protagonisten ist detailliert und farbenfroh. Lincoln mochte ich von Beginn an, spürte seine Mutlosigkeit, seine Schmerzen, seine Wut über die Verletzung und das Ende seiner Karriere bei der Army… Es ist schön zu erleben, wie er sich im Laufe der Geschichte verändert, wie er sich Opal und anderen Menschen und letztlich auch wieder Gott zuwendet. Opal dagegen blieb mir lange Zeit fremd. Ich mochte ihre Fröhlichkeit, ihre Fürsorglichkeit für ihre Mitmenschen, ihre unendliche Kreativität, wenn es darum ging aus alten, kaputten Dingen etwas Neues und Schönes entstehen zu lassen. Aber im Umgang mit Lincoln beweist sie nicht nur eine unendliche Geduld, sondern ist auch sehr oft nervig und übergriffig. Das war mir echt zu viel. Sehr gut gefiel mir aber Opals Idee mit Muscheln gute Wünsche und Gebete zu übergeben. In diesen Gesten spürte man Opals Lieb zu Gott und zu ihren Mitmenschen sehr deutlich.
    „Der kleine Laden am Meer“ hat mir gut gefallen und entspannte Lesestunden geschenkt. Gern empfehle ich das Buch weiter.
  • 4/5 Sterne

    Eine schöne Geschichte über zwei sehr unterschiedliche Menschen

    Wirbelwind trifft auf Griesgram… Opal Gilbert hat einen kleinen Laden am Meer, in dem sie ihre selbst restaurierten Möbel verkauft. Sie liebt ihre Arbeit, ist fröhlich, kreativ und den Menschen zugewandt. Als eines Tages Lincoln Cole diesen Laden betritt, prallen unterschiedliche Welten aufeinander, denn Lincoln ist unfreundlich, gereizt und seine Knieverletzung bereitet im ständige Schmerzen. Opal macht es sich zur Aufgabe, diesem Mann zu helfen. Nachdem ein Wirbelsturm Opals Laden zerstört hat, bietet Lincoln seine Hilfe an. Tag für Tag arbeiten sie zusammen und Opal erkennt, dass Lincoln nicht nur am Leib tief verletzt ist. Doch wird sie ihm helfen können?

    „Der kleine Laden am Meer“ erzählt eine schöne Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die sich gegenseitig brauchen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, ich konnte gut in die Geschichte abtauchen. Die Beschreibungen von dem Ort an der Küste, von Opal‘s Laden, von den verschiedenen Protagonisten ist detailliert und farbenfroh. Lincoln mochte ich von Beginn an, spürte seine Mutlosigkeit, seine Schmerzen, seine Wut über die Verletzung und das Ende seiner Karriere bei der Army… Es ist schön zu erleben, wie er sich im Laufe der Geschichte verändert, wie er sich Opal und anderen Menschen und letztlich auch wieder Gott zuwendet. Opal dagegen blieb mir lange Zeit fremd. Ich mochte ihre Fröhlichkeit, ihre Fürsorglichkeit für ihre Mitmenschen, ihre unendliche Kreativität, wenn es darum ging aus alten, kaputten Dingen etwas Neues und Schönes entstehen zu lassen. Aber im Umgang mit Lincoln beweist sie nicht nur eine unendliche Geduld, sondern ist auch sehr oft nervig und übergriffig. Das war mir echt zu viel. Sehr gut gefiel mir aber Opals Idee mit Muscheln gute Wünsche und Gebete zu übergeben. In diesen Gesten spürte man Opals Liebe zu Gott und zu ihren Mitmenschen sehr deutlich.

    „Der kleine Laden am Meer“ hat mir gut gefallen und entspannte Lesestunden geschenkt. Gern empfehle ich das Buch weiter.
  • 3/5 Sterne

    Buchinhalt:
    Irgendwo in einer Kleinstadt der amerikanischen Südstaaten: Opal Gilbert verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Aufarbeiten alter Möbel. Ihr kleiner Trödelladen läuft recht gut. Als sie einen Mitarbeiter sucht und kurz darauf ein schwerer Hurrican ihr Geschäft verwüstet, erfährt sie Hilfe durch den jungen Kriegsveteranen Lincoln, der in Sunset Cove Erholung von einer Kriegsverletzung sucht. Opals quirlige Art und Lincolns Reserviertheit sind der Grund, warum es immer wieder kracht zwischen den beiden. Doch Opal hat es sich in den Kopf gesetzt, dem verletzten Mann Heilung und Hilfe zuteil werden zu lassen – ob der das nun möchte, oder nicht ...
    Persönlicher Eindruck:
    Nach „Sophies Café“ ist „Der kleine Laden am Meer“ mein zweiter Roman von Autorin T.I. Lowe. Ich war neugierig auf die neue Geschichte, in der christlicher Glaube, ein charmantes Küstenstädtchen der Südstaaten und sympathische Figuren die Hauptrolle spielen sollten. Leider wurde meine Erwartung nicht ganz so erfüllt, wie erhofft.
    Das Setting und die Beschreibung von Schauplatz und Bevölkerung ist Frau Lowe wieder wunderbar gelungen, daran liegt es also nicht. Man fühlt sich sofort heimisch in dem kleinen Küstenstädtchen namens Sunset Cove und auch im etwas schrägen Trödelladen von Protagonistin Opal, in dem sie alten Möbeln neuen Glanz verleiht.
    Opal selbst wird beschrieben als Mittzwanzigerin, klein, quirlig, rote Locken. Immer wieder fällt der Ausdruck „Kobold“ und die toughe kleine Dame tanzt und hüpft durch die Welt, wie eine moderne Form von Pippi Langstrumpf. Ihr Glaube ist tief und sie hat sich in den Kopf gesetzt, ihrem neuen Mitarbeiter Lincoln neuen Lebensmut einzuhauchen. Leider geht sie dabei für meine Begriffe viel zu weit, fragt nicht, ob es dem überhaupt recht ist und mischt sich ein in Dinge, die sie nun wirklich nichts angehen. Im Grunde ist Opal recht übergriffig – mit Hilfestellung und Mutmachen hat das schon nicht mehr viel zu tun. Okay, das ist Geschmackssache und soll nicht das ausschlaggebende Argument sein.
    Lincoln als ihr männlicher Gegenpart ist ein Prachtkerl von Mann: gutaussehend, groß, ein Held für sein Land. Doch der ehemalige Marine leidet unter einer schlimmen Knieverletzung, die auch seinen Ausstieg aus der Armee bedeutete. Verletzt an Leib und Seele leidet Lincoln sehr unter seinem herrischen Vater, ebenfalls ein hohes Tier in der Army. Im Grunde kommt er vom Regen in die Traufe, denn seine Flucht vor seinem Elternhaus und der Dominanz durch den Vater tauscht er mehr oder minder gegen die Dominanz seiner neuen Chefin. Alles nicht so einfach.
    Im Grunde eine Geschichte mit großem Potential. Wären da nicht die vielen Längen. Auf weiten Strecken dreht sich die Geschichte nur im Kreis. Lincoln hilft Opal, sein Knie schmerzt, er wird bockig und knallt mit der Tür. Dazwischen basteln er und Opal an irgendwelchem Trödel aus dem Laden. Und das immer und immer wieder, ohne jedwedes spannendes Element.
    Natürlich geht es um einen christlichen Kern und den Gedanken, dass auch aus einem vermeintlichen Unglück etwas neues entstehen kann. Auch nach dem Gewitter geht die Sonne wieder auf. Es geht um Heilung, Verzweiflung, Freundschaft und am Ende auch Liebe – aber trotzdem fehlt der Geschichte ein spannendes Moment. Irgendwann läuft sich das Katz-und-Maus-Spiel von Opal und Lincoln einfach tot.
    Schade, so wie der vorige Roman konnte mich dieser nicht begeistern, das gebe ich offen zu. Dennoch ist es eine nette Geschichte, emotional und unaufdringlich, die dem Leser eine klare Botschaft vermittelt.
  • 5/5 Sterne

    Wir alle sind wie am Strand verteilte Muscheln, schön und einzigartig, jeder mit seiner ganz eigenen Geschichte
    Opal hat einen wundervollen keinen Laden, in dem sie alten Möbeln neues Lebens einhaucht und sie mit liebevoller Hand restauriert. Als ihr das Klingeln das Ladenglöckchens Lincoln Cole ankündigt, ahnt sie nicht, dass sich unter der missmutigen Schale ein liebenswerter Mann verbirgt, der ähnlich einer Muschel, sein Herz und seine Seele fest verschlossen. hält. Zu schmerzhaft sind die Erinnerungen und Narben, die er mit sich trägt. Als ein Sturm den Laden regelrecht auseinander nimmt, ist es an Lincoln, Opal hilfreich unter die Arme zu greifen und ihr beim Wiederaufbau zu helfen. Dabei erfährt Lincoln, dass Opal fest im Glauben verankert ist und ihr dieser Zuversicht und Stärke verleiht, um die schwierige Zeit zu überstehen. Er kann sich ihrem Charme nicht entziehen und merkt, dass sie nicht locker lässt, um seine Seele wieder zu heilen ...
    T.I. Lowe zaubert mit ihrem neuen Roman "Der kleine Laden am Meer" eine wundervolle Küstenstimmung in das Buch, lässt die Lippen leicht salzig schmecken und den Wind durch die Haare zauseln.
    Mit Opal lernen die Leser;innen eine unglaublich agile und liebenswerte Frau kennen, die nicht nur das Herz auf dem rechten Fleck hat, sondern auch in ihrem Glauben in Gott gefestigt ist und immer wieder neue Energie daraus zieht. Ihre Wunschmuscheln begleiten die Lesenden als kleine Zeichnungen durch die ganze Geschichte und sind Hoffnungsträger und Wegweiser zugleich.
    Lincoln hat schwer an den Folgen seiner Verletzung zu tragen und fühlt sich irgendwie fehl am Platz. Die offene Ablehnung seines Vaters hat ihn schwer verletzt und vermittelt ihm noch mehr das Gefühl, ein Versager zu sein.
    Die Autorin versinnbildlicht mit dem Verteilen der Muscheln und dem Aufarbeiten der alten Möbel, dass das Leben bei jedem von uns Narben, Schrunden und die ein oder andere Macke hinterlässt, die sich nicht mehr reparieren lassen. Es gibt Ereignisse, die dauerhafte Spuren einprägen , die nicht vom Wasser ausgewaschen oder durch Abschleifen und Auftragen einer Politur auspoliert werden können. Manchmal fehlt ein Stück, ist irreparabel oder wirkt wie versteinert und doch gibt es eine Möglichkeit, von innen heraus wieder zu heilen. Opal zeigt Lincoln auf charmante Art und Weise, wie er wieder zu sich selbst und den Weg zu Gott finden kann, in dem sie ihn immer wieder mit in ihre Gebete einbezieht und ihm die Türen zurück zum christlichen Glauben öffnet.
    Es gelingt der Schreibenden, den Kerngehalt der christlichen Botschaft in einer unaufdringlichen und verständlichen Sprache zum Ausdruck zu bringen und ihren Leser:innen zu vermitteln, dass wir alle Geschöpfe Gottes sind und jede/r einzigartig und schön ist, mit seiner/ihrer ganz eigenen Geschichte.
  • 4/5 Sterne

    Bezaubernder Wohlfühlroman

    "Es gingen ihr Hunderte von Worten durch den Kopf, die sie ihm gern gesagt hätte, aber es gibt Situationen, in denen jedes Wort zu viel ist, und das hier war eine davon. Also sagte sie nichts und erlebte völlig unerwartet einen ganz besonderen Augenblick mit diesem in sich gekehrten Mann." Buchauszug S. 208

    Inhalt:

    Opal Gilbert hat ihr Glück und ihre Berufung im Restaurieren alter Möbel gefunden. Sie arbeitet sie nicht nur auf, sondern gibt ihnen eine neue Bestimmung - eine zweite Chance. Eine neue Aufgabe hat auch, der an Körper und Seele angeschlagene, Lincoln Cole dringend nötig. Ein gemeinsamer Freund hat ihn an Opal vermittelt. Sie braucht nämlich deutlich Hilfe mit ihrem chaotischen Laden "Bless this Mess". Doch schon bald stellt sich heraus, dass es eigentlich Lincoln ist, der Hilfe braucht.

    Meine Eindrücke:

    In ihrem neusten Buch hat Frau Lowe, mit Opal und Lincoln zwei ganz besondere Persönlichkeiten erschaffen. Besonders Opal hat mir, mit ihrer erfrischenden, herzlichen und leicht verrückten Art herrlich gut gefallen. Sie liebt ihren Beruf von ganzem Herzen, ist er doch ihre Leidenschaft und Berufung. In jedem fertigen Möbelstück versteckt sie eine Muschel mit einem Wunsch/Gebet für den neuen, zukünftigen Besitzer. Für Lincoln hat sie direkt ganz viele Wünsche. Denn seine Verletzungen sind nicht nur äußerlich, vor allem seine Seele muss heil werden. Lincoln bildet mit seiner verschlossenen grimmigen Art, das perfekte Pendant zu Opals sonnigem Gemüt. Diese Konstellation verspricht jede Menge humorvolle und neckende Bemerkungen aber auch tiefergehende Auseinandersetzungen. Opal ist sehr feinfühlig und bemerkenswert im Lesen von Lincolns Gefühlen. Wenn nötig gibt sie ihm aber auch ordentlich Kontra. Die Geschichte versprüht durchwegs Charme und eine gute Portion Witz. Als Leser dürfen wir langsam mit verfolgen, wie die beiden eine zarte Bindung aufbauen. Besonders begeistern konnte mich erneut der lockere, unbeschwerte Schreibstil der Autorin. Das Buch wirkt dadurch so leicht und fröhlich auch wenn schwierigere Themen auf den Tisch kommen. Die eigentliche Handlung ist eher ruhig zu nennen, ohne spektakuläre Wendungen oder Überraschungen. Ein wunderschönes Buch mit Tiefgang zum Genießen und Entspannen.

    Mein Fazit:

    „Der kleine Laden am Meer“ ist eine wundervolle, warme Geschichte um Heilung, Vergebung und die Liebe. Da ich mich über etwas mehr Action und Unerwartetes gefreut hätte, gibt es von mir sehr gute 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
  • 5/5 Sterne

    warmer und liebevoller Roman um einen verletzen Mann

    Eine süße und harmonische Geschichte mit Humor und Lachen die schlicht Freude schenkt.

    In diesem Buch begegnet man Opal Gilbert und Lincoln Cole.
    Opal führt ein kleines, wildes, buntes, uriges und fröhliches Lädchen- Sie restauriert alte Möbel, schenkt ihnen "neues Leben" und verkauft sie dann.
    Alles läuft rund bis Lincoln in ihr Leben kommt.

    Er ist ein Mann mit einem unglaublich verletzten Herzen, nicht nur die körperlichen Wunden brauchen Heilung sondern auch sein Herz. Doch für beides mag er sich nicht so recht die Zeit nehmen und versinkt in Traurigkeit.

    Opal dagegen ist wie Champagner, spritzig, voller Liebe und einem großen Herzen und sie fordert ihn heraus. Sie lockt ihn aus seinem Schneckenhaus, macht Mut und versucht auf den Frieden, der durch Aussprache und Vergebung entsteht, hinzuweisen.

    Opal hat mir unglaublich gut gefallen, sie ist so fröhlich und unkonventionell, so übersprudelnd und voller Liebe das es ein Vergnügen war sie kennenzulernen.

    Dagegen war Lincoln verschlossen, mürrisch, grimmig und verzweifelt.

    Doch durch den Kontakt mit Opal verändert sich manches.

    Alles war so wundervoll beschrieben, diese Geschichte hat mich eingehüllt und es war mir ein Fest sie zu lesen.
    Es war richtig schade als ich sie beendet hatte. Meiner Meinung nach bietet sie Potential für eine Fortsetzung mit Josie und Sophia, Opals Freundinnen.

    Wundervoll ist der Vergleich zwischen dem Restaurieren alter Möbel und dem heilen einer verwundeten Seele.

    Manchmal ist der Mensch und auch der Gegenstand nach dem Restaurieren noch schöner als vorher, es zeigt aber auch das nichts und niemand nutzlos ist.

    Gott möchte auch uns Heilung schenken, uns restaurieren und neu gebrauchen.

    Dieses Buch macht Mut an Gott festzuhalten, sich dem Schmerz zu stellen, eine Aussprache zu suchen wenn es Verletzungen und Schuld gab und heil zu werden.

    Dieses Buch ist ein zarter Roman über einen Mann, der tief verwundet ist und langsam Freude und Freundschaft erleben kann.

    Hier ist wunderbar gezeigt das Gott Heilung und Frieden geben kann.

    "Der kleine Laden am Meer" ist ein wunderschöner Roman mit originellen Charakteren, Schmerz und Freude, schönen Beschreibungen und einem angenehmen Schreistil der ans Buch fesselt.
    Ein richtiges Herzensbuch.
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