The Forgiven - Ohne Vergebung gibt es keine Zukunft (Video - Blu-ray)

4 Sterne

The Forgiven - Ohne Vergebung gibt es keine Zukunft (Video - Blu-ray)

Basierend auf wahren Ereignissen:
Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu (Forest Whitaker) leitet nach dem Ende der Apartheid die Wahrheits- und Versöhnungskommission des ...

  • Artikel-Nr.: 925077000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: The Forgiven
Auch erhältlich als:
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Details

  • Artikel-Nr.: 925077000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: The Forgiven
Auch erhältlich als:
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Basierend auf wahren Ereignissen:
Der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu (Forest Whitaker) leitet nach dem Ende der Apartheid die Wahrheits- und Versöhnungskommission des Landes. In dieser Funktion wird er vom berüchtigten Mörder Piet Blomfeld (Eric Bana) zu sich gerufen, der in einem Hochsicherheitsgefängnis einsitzt und auf Gnade hofft. Der Bischof lässt sich im Inneren des von brutalen Sträflingen bevölkerten Gefängnisses in eine gefährliche Auseinandersetzung mit dem gerissenen Kriminellen hineinziehen, die sein Leben für immer verändern wird. Doch auch Blomfeld verändert sich und gerät deshalb ebenfalls in Gefahr.
Oscar-Preisträger Forest Whitaker und Hollywoodstar Eric Bana in einem intensiven Rassenkonflikt nach Südafrikas Apartheit. Ein aufwühlendes Plädoyer gegen Rassismus und für Menschlichkeit und die Kraft der Vergebung.
Original-Titel: The Forgiven
Bildformat: 16:9 Widescreen (1.85:1)
Tonformat: Deutsch & Englisch Dolby Digital 5.1
FSK 12

 

Zusatzinformationen
    EAN: 4009750303511
  • Auflage: 4. Gesamtauflage (1. Auflage: 29.03.2021)
  • Maße: 13,5 x 17 x 1,1 cm
  • Gewicht: 80g
  • Sachgebiet: Spielfilm
  • Spielzeit: 120 Minuten
  • FSK: ab 12 Jahre
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahre

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    von
    Der afrikanische Kontinent enthält eine blutige und zutiefst traurige Geschichte. In „The Forgiven“ wird ein weiter Blick in den Abgrund getan, dem aber die Hoffnung auf Vergebung entgegengesetzt wird.
    Worum geht es in dem Film?
    Der Cast des Films ist hochkarätig besetzt, denn Oscarpreisträger Forest Whitaker – in Gestalt des Bischofs Desmond Tutu – und Eric Bana – als Piet Blomfeld – stehen sich gegenüber. Blomfeld ist ein berüchtigter Mörder, der Farbige als mindere Rasse ansieht und die Apartheid befürwortet Tutu hingegen ist von Präsident Mandela als Leiter der Wahrheits- und Versöhnungskommission eingesetzt, um das zerrissene Land zu einen. Doch die Gräueltaten des Blomfeld bringen Tutu an die Grenzen seiner Barmherzigkeit. Wer wird wem vergeben?
    Wie wird der christliche Glaube dargestellt?
    Farblos. Zweifelsohne agiert Whitaker wie ein Erzbischof, ist freundlich, höflich, hilfsbereit und hört zu (das alles sind wunderbare christliche Tugenden), aber die Hoffnungsbotschaft des Evangeliums kommt nicht vor. Tutu betet zwar immer wieder und verlangt Zeichen von Gott, doch am Höhepunkt – Spoiler – ist es die Humanität, die Gräben überwindet und nicht die Vergebung, die das Evangelium schenkt.
    Wer sollte den Film schauen?
    Inhaltlich setzt sich der Film mit der Apartheid in Südafrika auseinander, wobei es dem Zuschauer schwer fällt, einen klaren roten Faden im Werk zu erkennen. Erst am Ende des Films sind die meisten Fäden zusammengeführt. Deshalb eignet er sich nicht so sehr für z. B. den Schulalltag. Zudem ist die FSK 2 m. E. zu gering angesetzt, da es einige Szenen gibt, die brutal sind, aber vor allem das, was im Prozess über das Massaker berichtet wird, ist für Heranwachsende eindeutig zu viel. Im Vergleich dazu ist Unplanned ab 16, obwohl dieser Film bei weitem nicht an die Brutalität und Intensität heranreicht.
    Weshalb sollte man den Film anschauen?
    Er greift in Zeiten von Rassismus und wiedererstarkendem Antisemitismus ein aktuelles Thema – Apartheid – auf. Des Weiteren wir die Bedeutung der Vergebung thematisiert und es ist beeindruckend, wem alles vergeben werden kann. Allerdings wurde hier weniger der christliche Glaube als vielmehr die Humanität herausgestellt. Insgesamt ein Film, der Werte wie Vergebung und Langmut betont, aber das christliche Potenzial verschenkt.
  • 4/5 Sterne

    Vergebung befreit

    von
    Der afrikanische Kontinent enthält eine blutige und zutiefst traurige Geschichte. In „The Forgiven“ wird ein weiter Blick in den Abgrund getan, dem aber die Hoffnung auf Vergebung entgegengesetzt wird.
    Worum geht es in dem Film?
    Der Cast des Films ist hochkarätig besetzt, denn Oscarpreisträger Forest Whitaker – in Gestalt des Bischofs Desmond Tutu – und Eric Bana – als Piet Blomfeld – stehen sich gegenüber. Blomfeld ist ein berüchtigter Mörder, der Farbige als mindere Rasse ansieht und die Apartheid befürwortet Tutu hingegen ist von Präsident Mandela als Leiter der Wahrheits- und Versöhnungskommission eingesetzt, um das zerrissene Land zu einen. Doch die Gräueltaten des Blomfeld bringen Tutu an die Grenzen seiner Barmherzigkeit. Wer wird wem vergeben?
    Wie wird der christliche Glaube dargestellt?
    Farblos. Zweifelsohne agiert Whitaker wie ein Erzbischof, ist freundlich, höflich, hilfsbereit und hört zu (das alles sind wunderbare christliche Tugenden), aber die Hoffnungsbotschaft des Evangeliums kommt nicht vor. Tutu betet zwar immer wieder und verlangt Zeichen von Gott, doch am Höhepunkt – Spoiler – ist es die Humanität, die Gräben überwindet und nicht die Vergebung, die das Evangelium schenkt.
    Wer sollte den Film schauen?
    Inhaltlich setzt sich der Film mit der Apartheid in Südafrika auseinander, wobei es dem Zuschauer schwer fällt, einen klaren roten Faden im Werk zu erkennen. Erst am Ende des Films sind die meisten Fäden zusammengeführt. Deshalb eignet er sich nicht so sehr für z. B. den Schulalltag. Zudem ist die FSK 2 m. E. zu gering angesetzt, da es einige Szenen gibt, die brutal sind, aber vor allem das, was im Prozess über das Massaker berichtet wird, ist für Heranwachsende eindeutig zu viel. Im Vergleich dazu ist Unplanned ab 16, obwohl dieser Film bei weitem nicht an die Brutalität und Intensität heranreicht.
    Weshalb sollte man den Film anschauen?
    Er greift in Zeiten von Rassismus und wiedererstarkendem Antisemitismus ein aktuelles Thema – Apartheid – auf. Des Weiteren wir die Bedeutung der Vergebung thematisiert und es ist beeindruckend, wem alles vergeben werden kann. Allerdings wurde hier weniger der christliche Glaube als vielmehr die Humanität herausgestellt. Insgesamt ein Film, der Werte wie Vergebung und Langmut betont, aber das christliche Potenzial verschenkt.
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