Weihnachtsglück in Ivy Hill (Buch - Paperback)

5 Sterne

Als seine Mutter ihm den Geldhahn zudreht, muss der Schriftsteller Richard von London in sein Heimatdorf zurückzukehren: Ivy Hill. Mit der Zeit beginnt er sich dort wohlzufühlen, woran die junge, hübsche Arabella nicht ganz unschuldig ist. Doch dann geht sie nach London...

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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

Als seine Mutter ihm den Geldhahn zudreht, bleibt Richard nichts anderes übrig, als sein spannendes Leben als Schriftsteller in London zurückzulassen und in sein Heimatdorf zurückzukehren: Ivy Hill. Widerwillig lässt er sich darauf ein. Mit der Zeit beginnt er sich dort wohlzufühlen, woran die junge, hübsche Arabella nicht ganz unschuldig ist ...
Er beschließt, zu bleiben, und zieht in sein eigenes Cottage, wo er sich wunderbar zum Schreiben zurückziehen kann. Doch Arabella folgt ihrem Traum und geht nach London. Kann es eine gemeinsame Zukunft für sie geben?

 

Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783775161039
  • Auflage: 15.07.2021
  • Seitenzahl: 248 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 2,1 cm
  • Gewicht: 345g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Advent/Weihnachten

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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Es ist mal wieder soweit. Weihnachten. Auf dieses Fest legt der Dandy Richard Brockwell, außnehmend attraktiv und ebenso egoistisch und leichtfertig, so gar keinen Wert, doch nachdem seine Mutter ihm eindrücklich versichterte, den Geldhahn ein für allemal zuzudrehen, sollte er nicht auf dem Familiengut in seinem Heimatdorf über die Festtage auftauchen, entschließt er sich seine etwas schleppend beginnende Karriere als Schriftsteller in London zu unterbrechen und macht sich auf den Weg nach Ivy Hill. Er nimmt seinen Verlegerfreund David Murray mit um sich nicht völlig im Kreis der Familie und der geladenen Gäste zu langweilen, zudem auch seine Mutter das Projekt einer Verkupplung mit einer der heiratsfähigen Töchter im Sinn hat.
    Arabella Awdry ist eine junge und sehr schöne Frau, die sich fest vorgenommen hat niemals zu heiraten, sondern ihrem Leben einen Sinn geben möchte, indem sie ihrer Tante hilft deren Wohltätigkeitsarbeit zu unterstützen. Ihre Mutter hat sich mit Richards Mutter verbündet und wollen das Weihnachten mit einem romantischen Ergebnis endet.
    Die beiden jungen Leute kennen sich aus der Kindheit und sind sich nicht grün. Richard ist fest entschlossen sich unbeliebt bei Arabella zu machen und Arabella ist ebenso fest entschlossen keine Avancen zuzulassen. Doch bei all diesen romantischen Verwicklungen klopft auch die Vergangenheit bei Richard an die Tür und er muss sich einigen Wahrheiten stellen und erkennen, dass nur der Weg der Vergebung den Weg zu wahrer Liebe freimacht und nur so kann wirklich ein Weihnachtswunder entstehen, das erstmal für Richard sowie für Arabella ganz anders endet als gedacht.
    Es ist mein erster Roman von Julie Klassen und sie hat mich auf eine ganz bezaubernde Weise in die Weihnachtszeit des Regency von England mit hinein genommen. Ganz im Stil von Jane Austen, ihrer schönen Sprache, ihrem feinen Humor und ganz Julie Klassen werden christliche Werte auf eine feine Art in die Geschichte verwoben. Es wird nicht mein letztes Buch dieser wunderbaren Autorin bleiben.
  • 5/5 Sterne

    Liebe und Vergebung sind ein Geschenk

    Es ist mal wieder soweit. Weihnachten. Auf dieses Fest legt der Dandy Richard Brockwell, außnehmend attraktiv und ebenso egoistisch und leichtfertig, so gar keinen Wert, doch nachdem seine Mutter ihm eindrücklich versichterte, den Geldhahn ein für allemal zuzudrehen, sollte er nicht auf dem Familiengut in seinem Heimatdorf über die Festtage auftauchen, entschließt er sich seine etwas schleppend beginnende Karriere als Schriftsteller in London zu unterbrechen und macht sich auf den Weg nach Ivy Hill. Er nimmt seinen Verlegerfreund David Murray mit um sich nicht völlig im Kreis der Familie und der geladenen Gäste zu langweilen, zudem auch seine Mutter das Projekt einer Verkupplung mit einer der heiratsfähigen Töchter im Sinn hat.

    Arabella Awdry ist eine junge und sehr schöne Frau, die sich fest vorgenommen hat niemals zu heiraten, sondern ihrem Leben einen Sinn geben möchte, indem sie ihrer Tante hilft deren Wohltätigkeitsarbeit zu unterstützen. Ihre Mutter hat sich mit Richards Mutter verbündet und wollen das Weihnachten mit einem romantischen Ergebnis endet.

    Die beiden jungen Leute kennen sich aus der Kindheit und sind sich nicht grün. Richard ist fest entschlossen sich unbeliebt bei Arabella zu machen und Arabella ist ebenso fest entschlossen keine Avancen zuzulassen. Doch bei all diesen romantischen Verwicklungen klopft auch die Vergangenheit bei Richard an die Tür und er muss sich einigen Wahrheiten stellen und erkennen, dass nur der Weg der Vergebung den Weg zu wahrer Liebe freimacht und nur so kann wirklich ein Weihnachtswunder entstehen, das erstmal für Richard sowie für Arabella ganz anders endet als gedacht.

    Es ist mein erster Roman von Julie Klassen und sie hat mich auf eine ganz bezaubernde Weise in die Weihnachtszeit des Regency von England mit hinein genommen. Ganz im Stil von Jane Austen, ihrer schönen Sprache, ihrem feinen Humor und ganz Julie Klassen werden christliche Werte auf eine feine Art in die Geschichte verwoben. Es wird nicht mein letztes Buch dieser wunderbaren Autorin bleiben.
  • 5/5 Sterne

    Unvergessliche Feiertag und bezaubernde Begegnungen.
    „Weihnachtsglück in Ivy Hill“ von Julie Klassen ist im September 2021 bei SCM Hänssler erschienen.
    Richard Brockwell, bekannt als dandyhafter Tunichtgut, der auf Kosten seiner Familie sein Leben in einem noblen Londoner Stadthaus genießt, war seit Jahren nicht mehr zuhause in Ivy Hill.
    Nun erzwingt seine Mutter, die verwitwete Lady Barbara seinen Besuch an Weihnachten. Und Richard bleibt nichts anderes übrig, als sich zu fügen, um seine finanzielle Freiheit nicht zu verlieren. Gleichzeitig plant er direkt nach den Feierlichkeiten schnellstmöglich abzureisen, um wieder in sein Londoner Stadtleben zurückzukehren.
    Doch es kommt anders als erwartet…
    Mein Leseeindruck:
    Diese Geschichte hat mich von Anfang an begeistert und bis zum Ende wunderbar unterhalten.
    Ich habe selten einen Roman gelesen, der mir ein solches Lesevergnügen beschert und mich atmosphärisch eingenommen von Seite zu Seite begleitet hat.
    Die Protagonisten allen voran Richard Brockwell, Susanna Evans und Arabella Awdry sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen und ich habe deren Entwicklung mit großer Freude verfolgt.
    Der Schreibstil von Julie Klassen, die ich hier zum ersten Mal als Autorin kennengelernt habe, hat mich vollends überzeugt und mein Interesse an weiteren Werken beflügelt. So freue ich mich schon auf den nächsten Roman von ihr.
    Fazit:
    Eine wunderbare Lektüre, die zwar in der Weihnachtszeit spielt, aber auch noch nach Weihnachten ihren Lesezauber entfaltet und jeden Lese-Tag zum Festtag macht.
    Ein Buch, das glücklich macht.
  • 5/5 Sterne

    "Man hat eine Familie, damit sie einen in Verlegenheit bringt. Sei froh, dass du alleine bist." (Buchauszug)
    London 1822: Richard Brockwell liebt sein Leben und die Unabhängigkeit, die er in London hat. Was er sicher seiner gut situierten Familie verdankt. Allerdings besteht seine Mutter nun darauf, dass er das Weihnachtsfest in Ivy Hill verbringt und das nicht ohne Grund. Mrs. Brockwell möchte ihrem Sohn klarmachen, das die schönen Zeiten vorbei sind, die er Wohlstand in London leben konnte. Außerdem möchte sie ihm Arabella Awdry als Ehefrau ans Herz legen. Jedoch sträuben sich beide gegen die Absichten ihrer Eltern, den sie haben andere Pläne für ihr Leben. Allerdings lernen sie sich im Laufe des Fests immer besser kennen und gehen sich nicht mehr aus dem Kopf. Doch während Arabella zu ihrer Tante nach London möchte, beginnt Richard ein neues Leben in Ivy Hill. Ob sie sich jemals wiedersehen?
    Meine Meinung:
    Gerade das wunderschöne Cover passt zu der vorherigen Trilogie von Ivy Hill. Diese Weihnachtsgeschichte lässt mich in Gedanken wieder zu den alten Bekannten aus diesem heimeligen Städtchen reisen. Allerdings kann man diese Geschichte sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Eine Weihnachtsfeier in einem so großen Kreis im Hause Brockwell ist schon etwas Besonderes. Wieder einmal erlebe ich, wie ab einem gewissen Stand damals die Eltern Einfluss gegenüber ihren Kindern hatten, selbst wenn diese längst erwachsen sind. Richard hat eine gewisse Verpflichtung, was ihn allerdings so gar nicht zu interessieren scheint. Recht schnell schleicht sich bei mir ein wohliges Gefühl ein, bei so einer schönen Weihnachtsfeier, bei der nicht nur die Familie, sondern auch viele Freunde dabei sind. Die Autorin hat den Flair dieser Zeit wieder wirklich beeindruckend dargestellt. Sei es das große Essen, den Kirchenbesuch oder die Spaziergänge im Schnee, ich habe das Gefühl, mit dabei zu sein. Dabei wirkt der anfänglich etwas überhebliche Richard im Laufe der Geschichte immer herzlicher und sympathischer auf mich. Arabella dagegen finde ich zu Beginn recht natürlich liebenswert und charmant. Erst später empfinde ich dann beide doch als ein wenig stur und uneinsichtig. Gut dagegen finde ich, dass die Autorin auf die Armut in der Gesellschaft eingeht. Hier haben mir Richards Ideen, seine Umsetzungen und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sehr beeindruckt. Man spürt, wie sehr er sich der Familie Reeves verbunden fühlt. Genauso begeistert mich, wie er sich für den kleinen Waisenjungen Jamie einsetzt. Schade finde ich nur, dass ich zu wenig von Richards Vergangenheit erfahre. Es hat mich gefreut, wieder von einigen Charakteren aus den anderen Büchern zu erfahren. Bedauerlich fand ich, dass zwar viele christliche Werte und der Kirchenbesuch in dem Buch auftauchen, doch ansonsten wenig Christliches in diese Geschichte einfloss. Hier hätte ich doch ein wenig mehr erwartet gerade zur Weihnachtszeit. Trotzdem kann mich die Autorin mit ihrer historischen Weihnachtsgeschichte überzeugen. Man merkt, dass sie eine besondere Liebe für diese Zeit hat, darum gibt es 4 1/2 von 5 Sterne von mir.
  • 5/5 Sterne

    Ein Weihnachtfest auf Brockwell Court

    "Man hat eine Familie, damit sie einen in Verlegenheit bringt. Sei froh, dass du alleine bist." (Buchauszug)
    London 1822: Richard Brockwell liebt sein Leben und die Unabhängigkeit, die er in London hat. Was er sicher seiner gut situierten Familie verdankt. Allerdings besteht seine Mutter nun darauf, dass er das Weihnachtsfest in Ivy Hill verbringt und das nicht ohne Grund. Mrs. Brockwell möchte ihrem Sohn klarmachen, das die schönen Zeiten vorbei sind, die er Wohlstand in London leben konnte. Außerdem möchte sie ihm Arabella Awdry als Ehefrau ans Herz legen. Jedoch sträuben sich beide gegen die Absichten ihrer Eltern, den sie haben andere Pläne für ihr Leben. Allerdings lernen sie sich im Laufe des Fests immer besser kennen und gehen sich nicht mehr aus dem Kopf. Doch während Arabella zu ihrer Tante nach London möchte, beginnt Richard ein neues Leben in Ivy Hill. Ob sie sich jemals wiedersehen?

    Meine Meinung:
    Gerade das wunderschöne Cover passt zu der vorherigen Trilogie von Ivy Hill. Diese Weihnachtsgeschichte lässt mich in Gedanken wieder zu den alten Bekannten aus diesem heimeligen Städtchen reisen. Allerdings kann man diese Geschichte sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Eine Weihnachtsfeier in einem so großen Kreis im Hause Brockwell ist schon etwas Besonderes. Wieder einmal erlebe ich, wie ab einem gewissen Stand damals die Eltern Einfluss gegenüber ihren Kindern hatten, selbst wenn diese längst erwachsen sind. Richard hat eine gewisse Verpflichtung, was ihn allerdings so gar nicht zu interessieren scheint. Recht schnell schleicht sich bei mir ein wohliges Gefühl ein, bei so einer schönen Weihnachtsfeier, bei der nicht nur die Familie, sondern auch viele Freunde dabei sind. Die Autorin hat den Flair dieser Zeit wieder wirklich beeindruckend dargestellt. Sei es das große Essen, den Kirchenbesuch oder die Spaziergänge im Schnee, ich habe das Gefühl, mit dabei zu sein. Dabei wirkt der anfänglich etwas überhebliche Richard im Laufe der Geschichte immer herzlicher und sympathischer auf mich. Arabella dagegen finde ich zu Beginn recht natürlich liebenswert und charmant. Erst später empfinde ich dann beide doch als ein wenig stur und uneinsichtig. Gut dagegen finde ich, dass die Autorin auf die Armut in der Gesellschaft eingeht. Hier haben mir Richards Ideen, seine Umsetzungen und die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sehr beeindruckt. Man spürt, wie sehr er sich der Familie Reeves verbunden fühlt. Genauso begeistert mich, wie er sich für den kleinen Waisenjungen Jamie einsetzt. Schade finde ich nur, dass ich zu wenig von Richards Vergangenheit erfahre. Es hat mich gefreut, wieder von einigen Charakteren aus den anderen Büchern zu erfahren. Bedauerlich fand ich, dass zwar viele christliche Werte und der Kirchenbesuch in dem Buch auftauchen, doch ansonsten wenig Christliches in diese Geschichte einfloss. Hier hätte ich doch ein wenig mehr erwartet gerade zur Weihnachtszeit. Trotzdem kann mich die Autorin mit ihrer historischen Weihnachtsgeschichte überzeugen. Man merkt, dass sie eine besondere Liebe für diese Zeit hat, darum gibt es 4 1/2 von 5 Sterne von mir.
  • 4/5 Sterne

    Schön erzählte Regency-Weihnachtsgeschichte

    Meine Meinung: Richard ist ein Lebemensch, wie er im Buche steht und auch solche versucht er zu schreiben und zu vertreiben. Doch seine Mutter möchte ihn lieber an Weihnachten zu Hause sehen und verheiraten. Widerwillig fährt er an Weihnachten nach Hause und entdeckt unter den Hausgästen eine interessante Frau. Doch diese will genauso wie er nie heiraten und es stehen auch unausgesprochene Geheimnisse dazwischen, die endlich gesehen werden möchten.
    Herrlich unaufgeregt in einem wunderschönen Setting ist diese weihnachtliche Erzählung angesiedelt. Sehr schön wurden die damaligen Gebräuche eingeflochten und mir fiel besonders gut die Wandlung der Charaktere an Weihnachten zu einem besseren Menschen. Julie Klassen versteht es, schöne Worte zu finden und den Leser am Weihnachten auf Ivy Hill teilhaben zu lassen. Als Manko empfand ich die vielen doch für mich wenig einprägsamen Namen und dass es keinen dramatischen Höhepunkt gab. Schön herausgearbeitet empfand ich die Vergebung und dass es an Weihnachten mehr als um das Schenken geht.
    Fazit: eine angenehme Weihnachtserzählung mit schönen Gegebenheiten an einem prägsamen Ort. Von mir gibt es wohltätige 4 Weihnachtssterne.
  • 4/5 Sterne

    Eine romantische Weihnachtsgeschichte

    Vorab: Wie schön ist bitte dieses Cover! Ich bin verliebt. Allein dadurch kommt man schon in Weihnachtsstimmung.

    Inhalt:

    Richard liebt sein Junggesellenleben in London auf Kosten seiner wohlhabenden Familie. Als ihm seine Mutter allerdings damit droht, ihm den Geldhahn zuzudrehen, wenn er sich nicht über Weihnachten bei seiner Familie blicken lässt, beschließt er nach langer Zeit ihrem Wunsch Folge zu leisten.

    In Ivy Hill angekommen muss er sich erst wieder in seine Familie einfinden und noch dazu will seine Mutter ihn mit einer Frau verkuppeln. Zu allem Übel auch noch mit Arabella, die er noch nie leiden konnte. Doch er muss zugeben, dass er wirklich eine lange Zeit nicht mehr zu Hause war und Arabella sich in der Zwischenzeit zu einer sehr hübschen jungen Dame entwickelt hat, die ihn doch nicht so kalt lässt, wie er zuerst dachte...

    Meinung:

    Julie Klassen schreibt einfach richtig gute historische Romane! Wer Jane Austen liebt, sollte wirklich mal einen Roman von ihr ausprobieren. Sie schafft eine romantische Atmosphäre, die sie in diesem Buch nun auch noch mit einer wirklich weihnachtlichen Atmosphäre verbinden kann.

    Richard ist ein ganz besonderer Protagonist, der sich auch über das relativ dünne Buch hinweg stark entwickelt. Der eingefleischte Junggeselle lernt sich zu reflektieren und Fehler einzusehen. Das fehlt mir oft in Romanen und hat mir deshalb hier wirklich gut gefallen. Allgemein waren seine Handlungen gut ausgearbeitet und passten zu seiner Charakterentwicklung.

    Mit Arabella bin ich nicht so warm geworden wie mit Richard, aber auch sie hatte einige Eigenschaften, die ich sehr mochte und mit denen ich mich identifizieren konnte. Vor allem ihr Wunsch etwas zu bewirken und in der Gesellschaft zu verändern bzw. beizusteuern hat mir gut gefallen. Allerdings blieb ihr Charakter im Vergleich zu Richard etwas blass. Das lag aber vermutlich auch daran, dass das Buch ein Bonusband zur Ivy Hill Reihe ist und nicht den gleichen Seitenumfang wie die anderen Bände der Reihe haben sollte.

    Außerdem wollte ich auch noch erwähnen, dass man diesen Teil aber wirklich unabhängig von der eigentlichen Reihe lesen kann. Man trifft zwar einige Charaktere wieder, aber man hat keine Verständnislücken.

    Mein Highlight des Buches war tatsächlich das Ende. Natürlich möchte ich auf keinen Fall spoilern, aber ich fand es einfach sehr passend.

    Fazit:

    Ein wirklich schönes und romantisches Weihnachtsbuch, dass einen in wahre Weihnachtsstimmung versetzen kann. Die Charaktere haben alle ihren eigenen Charme und jetzt möchte ich am liebsten mit ihnen allen Weihnachten in Ivy Hill feiern.
  • 5/5 Sterne

    Weihnachtsflair vom Feinsten

    Der egoistische Richard Brockwell besucht über Weihnachten sein Zuhause in Ivy Hill - und muss mit der Vergangenheit abschließen, Mitgefühl erlernen und seinem Leben eine neue Richtung geben. Mit einer Frau in seinem Leben...

    Ich fand den Roman ganz bezaubernd. Die verschiedenen Probleme, mit denen Richard konfrontiert wird, beleben die Geschichte und werfen einige Fragen auf. Zum Ende fügt sich alles zu einem wunderbaren Kreis, der das Verlangen hervorruft, immer wieder nach Ivy Hill zurückzukehren. Die Atmosphäre des Buches ist irgendwie "heimelig" und gemütlich, die Beschreibung von Weihnachten trägt einen großen Teil dazu bei. Ich werde das Buch irgendwann gerne nochmal lesen.

    Eine Empfehlung für gemütliche Winterabende!
  • 4/5 Sterne

    Unaufgeregte Regency-Weihnachtsgeschichte mit stimmungsvollem Flair des 19. Jahrhunderts

    Buchinhalt:

    Südengland im beginnenden 19. Jahrhundert: Weihnachten steht vor der Tür und auch Richard Brockwell ist auf dem Weg zu seinem Heimatdorf – doch nicht das bevorstehende Fest ist der eigentliche Grund. Richard ist ein Bonvivant und Lebemann und seine Mutter hat ihm jetzt den Geldhahn zugedreht. Ihr Wunsch: eine Hochzeit mit der jungen Arabella. Doch Richard liebt seine Freiheit und denkt gar nicht an eine dauerhafte Bindung...


    Persönlicher Eindruck:

    „Weihnachten in Ivy Hill“ ist ein weihnachtlicher Kurzroman zu Julie Klassens Regency-Serie rund um das Dorf Ivy Hill und seine Bewohner. Doch auch ohne jedwede Vorkenntnis lässt sich diese feine, weihnachtliche Geschichte genießen. Man kommt aufgrund des eingehenden, lebendigen Schreibstils schnell hinein in die Handlung und fasst Fuß im winterlich verschneiten Südengland und dem Familiensitz der Brockwells, dem Schauplatz dieser Geschichte.

    Hauptfigur ist Richard, ein Frauenheld und Lebemann, ganz im Stil von Maupassants Bel Ami. Frauen zu becircen, ihnen den Kopf zu verdrehen, das gefällt dem jungen Freigeist – jedoch scheut er bislang jedwede feste Bindung. Konflikte gibt es insoweit, als dass er sich in seinem Heimatort schnell wiederfindet zwischen zwei völlig unterschiedlichen Frauenfiguren: der betuchten Arabella, Wunschkandidatin von Richards Mutter einerseits und andererseits seiner Jugendfreundin Susannah, die selbst inzwischen Witwe ist.

    Die Handlung ist relativ unspektakulär und unaufgeregt, große Überraschungen und spannende Wendungen gibt es kaum. Jedoch erhält der Leser einen Einblick in das Leben im beginnenden 19. Jahrhundert in England, in alte Weihnachtsbräuche und darin, wie man damals die vorweihnachtliche Zeit und das Weihnachtsfest beging.

    Vieles ist völlig anders, als wir es von heute kennen, vieles ist heimelig-vertraut. Die Familien kommen zusammen, es gibt gemeinsame Essen, Spiele und man trifft sich mit Freunden. Erstaunlich ist, wie die Menschen schon Wochen zuvor feiern, auf Bälle gehen und zu Teegesellschaften – aber auch die Armen des Dorfes werden nicht vergessen.

    Hier gefielen mir besonders die Passagen um den Lehrlingsjungen aus der Druckerei, hier hätte ich mir noch viel mehr Handlung gewünscht. Ebenso mochte ich die Familie von Honeycroft, die trotz Armut zusammenhielt und nicht jammerte, sondern aus der Situation das Beste machte.

    Und es wäre nicht England, wenn auch nicht etwas verschrobene Passagen im Roman vorkämen. So fand ich Richards Art, wie er seinen kleinen Hund „kostümierte“, etwas merkwürdig – aber nun gut. Den Hund schien es nicht zu stören, also soll es mich das auch nicht.

    Alles in allem schwang auch ein feiner christlicher Grundton unauffällig in der Geschichte mit und wer historische Romane mit weihnachtlicher Kulisse gerne mag, ist hier auf alle Fälle gut aufgehoben!
  • 5/5 Sterne

    Weil seine Mutter ihm den Geldhahn zudreht, muss Richard sein aufregendes Leben als Junggeselle und Autor in London zurücklassen und in sein Heimatdorf Ivy Hill zurückkehren. Trotz Widerwillen findet er schnell Wohlgefallen an seiner Heimat und den Menschen dort. Besonders Arabella, eine hübsche junge Frau, verdreht ihm den Kopf und so steht Richard ganz bald vor der Wahl, ob er nach London zurückkehrt oder sich für ein Leben mit Arabella entscheidet. Doch offensichtlich hat die junge Dame andere Pläne und unerwarteter Weise trennen sich die Wege der Beiden. Kann es eine gemeinsame Zukunft für sie geben, wenn Beide unterschiedliche Ansichten über ihre Zukunft haben?
    Ich hatte keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzufinden, obwohl ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kannte. Es brauchte nur wenige Seiten und ich war vollkommen in der Geschichte und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Julies Schreibstil ist einfach nur wunderschön, humorvoll und leicht verständlich.
    Besonders gelungen fand ich die tollen Ausführungen und die vielen Details zur Regency-Zeit. Die Bräuche und Traditionen der damaligen Zeit sind wunderbar in die Geschichte eingeflochten worden.
    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Richard. Seine Art, sein Humor und Charme sind einzigartig. Die Protagonisten waren allesamt sehr liebevoll ausgearbeitet, sehr authentisch und liebenswürdig.
    Die zentralen Themen des Buches haben genug Raum bekommen, ebenso der christliche Glaube. Die winterliche Atmosphäre war einfach nur schön und hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt.
    Ich bin völlig hin und weg von diesem Buch und empfehle es 100% weiter! Es hat mich völlig überrascht! :)
  • 5/5 Sterne

    persönliches Highlight in diesem Winter :)

    Weil seine Mutter ihm den Geldhahn zudreht, muss Richard sein aufregendes Leben als Junggeselle und Autor in London zurücklassen und in sein Heimatdorf Ivy Hill zurückkehren. Trotz Widerwillen findet er schnell Wohlgefallen an seiner Heimat und den Menschen dort. Besonders Arabella, eine hübsche junge Frau, verdreht ihm den Kopf und so steht Richard ganz bald vor der Wahl, ob er nach London zurückkehrt oder sich für ein Leben mit Arabella entscheidet. Doch offensichtlich hat die junge Dame andere Pläne und unerwarteter Weise trennen sich die Wege der Beiden. Kann es eine gemeinsame Zukunft für sie geben, wenn Beide unterschiedliche Ansichten über ihre Zukunft haben?

    Ich hatte keine Schwierigkeiten mich in die Geschichte hineinzufinden, obwohl ich die vorherigen Bände der Reihe nicht kannte. Es brauchte nur wenige Seiten und ich war vollkommen in der Geschichte und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

    Julies Schreibstil ist einfach nur wunderschön, humorvoll und leicht verständlich.

    Besonders gelungen fand ich die tollen Ausführungen und die vielen Details zur Regency-Zeit. Die Bräuche und Traditionen der damaligen Zeit sind wunderbar in die Geschichte eingeflochten worden.

    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Richard. Seine Art, sein Humor und Charme sind einzigartig. Die Protagonisten waren allesamt sehr liebevoll ausgearbeitet, sehr authentisch und liebenswürdig.

    Die zentralen Themen des Buches haben genug Raum bekommen, ebenso der christliche Glaube. Die winterliche Atmosphäre war einfach nur schön und hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt.

    Ich bin völlig hin und weg von diesem Buch und empfehle es 100% weiter! Es hat mich völlig überrascht! :)
  • 5/5 Sterne

    Nachdem ich gerade ein Buch, das in der Regency Zeit spielte, gelesen habe, war das Weihnachtsbuch „Weihnachtsglück in Ivy Hill“ von Juli Klassen eine schöne Vertiefung, da dieser historische Roman ebenfalls in dieser Zeit in England Anfang des 19. Jahrhunderts spielt.
    Richard, ein noch unverheirateter adeliger Sprössling, kommt über die Weihnachtsfeiertage in sein Heimatdorf Ivy Hill zurück. Auf dem Anwesen der Familie treffen sich viele Verwandte und Bekannte, um diese Zeit gemeinsam zu erleben.
    Richards Mutter Lady Barbara hat ein großes Ziel, nämlich ihren zweitgeborenen Sohn angemessen zu verheiraten. Diese sieht sich jedoch eher als ewiger Junggeselle.
    Das gibt einige Verwicklungen. Nebenbei lernt der Leser auch das gute Herz von Richard kennen, der zb einen Waisenjungen vor einem harten Lehrherrn rettet.
    Ja, wie geht der Roman aus? Selberlesen, niemand wird enttäuscht sein, der romantische Geschichten mag.
    Auch der christliche Aspekt spielt eine wesentliche Rolle, ist jedoch nicht künstlich aufgetragen, sondern einfach so natürlich eingeflochten.
    Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und er hat mir sehr schöne Wohlfühlstunden beschert.
    Für mich war es der erste Roman aus der Feder der Autorin, der mich begeistert zurück ließ und der sicherlich nicht der einzige bliebt.
    Außerdem werde ich den Roman zu meiner Weihnachtsbuch-Sammlung hinzufügen, die ich jedes Jahr wieder hervorhole und Werke daraus aussuche zum wiederholten Lesen und darin versinken.
    Gerne vergebe ich 5 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Wunderschöner Weihnachtsroman.
  • 5/5 Sterne

    Wunderschöner Weihnachtsroman ?

    Inhalt:

    Als eingefleischter Junggeselle geniesst Richard sein Leben in London in vollen Zügen. Als ihn seine Mutter jedoch über Weihnachten nach Hause beordert, hat er keine andere Wahl. Droht sie ihm doch bei Fernbleiben, den Geldhahn abzudrehen. Bei dieser Gelegenheit, würde Richards Mutter ihn gerne mir der bezaubernden Miss Arabella verkuppeln. Nur schade, dass Richard nicht das Geringste Interesse an einer Ehe hat. Und dann scheint es da noch ein gut gehütetes Geheimnis um das schöne Nachbarsmädchen Susanna zu geben?

    Meine Eindrücke:

    Gerade richtig zum ersten Advent, reiste ich gedanklich mit Richard nach Ivy Hill. Draussen schneite es und ich hatte mit diesem Buch herrlich gemütliche Lesestunden ?! Weihnachtsglück in Ivy Hill ist der 4. Band der Ivy Hill Reihe. Obwohl ich die Vorgänger Bände noch nicht kannte, hatte ich keine Schwierigkeiten in die Geschichte herein zu kommen. Schon bald konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und wurde von einem regelrechten Sog ergriffen.

    Julie Klassens Schreibstil ist einfach wunderbar, leicht verständlich und doch immer wieder spannend! Dazu kommt noch eine gute Portion Witz und Charme, verbunden mit wunderschönen Bräuchen und Traditionen der Regency-Zeit. Nicht umsonst ist sie meine Lieblingsautorin für diese Zeitepoche.?

    Die Charaktere sind ihr wieder einmal grossartig gelungen! Authentische, liebenswürdige Menschen mit Ecken und Kanten. Auch der christliche Aspekt hat mich vollends überzeugt. Es geht vor allem um Vergebung und Veränderung. Diese Themen wurden perfekt in die Geschichte integriert. Es war nicht zu viel und doch wurde alles Wichtige gesagt. Toll! ?

    Mein Fazit:

    Ein herrlicher Weihnachtsroman mit viel Witz und Charme, ? der auch die wichtige Botschaft von Weihnachten nicht vergisst! Ich bin begeistert! Absolute Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Sterne!
  • 4/5 Sterne

    Weihnachtsromantik à la Jane Austen

    Dezember 1822: Richard Brockwell sieht sich gezwungen, seine Familie über die Weihnachtstage zu besuchen. Sein Leben als Autor wirft nicht gerade viel ab und um der finanziellen Notlage zu entgehen, kommt ihm die Einladung sehr entgegen. Er verlässt das Londoner Stadthaus und reist mit seinem Freund, einem Zeitschriftenverleger, nach Ivy Hill. Der Wunsch seiner Mutter, sich mit einem der Gäste, der jungen und hübschen Arabella, näher zu befassen, kommt ihm nicht besonders gelegen. Auch sie ist absolut nicht geneigt, Richard als Heiratskandidat ins Auge zu fassen, so schnöselig und arrogant, wie er sich verhält. Doch zwischen weihnachtlichen Aktivitäten und dem ersten Schneefall kann sich einiges verändern …
    Julie Klassen gibt mit ihrer Novella, die an die Ivy Hill Trilogie angelehnt ist, einen kleinen Einblick, wie man während der Regency Ära die Weihnachtstage verbrachte: zu Besuch bei Freunden und Familie oder mit Gästen im eigenen Zuhause, auf Bällen, mit verschiedenen Spielen und ganz anderen Bräuchen, als wir sie heute haben und sich nicht nur auf Heiligabend und die beiden Tage darauf fokussierten, sondern über mehrere Tage bzw. Wochen erstreckten. Ich wurde als Leser richtig mit hineingenommen in diese Regency-Weihnachtswelt.
    Richard, muss ich leider gestehen, war mir zu Beginn nicht sonderlich sympathisch. Auch dass er seinen kleinen, zugelaufenen Hund einkleidete, fand ich etwas suspekt. Davon abgesehen gefiel es mir total gut, mal wieder nach Ivy Hill zu reisen und ein paar „alte Bekannte“ wiederzusehen. Aber keine Angst, das Buch liest sich auch als Einzelband sehr gut – Vorwissen ist nicht unbedingt erforderlich, weil die Handlung sich von der Trilogie abgekoppelt liest. Mit der Zeit – und eigentlich ist es eine recht kurze Zeit – durchlebt Richard eine Wandlung, wodurch er wieder Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte. Und nicht nur bei mir. ;) Als Jane Austen-Fan fand ich es ganz witzig, dass er mit ähnlichen Hürden zu kämpfen hatte, wie die beliebte Autorin, und dass es kleine Hinweise auf „Emma“ und „Stolz und Vorurteil“ gab. Am Ende des Buches gibt es ein Rezept für „Honeycroft, Honig-Gewürz-Kuchen“ – klingt lecker und wird vielleicht sogar mal ausprobiert während der Adventszeit.
  • 5/5 Sterne

    Tolle Fortführung der Ivy Hill-Reihe - macht Lust auf Weihnachten

    Dieser Roman ist wie ein Wiedersehen unter Freunden: Wer die ersten drei Bücher der Ivy Hill-Reihe von Julie Klassen gelesen hat, wird dieses schöne Extra umso mehr genießen. Denn die Hauptcharaktere Mercy, Rachel und Jane tauchen am Rande auch wieder auf. Mittelpunkt ist aber die Geschichte von Richard, Schwager von Rachel, der als heimlicher Schriftsteller in London lebt, bewusst fernab des Familienanwesens auf dem Land. Zu Weihnachten wird er gezwungen, nach Hause zurückzukehren. Aus anfänglichem Frust und Widerstand wird im Laufe der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit große Lust und Freude über das Leben auf dem Land und seiner Familie. Richard entdeckt überraschenderweise ganz neue Seiten an sich selbst, was auch anderen auffällt, vor allem einer jungen Dame.

    Mit diesem neuen Roman gelingt Julie Klassen die Fortführung ihrer Ivy Hill-Reihe in höchstem Maße. Die Geschichte ist spannend und romantische wie aller davor, sie gibt genauso interessante Einblicke ins Leben in England im 19. Jahrhunderts und liest sich fluffig und schön von Anfang bis Ende. Wer die ersten drei Bücher nicht gelesen hat, findet schnell in die Geschichte rein, aus meiner Sicht viel leichter als in Band 2 und 3. Dieser Roman kann gut gelesen werden, wenn man die anderen Bücher nicht kennt. Und er macht unglaubliche Lust auf Advent und Weihnachten! Wer in diese heimelige Stimmung kommen will und gerne historische Romane liest, sollte im Dezember zu diesem Buch greifen.
  • 5/5 Sterne

    Ein wunderbarer Wohlfühlroman für die kommende Weihnachtszeit. Merry Christmas!
    Der neue Roman „Weihnachtsglück in Ivy Hill“ der Autorin Julie Klassen führt den Leser/die Leserin zurück in den kleinen, heimeligen Ort im Süden Englands. Für manche wird es wie ein Nachhausekommen sein, denn sie kennen und lieben die übrigen Bände der Ivy Hill Serie, andere werden mit diesem Buch beginnen und keine Schwierigkeiten haben, sich in der Geschichte von Ivy Hill zurechtzufinden.
    Und so kehrt auch Richard Brockwell im Dezember 1822 auf Anordnung seiner Mutter für das Weihnachtsfest zurück nach Brockwell Court. Er, der eher als das schwarze Schaf der Familie gilt und als angehender Autor in London lebt. Doch bis jetzt war noch kein Verleger bereit seinen Roman zu veröffentlichen. Zu den Gästen der Familie gehört in diesem Jahr auch die junge Arabella Awdry. Sie kennt ein dunkles Geheimnis von Richard und ist daher nur von einem überzeugt, Richard kommt als ihr zukünftiger Ehemann nicht infrage. Zumal er durch sein Verhalten ihre Vermutung eindeutig zu bestätigen scheint. Ob es eine gemeinsame Zukunft für Arabella und Richard geben wird, scheint folglich von vornherein ausgeschlossen zu sein…
    Mit der Hauptfigur Richard Brockwell hat die Autorin Julie Klassen einen Protagonisten geschaffen, der ein klein wenig an Dickens „Scrooge“ und mehr noch an den jüngeren Sohn aus dem Gleichnis „Der verlorene Sohn“ erinnert, das auch mehrfach in der Erzählung angesprochen wird. Mich haben die gut recherchierten englischen Christmas-Traditionen sehr angesprochen und auch, wie nett die Autorin die Aussagen und Werte des christlichen Glaubens in die Geschichte eingebunden hat. So werden auch in diesem Buch die Charaktere der einzelnen Protagonisten liebevoll und wahrhaftig aufgebaut. Die Beschreibung der Settings ist nicht nur dank der vorangestellten Karte bildhaft vorstellbar. Die Autorin schreibt in einem lebendigen, fesselnden Stil und bietet hier eine gute Mischung aus Glauben, Romantik und Weihnachtstraditionen.
    Ich habe diesen Roman sehr genossen und empfehle ihn gerne für entspannte Stunden in der kommenden Advents- und Weihnachtszeit weiter.
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