Wenn ein neuer Tag anbricht (Buch - Gebunden)

Roman

5 Sterne

Wenn ein neuer Tag anbricht (Buch - Gebunden)

Roman

England, 1903: Der Verlust ihrer Eltern lastet schwer auf Margarets Herzen. Als Nathaniel, ihr Freund aus Kindheitstagen, in den Ort zurückkehrt, zeigt sich, dass die Jahre der Trennung Spuren hinterlassen haben ... Ein historischer Roman voller Spannung, Gefühl und Romantik.

  • Artikel-Nr.: 817900000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Shine Like the Dawn
Auch erhältlich als:
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Details

  • Artikel-Nr.: 817900000
  • Verlag: Gerth Medien
  • Originaltitel: Shine Like the Dawn
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Artikelinformationen

Artikelbeschreibung

England, 1903: In einem beschaulichen Örtchen im Norden des Landes arbeitet Margaret Lounsbury im Hutgeschäft ihrer Großmutter, während sie sich gleichzeitig liebevoll um ihre jüngere Schwester Violet kümmert. Doch der Verlust ihrer Eltern lastet schwer auf ihrem Herzen - und gleichzeitig fragt sich Maggie, ob das Unglück, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, tatsächlich ein Unfall war ...

Als der reiche Großindustrielle William Harcourt stirbt, kehrt dessen Sohn Nathaniel, Maggies Freund aus Kindheitstagen, zurück, um das Erbe anzutreten. Doch das Verhältnis zwischen den beiden ist belastet. Kann Maggie ihm vergeben und dadurch auch ihre Beziehung zu Gott wiederherstellen?

Ein historischer Roman voller Spannung, Gefühl und Romantik.

 

Stimmen zum Produkt
  • 5 5
    Kim Vogel Sawyer, Autorin:
    Eine bewegende Geschichte, die aufzeigt, was geschieht, wenn ein gebrochenes Herz den Weg zurück zum Schöpfer des Lichts findet.
Zusatzinformationen
  • ISBN: 9783957349002
  • Auflage: 21.12.2022
  • Seitenzahl: 416 S.
  • Maße: 13,5 x 21,5 x 3,4 cm
  • Gewicht: 580g
  • Preisbindung: Ja
  • Sachgebiet: Erzählungen/Romane
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Ergreifender christlicher Roman

    Kurzmeinung: Wunderschöner christlicher Roman, der aufzeigt wie Gott verbitterte Herzen heilen kann und Vergebung schenkt.

    Über den Inhalt: Dieser kann dem empfehlenswerten Klappentext entnommen werden.

    Meine Meinung: Ich lese sehr gerne christliche Romane, besonders wenn sie in früheren Zeiten spielen. Die Autorin war mir noch nicht bekannt und so war ich sehr gespannt, ob dieses Buch etwas für mich sein könnte. Und ich wurde positiv überrascht. Schon die ersten Seiten zogen mich in den Bann, so dass es mir schwer fiel das Buch zur Seite zu legen. Es war ein wirkliches Lesevergnügen. Nicht nur unterhaltsam, sondern auch tiefgründig. Dieses Buch kommt in meiner Bibliothek zu meinen Lieblingsbüchern und ich freue mich über eine Autorin, die ich für mich entdeckt habe.

    Fazit: Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen, 5 Sterne +
  • 5/5 Sterne

    Eine bewegende Geschichte

    Die Autorin Carrie Turansky, erzählt in ihrem neuen Roman „Wenn ein neuer Tag anbricht“, eine dramatische Geschichte zwischen Spannung, Gefühl und Romantik zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Inhalt:
    England, 1903: In einem beschaulichen Örtchen im Norden des Landes arbeitet Margaret Lounsbury im Hutgeschäft ihrer Großmutter, während sie sich gleichzeitig liebevoll um ihre jüngere Schwester Violet kümmert. Doch der Verlust ihrer Eltern lastet schwer auf ihrem Herzen - und gleichzeitig fragt sich Maggie, ob das Unglück, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, tatsächlich ein Unfall war ... Als der reiche Großindustrielle William Harcourt stirbt, kehrt dessen Sohn Nathaniel, Maggies Freund aus Kindheitstagen, zurück, um das Erbe anzutreten. Doch das Verhältnis zwischen den beiden ist belastet. Kann Maggie ihm vergeben und dadurch auch ihre Beziehung zu Gott wiederherstellen? Ein historischer Roman voller Spannung, Gefühl und Romantik.

    Meine Meinung:
    Was für ein dramatischer Einstieg in diese Geschichte. Der Schreibstil gefällt mir ausgesprochen gut und fesselt mich mit seiner Spannung und berührender Intensivität.

    Seit dem tragischen Unfalltod ihrer Eltern und der älteren Schwester, lebt Maggie mit ihrer jüngeren Schwester Violet, bei der Großmutter und arbeitet mit im Hutgeschäft. Das Geld ist knapp und die Sorgen sind groß. Ausgerechnet jetzt, wird Violet von einem Automobil angefahren und wie aus dem Nichts, steht ihr Kinderfreund Nathaniel da und hilft, ihre Schwester zum Arzt zu bringen.
    Nathaniel ist nach Morningside zurückgekehrt, in der Hoffnung, sich von seinem schwerkranken Vater noch verabschieden zu können. Ihm bleibt nichts anderes übrig als das Erbe über die Gutsverwaltung und die Aufsichtsratstätigkeit in der Firma zu übernehmen.
    So sehr sich Nathaniel auch freut, Maggie wieder zu sehen, werden bei ihr alte Wunden aufgerissen. Sie kann seiner Familie nicht vergeben, dass sie sie nach dem Tod ihrer Eltern weggeschickt und mit ihrem Schmerz allein gelassen haben.

    Nach und nach kommen sich Maggie und Nathaniel wieder etwas näher. Missverständnisse kann Nathaniel, mit viel Geduld und Hingabe, ausräumen. Selbst als Maggie versucht die Geheimnisse um den tragischen Unfalltod ihrer Familienmitglieder auf die Spur zu kommen und die Situation immer undurchsichtiger wird, ist Nathaniel an ihrer Seite. Plötzlich gerät Nathaniels Familie immer mehr unter Verdacht. Obwohl ihre Freundschaft immer wieder neu auf die Probe gestellt wird, werden sie die Wahrheit herausfinden und einen gemeinsamen Weg finden …

    Zitat:
    Der Autorin ist mit ihrem flüssigen und ausgesprochen einfühlsamen Schreibstil eine schöne berührende und emotionale fiktive Geschichte gelungen, die mich von der ersten Seite an, einfach nur fesseln konnte. Die Protagonisten und selbst die Nebenfiguren sind im Handlungsverlauf sehr gut ausgearbeitet und halten bis zum Ende viele Überraschungen und Wendungen bereit.
    Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
  • 4/5 Sterne

    Schicksal und Heilung

    Meine Meinung: Wir befinden uns in England, 1903: Maggie muss nach dem schier unvorstellbaren Unfalltod ihrer Eltern und einer Schwester für die kleine Schwester die Verantwortung übernehmen. Gott sei dank steht ihr die Großmutter mit einem eigenen Hutgeschäft zur Seite und mit ihr bekommt sie nicht nur Unterstützung auf allen Ebenen, sondern auch ein Vorbild im Glauben. Als ihr alter Freund wieder in den Ort zurückkommt, welcher ihr in dieser schweren Zeit nicht zur Seite stand, werden die alten Wunden neu aufgerissen. Bei diesem Freund handelt es sich um den Erben Nate, welcher seinem schwer kranken Vater zur Seite eilt.
    Die Autorin zeichnet uns Personen, welche wir im Laufe der Geschichte noch tiefer kennen lernen. Mit Maggie hatte ich meine Anlaufschwierigkeiten und ihr teilweise grenzüberschreitendes Verhalten hat mir einige Nerven gekostet. Spürbar ist die Vergeltung und das ruhelose Verhalten, Licht den Unfalltod ihrer Lieben zu bringen. Nate ist ein starker Charakter, der mir durch sein unvoreingenommenes Wesen imponiert. Selbstlos setzt er sich für seine Mitmenschen ein und scheut auch nicht davor zurück, auch in seiner Familie aufzudecken, um die Wahrheit zu finden.
    Gut gefällt mir, dass der Glauben vor allem Nate und die Großmutter stärkt. Dadurch erlebt Maggie Vorbilder, die ihr helfen können auf den Weg der Zuversicht wieder zurückzukommen.
    Fazit: Ein Roman, bei dem ich nicht gleich hineingekommen bin. Doch dann hat er mich mitgenommen auf eine Reise der Vergebung und des Zurückfindens und der heilenden Kraft der Liebe. Von mir gibt es für Maggies Geschichte 4 lesenswerte Sterne.

  • 5/5 Sterne

    Verzeihen bringt Segen

    Der großartig gelungene Roman "Wenn ein neuer Tag anbricht" von Carrie Turansky garantiert beste und sinnvolle Unterhaltung.

    Die Handlung setzt in England um das Jahr 1903 ein. Maggie Lounsbury arbeitet fleißig im Hutladen ihrer Großmutter mit, um für ihre jüngere Schwester Violet und auch der Großmutter zu sorgen. Vor einigen Jahren verlor Maggie unter tragischen Umständen während eines Bootsausflugs sowohl ihre Eltern als auch ihre ältere Schwester. Seit dieser Zeit plagen sie Gedanken darüber, ob es sich tatsächlich um einen Unfall gehandelt hat?
    William Harcourt, ein Großindustrieller, liegt im Sterben. Dessen Sohn Nathaniel, der Maggies Freund aus Kindestagen war, kehrt zurück um sein Erbe nach dem Ableben des Vaters anzutreten. Maggie kann Nathaniel nicht verzeihen, dass er nach dem Unglück ihrer Familie einfach so sang und klanglos verschwand. Ganz offensichtlich hat er keinen Gedanken an sie verschwendet, geschweige denn sich um sie gekümmert. Kann die Beziehung zwischen den beiden ehemaligen Freunden wieder hergestellt werden?

    Maggie ist eine starke und sehr liebevolle junge Frau. Sie kämpft um ihre kleine Familie, scheut keine Arbeit und sucht verzweifelt nach dem Grund weshalb wohl ihre Eltern und die ältere Schwester ertrinken mussten. Aus Verbitterung neigt sie dazu Menschen oft zu vorschnell zu verurteilen, wohl um ihren eigenen Schmerz etwas zu lindern.
    Das Leid ließ sie sich von Gott abwenden. Wird sie wieder an Gott glauben können?

    Nathaniel, der junge Erbe und Maggies Jugendfreund ist traurig, dass seine Freundin sich so verändert hat und versucht nun für sie da zu sein. Er nimmt seine neuen Aufgaben sehr ernst, um die Lücke, die das Ableben des Vaters im Unternehmen hinterlassen hat, würdig zu schließen. Er glaubt, dass Gott ihn führen wird und sucht Rat bei seinem Pastor, um für die Angestellten der Firma die best möglichen Arbeitsbedingungen zu schaffen.

    Carrie Turansky schuf für diesen sehr wertvollen Roman in bemerkenswert einfühlsamer Weise die Charaktere der lebensecht agierenden Figuren in die Handlung, um die in der Story aufflammenden Emotionen, Geschehnisse und Tragödien auf eindrucksvolle Weise zu präsentieren. Ganz zauberhaft ist in meinen Augen die erfrischend aufgeweckte Viola gelungen, die mein Herz im Sturm erobert hat.

    Die Großmutter zeigt durchgehend einen starken Glauben und Vertrauen auf Gott, was für die emotional stark angeschlagene Maggie ein wunderbares Vorbild darstellt und Maggie letztendlich über ihren eignen Glaubensweg nachdenken lässt. Vielleicht findet sie wieder nach Hause zu Gott weil sie erkennen kann, dass ihre Großmutter durch ihren Glauben den Alltag besser bewältigt?

    "Wenn ein neuer Tag anbricht" von Carrie Turansky ist in meinen Augen ein besonders wertvolles, ja geradezu großartiges Buch mit bedeutenden christlichen Botschaften, das viele Themen auch aus dem Alltag der Leser anspricht und uns ebenfalls über Erlebtes nachdenken lässt. So kann ich die Lektüre dieses Romans sehr empfehlen, denn für mich war es weit mehr als nur eine spannende Unterhaltung.

  • 5/5 Sterne

    Spannendes Buch mit Tiefgang!

    Wow, was für ein starkes Buch. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich das Buch völlig gepackt, ich konnte das kaum weglegen. Schon mit dem Prolog, der sehr dramatisch war, war ich mittendrin in der Geschichte. Da ist die Hutmacherin Margaret Loundsbury, die bei einem Boot-Ausflug ihre Eltern und eine ihrer zwei Schwestern verliert.

    Diese Erfahrung bricht Margarets Herz. Zudem ist sie von ihrem damals besten Freund Nate enttäuscht, da er sich nie mehr bei ihr gemeldet hat – trotz des tragischen Unfalls ihrer Familie. Als Nate nach Jahren wieder zurückkehrt, um das Erbe seines Vaters anzutreten, begegnen sie sich wieder und die Freundschaft baut sich langsam wieder auf. Nate will sogar mehr als das. Aber Margaret, die tief verletzt von Gott, von Menschen, ja vom Leben ist - kann sie ihm vertrauen? Als Margaret interessante Spuren entdeckt, die vielleicht sogar den vermuteten Bootsunfall in Frage stellen, ist das Chaos groß. Wird Nate ihr helfen – oder trennen sich hier die leisen Bande der neu gewonnen Freundschaft?

    Das Buch hat mich super unterhalten, genauso wie es mich gelehrt hat, sich für den Weg der Versöhnung zu entscheiden. Nur dieser Weg führt zu einem schönen und weichen Herzen, während die Unvergebenheit Herzen hart macht. Das Buch vermittelt unterm Strich das, was schon in Sprüche 4,23 steht: „Behüte dein Herz mit allem Fleiß, denn daraus quillt das Leben.“ Ein Buch, das auf eine gute Weise nachwirkt! Ich empfehle es herzlich gerne weiter!
  • 5/5 Sterne

    Eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und Geheimnisse

    Maggie lebt seit dem tragischen Tod ihrer Eltern und ältesten Schwester bei ihrer Großmutter. Gemeinsam führen sie einen Hutladen und kümmern sich um ihre kleine Schwester Violet. Durch die Vergangenheit wurde Maggie tief gezeichnet und verletzt. Als dann noch ihr bester Freund aus Kindheitstagen wieder auftaucht, werden alte Wunden aufgerissen und die Geheimnisse um den scheinbaren Unfalls, der zum Tod ihrer Familienmitglieder führte, werden immer gefährlicher.

    Nate erinnert sich an Maggie aus ihrer gemeinsamen Zeit auf Morningside, dem Anwesen seiner Familie. Als er nun wieder in seine Heimat zurückkehrt, ist er überrascht Maggie wiederzusehen. Lange hat er nach dem Unfall versucht sie zu erreichen, aber blieb erfolglos. Vier Jahre später wirkt sie jedoch ganz anders, als das junge, lebenslustige Mädchen, das er kannte.

    Auch Maggie ist überrascht wieder auf Nate zu treffen, allerdings fühlt sie sich verletzt und kann ihm nicht so wie früher begegnen.

    Doch schon bald stoßen die beiden auf Geheimnisse und Unstimmigkeiten in dem Tod von Maggies Familie, die statt auf einen Unfall, auf ein Verbrechen hinweisen. Vor allem Nates Familie wird dabei immer verdächtiger. Ihre Freundschaft wird dadurch wieder neu auf die Probe gestellt.

    Wie schon in ihren anderen Büchern, konnte Carrie Turansky mich wieder durch ihre Charaktere und deren Schicksale fesseln. Die Geschehnisse um den Tod von Maggies Familie waren spannend.

    Immer wieder geschehen neue Dinge, die der Geschichte Wendungen geben, die einen am Lesen halten. Vor allem rätselt man, wie das alles zusammenhängen kann.

    Auch historische Elemente wurden passend und interessant eingearbeitet. Die Handlungen der Charaktere waren authentisch und ich konnte ihre Gefühle oder innere Zwiespälte gut verstehen.

    Die Beziehung zwischen Maggie und Nate hat sich langsam entwickelt und musste immer wieder mit Geheimnissen, Misstrauen und ihren unterschiedlichen Lebenswelten auseinandersetzen. Dabei spielt der Glaube oft eine Rolle und die Charaktere entwickeln sich weiter, indem sie ihr Vertrauen auf den Herrn setzen.

    "Wenn ein neuer Tag anbricht" hält einen Roman mit Spannung und Gefühlen bereit, die einen fesseln. Große Leseempfehlung.
  • 4/5 Sterne

    Glaube - Vergeben - Heilen

    Ein starkes Buch, das über Vergebung und Heilung von seelischen Wunden spricht.

    Der Schreibstil von Carrie Turansky hat mir sehr gut gefallen. Er ist fließend und fesselnd. Die Landschaften, in denen die Geschichte spielt, sind sehr toll beschrieben, sodass bei den Lesern direkt Bilder vor Augen entstehen. In die Geschichte hat Carrie den Glauben an Gott, das Vertrauen an seine Führung im Leben und das Gebet eingebunden. Auch geht es um Schuldbegleichung und Vergebung.
    Die Geschichte beginnt mit einem tragischen Unglück, im Verlauf baut sich krimiartig eine leichte Spannung auf. Erst zum Ende des Buches erfahren die Leser, weshalb es zu der Tragödie kam und wer die Schuld daran trägt.

    Die Hauptprotagonisten Nathaniel und Maggie kennen sich seit ihrer Kindheit. Ihre Wege trennten sich, erst nach einigen Jahren treffen sie sich unerwartet wieder. Um sie herum hat Carrie eine schöne fesselnde Geschichte, die aus Freundschaft in Liebe aufgeht, aufgebaut.
    Maggie hat Vorurteile, ist verbittert und erzürnt, dass sie während all der Zeit nichts von Nate gehört hatte. Sie möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Damals, als sie ihre Eltern und die älteste Schwester auf tragische Weise verlor, hätte sie ihren Freund aus Kindheitstagen gern als Stütze an ihrer Seite gehabt. Sie wird als eine sehr fürsorgliche, fast schon helikopterartige, junge Frau beschrieben. Mit dem Glauben an Gott kann sie sich nicht mit anfreunden, sie lehnt ihn aber nicht ab.
    Nate kehrte auf Bitte seiner Familie nach England zurück. Über das unerwartete Aufeinandertreffen mit Maggie ist er sehr erfreut und möchte die Freundschaft aus Kindertagen wieder aufleben lassen. Er wird als ein starker Charakter beschrieben, der Glaube an Gott gibt ihm Halt im Leben. Das starke Vertrauen auf Gott in allen Lebenslagen ist Nates Mittelpunkt, er macht nichts ohne Gebet.

    Beim lesen des Buches wurden mir persönlich zwei Sätze sehr wichtig:
    S. 57 „Fehlende Vergebungsbereitschaft führt nur dazu, dass der Mensch, der nicht bereit ist zu vergeben, selbst darunter leidet.“
    Und auf Seite 117 „Lass nicht zu, dass der Schmerz der Vergangenheit deinen Blick auf die Zukunft trübt. Sei darauf bedacht, dass dein Herz offen ist für das, was Gott tun will.“

    Ein starkes Buch, das über Vergebung spricht und aufzeigt, dass diese für den inneren Frieden nötig ist. Das ein Mensch, der nicht vergeben kann, seine inneren Wunden nicht heilen lässt. Ich kann dieses Buch jedem von Herzen empfehlen.
  • 5/5 Sterne

    Sanft, tiefgründig, segensreich und romantisch

    Ein sanfter und tiefgründiger Roman, welcher ungemein stark die Botschaft von Vergebung, der Notwendigkeit von menschlichem Zusammenhalt sowie Gottes führender Hand im irdischen Leben vor Augen führt.

    Bewertung: 5/5


    Inhalt:

    Nordengland im Jahre 1903:

    Die junge Maggie Lounsbury hat vor wenigen Jahre ihre Eltern sowie ihre ältere Schwester bei einem tragischen Bootsunfall verloren. Mittlerweile lebt sie bei ihrer im Ort einen kleinen Hutladen betreibenden Großmutter. Gleichsam engagiert unterstützt Maggie diese bei den Geschäften wie sie sich liebevoll um ihre kleine Schwester Violet kümmert. Doch in ihrem Inneren sins immer noch die Trauer um die Eltern wie auch der Schmerz über das Verhalten ihres Jugendfreundes Nate Harcourt, Sohn des vermögenden Industriellen nach dem Unglück bestimmend. Als Mr. Harcourt im Sterben liegt und Nate in den Ort seiner Kindheit zurückkehrt, reißen bei Maggie wieder die alten Wunden neu auf. Kann sie die Schatten der Vergangenheit hinter sich lassen und stattdessen ihr Herz für Vergebung und neues Vertrauen öffnen?

    Meinung:

    Die Geschichte, die dieser Roman erzählt, erinnert auf den ersten Blick ein wenig an Elizabeth Gaskells "Norden und Süden" (engl. North & South), nicht nur wegen der Namensgleichheit der Protagonistinnen oder dem Faktum, dass Nate ebenfalls einem großem Industrieunternehmen vorsteht, sondern darüber zeigen sich in einigen Szenen Anleihen an den Klassiker.

    Doch ist es weniger eine Kopie, sondern eher eine Hommage, denn Maggie zeigt zwar Ähnlichkeiten zum Stolz einer Margaret Hale, jedoch ist Nate Harcourt in seinem tief wurzelnden Gottvertrauen eine gänzlich individuell gezeichnete Person. Insgesamt entfaltet sich um diese primären Analogien aus dem Klassiker eine unikate ruhige, doch auch mit spannenden Szenen durchsetzte, empathische und romantische Geschichte.

    Dabei muss jedoch anmerkend gesagt werden, dass zwar die Liebesgeschichte einen größeren und auch wichtigen Teil des Buches ausmacht, jedoch gleichsam der Figurentwicklung genauso Raum lässt wie den Nebenhandlungen.

    Besonders beeindruckt hat mich die feine Figurenzeichnung, da die Autorin es nicht nur geschafft hat, Personen aus Fleisch und Blut zu schaffen, die eben entsprechend ihrer menschlichen Natur Fehler begehen, zu schnell urteilen sowie verurteilen, um ihrem Schmerz ein Ventil zu geben, Stolz über Gefühl siegen lassen etc., welche zudem aber auch überraschen. Der Leser bekommt somit durch die geschickte Erzählstruktur manchmal selbst den Spiegel vorgehalten, wenn er sich ein scheinbar unverrückbares Bild fußend auf dem ersten Eindruck einer Figur gemacht hat.

    Um Maggie, welche in dem Roman eine enorme Entwicklung durchläuft und Nate, der von Beginn an mit seinen feinfühligen und auf das Wohl der Menschen bedachten Art ein absoluter Sympathieträger ist, gruppiert sich ein Reigen von wunderbar charakterisierten, keinesfalls zweidimensional verbleibenden, teilweise mit eigenem kleineren Erzählstrang ausgestattetet Nebenfiguren.
    Neben Maggies kleiner Schwester Violet, dem Sonnenschein der Geschichte, sei auch auf die Großmama verwiesen werden, deren tiefer Glaube niemals aufgesetzt wirkt und ein Vorbild für die alltägliche Glaubensausübung darbietet. Gesamtheitlich versteht es Carrie Turansky die dem Roman zugrunde gelegten christlichen Themen auf eine natürliche, ungekünstelte und mittels Bildern und Metaphern überaus verständliche Art zu vermitteln.
    Dies geschieht m.M.n. auch sehr schön darin, dass Maggie eben nicht nach kurzer Zeit zur perfekten Protagonistin avanciert, sondern es Rückschläge gibt, ist es doch das komplexe Thema der Vergebung, das sie meistern möchte.

    Neben den spannenden, fast ein wenig kriminalistisch anmutenden Elementen der Geschichte, kann der Leser an Seite von Maggie und Nate eine authentische, zart und häufig um Stillen keimende Liebe miterleben.

    Gleichsam authentisch gestaltet sich der gesamte Rahmen des Romans, seien es hier die Beschreibungen von Mode und Hüten sowie der technische Fortschritt als auch Einblicke in den Beruf eines Dienstmädchens auf einem herrschaftlichen Anwesen oder auch die strikten Konventionen der englischen Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Fazit:

    Alles in allem ein überaus gelungener Roman, der perfekt das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Handlungssträngen und den behandelten Themen hält, die sich darüber hinaus in ihrer naturalistischen und vollkommen überzeugenden Präsentation überzeugen, wodurch der Roman letztlich auch zum Vorbild für den eigenen Glauben und das Miteinander werden kann.
  • 4/5 Sterne

    Ein sehr guter christlicher Roman

    „Kein Mensch bleibt vor Anfechtungen und Leiden verschont, Liebes. Lass nicht zu, dass der Schmerz der Vergangenheit deinen Blick auf die Zukunft trübt. Sei darauf bedacht, dass dein Herz offen ist für das, was Gott tun will.“ Buchauszug S. 117

    Inhalt:

    Zusammen mit ihrer betagten Grossmutter führt Margareth Lounsbury einen Hutladen. Seit einem tragischen Bootsunfall vor vier Jahren, kümmert sie sich liebevoll um ihre jüngere Schwester Violet. Der Verlust ihrer Eltern und der älteren Schwester lasten immer noch schwer auf Maggies Herzen. Durch die Rückkehr ihres Jugendfreundes, der unmittelbar nach dem Unfall in den Krieg zog, werden ihre Wunden erneut aufgerissen. Außerdem fragt sich Maggie immer mehr, ob dieser Unfall wirklich ein Unfall war.

    Meine Eindrücke:

    Carrie Turansky hat einen ganz wunderbaren, leicht verständlichen Schreibstil, der eine angenehme Wärme ausstrahlt. Dies ist nun schon mein drittes Buch der Autorin und ich möchte behaupten, ihre besondere Gabe ist es äußerst liebenswürdige, fehlbare Charaktere zu erschaffen, die in ihrem Glauben wachsen dürfen. Sie lässt Raum für Fehler, Einsicht und Reue. Figuren die sich im Laufe der Handlung weiter entwickeln können. Das ist sehr bereichernd. Gerade Maggie ist zu Beginn aufgrund ihres schweren Verlustes voller Schmerz. Anstatt ihr Herz vor Gott auszuschütten und bei ihm Trost zu suchen, schließt sie ihn aus ihrem Leben aus. So können Bitterkeit und falscher Stolz immer mehr Fuß fassen. Im krassen Gegensatz dazu steht Maggies Großmutter. Obwohl auch sie unter dem Verlust leidet, geht sie ganz anderes mit ihren Gefühlen um. Sie bittet Gott darum ihren Glauben zu stärken und lässt ihre Last von ihm Tragen. Diese tiefgläubige und praktisch denkende Frau ist nicht nur ein großer Segen für Maggie, sondern auch mir ein wahrhaftes Vorbild. Maggies kleine Schwester Violet ist einfach ein Zuckerl, das man lieb haben muss. Mit ihrer fröhlichen, kindlichen Art hat sie bald auch Nates Herz im Sturm erobert. Nate ist ein Freund wie er im Buche steht, fürsorglich und verlässlich. Ein Mann der zu seinem Wort steht, auch wenn es ihn etwas kostet. Auch die verschiedenen Nebencharaktere wurden wunderbar und vielseitig ausgearbeitet. Für das Romantikerherz gab es sogar mehr als eine zarte Liebesgeschichte. Der Spannungsbogen wurde insbesondere durch Maggies Nachforschungen bzgl. des Unfalls durchgehend bei behalten. Auch die geschichtlichen Aspekte, wie das Aufkommen der Automobile oder die ersten Streiks der Industriealisierung wurden interessant eingebracht. „Wenn ein neuer Tag anbricht“ ist ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe, mir aber vielleicht tatsächlich die etwas zu perfekte Mischung hatte und darum ein wenig ohne Ecken und Kanten blieb. Dafür hat mir die persönliche Glaubensbeziehung der Protagonisten ganz besonders zugesagt. Der christliche Glaube wurde gelebt und wirkte nicht aufgesetzt oder zu sehr gewollt.

    Ein wundervolles Buch über Neuanfang, falscher Stolz, Ehrlichkeit und den Glauben. Für das tolle Gesamtpacket und die genussvollen Lesestunden, gibt es von mir sehr gute 4 Sterne.
  • 5/5 Sterne

    Spannend, romantisch, christlich. Die perfekte Mischung für gute Lesestunden.

    Der neue Roman „Wenn ein neuer Tag anbricht“ der Autorin Carrie Turansky führt den Leser nach England zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

    Nach dem tragischen Unfalltod ihrer Eltern und der älteren Schwester vor vier Jahren lebt Margaret Lounsbury nun mit ihrer jüngeren Schwester Violet bei ihrer Großmutter, mit der sie gemeinsam ein Hutgeschäft betreibt. Margarets Kinderfreund Nathaniel kehrt aufgrund des Todes seines Vaters zurück nach Morningside, um das Erbe anzutreten und die Gutsverwaltung sowie die Tätigkeit im Aufsichtsrat der Firma zu übernehmen. Aber Margaret kann Nathaniel und seiner Familie nicht vergeben, als sie sie nach dem Tod ihrer Eltern weggeschickt und sie in ihrem Schmerz allein gelassen haben. Doch es ergeben sich neue Hinweise, die darauf hindeuten, dass der Unfall womöglich gar kein Unfall war. Reicht die jetzige Unterstützung von Nathaniel aus, um der Beziehung noch eine Chance zu geben?

    Auch dieser Roman von Carrie Turansky überzeugt von der perfekten Mischung für unterhaltsame Lesestunden. Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und flüssig, aber ebenso schafft sie es, sehr bildhaft zu schreiben, so dass man eine gute Vorstellung von den Örtlichkeiten bis hin zu den Kleidern und Hüten bekommt. Wer hier aber nur eine romantische Liebesgeschichte erwartet hat, wird schnell eines Besseren belehrt und findet sich bald in einem gelungenen Cozy Krimi wieder. So entwickelt sich ein toller Spannungsbogen und man mag das Buch kaum noch aus den Händen legen. Aber nicht nur die Haupthandlung zwischen den Protagonisten bestimmt das Geschehen, wer sich dazu noch für englische Geschichte interessiert, wird auch hier fündig werden. Denn die Autorin geht gut recherchiert auch die ersten Streiks in der Industrialisierung an. Mich persönlich begeistern natürlich immer die christlichen Aspekte der Erzählung und diese hätten aus meiner Sicht durchaus intensiver sein können. So ist dieses Buch aber für eine breite Leserschaft empfehlenswert.
  • 4/5 Sterne

    Neuanfang, Vergebung und Heilung

    Margaret Lounsbury (Maggie) lebt nach einem schweren Schicksalsschlag mit ihrer jüngeren Schwester bei ihrer Großmutter.

    Ihre Eltern sind tödlich verunglückt, Maggie trauert und fühlt sich von Freunden und Gott im Stich gelassen.

    Als dann Nathaniel Harcourt, Maggies Freund aus der Kindheit, zurückkommt um sein Erbe anzutreten werden die Wunden in ihrem Herzen erneut aufgerissen.

    Ich mochte Maggie, auch wenn sie anfangs etwas verbohrt rüberkam. Sie hatte sich eine Meinung gebildet und hielt daran fest ohne das Gespräch zu suchen.

    Im starken Gegensatz war da ihre Großmutter. Ein grandioser Charakter.
    Sie lebt ihren Glauben an Gott ganzem Herzen.

    Carrie Turansky hat mit der Großmutter eine starke Frau in diese Geschichte eingearbeitet und an ihr immer wieder auf Gottes Liebe und seinen Trost hingewiesen.

    Auch Nate ist toll beschrieben. Ein starker Mann mit einem ehrlichen Herzen, wirklich bestrebt das Rechte zu tun.

    Alle Drei sind grandios beschrieben und entwickeln sich weiter, vor allem Maggie.


    Der Schreibstil ist flüssig, angenehm, wohltuend und gut zu lesen, Die Geschichte ist spannend, gewürzt mit einer Priese Gefahr und einem süßen Knistern sowie viel Raum für den christlichen Aspekt.

    Gespräche über Gott und Jesus sind ganz natürlich, schlicht und selbstverständlich in die Handlung eingebunden.

    Mir persönlich fehlte es etwas an Emotionen aber das Buch ist stark und auf jeden Fall empfehlenswert.

    Es geht hier um die Heilung eines verwundeten Herzen, um Demut, Vergebung, Vertrauen in Gottes Stärke und einen Neuanfang.
  • 4/5 Sterne

    berührender und tiefgründiger Roman über Werte des Glaubens, der Versöhnung und der Liebe

    "Kein Mensch bleibt vor Anfechtungen und Leiden verschont, Liebes. Lass nicht zu, das der Schmerz der Vergangenheit deinen Blick auf die Zukunft trübt." (Buchzitat)

    Inhalt: Maggie Lounsbury leidet schwer unter dem Verlust ihrer Eltern und der darauf folgenden Behandlung des Arbeitgebers ihres Vaters. Sie hat Zweifel daran, ob es wirklich nur ein Unglück war und fühlt sich auch von ihrem Jugendfreund Nate Harcourt im Stich gelassen. Doch dieser durchlebt selbst eine schwere Zeit, weil er ebenfalls mit dem Tod seines Vaters zu kämpfen hat und nun die Verantwortung für Morningside Manor und die dazu gehörende Firma trägt.

    Eindruck: Mit viel Gefühl und Wärme hat die Autorin hier ein Werk geschaffen, das zeigt, wie wichtig Vergebung, Verständnis und Gottvertrauen ist, wenn einem im Leben schlimme Dinge widerfahren.
    Obwohl gerade Maggie in vielen Situationen anfangs sehr starsinnig und nachtragend ist, aufgrund falscher, unvollständiger Informationen auch zu schnell verurteilt, so sind ihre Entwicklung und die Momente der Einsicht einfach berührend. Gerade ihre Großmutter ist für mich ein großes Vorbild, was gelebten Glauben betrifft. Es ist nichts aufgesetztes, unpersönliches, sie spiegelt in jedem Moment wieder, was es heißt, völlig auf Gott zu vertrauen, egal was alles passieren mag und es in seiner Hand zu lassen, damit er auf seine Art und zu seiner Zeit für Antworten auf Gebete sorgen kann. Dabei spielt auch die ruhige, geduldige Art von Nate eine große Rolle, trotz Maggies ablehnender und teilweise auch verbitterter Reaktionen. Mich haben die vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten beeindruckt, denn jeder hat dazu beigetragen, dass die Geschichte so lebendig, tiefgründig und spannend ist, mit vielen Wendungen und Überraschungen.

    Fazit: In diesem Buch werden so viele Werte vermittelt, die zeigen, was für Folgen Stolz, Vorurteile, verletzte Gefühle und Unehrlichkeit haben, wie wichtig aber der Umgang miteinander, Zusammenhalt, Vertrauen und der unerschütterliche Glaube an Gott, seine Güte, Liebe und Barmherzigkeit ist.
    Das wird auf so sanfte, gefühlvolle und eindrucksvolle Weise vermittelt, mit allen Hochs und Tiefs, wo Zweifel, Ängste und Sorgen genauso berechtigt sind, weil es einfach verständlich ist, und bei dem man am Ende begreift: Loslassen und Überlassen hängen ganz eng zusammen, das eine geht nicht ohne das andere. Es ist so wertvoll, um Hoffnung und Mut zu gewinnen, und sein eigentliches Ziel nie aus den Augen zu verlieren.

    Es gab ein paar kleine Bereiche, wo mir noch ein paar Erklärungen gefehlt haben bzw. der weitere Verlauf nicht ganz so abgerundet war, da ich dort auf eine gewisse Reaktion gewartet habe oder es etwas zu schnell abgewickelt wurde, aber alles in allem kann ich das Buch wirklich sehr empfehlen, auch Cover und Titel sind für mich ausdrucksstark und passend.
  • 5/5 Sterne

    Überraschend, romantisch, tiefgründig und spannend

    Ich muss gestehen, als ich das Buch zur Hand nahm, habe ich einen unaufgeregten Historischen Roman erwartet. Und meine Erwartung wurde positiv enttäuscht. Sehr schnell wird man in die Geschichte mit hineingenommen. Das Kennenlernen der Charaktere geschieht ohne großes Vorspiel. Dadurch war das Buch ab der ersten Seite interessant.

    Maggie konnte ich am Anfang nicht ganz so leiden. Sie ist stur und engstirnig, aber eben auch ein Kind ihrer Vergangenheit, weswegen ihr Verhalten absolut nachvollziehbar ist. Im Laufe des Buch entwickelt sie sich enorm und so wie im realen Leben geschieht dies nicht über Nacht und ist immer wieder mit Rückschritten und Rückschlägen verbunden. Dadurch ist sie mir sehr ans Herz gewachsen. Nate hingegen mochte ich sofort. Doch obwohl man ihn eigentlich nur von Anfang an mögen kann, so hat auch er einen tiefen, fehlbaren Charakter der Platz hat sich zu entwickeln.

    Der Klappentext verrät wenig von dem was in dem Buch alles passiert. Ich möchte nicht Spoilern, daher sage ich nur, dass ich doch sehr positiv überrascht war und den Handlungen mit großem Interesse gefolgt bin. Es gibt auch ein paar größere Nebencharaktere, die toll aufgebaut sind und die Geschichte bereichern. Ich möchte hier nur minimal Spoilern, dass auch das Ende mich positiv überrascht hat. Mir selber wären gar nicht die Ideen gekommen, all die losen Enden so wunderschön zusammenzufügen.

    Ganz besonders hervorzuheben ist der christliche Glaube in diesem Buch. Einige Charaktere haben eine lebendige Beziehung zum Herrn und dies wird auch in allen Lebenslagen gezeigt. Mit viel Weisheit und Einfühlungsvermögen werden Themen wie Schmerz, Verlust, Verrat, Verzweiflung, aber auch Versöhnung und Vergebung behandelt. Ich bin überzeugt das jeder Leser etwas auch für sein eigenes Leben mitnehmen kann.

    Von mir also eine riesige Empfehlung und ich hoffe sehr das in Zukunft noch mehr Romane von Carrie Turnasky im Deutschsprachigem Raum geben wird.
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